Bundesverband Erneuerbare Energie: Es braucht wieder Energiewende-Vorreiter Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 15. Dezember 2019 COP25 in Madrid: Blockaden und Untätigkeit sind keine Antworten auf die klimapolitischen Herausforderungen unserer Zeit. (WK-intern) - „Die Folgen des Klimawandels werden weltweit immer deutlicher sichtbar und gefährden bereits heute die Lebensgrundlagen vieler Menschen weltweit. Mit dem European Green Deal will die Europäische Union die Treibhausgasneutralität bis 2050 erreichen. Um die Erwärmung unseres Planeten gemäß des Pariser Klimaschutzabkommens einzudämmen, braucht es noch mehr Engagement. Das heißt, alle großen CO2-Emittenten müssen ihre Produktionsweise umstellen und saubere, Erneuerbare Quellen einsetzen. Die COP25 in Madrid hätte hierfür ein wichtiges Signal senden können. Es ist beschämend, dass die Verhandlungen ohne nennenswerte Ergebnisse zu Ende gegangen sind; und
Während China die Förderung von E-Autos aufhebt will die EU gerade damit klimaneutral zu werden Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie 15. Dezember 2019 25. Weltklimakonferenz: "Jetzt nach vorne schauen" (WK-intern) - Die Weltklimakonferenz in Madrid ist heute mit zwei Tagen Verspätung zu Ende gegangen. Zu den Beschlüssen zählte ein Aufruf zu höheren Klimaschutzzusagen im nächsten Jahr. Die Europäische Union hatte bereits beim Europäischen Rat in dieser Woche beschlossen, bis 2050 klimaneutral zu werden und ihr Klimaziel für 2030 zu überarbeiten. Dafür gab es viel Anerkennung, gerade von kleinen Inselstaaten, die besonders vom Klimawandel bedroht sind. Bis zur nächsten Weltklimakonferenz Ende 2020 in Glasgow sollen alle Vertragsstaaten überarbeitete Klimaschutzzusagen für das nächste Jahrzehnt sowie eine Langfriststrategie bis 2050 vorlegen. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Das waren harte Verhandlungen in Madrid.
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller will die Welt vor weiteren 1.000 Kohlekraftwerken retten Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 15. Dezember 2019 Bundesentwicklungsminister Gerd Müller zum Stand der Klimakonferenz: brauchen Investitionsoffensive (WK-intern) - "Die Verhandlungen in Madrid zeigen, kein Staat kann und darf sich mehr aus der Verantwortung seiner nationalen Minderungsziele stehlen. Jetzt muss messbar und ehrgeizig reduziert werden. Und wir brauchen mehr Solidarität vor allem durch die Industrieländer in Form von Anpassungsmaßnahmen in den vom Klimawandel schon erheblich betroffenen Ländern insbesondere in Afrika. Die 100 Milliarde Zusage der Klimakonferenz in Kopenhagen muss ab 2020 konsequent eingelöst werden. Deutschland wird seinen Beitrag erfüllen. Von der EU erwarte ich im Rahmen des green deal ein Investitions- und Innovationsprogramm Afrika zur Umsetzung einer grünen Energiewende - weg
Stephan-Peter Weil: Wirklicher Klimaschutz nur mit Windenergie aus dem Norden Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 14. Dezember 2019 Die Regierungschefs von Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen haben sich mit einem Brief an die Bundeskanzlerin gewandt, um ein gemeinsames Gespräch gebeten und einen Elf-Punkte-Plan vorgelegt. (WK-intern) - Sie sind hoch besorgt über die aktuelle Situation: Mit dem Klimaschutzprogramm 2030 soll u.a. das im Koalitionsvertrag vereinbarte Ziel, bis 2030 den Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch auf 65 Prozent zu erhöhen, gesetzlich verankert werden. Hierfür ist ein höherer Ausbau insbesondere der Windenergie in Deutschland zwingend erforderlich. Die Windenergieindustrie aber befindet sich in einer dramatischen Lage. In den vergangenen drei Jahren sind in der gesamten Windenergiebranche in Deutschland bereits über 40.000 Arbeitsplätze abgebaut worden,
Meilenstein der Energiewende: Windstrom wird zum wichtigsten Energieträger Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 13. Dezember 2019 Windenergie wird 2019 erstmals zum wichtigsten Energieträger Deutschlands – Zahlen dürfen nicht über aktuelle Krise hinwegtäuschen (WK-intern) - Im Jahr 2019 wird Windenergie erstmals mehr Strom erzeugen als alle anderen Energieträger im deutschen Energiemix und Braunkohle somit von Platz 1 der deutschen Stromerzeugung ablösen. Auch in der Erzeugung stellt das Jahr 2019 einen neuen Rekord dar. 118 TWh Stromerzeugung aus Windenergie – das gab es Mitte Dezember noch nie. Zwar stockt der Ausbau der Windenergie in Deutschland, doch die Stromerzeugung mit Wind erreicht Rekordwerte. Bedingt durch weltweit gute Windbedingungen im Jahr 2019 erzeugten die knapp 30.000 in Deutschland installierten Windenergieanlagen bis Mitte Dezember
Stimmungsbarometer der Windindustrie: Schlechte Bewertung für Standort Deutschland Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 12. Dezember 2019 Vierter WindEnergy trend:index veröffentlicht (WK-intern) - Der Ausbau der Windenergie in Deutschland stagniert, das Erreichen der Klimaziele wird von vielen Experten in Frage gestellt. Die Windbranche fordert die Entscheider zum Handeln auf und die Politik nimmt sich des Themas auf höchster Ebene an: Angela Merkel kündigt für Januar eine Sonderkonferenz mit den Ministerpräsidenten zur Energiewende an. Wie brisant die Lage in Deutschland bewertet wird, belegt der neue WindEnergy trend:index (WEtix) der Weltleitmesse WindEnergy Hamburg und des Marktforschungsinstituts wind:research. An der seit 2018 halbjährlich durchgeführten Umfrage haben mittlerweise insgesamt mehr als 5.000 Experten aus der Windbranche teilgenommen. Der Standort Deutschland erhält die schlechteste Bewertung
Geplantes Auktionsverfahren behindert Ausbau von Windenergie Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 11. Dezember 2019 Erneuerbare Energien in Europa (WK-intern) - Bei den regelmäßigen Ausschreibungen zur Vergabe von Fördermitteln für den Bau neuer Windenergieanlagen an Land mangelt es in Europa oft an investitionswilligen Bewerbern. Aufgrund des geringen Wettbewerbs erhalten dann immer wieder auch Unternehmen mit hochpreisigen Geboten in den Auktionen den Zuschlag für Fördermittel, was die Kosten unnötig nach oben treibt. Um das zu verhindern, diskutiert die Europäische Kommission eine Regelung, die in Deutschland bereits für bestimmte Ausschreibungen gilt. Danach wird die Anzahl geförderter Anlagen nachträglich verknappt, wenn bei einer Ausschreibung nur wenige Gebote abgegeben werden. Nachteil hierbei: Bei mäßigem Angebot wird der Wettbewerb noch weiter geschwächt. Wenn
Etablierung der Lausitz als innovative Wasserstoffregion Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Veranstaltungen 11. Dezember 201911. Dezember 2019 Wasserstoffregion Lausitz - Regulatorische Hürden abbauen (WK-intern) - Damit sich ein Markt für grünen Wasserstoff in der Lausitz entwickeln kann, müssen die regulatorischen Rahmenbedingungen und Förderprogramme im Sinne der Energiewende gestaltet werden. Diese Forderung stellte das Bündnis „Wasserstoffregion Lausitz“ heute im Rahmen ihres Plattform-Workshops, zu dem die wichtigsten Vertreter der Wasserstoffbranche in der Region zusammenkamen. Die Etablierung der Lausitz als innovative Wasserstoffregion hat bei einem Workshop im Spreewald heute einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Auf dem Plattform-Workshop der Wasserstoffregion Lausitz gelang es einem breiten Bündnis von Kooperationspartnern alle wichtigen Repräsentanten aus dem Bereich Wasserstoff an einen Tisch zu bringen, um gemeinsam eine
EU stellt die sektorübergreifende Energiewende ins Zentrum ihrer Politik Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 11. Dezember 2019 European Green Deal erhöht den Druck auf Mitgliedsstaaten – Pariser Klimaabkommen dennoch gefährdet (WK-intern) - „Der European Green Deal sendet ein wichtiges Signal aus Brüssel an die Mitgliedsstaaten: Die EU stellt die sektorübergreifende Energiewende ins Zentrum ihrer Politik und wird dabei nicht auf nationale Regierungen warten“, kommentiert Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) e.V., die heute von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel vorgestellten Eckpunkte des sogenannten European Green Deal. Dennoch bleibe festzuhalten, dass das Pariser Klimaschutzabkommen mit dem wenig ambitionierten CO2-Reduktionsziel von 50 bis 55 Prozent bis 2030 voraussichtlich verfehlt und damit auch die geplante Nettotreibhausgasneutralität bis
Bundesnetzagentur legt Maßnahmen zur Stärkung der Bilanzkreistreue im Strombereich fest Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 11. Dezember 2019 Präsident Homann: „Risiken für die Versorgungssicherheit minimieren“ (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute drei Festlegungen beschlossen, um Bilanzkreisverantwortliche zu einer sorgfältigeren Bewirtschaftung ihrer Bilanzkreise anzuhalten und eine schnellere Aufklärung von Bilanzungleichgewichten zu ermöglichen. „Mit den Festlegungen reagieren wir auf die im Juni im deutschen Stromnetz aufgetretenen Systemungleichgewichte. Bereits im Juli hatten wir ein strukturelles Maßnahmenpaket vorgeschlagen, um Fehlanreize bei den Ausgleichenergiepreisen zu beseitigen“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Wir wollen Risiken für die Versorgungssicherheit minimieren. Gefährliche Unterdeckungen der Bilanzkreise sollen sich nicht lohnen.“ Festlegung der Verpflichtung zum Bilanzkreisausgleich Ab dem 15. Januar 2020 dürfen Bilanzkreisverantwortliche die Energiemengen in ihren Bilanzkreisen im potentiell systemkritischen Zeitraum
EU plant Umsetzung des Grünen Deals für Städte und Regionen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 11. Dezember 2019 Europäischer Grüner Deal: „Wir müssen jetzt handeln, und zwar gemeinsam“ (WK-intern) - AdR plant ein gemeinsames Forum der Städte und Regionen, der Europäischen Kommission und der Mitgliedstaaten zur Umsetzung des Grünen Deals Der Europäische Ausschuss der Regionen (AdR) hat seine Forderungen für den europäischen Grünen Deal formuliert, damit Europa bis 2050 klimaneutral werden kann. Der AdR betont, dass es für den Grünen Deal in allen Bereichen klare Aktionspläne mit messbaren Zielen, spezifischen Maßnahmen und angemessenen Budgets geben muss, die in Zusammenarbeit mit den lokalen und regionalen Gebietskörperschaften vorbereitet werden, wenn Europa den Klimanotstand bewältigen will. An der Debatte beteiligt waren auch die niedersächsische
China gründet Öl- und Gaspipeline-Unternehmen für den fairer Zugang zur nationalen Infrastruktur Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 11. Dezember 2019 Laut GlobalData läutet China mit einem neuen nationalen Pipeline-Unternehmen eine umfassende Energiereform ein (WK-intern) - In Anbetracht der Nachricht, dass China offiziell ein neues staatliches Öl- und Gaspipeline-Unternehmen - China Oil & Gas Piping Network Corp. - gegründet hat, um den Öl- und Gaspipeline-Sektor des Landes zu überarbeiten; Soorya Tejomoortula, Öl- und Gasanalyst bei GlobalData, einem führenden Daten- und Analyseunternehmen, gibt seine Ansicht wieder: „Die Gründung einer nationalen Pipeline-Gesellschaft ist ein weiterer Schritt, um die sich verlangsamende Wirtschaft des Landes anzukurbeln. Das seit 2014 geplante neue Pipeline-Unternehmen wird Investitionen in den Öl- und Gaspipelinesektor vorantreiben, indem allen Unternehmen ein fairer Zugang zur Infrastruktur