BMBF-Report zum Stand der Nanotechnologie in Deutschland veröffentlicht Forschungs-Mitteilungen Technik 9. Juni 2014 Die Bedeutung der Nanotechnologie für Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland nimmt weiter zu. Trotz verstärkter Konkurrenz aus Fernost kann sich die deutsche Nanotechnologie auf einem internationalen Spitzenplatz behaupten. (WK-intern) - Dies zeigen Ergebnisse einer Akteursbefragung im Rahmen des aktuellen nano.DE-Reports, der im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) von der VDI Technologiezentrum GmbH erstellt worden ist. Die mittlerweile dritte Ausgabe des nano.DE-Reports des BMBF gibt Auskunft über den Stand der deutschen Nanotechnologieforschung im internationalen Vergleich und beschreibt die Entwicklung von Beschäftigten- und Umsatzzahlen in der Industrie. Hierzu wurden rund 2000 in der Nanotechnologie aktive Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Deutschland
Schadstoffarme Verbrennung von Biomasse in einem Mikrogasturbinen-basierenden Blockheizkraftwerk Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 9. Juni 20149. Juni 2014 DLR- Energieforscher entwickeln Brennkammer für effizientere Nutzung von Biomasse Biomassekraftwerke liefern bedarfsgerecht und zuverlässig Strom wie Wärme, auch wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht weht. (WK-intern) - Um das Potenzial von Biomasse für die nachhaltige Energieversorgung besser zu erschließen, haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein neues Brennkammersystem entwickelt, das eine hocheffiziente und schadstoffarme Verbrennung von Biomasse in einem Mikrogasturbinen-basierenden Blockheizkraftwerk ermöglicht. Im Fokus des Projekts steht die Verwendung von Biomasse aus der Landschaftspflege wie beispielsweise Holzabfälle und Grünschnitt, die regelmäßig in erheblichen Mengen anfallen und bisher nur wenig für die Energiegewinnung genutzt werden. Um mit Biomasse
Sonnensteuer senkt nicht die Energiewende-Kosten: Regierungsgutachter widersprechen Gabriel Forschungs-Mitteilungen Kleinwindanlagen Solarenergie 6. Juni 2014 Die von der Bundesregierung geplante finanzielle Belastung von Solarstrom-Selbstversorgern senkt nicht die Energiewende-Kosten, wie von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel wiederholt behauptet wurde. Zu diesem Ergebnis kommt ausgerechnet ein Gutachten, das von der Bundesregierung selbst in Auftrag gegeben wurde. Die Gutachter empfehlen darin, Solarstrom von Umlagen und Netzentgelten befreit zu halten, um einen weiteren Ausbau der Solarenergie wirtschaftlich zu ermöglichen. (WK-intern) - Finanzielle Mehrbelastungen seien für die Allgemeinheit mit der Beibehaltung der EEG-Umlagebefreiung von Solarstrom nicht verbunden. Der Verbraucher-Strompreis profitiere vielmehr sogar derzeit durch eine „Entlastung der EEG-Umlage“. Geplante Abgabe auf Solarstromanlagen senkt Stromtarife nicht Wissenschaftler und Verbraucherschützer raten von geplanter `Sonnensteuer´ab, um weiteren Solarstrom-Ausbau zu ermöglichen Das
Konflikt zwischen Radar und Windenergie lösbar Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 6. Juni 20146. Juni 2014 Investitionen in Milliardenhöhe möglich Der Geschäftsführer des Bundesverbandes WindEnergie, Henning Dettmer, ist nach der Vorlage des Gutachtens der TU Berlin zuversichtlich, dass sich die bestehenden Konflikte zur Windenergie noch in diesem Jahr lösen lassen. (WK-intern) - Allein an der schleswig-holsteinischen Ostküste geht es um Investitionen von rund einer Milliarde Euro in den kommenden Jahren. Bundesweit sind zurzeit rund vier Gigawatt Windleistung von den Radaranlagen betroffen. Das schleswig-holsteinische Energiewendeministerium hatte die Ergebnisse einer zweiten Studie zur Beeinflussung von Windenergieanlagen auf Radaranlagen der Deutschen Flugsicherung vorgestellt. Die technischen und juristischen Gutachter der TU Berlin machten in ihrer „Flugsicherheitsanalyse der Wechselwirkungen von WEA und DVOR/VOR der
EEG-Novelle: Metaanalyse untersucht Stärken und Schwächen der Instrumente Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 6. Juni 20146. Juni 2014 Der vorliegende Regierungsentwurf zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sieht eine verpflichtende Direktvermarktung von Strom aus Erneuerbaren Energien und die Einführung von Ausschreibungen vor. Damit berücksichtigt der Entwurf Instrumente, die sich nach Ansicht verschiedener energiepolitischer Akteure kostensenkend auswirken sollen. Berlin - Allerdings gibt es auch Zweifel an der Kosteneffizienz dieser Maßnahmen. Forschungseinrichtungen wie das Institut für ZukunftsEnergieSysteme (IZES) oder das Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) verweisen auf erhöhte Risikoaufschläge sowie Transaktions- und Vermarktungskosten, welche die Nutzung von Direktvermarktung und Ausschreibungen im Vergleich zur Einspeisevergütung vermutlich nicht günstiger werden lassen. (WK-intern) - Die unterschiedlichen Sichtweisen arbeitet eine Metastudie heraus, welche die Agentur für
Fakten und Lösungsansätze für Windenergieanlagen-Geräusche Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie 6. Juni 2014 Streitthema „Windenergieanlagen (WEA)-Geräusche“: Fakten und Lösungsansätze Studienergebnisse und Anregungen für die Praxis bei DBU-Workshop am 24. Juni in Osnabrück (WK-intern) - Osnabrück - Anwohner beschweren sich über die Geräusche von Windenergieanlagen (WEA), Gegner schätzen sie als gefährdend ein. Empirische Angaben, in welchem Ausmaß und unter welchen Bedingungen diese Geräusche als belästigend empfunden werden, fehlen – bis jetzt: Gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) haben Umweltpsychologen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zusammen mit dem Deutschen Windenergie-Institut (DEWI) die Wirkungen eines Windparks im niedersächsischen Wilstedt über den Zeitraum eines Jahres aus stresspsychologischer und akustischer Sicht analysiert. Zusammen mit dem Praxispartner wpd windmanager und dem WEA-Hersteller Enercon
Technologische Neu-Entwicklung, die den Batteriemarkt revolutionieren könnte Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Technik 6. Juni 2014 Reihenschaltung ade - Revolution in der Batterietechnologie? Unternehmen löst technische Herausforderungen der Batterietechnik (WK-intern) - München, Freiburg - Warum ist es eine echte Revolution, wenn Batteriezellen nicht mehr in Reihe geschaltet werden müssen? Das Freiburger Unternehmen ASD Automatic Storage Device hat auf der Intersolar Fachmesse heute eine technologische Entwicklung vorgestellt, die den Batteriemarkt revolutionieren könnte. Eine neue Batteriezellenelektronik verbessert die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer von Akkus erheblich und senkt die Kosten für Speicher um bis zu 30 Prozent. Sie eröffnet zudem ungeahnte Möglichkeiten im Speicherbau. Bisher bestimmte die schwächste Zelle die Leistung der gesamten Reihe und bei einer kaputten Batteriezelle musste der gesamte Akkublock
Neu entwickelte Verschaltungstechnik steigert Solarmodulleistung um 5% Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 5. Juni 2014 Kleine Zellen ganz groß – Fraunhofer CSP steigert Solarmodulleistung um fünf Prozent Mit einer neu entwickelten Verschaltungstechnik haben Forscher des Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP eine Modulbauweise entwickelt, die mit sogenannten Halbzellen eine Leistungssteigerung von 15 Watt pro Modul erreicht. Solarzellen werden zum Schutz vor Umwelteinflüssen und zur einfachen Installation und Handhabung in Solarmodulen verschaltet und laminiert. Dabei reduzieren optische und elektrische Verluste die Leistung der Module. Durch das Halbieren der Solarzellen werden die Ströme in Zellen und Zellverbindern halbiert und die elektrischen Serienwiderstandsverluste reduziert. Am Fraunhofer CSP wurde so und durch eine geschickte Verschaltung der halben Zellen Solarmodule mit 15 W mehr Leistung
Das Design von Windrädern Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 4. Juni 2014 Bei der Planung und Entwicklung von Rotoren und Windenergieanlagen sind viel Aspekte zu berücksichtigen. Darüber berichtete jüngst Prof. Dr. Carlo L. Bottasso von der Technischen Universität München im Rahmen der Ringvorlesungen des Instituts für Windenergietechnik (WETI) an der Fachhochschule Flensburg. Flensburg - Der Gast berichtete in seinem Vortrag „Design of Wind Turbines: Methods, Tools, Current Capabilities and Future Objectives“ auch über ein Programm, dass entwickelt wurde, um den Entwicklungs- und Planungsprozess zu erleichtern. (WK-intern) - Dadurch erhielten die Zuhörer Einblicke in die Forschungsarbeit der TU München unter der Leitung von Bottasso. Der gebürtige Italiener lehrte an unterschiedlichsten Universitäten in der ganzen Welt und
Uni Rostock stellt neue Lösung bei Ölhavarien auf See vor Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. Juni 20144. Juni 2014 Forschungsprojekt findet international Beachtung Ein Forschungsergebnis aus Rostock stößt europaweit auf Interesse. (WK-intern) - Und das nicht nur bei Umweltschützern: Wissenschaftler der Universität Rostock haben federführend eine neue Methode zur Ölbekämpfung im küstennahen Bereich sowie in Flachwassergebieten, selbst bei hohem Wellengang entwickelt. Die Lösung: Aus der Luft werden vom Flugzeug aus biologisch abbaubare Binder in der Größe von fünf mal fünf Zentimetern und einer Dicke von vier Millimetern abgeworfen. Auf den Bindern sind ölabbauende Mikroorganismen immobilisiert. „Was sich so einfach anhört - der Abwurf der biologisch abbaubaren Binder, ihr Einsammeln und Entsorgen̶ war aber eine große Herausforderung für die Forscher“, sagt Professor Fokke
Forschungsprojekt – Offshore-Solutions – auf dem parlamentarischen Abend Forschungs-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 4. Juni 2014 Vorstellung des Forschungsprojekts „Offshore-Solutions“ auf dem parlamentarischen Abend der AiF Am 07. Mai 2014 wurde das Forschungsprojekt „Offshore-Solutions“ durch Herrn Birk Fleischer, Geschäftsführer der CET-Hamburg GmbH, auf dem parlamentarischen Abend der AiF vorgestellt. (WK-intern) - Das Projekt führte IPRI in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Entwurf und Betrieb Maritimer Systeme (EBMS) der TU Berlin durch. Das „Offshore-Solutions“ startete am 01. Oktober 2011 und wurde am 31. Januar 2014 erfolgreich abgeschlossen. Der parlamentarische Abend der AiF Am 07. Mai 2014 fand der parlamentarische Abend der AiF in der Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund in Berlin statt. Neben namhaften Vertretern aus
Technology Review schreibt Nachwuchswettbewerb aus Forschungs-Mitteilungen 3. Juni 2014 TR 35: Herausragende Innovatoren unter 35 gesucht Hannover – Bereits zum zweiten Mal schreibt das Innovationsmagazin Technology Review den Nachwuchswettbewerb „TR 35“ aus. (WK-intern) - Herausragende Wissenschaftler, Entwickler und Ingenieure, die jünger als 35 Jahre sind, können ihre innovativen Projekte, Forschungsarbeiten und Konzepte bis zum 22. August 2014 einreichen. Bewerbungen können aus sämtlichen Gebieten der Natur-, Ingenieur- und Computerwissenschaften stammen. Neuartige Anwendungen im Internet würdigt das Magazin ebenso wie innovative Ideen aus der Energie- und Materialforschung, der Medizin, der Gentechnologie oder der Biochemie. „Die Entwicklung neuer Technologien ist ein bedeutender Pfeiler unserer Wirtschaft“, sagt Robert Thielicke, Chefredakteur des Magazins Technology Review. „Wir wollen