Heute Greenpeace-Proteste gegen Europas grösstes Klimaverbrechen Mitteilungen Ökologie 14. Juni 2014 Umweltschützer gehen in 37 Städten gegen Braunkohle-Tagebau auf die Straße Bundesweiter Greenpeace-Protest gegen Europas grösstes Klimaverbrechen Hamburg – Gegen die zerstörerischen Braunkohle-Pläne der ostdeutschen Bundesländer Brandenburg und Sachsen demonstrieren heute Greenpeace-Aktivisten bundesweit in 37 Städten. (WK-intern) - Unter anderem in Dresden, Köln und Frankfurt am Main rufen die Umweltschützer dazu auf, sich an der ersten internationalen Anti-Kohle-Kette am 23. August zu beteiligen. Diese soll vom polnischen Dorf Grabice über die Neiße bis nach Kerkwitz in Brandenburg reichen. Beide Orte drohen weiteren geplanten Tagebauen zum Opfer zu fallen. Interessenten werden über Anreisemöglichkeiten informiert und können Protestmaterialien wie Banner gestalten. „Braunkohle und Klimaschutz passen so
BMVIT Marktstudie: Österreich profitiert von weltweitem Windkraft-Boom Behörden-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 14. Juni 201413. Juni 2014 Erneuerbare Energien bringen 31.000 Beschäftigte, 4,3 Milliarden Euro Umsatz, 12,6 Millionen Tonnen CO2-Einsparung (WK-intern) - Die Investitionen in die Technologieentwicklung im Bereich erneuerbare Energien zahlen sich aus. Dies belegt die im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) durchgeführte Marktstudie in den fünf Bereichen Windkraft, Biomasse, Photovoltaik, Solarthermie und Wärmepumpen. Nicht nur sind österreichische Unternehmen international erfolgreich, erneuerbare Energien sind auch hierzulande ein Wirtschafts- und Umweltfaktor: Österreichische Unternehmen erzielten mit 31.000 Beschäftigten im vergangenen Jahr einen Umsatz von 4,3 Milliarden Euro und sparten 12,6 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) ein. Im Sog des weltweiten Windkraft-Booms ist in Österreich eine starke Zulieferindustrie
Versorgungssicherheit: Kleinwindkraftanlagen im brasilianischen Trainingslager Dezentrale Energien Kleinwindanlagen Mitteilungen Windenergie 13. Juni 2014 WM-Quartier der deutschen Nationalmannschaft: ThyssenKrupp Steel Europe und Europoles lieferten Material für Kleinwindkraftanlagen im brasilianischen Trainingslager Duisburg - Stahl von ThyssenKrupp Steel Europe ermöglicht den deutschen Nationalkickern über Facebook, Twitter & Co. ihre Fans mit brandaktuellen Neuigkeiten zu informieren. (WK-intern) - Das Duisburger Stahlunternehmen belieferte die fränkische Firma Europoles, die daraus wiederum Masten für Kleinwindkraftanlagen fertigte. Bei der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien stehen diese auch im derzeitigen Quartier der deutschen Mannschaft. Im Trainingslager in Brasilien sorgen die Windmasten dafür, dass im deutschen Lager der Strom nicht ausgeht. Sechs längsnahtgeschweißte Stahlrohre, deren Material von ThyssenKrupp Steel Europe kommt, wurden vom Hersteller Europoles nach Südamerika verschifft. Mit
Mitsubishi Heavy Industries und Siemens schließen sich zur Übernahme von Alstom zusammen Mitteilungen 13. Juni 2014 MHI und Siemens schließen sich zur Prüfung eines möglichen Alstom-Angebots zusammen Mitsubishi Heavy Industries (MHI) und Siemens schließen sich für die Prüfung eines möglichen Angebots für bestimmte Vermögenswerte des multinationalen französischen Konglomerats Alstom zusammen. Ziel dieses Schritts ist es, die zukünftige Position von Alstom, MHI und Siemens zu stärken. (WK-intern) - MHI und Siemens werden bis zum 16. Juni entscheiden, ob ein Angebot an den Verwaltungsrat von Alstom abgegeben wird. Shunishi Miyanaga, CEO von Mitsubishi Heavy Industries, sagte: "MHI wurde von Siemens eingeladen, sich zusammenzuschließen. Wir sind davon überzeugt, dass wir einen substanziellen Beitrag zu einer partnerschaftlichen Lösung für Alstom leisten können, der
Klimaschützer nicht bestrafen: Proteste gegen die Eigenstrom-Umlagepläne für Bürgerenergie Dezentrale Energien Kleinwindanlagen Mitteilungen 13. Juni 2014 Eigenstrom-Umlage: Industrie und Kleinerzeuger dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden Zu den Protesten von vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt gegen die Eigenstrom-Umlageplänen der großen Koalition, eigene neue Kraftwerke der Industrie ab 2015 stärker zu belasten, erklärt Landesvorsitzender Dieter Janecek: (WK-intern) - "Gut, dass auch die bayerische Wirtschaft erkannt hat, dass man Klimaschützer nicht bestrafen darf. Hier geht es aber nicht nur um unsere mittelständischen Unternehmen, die belastet werden. Die Streichung der Bagatellgrenze ist auch ein Frontalangriff auf die Bürgerenergie. Familien mit Solardächern auf ihren Häusern müssen so für ihren Klimaschutzbeitrag büßen. Industrie und Kleinerzeuger dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Sonst ist der Klimaschutz der große
EnergieNetz Hamburg will Beteiligung an den Hamburger Energienetzen Mitteilungen Verbraucherberatung 13. Juni 2014 EnergieNetz Hamburg eG Genossenschaft verfolgt auch nach dem Ausstieg aus dem Konzessionsverfahren ihr Ziel einer Beteiligung an den Hamburger Energienetzen Die Anfang Januar 2014 gebildete Bietergemeinschaft aus der Bürgergenossenschaft EnergieNetz Hamburg eG (ENH) und dem erfahrenen Netzbetreiber Alliander AG beendet die Teilnahme am Stromnetzkonzessionsverfahren in Hamburg. (WK-intern) - Unternehmensstrategische Entscheidungen der niederländischen Muttergesellschaft Alliander N.V. haben zur Folge, dass die Bewerbung nicht fortgeführt werden kann. Die „EnergieNetz Hamburg eG“ bietet dem Senat nun Gespräche über eine Zusammenarbeit an. Die Genossenschaft fördert weiterhin die Implementierung und Umsetzung von dauerhafter und nachhaltiger Bürgerbeteiligung bei der Hamburger Energiewende. Die EnergieNetz Hamburg eG und die Alliander AG
EEG: Für Großabnehmer kostet der Strom nur noch 3,2 Cent / kWh, Verbraucher zahlen immer mehr Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 13. Juni 201413. Juni 2014 Seit Fukushima: Deutsche Strompreise sinken um 50 Prozent Münster - Die Talfahrt der Strompreise in Deutschland hält unvermindert an. (WK-intern) - Nach der Stilllegung von acht deutschen Atomkraftwerken sind entgegen den meisten Prognosen die Strompreise nicht deutlich gestiegen, sondern um knapp die Hälfte gesunken, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien in Münster mit. Noch kurz nach dem Reaktorunfall in Fukushima im Jahr 2011 musste an der Strombörse für Grundlaststrom deutlich über 6 Cent pro Kilowattstunde (kWh) bezahlt werden. Für das Lieferjahr 2017 können Großabnehmer und die Industrie heute ihren Strom am Terminmarkt für aktuell nur noch 3,2 Cent pro kWh einkaufen. Das sind
HSE plant zusammen mit TUD geothermischen Hochtemperaturspeicher Forschungs-Mitteilungen Geothermie Solarenergie 13. Juni 2014 Land Hessen fördert das bundesweit erste Projekt dieser Art DARMSTADT (blu) – Die HSE will zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt (TUD) den bundesweit ersten geothermischen Hochtemperaturspeicher realisieren. (WK-intern) - Solarthermisch erzeugte Wärme soll im Sommer in großer Tiefe gespeichert werden, um mit dieser Energie im Winter ein Institutsgebäude heizen zu können. „Wir sind derzeit dabei, grundlegende Modelle und Simulationen für die Umsetzung des Vorhabens zu erstellen“, sagt HSE-Projektleiter Dr. Zijad Lemeš. Das Pilotprojekt wird im Rahmen der „Energietechnologieoffensive Hessen“ vom Land gefördert. Für ihr Institutsgebäude in der Schnittspahnstraße in Darmstadt untersucht das Fachgebiet Angewandte Geothermie der TUD im Rahmen der energetischen Sanierung
European Commodity Clearing ist für die Abwicklung von Emissionsberechtigungen zugelassen Mitteilungen 13. Juni 2014 ECC erhält EMIR-Lizenz Mit Datum vom 11. Juni hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die European Commodity Clearing (ECC) als zentralen Kontrahenten gemäß der EU-Verordnung über Marktinfrastrukturen EMIR (European Market Infrastructure Regulation) für die Abwicklung von Geschäften über Rohwaren einschließlich Emissionsberechtigungen zugelassen. (WK-intern) - Leipzig - Die Zulassung folgt der positiven Stellungnahme des Kollegiums der Aufsichtsbehörden vom 15. Mai, das aus den entsprechenden europäischen Behörden für die Märkte besteht, an denen die ECC agiert. Keines der Mitglieder dieses Gremiums stimmte gegen die Erteilung der Lizenz an die ECC. “Der Erhalt der EMIR-Lizenz ist ein wichtiger Schritt für die ECC, um ihre Position als
Internationale Workshop: Electro Mobility – Automotive Life Cycle E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 13. Juni 2014 Internationaler Workshop zur Materialeffizienz im Auto der Zukunft Der internationale Workshop “Electro Mobility: Assessing the Shift from Energy Efficiency to Material Effi-ciency in the Automotive Life Cycle” beschäftigt sich mit dem Einsatz und der Wieder- und Weiterverwen-dung kostbarer, knapper Materialien wie Seltene Erden und als strategische klassifizierte Rohstoffe. (WK-intern) - Dabei haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler insbesondere die elektrischen und elektronischen Bauteile künftiger Autos im Fokus sowie das Product-Lifecycle-Management. Kobalt und Gallium oder Neodym und Dysprosium, unter anderem diese teilweise sehr seltenen Elemente finden sich in unseren Autos – schon heute und erst recht in den Elektroautos der Zukunft. Nur wo, in welchen
Höhere Messgenauigkeit unter LED-Beleuchtung erlauben einen schärferen Blick auf Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 12. Juni 2014 Fraunhofer CSP setzt auf neue Generation von LED-Sonnensimulatoren Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP erweitert seine Laborausstattung zur Bewertung von Solarzellen um einen LED-basierten Sonnensimulator. (WK-intern) - Die hohe Flexibilität hinsichtlich der Messparameter und die höhere Messgenauigkeit unter LED-Beleuchtung erlauben einen schärferen Blick auf die Solarzelle. Licht ist nicht gleich Licht - je nach Standort, Tageszeit und Wetterbedingungen hat das Sonnenlicht auf der Erde unterschiedliche Qualitäten. Bestimmende Faktoren sind der Einfallswinkel des Lichtes und die Zusammensetzung der Atmosphäre. Um Umwelteinflüsse in der Solarzellforschung für einen maximal möglichen Stromertrag berücksichtigen zu können, müssen diese im Labor nachgeahmt werden. Dies geschieht am Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP
Öko-Institut hat einen neuen Leitfaden für die nachhaltige Beschaffung erstellt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 12. Juni 2014 Wie Kommunen künftig umweltfreundliche und fair gehandelte Produkte bei Ausschreibungen berücksichtigen können, erklärt ein neuer Leitfaden des Landes Baden-Württemberg zur nachhaltigen, öffentlichen Beschaffung von Kommunen. Er wurde von der LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg und dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg herausgegeben. (WK-intern) - Freiburg/Berlin - Das Öko-Institut hat den Leitfaden erstellt und beschreibt die Schritte, die Behörden gehen können, um künftig Nachhaltigkeitskriterien und soziale Standards beim Einkauf von Produkten und Dienstleistungen umzusetzen. Der Leitfaden ist Teil der Kommunalen Initiative Nachhaltigkeit der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes. „Ob Bürobedarf, Baumaterialien oder Kantinenbetrieb - der Einstieg in die nachhaltige Beschaffung ist