Kohle-Tagebau-Ausstieg: Davon erzählen Sie noch Ihren Enkeln Aktuelles Ökologie 21. März 2015 Liebe Leser, (WK-intern) - werden Sie mal Ihren Enkeln erzählen können, Sie hätten den Ausstieg aus dem Klimakiller Kohle in diesem Land mit durchgesetzt? Damals am 25. April 2015, mit einer bunten Menschenkette direkt an der Kante von Europas größtem Tagebau, Garzweiler bei Köln – dort wo die Bagger die Braunkohle dem Erdreich entreißen. Seit gestern ist klar, wieviel wir am 25. April erreichen können: Wirtschaftsminister Gabriel legte Eckpunkte für ein Gesetz vor, wie er die klimaschädlichsten Kohlekraftwerke vom Netz nehmen will. Das durchzusetzen wird verdammt hart: Die Kohlelobby in der CDU geißelte Gabriels Pläne sofort als „unterirdisch“, das werde „sie so nicht
Bedrohte Gemeinde stellt neuen Vorsitzenden in Braunkohle-Arbeitskreis Jänschwalde Aktuelles Ökologie 21. März 2015 Die Wahl von Andreas Stahlberg zum Leiter des regionalen Arbeitskreises Tagebau Jänschwalde des Brandenburgisches Braunkohlenausschusses wertet der Umweltverband GRÜNE LIGA als klares politisches Signal. (WK-intern) - "Das Wahlergebnis ist ein Zeichen, dass die Region den Tagebau Jänschwalde-Nord ablehnt. Ich gehe davon aus, dass die Probleme und Sorgen der vom Tagebau betroffenen Orte künftig besser in den Braunkohlenausschuss transportiert und nicht wie bisher ausgesessen werden." sagt René Schuster, Vertreter der Naturschutzverbände im Braunkohlenausschuss. Schuster weiter "Es ist an der Zeit, dass die Landesregierung den Plan eines Tagebaues Jänschwalde-Nord endlich fallen lässt." Im regionalen Arbeitskreis des Brandenburgischen Braunkohlenausschusses sind die vom Tagebau Jänschwalde und von der
Gabriel legt Rechtsgutachten zu Atomrückstellungen vor Aktuelles Behörden-Mitteilungen Ökologie 20. März 201520. März 2015 35,8 Milliarden Euro Rückstellungen haben die vier Energieriesen als Rücklagen für den Atomrückbau und die Endlagerung steuerfrei beiseitelegen können (WK-intern) - E.ON hat sich derweil überlegt den ganzen Konzern aufzuspalten, sozusagen in einen sauberen Bereich, mit allen Rücklagen und einen schmutzigen Bereich, ohne Rücklagen Vattenfall strebt derweil eine Klage vor einem "Freihandels- oder Geheimgericht" gegen den Atomausstieg und die damit entgangenen, hochgerechneten Einnahmen an, das ist in etwas so, als ob Autobesitzer gegen die Umweltzonen klagen könnten. Nur das Gericht von Vattenfall verhandelt im Geheimen und das Urteil ist endgültig. Große Teile der Bevölkerung haben die nicht unbegründete Angst, dass alle Gewinne privatisiert
Energiebranche muss Handelsdaten an die europäische Regulierungsbehörde ACER zu melden Aktuelles Behörden-Mitteilungen 20. März 2015 Börsenrat begrüßt Service für REMIT-Datenmeldung (WK-intern) - Neuer Börsenrat wird im Mai gewählt Mailand / Paris, 20. März 2015 – Der Börsenrat der EPEX SPOT hat bei seiner letzten Sitzung in Mailand die REMIT-Datenmeldungsdienste begrüßt, die in naher Zukunft angeboten werden sollen. Darüber hinaus beriet er über den gesetzlich geplanten Kapazitätsmarkt in Frankreich und den Modus der anstehenden Wahl des Börsenrats. Die erste Sitzung des Börsenrats im Jahr 2015 wurde am 18. März in Mailand abgehalten und wurde von Peter Heydecker geleitet. Die Energiebranche ist im Kontext von REMIT aufgefordert, Handelsdaten an die europäische Regulierungsbehörde ACER zu melden. Um die Börsenteilnehmer dabei zu unterstützen,
Defekte elektronische Baugruppe im Kernkraftwerk Brokdorf Aktuelles Ökologie 20. März 2015 Ausfall von Sicherheitsteileinrichtung (WK-intern) - Während einer monatlich wiederkehrenden Prüfung im Reaktorschutzsystem des Kernkraftwerkes Brokdorf hat eine Armatur nicht wie vorgesehen geschlossen. Als Ursache wurde eine elektronische Baugruppe identifiziert. Diese wurde umgehend ausgetauscht. BROKDORF/KIEL - Die anschließend durchgeführten Prüfungen des Reaktorschutzsystems verliefen ohne Beanstandungen. Dieses meldepflichtige Ereignis der Kategorie „N“ hat die E.ON-Betreibergesellschaft heute (20. März) fristgerecht der Atomaufsichtsbehörde (Energiewendeministerium) gemeldet. Die betroffene Armatur ist Teil des nuklearen Probenahmesystems, mit dem unter anderem die Wasserqualität des Hauptkühlmittels überwacht wird. Im Anforderungsfall durch das Reaktorschutzsystem soll diese Armatur die Probenahmeleitung absperren. Die Absperrung der Leitung wäre in diesem Fall durch in Reihe liegende Armaturen erfolgt, so
Keine Gülle ins Trinkwasser! Aktuelles Ökologie 17. März 201517. März 2015 Am Donnerstag verhandelt Schleswig-Holsteins Agrarminister Robert Habeck über schärfere Regeln gegen die Gülle. (WK-intern) - Morgen überreichen wir ihm unseren Appell für den Schutz unseres Trinkwassers. Helfen Sie mit, dass wir 200.000 Unterschriften übergeben können! Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell gegen die Gülle-Flut... dieser Tage beginnt es in vielen Regionen Schleswig-Holsteins wieder zu stinken, weil viel zu viel Gülle aus Megaställen auf den Feldern entsorgt wird. Gülle, die unser Trinkwasser mit Nitrat belastet und unsere Gesundheit gefährdet. Diese Woche entscheidet sich, ob wir die Gülleflut auf den Feldern Schleswig-Holsteins stoppen. Am Donnerstag verhandelt Bundesagrarminister Christian Schmidt mit seinen Länderkollegen über die Düngeverordnung. Bereits übermorgen wollen
Studie: Wenn es zu einer nuklearen Katastrophe kommt, wie kann dann die Sicherheit in Zahlen ausgedrückt werden? Aktuelles Mitteilungen Verbraucherberatung 12. März 201511. März 2015 Die Sicherheit von Kernkraftwerken, aber auch die medizinische Strahlenbehandlung könnten bald in einer mathematische Gleichung belegt werden. (WK-intern) - When it comes to nuclear disaster, safety really is in numbers The safety of nuclear plants, as well as the medical management of acute radiation syndrome, could soon be dramatically improved thanks to a new mathematical equation developed by Japan’s Nuclear Safety Research Centre. A recent study on the behaviour of nuclear fuels in atomic blasts, published in the Journal of Nuclear Science and Technology (Taylor & Francis), suggests a formula that offers a rigorous yet straightforward way to measure the impact of radioactive
Die Misere der Energiekonzerne ist selbstgemacht Aktuelles Erneuerbare & Ökologie Offshore Ökologie Windenergie Wirtschaft 10. März 2015 Die prekäre Lage der vier großen Stromkonzerne RWE, Eon, Vattenfall und EnBW ist gravierenden und anhaltenden Managementfehlern geschuldet, nicht primär der Energiewende. (WK-news) - Dies ist das Ergebnis einer umfangreichen Analyse von Prof. Dr. Heinz-Josef Bontrup und Prof. Dr. Ralf-Michael Marquardt von der Westfälischen Hochschule in Recklinghausen im Auftrag der unabhängigen Umweltorganisation Greenpeace. Die großen Energieversorger stehen doppelt unter Druck. Im früheren Kerngeschäft Stromerzeugung und -vertrieb verlieren sie kontinuierlich Marktanteile. Im Zukunftsgeschäft mit den Erneuerbaren Energien stehen ihnen schlagkräftige neue Konkurrenten gegenüber. „Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel darf den Stromkonzernen nicht mit weiteren Subventionen wie Kapazitätsmärkten unter die Arme greifen. Die größte Hilfe für den Strommarkt
E.ON, der Atomkonzern Nummer eins will seine Atomkosten verstaatlichen Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 10. Februar 2015 E.ON, ein Energieriese, entstanden aus Stadwerken und kommunalen Energiebetrieben (WK-intern) - Politiker und die Finanzwelt schufen so einen Energiegiganten, der jedes Jahr riesige Gewinne macht, die nun nicht mehr die Kassen der Gemeinden füllen, sondern in die Finanzwelt fließen. Ein Grund mehr, warum es den Städten heute so schlecht geht. Doch wer sitzt in den Vorständen und Aufsichtsräten? Genau, deutsche Politiker und internationale Finazinstitute. Und wer sind die Aktionäre? Genau, die großen internationalen Fonds. Sehen wir zurück, die private Entsorgung von Atommüll war ein super Geschäft, nicht nur in der Asse. Dann begann das Geschäft der Verantwortlichkeit und siehe da, ein Verlustgeschäft wurde
Gesunkene Strom-Großhandelspreise kommen nicht bei den Verbrauchern an Aktuelles Mitteilungen Verbraucherberatung 23. Januar 2015 Strom 2014 günstiger als im Vorjahr – doch viele Haushaltskunden profitieren nicht (WK-intern) - Die Erzeugerpreise für Strom haben sich im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent verringert. Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) in dieser Woche im Rahmen seiner Veröffentlichung des Erzeugerpreisindexes mitgeteilt. Deutlich wird dabei allerdings eine Diskrepanz zwischen den Abgabepreisen an Stromversorger und Haushaltskunden: Während die Preise für Weiterverteiler um 9,2 Prozent gegenüber 2013 sanken, mussten Haushalte für Strom im Schnitt 1,3 Prozent mehr zahlen. „Börsenpreisdämpfende Effekte wie der Ausbau der Erneuerbaren Energien kommen noch zu wenig bei den Haushaltskunden an“, kritisiert Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur
Schleswig-Holstein Netz AG speist Rekordstrommenge aus Grünen Energien ein Aktuelles Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 31. Dezember 201430. Dezember 2014 Neuer Energiewende-Rekord: 6.000 Megawatt Leistung aus Windkraft, Photovoltaik und Biomasse am Netz der Schleswig-Holstein Netz AG Neuer Energiewende-Rekord für Schleswig-Holstein: Bereits im Dezember 2014 – und damit früher als erwartet - speisten insgesamt 32.500 Windkraft- oder Photovoltaikanlagen oder Biomassekraftwerke mit einer installierten Leistung von über 6.000 Megawatt (MW) grünen Strom ins Netz von Schleswig-Holstein Netz ein. 6.000 Megawatt entsprechen in etwa der Leistung von acht konventionellen Kohlekraftwerken. Zum Vergleich: die Verbrauchsspitzen für Strom liegen im Netz von Schleswig-Holstein Netz bei rund 2.000 MW. Mit über 4.300 Megawatt liegt der Schwerpunkt dabei auf den Windkraftanlagen, gefolgt von 1.300 Megawatt im Bereich Photovoltaik und über 500
Vattenfall verkauft Kraftwerk Fyn an örtliches Stadtwerk Aktuelles Mitteilungen 22. Dezember 201422. Dezember 2014 Vattenfall verkauft sein Kraftwerk Fyn inklusive der Müllverbrennungsanlage an das dänische Unternehmen Fjernvarme Fyn (WK-intern) - Vattenfall verkauft sein Kraftwerk Fyn inklusive der Müllverbrennungsanlage an das dänische Unternehmen Fjernvarme Fyn (Fernwärme Fünen). Damit wird das auf der Insel Fünen ansässige Unternehmen Wärme den Großteil der Insel mit Wärme versorgen. Vattenfall und Fjernvarme Fyn haben sich darauf geeinigt, dass Fjernvarme Fyn das Kraftwerk für einen Unternehmenswert von ca. 1,1 Milliarden DKK, bestehend aus einem Barwert in Höhe von 600 Mio. DKK und der Übernahme von Umwelt- und Stilllegungsverpflichtungen, ab dem 1. Januar 2015 übernehmen wird. Auch wird Fjernvarme Fyn alle derzeit Beschäftigten übernehmen. Fjernvarme