Elastische drahtförmige Lithiumionen-Akkus mit hoher elektrochemischer Leistungsfähigkeit Forschungs-Mitteilungen 15. Juni 2014 Strom aus dem Ärmel geschüttelt Flexible Smartphones, „intelligente“ Armbänder oder Brillen mit eingebautem Computer: Damit diese Trends sich durchsetzen können, werden passende Stromquellen benötigt. (WK-intern) - Chinesische Wissenschaftler haben jetzt einen drahtförmigen Lithiumionen-Akku entwickelt, der zwei Verbundgarne aus Kohlenstoffnanoröhren und Lithiumtitanoxid bzw. Lithiummanganoxid als Elektroden enthält. Wie die Forscher in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, gelang es, die drahtförmigen Akkus zu leichten, flexiblen, dehnbaren und dabei sicheren Textil-Akkus mit hoher Energiedichte zu verweben. Bisherige Ansätze, drahtförmige elektrochemische Superkondensatoren durch Verzwirbeln zweier faserförmiger Elektroden herzustellen, brachten keine ausreichende Leistungsfähigkeit, um auf den Markt zu kommen. Lithiumionen-Akkus erzielen wesentlich höhere Energiedichten, ließen sich bislang jedoch
HSE plant zusammen mit TUD geothermischen Hochtemperaturspeicher Forschungs-Mitteilungen Geothermie Solarenergie 13. Juni 2014 Land Hessen fördert das bundesweit erste Projekt dieser Art DARMSTADT (blu) – Die HSE will zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt (TUD) den bundesweit ersten geothermischen Hochtemperaturspeicher realisieren. (WK-intern) - Solarthermisch erzeugte Wärme soll im Sommer in großer Tiefe gespeichert werden, um mit dieser Energie im Winter ein Institutsgebäude heizen zu können. „Wir sind derzeit dabei, grundlegende Modelle und Simulationen für die Umsetzung des Vorhabens zu erstellen“, sagt HSE-Projektleiter Dr. Zijad Lemeš. Das Pilotprojekt wird im Rahmen der „Energietechnologieoffensive Hessen“ vom Land gefördert. Für ihr Institutsgebäude in der Schnittspahnstraße in Darmstadt untersucht das Fachgebiet Angewandte Geothermie der TUD im Rahmen der energetischen Sanierung
Internationale Workshop: Electro Mobility – Automotive Life Cycle E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 13. Juni 2014 Internationaler Workshop zur Materialeffizienz im Auto der Zukunft Der internationale Workshop “Electro Mobility: Assessing the Shift from Energy Efficiency to Material Effi-ciency in the Automotive Life Cycle” beschäftigt sich mit dem Einsatz und der Wieder- und Weiterverwen-dung kostbarer, knapper Materialien wie Seltene Erden und als strategische klassifizierte Rohstoffe. (WK-intern) - Dabei haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler insbesondere die elektrischen und elektronischen Bauteile künftiger Autos im Fokus sowie das Product-Lifecycle-Management. Kobalt und Gallium oder Neodym und Dysprosium, unter anderem diese teilweise sehr seltenen Elemente finden sich in unseren Autos – schon heute und erst recht in den Elektroautos der Zukunft. Nur wo, in welchen
Höhere Messgenauigkeit unter LED-Beleuchtung erlauben einen schärferen Blick auf Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 12. Juni 2014 Fraunhofer CSP setzt auf neue Generation von LED-Sonnensimulatoren Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP erweitert seine Laborausstattung zur Bewertung von Solarzellen um einen LED-basierten Sonnensimulator. (WK-intern) - Die hohe Flexibilität hinsichtlich der Messparameter und die höhere Messgenauigkeit unter LED-Beleuchtung erlauben einen schärferen Blick auf die Solarzelle. Licht ist nicht gleich Licht - je nach Standort, Tageszeit und Wetterbedingungen hat das Sonnenlicht auf der Erde unterschiedliche Qualitäten. Bestimmende Faktoren sind der Einfallswinkel des Lichtes und die Zusammensetzung der Atmosphäre. Um Umwelteinflüsse in der Solarzellforschung für einen maximal möglichen Stromertrag berücksichtigen zu können, müssen diese im Labor nachgeahmt werden. Dies geschieht am Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP
Öko-Institut hat einen neuen Leitfaden für die nachhaltige Beschaffung erstellt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 12. Juni 2014 Wie Kommunen künftig umweltfreundliche und fair gehandelte Produkte bei Ausschreibungen berücksichtigen können, erklärt ein neuer Leitfaden des Landes Baden-Württemberg zur nachhaltigen, öffentlichen Beschaffung von Kommunen. Er wurde von der LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg und dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg herausgegeben. (WK-intern) - Freiburg/Berlin - Das Öko-Institut hat den Leitfaden erstellt und beschreibt die Schritte, die Behörden gehen können, um künftig Nachhaltigkeitskriterien und soziale Standards beim Einkauf von Produkten und Dienstleistungen umzusetzen. Der Leitfaden ist Teil der Kommunalen Initiative Nachhaltigkeit der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes. „Ob Bürobedarf, Baumaterialien oder Kantinenbetrieb - der Einstieg in die nachhaltige Beschaffung ist
Eine-Welt-Solar-Kollektor zu 100 Prozent aus Kunststoff Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 11. Juni 2014 Eine-Welt-Solar-Kollektor: Pilotserienproduktion läuft Innovative Weltneuheit aus Kunststoff nimmt konkrete Formen an. Sunlumo vergibt Lizenzen für die Realisierung des Solar-Kollektors. (WK-intern) - Sunlumo arbeitet mit Hochdruck an der Umsetzung der Nullserien-Produktion des Eine-Welt-Solar-Kollektors. „Das Interesse am innovativen Kollektor ist besonders groß“, weiß Sunlumo-Geschäftsführer Robert Buchinger. Das Besondere an der Entwicklung ist, dass dieses Produkt zu 100 Prozent aus Kunststoff besteht. Dadurch ist der Solar-Kollektor kostengünstig herzustellen, leicht an Gewicht sowie einfach zu montieren und zu recyceln. Bis Spätsommer ist die Produktion der Pilotserie abgeschlossen. Interessierte Investoren können die Produktion nach Absprache besichtigen und sich vor Ort selbst ein Bild über die Produkte machen. Perg –
Startschuss für einzigartiges Kompetenzzentrum der Batterieforschung E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 10. Juni 2014 Helmholtz-Institut Münster gegründet Die Speicherung von Energie ist eine der wesentlichen Fragen bei der erfolgreichen Umsetzung der Energiewende und dem Ausbau der Elektromobilität. (WK-intern) - Das Helmholtz-Institut Münster (HI MS) soll dieses wichtige Forschungsfeld nun entscheidend voranbringen. Jülich / Münster / Aachen – Dieses Institut bündelt die Kompetenzen des Forschungszentrums Jülich, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster in der Batterieforschung und wird als Außenstelle des Forschungszentrums Jülich betrieben werden. Im Mittelpunkt steht dabei der Elektrolyt: ein zentraler Bestandteil einer jeden Batterie, der die chemischen Prozesse in ihrem Innern bestimmt. "Das Ziel der Energiewende ist eine sichere, bezahlbare und nachhaltige
2. Internationale Konferenz zu Kraftstoffen aus Biomasse Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 10. Juni 2014 Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Welt diskutieren in Aachen über die Biokraftstoffe der Zukunft Vom 16. bis 18. Juni 2014 findet bereits zum zweiten Mal die "TMFB International Conference" in Aachen statt. (WK-intern) - Nachdem am 30. Mai die Anmeldephase zu Ende gegangen ist, freuen sich alle Beteiligten auf das internationale Teilnehmerfeld. Insgesamt haben sich über 200 Teilnehmende aus aller Welt zur Konferenz angemeldet. 40 Rednerinnen und Redner werden ihre Forschungsergebnisse zu Kraftstoffen aus Biomasse vortragen. Ausgerichtet wird das Großereignis vom Exzellenzcluster "Tailor-Made Fuels from Biomass" (zu Deutsch "Maßgeschneiderte Kraftstoffe aus Biomasse"). Dieser interdisziplinäre Forschungscluster vereint über 30 Forschungsgruppen aus verschiedenen Natur-
Fallstudie: Die neuen Stomnetzverbindungen der eEnergien erhöhen die Netzstabilität deutlich Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! 10. Juni 2014 Stabilität von Stromnetzen: Aus Sackgassen Durchfahrtsstraßen machen Klimaschutz-Strategien wie die Energiewende führen dazu, dass viele neue Stromerzeuger ans Netz kommen. Weil die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien aber schwankt, immer abhängig von der Stärke des Windes und der Kraft der Sonne, steigt die Gefahr von Instabilitäten im Stromnetz – und damit letztlich die von Monster-Blackouts. Um hiergegen etwas zu tun, haben Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) jetzt eine neuartige Methode zur Analyse nicht-linearer Systeme angewendet. Ihr Ergebnis: Wenn Sackgassen im Stromnetz an zusätzliche Verbindungen angeschlossen werden, erhöht sich die Netz-Stabilität deutlich. Eine Fallstudie zum Stromnetz in Skandinavien bestätigt das. „Die billigste und daher
Vorteile und Risiken von Offshore-Anlagen Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 10. Juni 2014 Vorlesung, 12. Juni 2014 ab 16.30 Uhr Die ENOVA Energieanlagen GmbH aus Ostfriesland hat 2013 Riffgat, den ersten kommerziellen Windpark in der Nordsee, gemeinsam mit dem Energieversorger EWE errichtet. (WK-intern) - Die Daten: 30 Windmühlen, Kosten 450 Mio. Euro, Leistung 108 Megawatt, ausreichend für 120.000 Haushalte. FH Köln, Campus Gummersbach, Joe-Eaton-Hörsaal (3.102) ReferentIn: Dirk Warnecke Anmeldung: Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die ENOVA Energieanlagen GmbH aus Ostfriesland hat 2013 Riffgat, den ersten kommerziellen Windpark in der Nordsee, gemeinsam mit dem Energieversorger EWE errichtet. Die Daten: 30 WIndmühlen, Kosten 450 Mio. Euro, Leistung 108 Megawatt, ausreichend für 120.000 Haushalte. Dirk Warnecke, Prokurist der
Der Weg zur intelligenten Fabrik führt über OWL – Fraunhofer und Hochschule bauen Forschungsfabrik Forschungs-Mitteilungen 10. Juni 2014 Auf Initiative der Fraunhofer-Gesellschaft und der Hochschule OWL entsteht in Lemgo eine Zukunftsfabrik für rund fünf Millionen Euro – die SmartFactoryOWL. Zusammen mit der Erweiterung des CENTRUM INDUSTRIAL IT (CIIT) erwächst inmitten von Ostwestfalen-Lippe damit ein Technologiecampus für die Intelligente Automation. (WK-intern) - Seit 2009 forschen das Fraunhofer-Anwendungszentrum Industrial Automation (IOSB-INA) und die Hochschule OWL gemeinsam erfolgreich an Technologien, um die intelligente Fabrik zu realisieren. Jetzt geben sie gemeinsam den Anstoß für eine – in diesem Umfang – einzigartige Forschungsfabrik inmitten von OWL. Auf ca. 2000 m² sollen darin zukünftig Lösungen für die intelligente Automation erforscht, entwickelt und erprobt werden. Baubeginn des
Masterplan 100% Klimaschutz, Green City, Frankfurt am Main Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. Juni 2014 Eine Stadt macht sich fit für die Zukunft Frankfurt am Main, die Stadt, die bekannt ist für die Alte Oper, das Goethe-Haus, aber auch für moderne Gebäude wie den Main Tower oder als Sitz für Deutschlands bedeutendste Börse, hat Ziele. (WK-intern) - Genauer gesagt hat Frankfurt kurz-, aber auch langfristige Ziele, die den Klimaschutz bis 2050 betreffen. Zu dem Begriff „Klimaschutz“ spuckt Google rund 34 Millionen Treffer aus. Diese decken ein breites Themenspektrum ab: angefangen bei der Gletscher- und Polkappenschmelze bis hin zu Unternehmen und Produkten, die eine weitere globale Erwärmung verhindern oder zumindest reduzieren sollen. Doch Frankfurts Pläne verlieren sich nicht