Landesregierung will über den Bundesrat eine faire Verteilung der Netzentgelte erreichen Behörden-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 1. Februar 2017 Bundesratsinitiative für einheitliche Netzentgelte – Energiewendeminister Robert Habeck: „Wir brauchen eine faire Verteilung der Kosten.“ (WK-intern) - Dazu bringt sie gemeinsam mit Thüringen eine Änderung des Energiewirtschaftsgesetztes ein. „Die Netzentgelte auf der Ebene der Übertragungsnetzbetreiber müssen einheitlich werden“, sagte Energiewendeminister Robert Habeck heute (1. Februar 2017). Das Kabinett hatte die entsprechende Bundesratsinitiative am Dienstag beschlossen. „Die Energiewende ist eine nationale Aufgabe, und entsprechend müssen die Kosten auch auf alle Schultern gleichermaßen verteilt werden. Das ist im Augenblick aber nicht gegeben: Schleswig-Holstein baut Erneuerbare Energien und Stromnetze für die Republik aus, mit allen Belastungen – und die Verbraucherinnen und Verbraucher hier zahlen bei den
Thermoelektrische Generatoren nutzen Abwärme von Verbrennungsmotoren zur Stromgewinnung E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 1. Februar 2017 DLR kooperiert mit Yamaha Corporation bei der Entwicklung Thermoelektrischer Fahrzeugsysteme (WK-intern) - Gemeinsam mit dem japanischen Unternehmen Yamaha Corporation arbeitet das DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte an thermoelektrischen Fahrzeugsystemen. Im Zentrum der Kooperation stehen sogenannte thermoelektrische Module, die elementare Bestandteile eines Thermoelektrischen Generators sind. Thermoelektrische Generatoren nutzen Abwärme, zum Beispiel von Verbrennungsmotoren, um daraus Strom zu erzeugen. Vielversprechendes Anwendungsgebiet ist der Automobilbereich. Das Institut für Fahrzeugkonzepte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt gemeinsam mit der japanischen Firma Yamaha Corporation spezielle Fahrzeugsysteme auf Basis thermoelektrischer Effekte. Ziel der Zusammenarbeit ist, neuartige Module für den Einsatz in der Restenergienutzung von Straßen- und Schienenfahrzeugen prototypisch herzustellen.
Energietarife: Transparent und fair, statt billig und kompliziert Mitteilungen 1. Februar 2017 Aufgrund der Marktliberalisierung kann jeder Kunde seinen passenden Gas- und Stromtarif wählen (WK-intern) - Der Winter hat Deutschland fest im Griff. Bei Kunden, die mit Gas oder Strom heizen, wird sich das auf der nächsten Rechnung bemerkbar machen. Gerade Altbauten, die nicht gut isoliert sind, sind davon betroffen und ihre Bewohner werden mit einer Nachzahlung rechnen müssen. Um dies zu vermeiden, ist ein Anbieterwechsel eine gute Lösung. „Da der deutsche Markt liberalisiert ist, kann jeder zum Gas- und Stromanbieter seiner Wahl wechseln. Dazu muss lediglich ein Antrag online ausgefüllt werden“, erklärt Tillmann Raith, Geschäftsführer der Deutsche Energie GmbH (DEG), kurz den Anbieterwechsel. „In
Der vierte Jahrgang Windenergie an der University of the West Indies wird von der HS Flensburg unterstützt Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 31. Januar 2017 Der vierte Jahrgang im Masterstudiengang of Renewable Energy an der University of the West Indies in der Karibik hat im Wintersemester mit Unterstützung der Hochschule Flensburg begonnen. (WK-intern) - Den 26 Studierenden der University of the West Indies (UWI) brachte Dr. Hermann van Radecke die Materie der Windenergie näher, während Professor Jens Born das Thema der Bioenergie behandelte. „Es ist faszinierend festzustellen, dass noch vor vier Jahren niemand in der Region etwas von CO2 wusste. Jetzt freuen sich die Studierenden darauf, mit ihren Projekten, wie sie die Master-Thesis nennen, CO2-Footprints zu erstellen“, berichten die beiden Flensburger Wissenschaftler. Mit ihren Projekten untersuchen die Masterabsolventen
Windkraft-Chaos in Schleswig-Holstein, Ministerpräsident Albig will 385 Windanlagen streichen Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 31. Januar 2017 Dr. Patrick Breyer: "Windkraft-Chaos: Albig-Regierung will 385 akzeptierte Anlagen abbauen lassen" (WK-intern) - Nach den umstrittenen Windkraft-Plänen des Landes Schleswig-Holstein sollen 385 bestehende Windkraftanlagen nicht weiter laufen dürfen, obwohl sie den Mindestabstand zu Wohngebäuden einhalten, keinen zwingenden Verboten unterfallen und bei der letzten Regionalplanung nicht von ihrer jeweiligen Standortgemeinde abgelehnt wurden. Dies teilte Ministerpräsident Torsten Albig den PIRATEN im Landtag auf Anfrage mit. "Auf der einen Seite sollen seit Jahren akzeptierte und gewollte Bürgerwindparks jetzt abgebaut werden - auf der anderen will Herr Albig an anderen Orten gegen den entschiedenen Widerstand der Bürger hunderte neuer Anlagen bauen lassen. Dieser offensichtliche Windkraft-Irrsinn muss ein
Luftqualität 2016: Stickstoffdioxid weiter Schadstoff Nummer 1 Behörden-Mitteilungen Ökologie 31. Januar 2017 Geringere Belastung durch Feinstaub und Ozon (WK-intern) - Auch 2016 war die Luft in deutschen Städten zu stark mit Stickstoffdioxid belastet. Das zeigt die Auswertung der vorläufigen Messdaten der Länder und des Umweltbundesamtes (UBA). An gut 57 Prozent der verkehrsnahen Messstationen wurde der Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) im Jahresmittel überschritten. Seit 2010 zeigt sich ein nur leicht abnehmender Trend. Beim Feinstaub sind dagegen deutliche Fortschritte zu verzeichnen: 2016 ist das Jahr mit den niedrigsten Belastungen seit 2000. Auch die Ozonkonzentrationen waren im Vergleich zu den letzten 20 Jahren eher niedrig. Für Ozon und Feinstaub werden aber weiter die von der
Hydrothermale Synthese : Wasser statt giftiger Lösungsmittel zur Farbstoffherstellung Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 31. Januar 201731. Januar 2017 Fluoreszierende Farbstoffe aus dem Druckkochtopf (WK-intern) - An der TU Wien wurde ein neues umwelt- und ressourcenschonendes Verfahren zur Herstellung organischer Pigmente entwickelt. Perylenbisimide stellen eine in der Wissenschaft sehr stark untersuchte Klasse an chemischen Stoffen dar, da sie interessante Farbstoffe sind. Werden diese rötlichen Pigmente aufgelöst, entstehen fluoreszierende Lösungen, die unter UV-Licht in einer gelblich-grünen Farbe leuchten. Neben der optisch sehr ansprechenden Farbe zeigen organische Moleküle, die unter Tageslicht gefärbt erscheinen, oft auch elektronische Eigenschaften. Dadurch sind sie vielversprechende Materialien für Anwendungen als organische Halbleiter, aber auch in LCD-Displays oder Solarzellen. Komplizierte Herstellung anders gedacht Dr. Miriam M. Unterlass vom Institut für Materialchemie der TU
Weltweit 11 Milliarden Euro Umsatz: Atlas Copco verbucht 2016 Rekord-Auftragseingänge Mitteilungen Techniken-Windkraft 30. Januar 2017 STOCKHOLM/ESSEN - Der schwedische Industriekonzern Atlas Copco berichtet von einem weiteren Rekordjahr: (WK-intern) - 2016 gingen Aufträge im historischen Höchstwert von knapp 103 Milliarden Schwedischen Kronen (SEK) ein - 6 % mehr als im Jahr davor. Der Umsatz legte in Landeswährung um gut 2 % zu auf weltweit 101 Mrd. SEK (11 Mrd. Euro). Die Zahlen sind mit 2015 nicht direkt vergleichbar; hinzu kommen 2,9 Mrd. SEK (309 Millionen Euro), die das Geschäft mit Straßenfertigern der Marke Dynapac erlöste. Diesen Geschäftsbereich veräußert Atlas Copco gerade an die französische Fayat-Gruppe, weshalb der Konzern die Werte bereits separat berichtet; der Verkauf soll im zweiten Quartal
Bundesnetzagentur startet Ausschreibung für Offshore-Windenergieanlagen Behörden-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 30. Januar 2017 Homann: "Ausschreibungen stellen stetigen und kosteneffizienten Ausbau der Offshore-Windkraft sicher" (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die Bedingungen der ersten Ausschreibung für die Netzanbindung und Vergütung von Offshore-Windparks bekannt gegeben. „Nach den ersten Photovoltaikanlagen erfolgt nun auch für Offshore-Windenergieanlagen die Umstellung auf ein wettbewerbliches Fördersystem. Die Höhe der Vergütung ist nicht mehr gesetzlich vorgegeben, sondern bestimmt sich durch Ausschreibungen am Markt. Diese Umstellung stellt einen stetigen und kosteneffizienten Ausbau der Offshore-Windkraft sicher“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Der Höchstwert für die Vergütung von Strom aus Windenergieanlagen auf See beträgt 12 Cent pro Kilowattstunde. Bezuschlagt werden Projekte mit den niedrigsten Gebotswerten. Die Netzanbindungskapazitäten für
Am 01. März 2017 endet die Bewerbungsfrist des KfW Awards Bauen und Wohnen Mitteilungen Ökologie 30. Januar 2017 Bewerbungsverfahren für KfW Award Bauen und Wohnen 2017 in Endphase Bewerbungsfrist endet am 01. März 2017 KfW Award Bauen und Wohnen feiert 15-jähriges Jubiläum Preisträger erhalten insgesamt 30.000 Euro Diesjähriges Motto: "Ausbauen, Anbauen, Umbauen - effizient Wohnraum schaffen und modernisieren" (WK-intern) - Am 01. März 2017 endet die Bewerbungsfrist des KfW Awards Bauen und Wohnen, der dieses Jahr zum 15. Mal ausgeschrieben wird. Bis dahin können sich private Bauherren oder Baugemeinschaften, die in den vergangenen fünf Jahren ein Gebäude erweitert, umgewidmet, modernisiert oder belebt haben und dabei Wohnraum geschaffen oder aufgewertet haben, bewerben. Bewertet werden die Projekte nach einer gelungenen Balance aus Architektur- und Erscheinungsbild, Energie- und
Am Fraunhofer-ICT wird an einer Redox-Flow-Batterie für die Speicherung von Windstrom geforscht Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 30. Januar 2017 »RedoxWind« ist ein öffentlich gefördertes Projekt, das zu gleichen Anteilen durch das Land Baden-Württemberg und das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird. (WK-news) - Die Redox-Flow-Batterie wird im Endausbau eine Leistung von 2 MW und eine Kapazität von 20 MWh erreichen. Den Strom erzeugt Windenergieanlage mit 2 MW Leistung, 100 m Nabenhöhe und 82 m Rotordurchmesser Die Erzeuger-Speicher-Einheit wird durch Kopplung der Großbatterie an den Gleichstromzwischenkreis der Windkraftanlage angeschlossen Redox-Flow-Batterien besitzen eine hohe Effizienz und sind dabei bedeutend langlebiger als herkömmliche Batterien. Durch die Speicherung in externen Tanks lässt sich die Batterieleistung unabhängig von der Batteriekapazität skalieren. Lesen Sie mehr beim Fraunhofer-ICT und über die Redox-Flow-Batterie WK Foto: HB
EEG-Novelle 2017: Chancen und Risiken E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Windenergie 29. Januar 2017 Interview mit Prof. Erik Gawel, Energie- und Umweltökonom am UFZ (WK-intern) - Zum Jahreswechsel tritt die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in Kraft. Es soll den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien besser planbar und günstiger werden lassen. Dazu wird der Ausbau an den Umbau des Stromnetzes angepasst. Da von nun an neue Wind- und Solaranlagen über Ausschreibungen erfolgen, warnen viele Kritiker vor einem Ausbremsen des Erfolgsmodells deutsche Energiewende. Im Interview beurteilt Prof. Dr. Erik Gawel, Energie- und Umweltökonom am UFZ in Leipzig, Chancen und Risiken der EEG-Novelle und beleuchtet den aktuellen Stand der Energiewende. Außerdem spricht er sich für eine unabhängige "Europäische Emissionsbank" aus,