Thermooptische Messanlagen könnten Millionen Tonnen CO2 in Kohlekraftwerken einsparen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 25. Mai 2016 Kohlekraftwerke als konventionelle Energiequellen sind essenziell zur Sicherstellung der Energieversorgung. (WK-intern) - Doch aufgrund ihres hohen CO2-Austoßes gibt es großen Handlungsbedarf, um die Energiegewinnung effizienter und umweltverträglicher zu gestalten. Das Center of Device Development CeDeD des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC konnte nun in verschiedenen Projekten durch eine Verbesserung der Verbrennungsprozesse nachweisen, dass in großem Umfang der CO2-Ausstoß erheblich minimiert und primäre Energie eingespart werden kann. Das CeDeD präsentiert seine Kompetenzen auf der 8th International Freiberg Conference (12.-16. Juni 2016) in Köln. Mit der Energiewende und der Abkehr von Atomkraft werden erneuerbare Energiequellen wichtiger denn je. Doch bislang kann die Energieversorgung – insbesondere die Stromerzeugung
Knowhow-Transfer: Deutsch-französische Energiewende feiert 10-jähriges Jubiläum Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 24. Mai 201624. Mai 2016 Staatssekretär Beckmeyer: Leuchtturmprojekt Deutsch-französisches Büro für die Energiewende (WK-intern) - Zum 10-jährigen Jubiläum erhält das 'Deutsch-französische Büro für erneuerbare Energien' einen neuen Namen und neue Aufgaben: Das 'Deutsch-französische Büro für die Energiewende' (DFBEW) wird künftig auch Themen wie Energieeffizienz, Mobilität und Netze aufgreifen. Anlässlich der heutigen Jubiläumsfeier in Paris erklärt der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer: "Das Büro gehört zu den Leuchtturmprojekten der deutsch-französischen Zusammenarbeit. Daher ist es nur folgerichtig, dass wir mit dem Voranschreiten der Energiewende in unseren beiden Ländern auch den Aktionsradius des Büros erweitern. Denn die Energiewende wird nur erfolgreich sein, wenn wir die Hauptsäulen
Trockenbraunkohle als Brennstoff erhöht Anpassungsfähigkeit von Kohlekraftwerk Forschungs-Mitteilungen 24. Mai 2016 Mit Kohlekraftwerk die Erneuerbaren unterstützen (WK-intern) - Damit eine höhere Einspeisung erneuerbarer Energie ins Netz möglich ist, müssen konventionelle Kraftwerke flexibler werden. Zünd- und Stützbrenner mit Plasmazündung sorgen im brandenburgischen Braunkohlekraftwerk Jänschwalde dafür, dass die schwankende Residuallast besser bedient werden kann. Das BINE-Projektinfo 07/2016 „Trockenbraunkohle erhöht die Flexibilität“ beschreibt das Verfahren. Die von den Netzbetreibern vorrangig eingespeiste erneuerbare Energie reicht nicht aus, um jederzeit den Strombedarf zu decken. Um dies auszugleichen, müssen konventionelle Kraftwerke statt gleichmäßiger Grundlast vermehrt die schwankende Residuallast bedienen. Im Kraftwerk Jänschwalde kommt hierfür erstmals ein Verfahren zum Einsatz, das auf Trockenbraunkohle (TBK) statt auf Heizöl als Brennstoff setzt. Im Rahmen eines
Akustische und seismische Schwingungen, Windanlagen sollen leiser werden Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 24. Mai 2016 Verbundvorhaben TremAc gestartet (WK-intern) - Wieviel Lärm machen Windkraftanlagen? Windkraftanlagen verursachen Schall und Erschütterungen. Wie beides zusammenhängt und besser prognostiziert und gesenkt werden kann, erforscht das Verbundvorhaben TremAc Windenergie soll einen entscheidenden Anteil am erneuerbaren Energiemix der Zukunft haben. Innerhalb des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Forschungsvorhabens TremAc soll deswegen die Planung, Entwicklung und Akzeptanz von Windkraftanlagen verbessert und objektive Kriterien für deren Emissionen entwickelt werden. Hierfür erforschen die Experten eines bundesweiten Verbunds im Zuge von TremAc das Zusammenwirken akustischer und seismischer Schwingungen von Windkraftanlagen und planen, ein Rechenmodell zu erstellen, das beide Emissionen abbildet. „Wir wollen die gesamte Wirkungskette von
Lascaux IV: TROX Klima für prähistorische Malereien Mitteilungen Technik 24. Mai 2016 Im Tal der Vézère im südwestfranzösischen Département Dordogne liegt die weltberühmte Höhle von Lascaux. (WK-intern) - Sie enthält die bedeutendsten prähistorischen Malereien der Menschheit. Für die Öffentlichkeit ist die Höhle allerdings nicht mehr zugänglich, da die Belastung des Höhlenklimas durch die Besucherströme zu einer Bedrohung für die Werke wurde. Jetzt hat der französische Staat die Höhle in Form eines Museums nachgebaut. Unter dem Namen Lascaux IV soll es noch in diesem Jahr eröffnet werden. Architektonisch sind die zehn Ausstellungssäle der Höhle nachempfunden und zeigen die steinzeitlichen Kunstwerke als naturgetreue Nachbildungen. Aber auch das Klima soll dem in der Originalhöhle ähnlich sein. Der Bauherr hat sich
Offshore-Testfeld entsteht für Forschung vor Warnemünde Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 24. Mai 2016 Uni Rostock baut in der Windenergie-Forschung auf Zusammenarbeit mit regionalen Firmen (WK-intern) - Kosten-Reduzierung im Focus der Wissenschaftler um Professor Uwe Ritschel Wie können die Gondeln von Windenergieanlagen, die die Rostocker Firma Eikboom baut, leichter transportiert und montiert werden? Wie lassen sich die Kosten bei schwimmenden Gründungen für Offshore-Windenergieanlagen verringern? An der Universität Rostock suchen Forscher unter Leitung von Professor Uwe Ritschel nach Antworten, wie man Windenergietechnik verbessern und möglichst effizient und kostengünstig nutzen kann. „Die Forschungsansätze im Bereich Windenergie sind nahezu unerschöpflich“, sagt Prof. Ritschel, der sich seit über 20 Jahren für regenerative Energien interessiert. Er arbeitet seit zwei Jahren auf dem von
Zum Gemüseanbau in die Antarktis Forschungs-Mitteilungen Ökologie 23. Mai 2016 Mit einem ersten Workshop in niederländischen Gewächshäusern ist für Paul Zabel seine eigentliche Mission gerade wieder etwas näher gerückt: (WK-intern) - Der Ingenieur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird ab Dezember 2017 an der Neumayer-Station III in der Antarktis ein Jahr lang in einem eigens konstruierten Container Salat, Gurken, Kräuter und Tomaten ziehen - und hat dafür zunächst einmal gelernt, wie man Pflanzen pflegt, erntet und vermisst. Mit dem Projekt EDEN ISS wollen die Wissenschaftler so dicht wie möglich an eine Langzeitmission ins Weltall herankommen: ein isolierter Standort, eine kleine Crew, die in der Abgeschiedenheit zusammenlebt, und eine Versorgungslage,
PEM-Technologie der Strom zu Gas-Anlage der Thüga-Gruppe nominiert für Hermes Award. Forschungs-Mitteilungen Technik 23. Mai 2016 Der PEM (Protonen-Austausch-Membran)-Elektrolyseur der Firma ITM Power aus Großbritannien ist für den Hermes Award nominiert worden. (WK-intern) - Ein Elektrolyseur dieses Typs von ITM ist das Kernstück der Strom zu Gas-Anlage der Thüga-Gruppe. München/Hannover: „Diese Auszeichnung bestätigt uns in unserer Technologieauswahl“, so Michael Riechel, Vorsitzender des Vorstands der Thüga Aktiengesellschaft. Eine unabhängige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Geschäftsführung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), hat insgesamt fünf Unternehmen für den Hermes Award 2016 nominiert. Er gilt weltweit als einer der bedeutendsten Innovationspreise für die Industrie. Bei der Eröffnungsfeier der Hannover Messe in
Batterieforschung: VDE-Institut und MEET beschließen Zusammenarbeit Forschungs-Mitteilungen 22. Mai 2016 Das VDE-Institut in Offenbach und das Batterieforschungszentrum MEET (Münster Electrochemical Energy Technology) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster arbeiten künftig im Bereich der Batterieforschung zusammen. (WK-intern) - Das entsprechende Memorandum of Understanding wurde jetzt unterzeichnet. Durch ihre unterschiedlichen Schwerpunkte im Bereich Batterien ergänzen sich die beiden Vertragspartner ideal: Das MEET Batterieforschungszentrum befasst sich mit der Forschung an Batteriematerialien, von der Herstellung über die Testung bis hin zur Funktionsweise im System einer einzelnen Batteriezelle. Das VDE-Institut prüft hingegen vollständige Batterien nach Abschluss der Entwicklung und Produktion der Batterie. Das MEET wiederum kann diese Prüfergebnisse nutzen, um die Batteriematerialien weiter zu verbessern. Die Kooperation sieht eine Zusammenarbeit in
Netzbetreiber profitieren von verbesserten Hochrechnungen für Einspeiseleistung von PV-Anlagen Forschungs-Mitteilungen Technik 22. Mai 2016 Fraunhofer ISE und TransnetBW schließen Kooperation erfolgreich ab (WK-intern) - Der Ausbau des Anteils erneuerbarer Energien am Energiemix und der damit verbundene Zuwachs dezentraler Erzeugungsanlagen stellen die Netzbetreiber vor neue Herausforderungen. Sie müssen bei fluktuierender Stromerzeugung und immer komplexerer Netzinfrastruktur die Stabilität und Sicherheit der Stromversorgung gewährleisten. Präzise Prognosen, z. B. für die Einspeiseleistung von Photovoltaikanlagen ins Stromnetz, gewinnen daher für die Netzbetreiber an Bedeutung. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und TransnetBW haben gemeinsam ein Verfahren entwickelt, mit dem eine präzise Hochrechnung der Einspeiseleistung von PV-Anlagen möglich ist. Zum Netzgebiet von TransnetBW zählen 300 000 PV-Anlagen. Um deren gesamte aktuelle Einspeiseleistung hochzurechnen, greift
Fraunhofer LBF präsentiert Fahrwerksmodul für Radnabenantriebe auf der Automotive Testing Expo E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 22. Mai 2016 „Prüfen mit System“ ist das Motto des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF bei der „Automotive Testing Expo Europe 2016“ vom 31.5. bis 2.6.2016 in Stuttgart (Stand 1375). (WK-intern) - Die Hessische Forschungseinrichtung zeigt ihr Leistungsangebot anhand ausgewählter Beispiele. So veranschaulicht ein neues Fahrwerksmodul die speziellen Angebote vor dem Hintergrund prozessoptimierter und effizienter Automobilkonstruktion. Dazu gehören unter anderem schnelle funktionsintegrierte Leichtbaukomponenten, Drive-file-Iteration, moderne Messtechnik, beschleunigte Fahrwerksprüfung, Ableitung vereinfachter Prüfprozeduren und spezielle Prüfverfahren für Kunststoffe und Elastomere Bevor Bauteile ins Automobil kommen und dort eingesetzt werden, müssen diese, durch dynamische Kräfte beanspruchten Systeme, auf ihre Betriebsfestigkeit hin untersucht werden. Das Problem: Bei den üblichen mehrkanaligen
Umweltminister Jörg Vogelsänger im Müllkraftwerk Rüdersdorf Mitteilungen 21. Mai 2016 Änderungsgenehmigung übergeben (WK-intern) - Der Brandenburgische Umweltminister Jörg Vogelsänger hat am heutigen Freitag Vattenfalls Industriekraftwerk (IKW) Rüdersdorf besucht und vor Ort den Bescheid über die Änderungsgenehmigung an Dr. Martin Reymann, technischer Geschäftsführer des IKW, übergeben. Seit Januar 2009 produziert das IKW Rüdersdorf (im Bild) Strom durch die thermische Verwertung von Abfall. Mit der jetzt genehmigten Erweiterung des Abfall-Annahmekatalogs kann künftig auch Hausmüll aus den umliegenden Landkreisen angenommen werden. Dadurch werden die Transportwege verkürzt und die Brennstoffversorgung der Anlage auf Dauer gesichert. Dr. Martin Reymann erläutert: "Das Genehmigungsverfahren wurde konstruktiv begleitet durch eine Projektgruppe aus Vertretern der Gemeinde Rüdersdorf, von Bürgerinitiativen und aus dem IKW. Wir