Großbatteriespeicher können kritische Systemdienstleistungen mindestens 50 Mal umweltfreundlicher als Kohlekraftwerke erbringen Forschungs-Mitteilungen 9. März 2015 Batterien im Stromnetz sind besser für die Umwelt (WK-intern) - Forschungszentrum Jülich und Younicos zeigen: Großbatteriespeicher können kritische Systemdienstleistungen mindestens 50 Mal umweltfreundlicher als Kohlekraftwerke erbringen Berlin/Jülich - Stationäre Batteriespeicher sind die umweltfreundlichere Technologie um unsere Stromnetze mit Primärregelleistung zu stabilisieren. Das belegt eine neue Studie des Forschungszentrums Jülich in Zusammenarbeit mit dem Berliner Batteriespeicherexperten Younicos. Ein Forscherteam unter der Leitung von Dr. Petra Zapp (Forschungszentrum Jülich) und Dr. Ina Hahndorf (Younicos) hat im Rahmen einer Ökobilanzanalyse nachgewiesen, dass Batteriespeicher bei der Erbringung von Primärregelleistung in elf von zwölf Kategorien besser abschneiden als konventionelle Erzeuger. Untersucht wurde unter anderem der Beitrag beider Technologien zum Treibhauseffekt. Das Ergebnis: Kohlekraftwerke
Institut für Materialforschung forscht an neuen Lithium-Ionen Batterien E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 8. März 20158. März 2015 Millionenförderung für Projekte zur Bewältigung der Energiewende Das Jahr 2015 hat für das Institut für Materialforschung (IMFAA) der Hochschule Aalen sehr gut begonnen. Kürzlich wurden zwei neue Forschungsprojekte zum Thema Lithium-Ionen Batterien bewilligt sowie neue Forschungsgeräte zur Verbesserung der Geräteinfrastruktur im Gesamtumfang von mehr als 3 Millionen Euro eingeworben. Wiederaufladbare elektrochemische Energiespeicher sind das Herzstück der Elektromobilität. Derzeit verfügbare Lithium-Ionenbatterien zeichnen sich bereits heute durch hohe Energiedichten aus, müssen jedoch für den breiten Einsatz in Fahrzeugen aller Art noch technologisch auch unter Berücksichtigung der Kosten weiterentwickelt werden. LiMo ist der Kurztitel eines gerade angelaufenen, dreijährigen Forschungsprojektes, in dem sich alles um die
Keine Energiewende ohne hybride Stadtspeicher Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 8. März 20157. März 2015 Wind- und Solarenergie sind die Zukunft der Energiegewinnung – doch ohne entsprechende Speicher lässt sich die Energiewende nicht bewerkstelligen. (WK-intern) - Fraunhofer UMSICHT präsentiert auf der Energy Storage 2015 vom 09. bis 11. März in Düsseldorf (Messe, Halle CS, Stand D02) Konzepte und Technologien, die aufzeigen, wie eine Stadt als Speicher für überschüssige Energie fungieren kann. Diese Ideen sind zusammen mit dem Fraunhofer ISE, Fraunhofer IOSB-AST und Fraunhofer ISIT und im Rahmen des Fraunhofer-internen Forschungsprojekts »Der hybride Stadtspeicher« entwickelt und in innovativen Lösungen umgesetzt worden. Im Energiemix der Zukunft spielen neben erneuerbaren Energien aus Wind und Sonne vor allem Technologien zur Energiespeicherung
IWES: Charakterisierung der Leistungsfähigkeit von PV-Speichersystemen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 7. März 20156. März 2015 Performance von Photovoltaik-Speichersystemen bestimmen (WK-intern) - „Eine leicht verständliche und anwendungsnahe Charakterisierung der Leistungsfähigkeit von PV-Speichersystemen bietet zahlreiche Vorteile für Hersteller, Planer und Anwender, und kann die Marktentwicklung positiv unterstützen“ ist Fabian Niedermeyer vom Fraunhofer IWES in Kassel überzeugt. „Wir haben daher ein transparentes zweistufiges Messverfahren entwickelt, das PV-Speichersysteme objektiv vergleichbar macht.“ Niedermeyer hat das neue Verfahren heute auf dem größten deutschen Photovoltaik-Symposium in Bad Staffelstein rund 700 Experten vorgestellt. Mit nur drei Bewertungsgrößen lassen sich die wichtigsten Fragen der Anwender bei der Auswahl von PV-Speichersystemen beantworten: Wie hoch ist die Energieeffizienz des Systems? Wie gut kann das System den Lastschwankungen im Haushalt folgen? Wie hoch
WindLab, Uni Oldenburg feiert Richtfest Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie 6. März 2015 Rohbau des Forschungslabors für Turbulenz und Windenergiesysteme fertig (WK-intern) - Richtfest auf dem Campus Wechloy der Universität Oldenburg: Oldenburg - Der Rohbau des neuen Forschungslabors für Turbulenz und Windenergiesysteme (WindLab) ist fertig. Herzstück des 2.300 Quadratmeter großen Neubaus ist ein turbulenter Windkanal, der es den WissenschaftlerInnen ermöglicht, das Zusammenspiel von turbulenten atmosphärischen Strömungen mit Windenergiesystemen – also Windparks, Windenergieanlagen und ihren Komponenten – zu erforschen. So sollen exakte Daten über das Betriebsverhalten von Windenergieanlagen und großer Offshore-Windparks gewonnen werden. Der Neubau wurde vom Wissenschaftsrat 2012 befürwortet und als besonders förderungswürdig eingestuft. Zu den Gästen des Richtfests zählten Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider sowie Wilhelm Wickbold,
Einsatz der Heiz- und Lüftungstechnik wirkt auf Energieverbrauch Forschungs-Mitteilungen Technik 5. März 20155. März 2015 Mieter beeinflussen Effizienz von Sanierungen (WK-intern) - Häufig liegt bei Sanierungen der tatsächliche Verbrauch über den vorab errechneten Bedarfswerten. Welche Ursachen dieser „Rebound-Effekt“ hat, untersuchen Wissenschaftler ausführlich in einem Wohnquartier in Karlsruhe. Das BINE-Projektinfo „Nutzerverhalten bei Sanierungen“ (02/2015) schildert erste Ergebnisse der Bewohnerbefragungen und technischen Ursachenforschung. Im Karlsruher Wohnquartier wird für insgesamt 800 Wohneinheiten ein integrales Energiekonzept umgesetzt. Welche Faktoren zum Rebound-Effekt führen, untersuchen die Forscher an drei ausgewählten Wohnriegeln. Auch hier lagen nach der Sanierung die tatsächlichen Primärenergie-Verbrauchswerte über den vorab berechneten Bedarfswerten. Die Wissenschaftler befragten die Bewohner unter anderem zu ihrem Lüftungsverhalten und der gewünschten Raumtemperatur. Zusätzlich werten sie die von
Wie laut ist eine Windenergieanlage? Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie 5. März 2015 HDT Seminar „Schalltechnisches Basiswissen von Windenergieanlagen“ am 5.05.2015 in Essen (WK-intern) - Das Thema Lärm bei Windenergieanlagen führt immer wieder zu Konflikten. Es kommt trotz guter Vorbereitung zu Beschwerden und auch zu Stilllegungen von Anlagen. Windenergieanlagen unterliegen zahlreichen Vorschriften und Genehmigungsprozessen. So ist vor Errichtung einer Windenergieanlage bei der zuständigen Stelle eine Schallimmissionsprognose einzureichen. Nach Inbetriebnahme der WEA wird von den zuständigen Behörden, als Auflage der Baugenehmigung, eine Schallimmissionsmessung binnen einer Frist eingefordert. Bezogen auf die Komplexität des Standortes können im Zuge dessen Schallemissionsmessungen durchgeführt werden, um den Nachweis auf Einhaltung der Richtwerte zu erbringen. Des Weiteren werden Schallemissionsmessungen, im Interesse von z.B. Herstellern,
Computer Vision-Technologie – DFKI ist Partner im EU- Projekt: Eyes of Things Forschungs-Mitteilungen 5. März 2015 Augen für das Internet der Dinge (WK-intern) - Im EU-Projekt ,,Eyes of Things“ steht die mächtigste Sinneswahrnehmung des Menschen im Zentrum der Forschung: das Sehen. Auf der Basis von Miniaturkameras aus der Endoskopie sollen Applikationen entwickelt werden, damit intelligente Systeme zukünftig Umgebungen umfassend, länger und interaktiver wahrnehmen können. Fortschritte im Bereich des Maschinellen Sehens (Computer Vision) werden mit mobilen Anwendungen aus den Bereichen Augmented Reality, Wearable Computing und Ambient Assisted Living kombiniert und erweitern das Internet der Dinge. Die Einsatzmöglichkeiten von Computer Vision-Technologien schreiten durch fortschrittliche Programme und Methoden enorm schnell voran und gehen heutzutage weit über die Anwendungen im Bereich der Grundlagenforschung
Vorgefertigte Fassadenelemente erleichtern die Gebäudesanierung Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 4. März 2015 Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben Fassadenelemente entwickelt, die Lüftungs-, Heizungs- und Sanitärsysteme mit Wärmedämmplatten in einem System verbinden. (WK-intern) - Die multifunktionalen Dämmplatten und Fensterelemente sind sowohl in Neubauten als auch bei der Sanierung von Bestandsgebäuden einsetzbar. Verwendete Materialien und integrierte Technik können nach Kundenwunsch kombiniert werden. Die vorgefertigten Fassaden- und Fensterelemente erhöhen die Energieeffizienz von Gebäuden und sind erste Ergebnisse mehrerer Forschungsprojekte, an denen das Fraunhofer ISE beteiligt ist. Die Senkung des Energieverbrauchs und die Steigerung der Energieeffizienz sind wichtige Voraussetzungen für einen klimaneutralen Gebäudebestand wie ihn die Bundesregierung bis 2050 anstrebt. Die politischen Ambitionen sind groß, die bisherigen Sanierungsraten
Risikobewertung: Wie kann die Sicherheit von Nanomaterialien gewährleistet werden? Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. März 2015 Nanomaterialien werden bereits in vielen alltäglichen Produkten eingesetzt. (WK-intern) - Die Spanne reicht von Nanopartikeln für den Sonnenschutz bis hin zum Nanoton, der Getränkeflaschen gasdicht macht. So vielfältig wie die Materialien, die die Nanotechnologie hervorbringt, sind auch die Fragen zur Bewertung der Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt, denen sich alle Beteiligten bei der Regulation stellen müssen. "Diese Herausforderung für die Risikobewertung kann nur gemeinsam mit Partnern aus anderen Wissenschaftsfeldern gemeistert werden", sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. "Unsere Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft ist ein gutes Beispiel dafür: Sowohl das BfR als auch die Fraunhofer-Gesellschaft bearbeiten Aspekte der Chemikalien- und Verbrauchersicherheit. Während der
Auf dem Weg zur feinstaubfreien Holzverbrennung Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 4. März 2015 Partikelemissionen aus Holzfeuerungsanlagen um 90 Prozent senken (WK-intern) - KIT-Forscher präsentieren innovativen Partikelabscheider CCA auf der Fachmesse ISH 2015 Rund 15 Millionen Öfen und Feuerungsanlagen für Holz gibt es in Deutschland – vom Heizkessel für Mehrfamilienhäuser bis hin zum Bollerofen für Scheitholz. Sie alle unterliegen strengen Verordnungen zur Luftreinhaltung. Insbesondere neue holzgefeuerte Heizkessel müssen daher seit 2015 mit Partikelabscheidern ausgerüstet werden. Forscher des KIT stellen in der nächsten Woche auf der Fachmesse ISH in Frankfurt das anwendungsbereite CCA-Verfahren vor, das für Kesselanlagen verschiedenster Leistungsklassen geeignet ist. „Mit unserem kompakten, wartungsarmen Abscheider lassen sich alle holzgefeuerten Kessel nachrüsten“, sagt Dr. Hanns-Rudolf Paur, einer der Erfinder
Monokristalline Halbleiter energiesparend produzieren Forschungs-Mitteilungen 3. März 2015 Kristalle für die Halbleitertechnologie ziehen (WK-intern) - Parallele Herstellung senkt Energieverbrauch auf ein Drittel Kristalline Halbleiter-Komponenten sind das Herzstück vieler moderner Kommunikationstechniken wie Computer und Mobiltelefone. Ihre Herstellung erfolgt in einem mehrtätigen Ziehverfahren unter sehr hohem Energieeinsatz. Das BINE-Projektinfo „Monokristalline Halbleiter energiesparend produzieren“ (01/2015) stellt ein neues Verfahren zur Herstellung von Gallium-Arsenid-Kristallen vor. Statt bisher einzeln werden jetzt neun Kristalle parallel aus der Schmelze gezüchtet. Das senkt den spezifischen Energieverbrauch bei der Herstellung auf ein Drittel. Neben Silizium, das nach wie vor die Halbleitertechnologie dominiert, hat sich auch Gallium-Arsenid als Ausgangsmaterial für hochreine Einkristalle etabliert. Bei diesen sind die Atome nahezu perfekt im Gitter angeordnet