ZVEH: Chance, Bürger stärker in Energiewende einzubinden, erneut verpasst Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Solarenergie 18. September 2020 Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2021) (WK-intern) - In seiner Stellungnahme zum Referentenentwurf des EEG 2021 kritisiert der ZVEH unter anderem fehlende Anreize zum Weiterbetrieb von Photovoltaik-Anlagen, die ab dem 01.01.2021 aus der Förderung fallen. Stattdessen machen zusätzliche Kosten die Weiternutzung und Einspeisung eigenerzeugten Stroms deutlich unattraktiver. Die Chance, Bürger stärker an der Energiewende zu beteiligen und die Dezentralisierung der Energieversorgung sowie die Sektorkopplung voranzutreiben, wird nach Ansicht der elektrohandwerklichen Organisation wieder einmal nicht genutzt. Photovoltaik-Anlagen Speichersysteme, Wärmepumpen, Energiemanagementsysteme, intelligente Gebäudesteuerungen, Kommunikations- und Ladeeinrichtungen für Elektromobilität – fast alle Bereiche, in denen die mehr als 50.000, vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH)
Grünen-Chef Habeck kritisiert Bayerns Endlager-Blockade als „schädlich und feige“ Behörden-Mitteilungen News allgemein Ökologie 18. September 2020 Der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck wirft der bayerischen Landesregierung ein verantwortungsloses Verhalten bei der Atommüllendlagersuche vor. (WK-intern) - "Bayern war ein Hauptprofiteur der Atomenergie. Sich dann vor einer Lösung zu drücken, ist wirklich schädlich und feige", sagte Habeck dem Tagesspiegel (Samstag). "Wenn Markus Söder als Ministerpräsident irgendein Gefühl für gesamtstaatliche Verantwortung hat, muss er öffentlich seinen Umweltminister zurückpfeifen und sich zum Verfahren bekennen", sagte Habeck weiter. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) hatte am Donnerstag das seit 2017 laufende Verfahren der Endlagersuche infrage gestellt. "Dieser Prozess wird über Jahrzehnte in Deutschland für Unruhe sorgen und Milliarden kosten", sagte er dem "Spiegel". Mit Gorleben in
Die Klima-Planwirtschaft von Kommissionspräsidentin UvdL hat mit der Realität nichts zu tun Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 18. September 2020 Bayernpartei: Die Pippi-Langstrumpf-Rede der Frau von der Leyen (WK-intern) - In ihrer gestrigen Rede zur Lage der Union skizzierte die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihre Vision von der Zukunft Europas. Wenn es danach geht, wird die EU unter anderem mehr als klimaneutral und extrem digital. Für Autos mit Verbrennungsmotoren oder Kohlekraftwerke ist da natürlich kein Platz mehr. Nach Ansicht der Bayernpartei kann man über die Wünschbarkeit dieser Ziele sicher diskutieren, sie haben aber mit der Realität nichts zu tun. Denn "digitaler" wird Europa sicherlich nicht, wenn etwa europäische Bürokraten das planen. Sondern, wenn man Bürokratie abbaut und Unternehmertum zulässt. Ein mahnendes Beispiel
EEG 2021 lässt Repowering und Weiterbetrieb von Windenergieanlagen außer acht Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 18. September 2020 EEG-Novelle 2021: Sinnvoller Aufschlag, aber wichtige Weichenstellungen fehlen (WK-intern) - Bis gestern konnten im Rahmen der Verbändeanhörung Stellungnahmen zum aktuellen Referentenentwurf der EEG-Novelle 2021 beim Bundeswirtschaftsministerium abgegeben werden. Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, erklärt dazu: „Der aktuelle Referentenentwurf geht in vielen Punkten in eine richtige Richtung, aber mit zu kleinen Schritten. Klimaneutralität vor 2050 zu erreichen ist ein wichtiges Ziel. Die Feststellung das Erneuerbare dem öffentlichen Interesse dienen war überfällig. Die Berichtspflichten für Länder zum Ausbau (§ 99 EEG 2021 RefE) können eine zusätzliche Grundlage für verbindliche Ausbauziele auf Landesebene werden. Es gibt jedoch Bereiche die der Entwurf ausspart oder wo er gar
Die GRÜNE Partei Bayern wollen bei der Atommüll-Endlagersuche Verantwortung übernehmen Aktuelles Mitteilungen Ökologie 18. September 2020 Suche nach Atommüll-Endlager: GRÜNE fordern Verantwortung statt Populismus (WK-intern) - Am 28. September wird die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) den „Zwischenbericht Teilgebiete“ veröffentlichen. Die bayerischen GRÜNEN erwarten, dass auch Regionen in Bayern benannt werden, die als mögliche Endlager in Frage kommen und die in den kommenden Jahren näher auf ihre Eignung als Atommüll-Endlager untersucht werden. Hierzu erklärt Eike Hallitzky, Parteivorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Bayern: „Wir brauchen ein Endlager, das so sicher wie möglich ist. Bei der Suche nach einem geeigneten Ort für den radioaktiven Müll darf deshalb politisches Kalkül keine Rolle spielen. Einzig und allein die bestmögliche Sicherheit muss Grundlage der Entscheidung
Entwurf des EEG 2021 behindert die Systemintegration und verstößt gegen EU-Recht Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung 18. September 2020 Entwurf des EEG 2021 behindert die Systemintegration von Energiespeichern, vernachlässigt die Sektorenkopplung sowie die Eigenerzeugung und verstößt damit gegen EU-Recht (WK-intern) - Der Bundesverband Energiespeicher Systeme e.V. kritisiert in seiner Stellungnahme den Gesetzentwurf des EEG 2021 deutlich als unzureichend, die notwendigen Entwicklungen für ein sicheres, kosteneffizientes und zunehmend CO2-freies Energiesystem abzubilden Der aktuelle Gesetzentwurf des BMWi für das EEG 2021 bedarf wesentlicher Änderungen. Entgegen der europarechtlichen Vorgaben aus der Elektrizitätsbinnenmarkt-Richtlinie (EBM-RL) und der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie II (EE-RL) wird in dem Gesetzentwurf Eigenversorgung unzulässig eingeschränkt, der Einsatz von Energiespeichern zusätzlich behindert, Doppelbelastungen bei Speichern nicht beseitigt und die Marktintegration von Post-EEG Anlagen erschwert. „Mit diesem Gesetz
Photovoltaik Angebote richtig lesen und verstehen Dezentrale Energien Kooperationen Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 18. September 2020 Mit der Photovoltaik ist das so: Viele Menschen kaufen in ihrem Leben nur eine Photovoltaikanlage. (WK-intern) - Die wird auf dem Eigenheim, auf ihrem Gewerbe oder landwirtschaftlichen Betrieb installiert. Sie haben also anders als bei einem Auto keine eigenen Erfahrungen mit der Technik und müssen sich auf das verlassen, was ihnen das Unternehmen ihres Vertrauens verspricht. Ein weiterer Punkt ist, dass jede neu installierte Anlage Strom liefert und das über viele Jahre. Es gibt allerdings Qualitätsunterschiede bei den Komponenten, bei der Abstimmung von Verbrauch und Anlagenleistung und beim Service. Der erste Schritt zu einer guten Photovoltaikanlage ist ein professionelles Angebot. Aber wie sieht
Versorgungsengpässe ab 2023 wegen fehlender Strategie in der EEG-Novelle Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Windenergie 17. September 202017. September 2020 EEG-Novelle: enexion reicht Stellungnahme beim Bundeswirtschaftsministerium ein (WK-intern) - Die Energiestrategen der enexion Group reichen heute Nachmittag eine Stellungnahme beim Bundeswirtschaftsministerium zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes ein. Die Forderungen und Empfehlungen des international tätigen Energiedienstleisters werden vom Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) und weiteren Industrieverbänden geteilt. Die 164-seitige Novelle soll am 1. Januar 2021 in Kraft treten. Zu den wichtigsten Änderungen zählen höhere Ausbauziele für erneuerbare Energieerzeuger, eine Quotenregelung für mehr Windkraftanlagen in Süddeutschland und Erleichterungen für energieintensive Unternehmen. Versorgungsengpässe ab 2023 „Wir vermissen in dem Entwurf eine klare Strategie für den Umgang mit der zunehmend gefährdeten Versorgungssicherheit“, bedauert enexion-Energieexperte Tim Warnecke. Er rechnet damit, dass
Forscher und Hersteller optimieren Netzeigenschaften von Windenergieanlagen Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 17. September 2020 Netzeigenschaften von Windenergieanlagen optimieren: Für den Ausbau von Prüfinfrastruktur elektrischer Systeme werden mehr als 30 Mio. investiert (WK-intern) - Das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES nimmt in einer ersten Ausbaustufe einen neuen Prüfstand im Rahmen des Projekts „HiL-GridCoP“ mit dem Oberbürgermeister der Stadt Bremerhaven Melf Grantz, Timo Haase vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie den Projektpartnern Vestas Nacelles Deutschland GmbH und Nordex Energy GmbH offiziell in Bremerhaven in Betrieb. In der neu errichteten Halle werden künftig Umrichter-Generatorsysteme für multi-Megawatt Windenergieanlagen auf ihre elektrische Netzverträglichkeit hin geprüft. In zwei weiteren Ausbauschritten erweitert das Fraunhofer IWES Prüfkapazitäten für elektrische Systeme von Windenergieanlagen und anderer
Kostengünstiger Windstrom von schwimmender Windkraftanlage „Nezzy²“ Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 17. September 2020 Forschungsprojekt von EnBW und aerodyn: Windkraftanlage „Nezzy²“ lernt schwimmen in der Ostsee (WK-intern) - Stuttgart/Hamburg/Greifswald. Die schwimmende Windkraftanlage Nezzy² wird künftig im Greifswalder Bodden erstmals im Meer getestet. Die EnBW und das norddeutsche Ingenieurunternehmen aerodyn engineering erproben gemeinsam diese neue Offshore-Technologie. Der 18 Meter hohe Prototyp im Maßstab 1:10 besteht aus zwei Windkraftturbinen auf einer schwimmenden Plattform aus Betonfertigteilen. Bislang werden Offshore-Windkraftanlagen bei maximalen Wassertiefen von 50 Metern mit feststehenden Fundamenten im Meeresboden verankert. Schwimmende Anlagen dagegen können auch in tieferem Wasser eingesetzt werden. „Das Potential ist riesig. Neue Länder und Meeresflächen mit großen Wassertiefen kommen mit der neuen Technik künftig für Offshore-Windenergie in
Innovations- & Energieforum in Hessen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik Veranstaltungen 17. September 2020 Nachhaltige und zukunftssichere Digitalisierung ist ohne sichere Energieversorgung nicht machbar Zum Innovations- & Energieforum im House of Logistics & Mobility in Frankfurt, begrüßte die Landesfachkommission Umwelt- & Energiepolitik des Wirtschaftsrates Hessen, die hessische Digitalministerin und Landesvorsitzende Prof. Dr. Kristina Sinemus, den digitalpolitischen Sprecher der hessischen Bündnis 90/Die Grünen-Landtagsfraktion Torsten Leveringhaus und den CDU-Bundestagsabgeordneten und Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie Klaus-Peter Willsch. Sie diskutierten mit Vertretern großer Datacenterbetreiber und den Geschäftsführern des Fachverbands Kabel und isolierte Drähte und des Energiedienstleisters enexion über notwendige Verbesserungen der energiepolitischen Rahmenbedingungen als Basis für eine erfolgreiche Digitalisierung Deutschlands. Frankfurt/Main „Nachhaltige und zukunftssichere Digitalisierung ist ohne eine wettbewerbsfähige
Kraftwerkstypen im Vergleich: Sonnenstunden nicht gleichbedeutend mit Energieausbeute Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 17. September 2020 Promotion zu solarbetriebenen Energiesystemen in Westafrika (WK-intern) - Das Klima verändert sich, das Wetter ohnehin. Diese Binsenweisheit ist eine zentrale Ausgangslage der Energiemeteorologie. Ina Neher, Doktorandin am Internationalen Zentrum für nachhaltige Entwicklung (IZNE) der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS), hat nun an der Universität zu Köln ihre Doktorarbeit vorgelegt, in der sie sich mit den Bedingungen für ein solarbetriebenes Energiesystem in Westafrika beschäftigt. Dabei untersucht sie zum einen den Einfluss von atmosphärischen Aerosolen, insbesondere von Staubstürmen, auf die solare Energieproduktion. Zum anderen analysiert sie langfristige Veränderungen in der atmosphärischen Variabilität und die Konsequenzen für mögliche Photovoltaikerträge in Westafrika. Zudem spricht sie eine Empfehlung für den