Schleswig-Holstein will Rückstellungen für Atomendlagerung und Abbau der Kernkraftwerke insolvenzfest machen Behörden-Mitteilungen 2. Juli 2014 KIEL - Mit einer Bundesratsinitiative will Schleswig-Holstein gemeinsam mit Hessen und Rheinland-Pfalz die Rückstellungen der Atomkraftwerksbetreiber langfristig sichern lassen. „Es kann nicht sein, dass diejenigen, die Jahrzehnte lang von der Atomkraft profitiert haben, sich eines Tages aus der Verantwortung für Abbau und Endlagerung stehlen. (WK-intern) - Deshalb muss der Bund für eine entsprechende Sicherung sorgen“, sagte Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck. Der Antrag wurde unter Federführung Schleswig-Holsteins erarbeitet und soll zum 11. Juli in den Bundesrat eingebracht werden. „Zurzeit ist die Endlagersuchkommission damit befasst, für eine Million Jahre den besten Ort für eine sichere Verwahrung der atomaren Last zu finden. Die Zeiträume sind bei
EuGH-Urteil gute Nachricht für Stromkunden Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 1. Juli 2014 Als gute Nachricht für saubere Energie und die Stromkunden wertet der BEE das heutige Urteil des EuGH im Fall Ålands Vindkraft AB „Die Richter am EuGH haben betont, dass die EU-Mitgliedsstaaten großen Freiraum haben, die Erneuerbaren Energien entsprechend ihren jeweiligen nationalen, demokratisch legitimierten Überzeugungen zu fördern. (WK-intern) - Damit wird es keine Rosinenpickerei über die Grenzen hinweg geben, was nur das deutsche System deutlich verteuert und die Stromkunden belastet hätte.“ Der finnische Windpark-Betreiber Ålands Vindkraft wollte vor dem EuGH durchsetzen, dass er vom schwedischen Fördersystem profitiert. Dies hatten die schwedischen Behörden abgelehnt. Der EuGH gab den Behörden nun Recht. Die Richter wiesen in ihrem
BDEW zum heutigen EuGH-Urteil zur Förderung Erneuerbarer Energien Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 1. Juli 2014 Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erklärt zum heutigen Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) Zur Vereinbarkeit national beschränkter Systeme zur Förderung der Erneuerbaren Energien mit dem Europarecht in einer ersten Stellungnahme: Berlin - "Die Ökostromförderung bleibt vorerst eine nationale Angelegenheit." (WK-intern) - Im Ausland erzeugter Strom kann auch in Zukunft nicht von nationalen Fördersystemen profitieren. Das hat der EuGH heute in einem richtungsweisenden Urteil entschieden. Die Sorge des BDEW, dass das EuGH-Urteil zu einer unkoordinierten Öffnung der nationalen Fördersysteme führen könnte, wurde erfreulicherweise nicht bestätigt. Die Öffnung nationaler Fördersysteme innerhalb kurzer Zeit hätte unter Umständen einen kräftigen Kostenschub für die
ifh-Studie: Mit Steuererleichterungen die Energiewende beschleunigen und Mehreinnahmen generieren Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 1. Juli 20141. Juli 2014 ifh Göttingen veröffentlicht Arbeitsheft zu Effekten einer steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden Mit Steuererleichterungen die Energiewende beschleunigen ifh-Studie: Steuerbonus könnte 883 Mio. Euro Mehreinnahmen generieren (WK-intern) - Steuerliche Förderung, zusätzlich neben den bisherigen Instrumenten aus KfW-Krediten und -Zuschüssen, kann die Energiewende in Deutschland kräftig ankurbeln. Dies zeigt eine aktuelle Studie des volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk (ifh) an der Universität Göttingen. Überdies belegen die Autoren der Studie anhand einer Modellrechnung, dass Mindereinnahmen aus diesen Steuererleichterungen durch Mehreinnahmen und Einsparungseffekte an anderer Stelle um mehr als 880 Mio. Euro überkompensiert würden. Das ifh rückt einen zentralen Punkt der Energiewende wieder in den
EuGH: Mitgliedstaaten sind nicht verpflichtet Ökostrom in anderen Staaten der Union zu fördern Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Windenergie Wirtschaft 1. Juli 20141. Juli 2014 Gerichtshof der Europäischen Union Luxemburg, den 1. Juli 2014 Urteil in der Rechtssache C-573/12 - Ålands Vindkraft AB / Energimyndigheten (WK-intern) - Die schwedische Regelung zur Förderung der inländischen Erzeugung grüner Energie ist mit dem Unionsrecht vereinbar. Die Mitgliedstaaten sind nicht verpflichtet, die Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen in anderen Staaten der Union zu fördern. Lesen Sie die Pressemitteilung des EuGH
Der neue BGR Report informiert über aktuelle Projekte Forschungs-Mitteilungen 1. Juli 20141. Juli 2014 „BGR Report“ heißt die neue informative Broschüre, die diesjährig zum zweiten Mal über Projekte und Aufgaben der hannoverschen BGR-Experten berichtet. Mit einer überarbeiteten inhaltlichen Gliederung und wichtigen Zusatzinformationen gibt auch diese Ausgabe einen noch besseren Überblick über die Arbeit im zurückliegenden und laufenden Jahr. (WK-intern) - Farbbalken zu jedem Kapitel und Thema ermöglichen eine schnelle Navigation. Der Inhalt ist in vier Hauptkapitel unterteilt: Sie beschreiben die „Projekte“ des Jahres 2013, enthalten einen „Ausblick“ auf kommende Aufgaben und vermitteln im Magazinteil „Spektrum“ Einblicke in die Berufswelt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BGR. Im neuen Kapitel „Menschen und Projekte“ geben Wissenschaftler in Interviews „ganz persönlich“
Fachhochschule Flensburg nutzt ihre eigene Windenergieanlage Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie 1. Juli 2014 Professor holt Windrad in den Hörsaal Flensburg - Näher an der Realität kann eine Lehrveranstaltung nicht sein. Als erste und bisher einzige Hochschule nutzt die Fachhochschule Flensburg ihre eigene Windenergieanlage (eine Enercon E30), um während einer Lehrveranstaltung das Betriebsverhalten einer solchen Anlage in Echtzeit zu beobachten und zu verstehen. (WK-intern) - „Das ist keine gewöhnliche Laborübung“, sagt Prof. Dr. Clemens Jauch vom Institut für Windenergietechnik (WETI) an der FH Flensburg. Andere Hochschulen können ihren Studierenden solche Vorteile nicht bieten. Die Windenergieanlage befindet sich in Sichtweite des Hörsaals, in dem die gemessenen Betriebsgrößen mittels Beamer visualisiert werden. Anhand dieser gemessenen Signale und durch den direkten
Die Bundesnetzagentur meldet 204 Megawatt Photovoltaikanlagen-Zubau im Mai Behörden-Mitteilungen Solarenergie 1. Juli 2014 Photovoltaikanlagen: Datenmeldungen sowie EEG-Vergütungssätze Monatliche Veröffentlichung der PV-Meldezahlen Datenmeldungen vom 1. Januar 2014 bis 30. April 2014 Gesamtausbau nach EEG geförderter PV-Anlagen EEG-Vergütungssätze für PV-Anlagen Monatliche Veröffentlichung der Photovoltaik-Meldezahlen Die Bundesnetzagentur veröffentlicht gemäß § 20a Abs. 2 Nr. 1 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) monatlich bis zum letzten Tag jeden Kalendermonats die im jeweils vorangegangenen Kalendermonat bei ihr nach § 17 Absatz 2 Nr. 1a EEG registrierten Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) einschließlich der Summe der neu installierten Leistung geförderter PV-Anlagen. Die Summe der neu installierten Leistung der geförderten PV-Anlagen beträgt für den Monat Mai 2014: 204,036 MWp. Die Summe der insgesamt neu installierten Leistung* beträgt im gleichen Monat ebenfalls 204,036 MWp. * Nach §
Gesetzliche Vorgaben bei EEG-Befreiung können von den Unternehmen kurzfristig nur schwer erfüllt werden Mitteilungen 30. Juni 2014 Pläne der Regierung erschweren die EEG-Befreiung Industrie- und Gewerbekunden, die im Rahmen der Besonderen Ausgleichsregelung im Jahr 2015 von der EEG-Umlage befreit werden wollen, müssen zukünftig ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nachweisen. (WK-intern) - Dies gilt nun auch für Unternehmen mit einem Stromverbrauch ab 5 GWh im Jahr, nicht wie bisher nur für Betriebe mit einem Verbrauch ab 10 GWh. Für viele Unternehmen ist diese Auflage des Gesetzgebers kurzfristig kaum zu erfüllen. Die EEG-Befreiung für die Industrie wird erschwert. Darauf weist der Energiedienstleister ISPEX AG hin. Unternehmen, die im Jahr 2014 einen Antrag zur Begrenzung ihrer EEG-Umlage nach neuer Rechtslage stellen möchten, müssen zukünftig ein
Veronika Wilk erhält hochdotierten Wissenschaftspreis für Abfall-Vergasungstechnologie Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. Juni 201430. Juni 2014 TU Wien: Energie aus Abfallstoffen Veronika Wilk untersuchte, wie aus Abfällen durch eine an der TU Wien entwickelte Vergasungstechnologie Energie gewonnen werden kann und bekommt dafür einen hochdotierten Wissenschaftspreis. (WK-intern) - Soll aus einem Brennstoff Wärme und Strom erzeugt werden, oder sollen daraus Treibstoffe und andere nützliche Produkte hergestellt werden? Dank der Dual-Fluid Wirbelschichttechnologie der TU Wien ist beides gleichzeitig möglich. Indem man Vergasung und Verbrennung in zwei unterschiedliche Kammern aufteilt, kann der Brennstoff viel besser genutzt werden als bei einer herkömmlichen Verbrennung. Die Verfahrenstechnikerin Veronika Wilk hat in ihrer Dissertation untersucht, inwieweit diese Technik auch für Altholz und Kunststoffabfälle anwendbar ist
Bundesnetzagentur öffnet ihre Türen und spricht mit Bürgerinitiativen über den Netzausbau Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 30. Juni 2014 Homann: „Wir begrüßen das Engagement der Bürgerinitiativen und nehmen ihre Sorgen und Anliegen ernst“ Bürgerinitiativen aus ganz Deutschland folgten heute der Einladung der Bundesnetzagentur zu einem Gespräch zum Thema Stromnetzausbau. Insgesamt kamen rund 90 Vertreter von Bürgerinitiativen nach Bonn. (WK-intern) - „Der frühzeitige direkte Austausch mit den Bürgerinitiativen und ein offener Dialog sind uns sehr wichtig“, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Mit vielen Initiativen stehen wir bereits in Kontakt. Dies haben wir heute fortgeführt.“ Im Vorfeld der Veranstaltung hatten sich heute Mitglieder der fränkischen Bürgerinitiative „Gegenstrom Elfershausen“ vor dem Gebäude der Bundesnetzagentur versammelt. „Ich begrüße ausdrücklich Ihr Interesse und Ihr Engagement“, so
Westküstenleitung: Baubeginn des Umspannwerkes Süderdonn in Dithmarschen Behörden-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 29. Juni 201429. Juni 2014 Energiewendeminister Robert Habeck hat den Baustart des Umspannwerkes Süderdonn in Dithmarschen begrüßt. KIEL - „Damit wird ein weiterer Baustein für den Ausbau der notwendigen Leitungsinfrastruktur in Schleswig-Holstein, dem führenden Windenergiestandort in Deutschland, gelegt“, sagte der Minister am Sonnabend, 28. Juni 2014. (WK-intern) - Das Bauvorhaben liegt zwischen dem ersten und dem zweiten Abschnitt der geplanten Westküstenleitung. Über diesen neuen Netzknoten wird künftig der Windstrom aus der Region an die Westküsten-Stromautobahn angeschlossen. Zum Umspannwerk gehören Transformatoren und Schaltanlagen, die auf einer Fläche von insgesamt fünf Hektar errichtet werden. Der Abstand des Werkes zu den nächsten Ansiedlungen beträgt 400 Meter. Ende 2015 sollen die Anlagen fertiggestellt sein, um