BSH erteilt Genehmigung für die Verlegung und den Betrieb des Seekabels COBRAcable an TenneT Behörden-Mitteilungen 19. Dezember 201518. Dezember 2015 Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) genehmigt „COBRAcable“ (WK-intern) - Genehmigung für Verlegung und Betrieb des internationalen Stromkabels in der deutschen AWZ Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat die Genehmigung für die Verlegung und den Betrieb des Seekabels „COBRAcable“ im Bereich der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) erteilt. Auch die weitere für den Bereich des Festlandsockels erforderliche Genehmigung des Landesamts für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) liegt vor. „COBRAcable“ ist ein Projekt des niederländischen Stromnetzbetreibers TenneT und des dänischen Stromnetzbetreibers Energienet.dk und verbindet die Stromnetze der Länder Niederlande und Dänemark miteinander. Aufgrund der großen Entfernung von insgesamt ca. 330 km wird hier die
Bundesrat fordert bessere Nutzung von Erneuerbarem Strom bei Netzengpässen Behörden-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 18. Dezember 2015 Energiewendeminister Habeck: „Wir müssen den Strom nutzen, statt ihn wegzuwerfen.“ (WK-intern) - Bei Netzengpässen soll der Strom aus Erneuerbaren Energien nach dem Willen des Bundesrates verstärkt genutzt statt abgeschaltet werden. Die Länderkammer votierte heute (18. Dezember 2015) für einen entsprechenden Antrag Schleswig-Holsteins. „Statt Strom aus Wind, Sonne und Biomasse zwangsweise abzuschalten, wenn das Netz nicht ausreicht, können wir ihn nutzen. Damit lassen sich auch die volkswirtschaftlichen Kosten für die Engpassbewirtschaftung reduzieren“, sagte Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck in Berlin. Der Bund müsse deshalb für die entsprechenden Rahmenbedingungen sorgen. Eine Verordnung für zuschaltbare Lasten wäre ein wichtiges Signal. Habeck betonte: „Schleswig-Holstein macht seine Hausaufgaben beim Netzausbau,
EPEX SPOT meldet Handelsdaten an ElCom Behörden-Mitteilungen 18. Dezember 2015 Die Europäische Strombörse EPEX SPOT kündigt heute den Start ihres Datenmelde-Services für die Schweiz an. (WK-intern) - EPEX SPOT liefert nun Daten an den Schweizer Regulierer ElCom, die Transaktionen von in der Schweiz ansässigen Marktteilnehmern betreffen. Die europäische Verordnung über die Integrität und Transparenz des Energiegroßhandelsmarkts (Regulation on Energy Market Integrity and Transparency – REMIT) trat am 7. Oktober 2015 in Kraft. REMIT verpflichtet Marktteilnehmer, Kontrakte im Energiegroßhandel an ACER zu melden und zielt darauf, die Transparenz der Energiemärkte zu erhöhen. Als ein von ACER zugelassener Registered Reporting Mechanism (RRM) bietet EPEX SPOT einen Service zur Datenmeldung für alle Gebote und Transaktionen an,
Zeitplan für den Dialogprozess zu Teil-Erdkabelabschnitten der Ostküstenleitung angekündigt Behörden-Mitteilungen Windenergie 18. Dezember 2015 Energiewendeminister Habeck begrüßt die Aufnahme der Ostküstenleitung als Teilkabel-Pilotstrecke und kündigt Dialog in der Region an (WK-intern) - Die geplante 380-kV-Ostküstenleitung wird Pilotstrecke für die Teil-Erdverkabelung. Der Bundesrat stimmte heute (18.12.2015) dem entsprechenden Gesetzentwurf zu. „Damit ist nun endlich die rechtliche Grundlage geschaffen, Erdkabel auf Teilabschnitten zu erproben. So können Anwohner in dicht besiedelten Bereichen entlastet werden. Der Einsatz aller politischen Akteure aus Schleswig-Holstein und der Region für die Aufnahme der Ostküstenleitung als Teilkabel-Pilotstrecke hat sich gelohnt“, sagte Energiewendeminister Robert Habeck in Berlin. Das Erdkabelgesetz wurde am 3. Dezember im Bundestag verabschiedet und kann nach der heutigen Befassung des Bundesrats Anfang 2016 in Kraft
NordLink kann nach Rücknahme von Klagen gebaut werden. Behörden-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 18. Dezember 201518. Dezember 2015 Energiewendeminister Habeck: „Meilenstein für die Energiewende auf Erfolgskurs“ (WK-intern) - Der Verwirklichung des geplanten Seekabels „NordLink“ von Deutschland nach Norwegen steht nichts mehr im Wege. LEIPZIG/KIEL - Nach außergerichtlichen Einigungen wurden zwei Klagen vor dem Bundesverwaltungsgericht gegen das Vorhaben zurückgenommen. „Damit sind die Planungen für eines der entscheidenden Projekte der Energiewende nicht mehr gerichtlich angreifbar. NordLink ist ein Meilenstein für die Zukunft der grenzüberschreitenden Energieversorgung aus Erneuerbaren“, erklärte Energiewendeminister Robert Habeck heute (17. Dezember 2015): Geklagt hatten zwei Grundstückeigentümer. In einem Fall ging es um den Abstand zu der geplanten Konverterstation, in dem anderen Fall um ein Überleitungsrecht - eine Berechtigung, auf dem betroffenen
Alte Dieselautos müssen schrittweise raus aus der Innenstadt Behörden-Mitteilungen 17. Dezember 2015 Umweltbundesamt-Berechnung zeigt: Luft in den Innenstädten wird trotz neuer Abgas-Grenzwerte frühestens 2030 spürbar sauberer (WK-intern) - Das Umweltbundesamt (UBA) empfiehlt eine grundsätzliche Neuorientierung in der Verkehrspolitik, vor allem in Städten. Das sagte die Präsidentin des UBA, Maria Krautzberger, bei der Vorstellung des Jahresberichts „Schwerpunkte 2015“. Grund sind die immer noch zu hohen Stickstoffdioxid-Werte, die vor allem durch Diesel-Fahrzeuge verursacht werden. Maria Krautzberger: „Bis 2030 wird sich die Luftqualität in unseren Städten nicht wesentlich verbessern, wie erste Modellrechnungen auf Basis der neuen geplanten EU-Abgas-Grenzwerte zeigen. Um die Gesundheit der Menschen zu schützen, müssen wir die Luft deutlich früher sauber bekommen. Ich sehe
Bundeswirtschaftsministerium verbessert Bürgschaftsbedingungen für Energieeffizienzprojekte Behörden-Mitteilungen 17. Dezember 201517. Dezember 2015 Mit Unterstützung des Bundes und der Bundesländer erleichtern und erweitern die 16 Bürgschaftsbanken ab Januar 2016 ihre Bürgschaftsbedingungen für die Finanzierung von Energiespar-Contracting-Vorhaben. (WK-intern) - So gilt bei Vorhaben, die zu einer Energieeinsparung von mindestens 25 Prozent gegenüber dem Status Quo führen, künftig ein erhöhter Bürgschaftshöchstbetrag von 2 Mio. Euro (bislang 1,25 Mio. Euro). Dazu Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: „Wenn ein Contractor im Kundenauftrag Heizkessel oder Beleuchtung austauscht, trägt er dazu bei, Energiekosten zu sparen und CO2-Emissionen zu senken. Das ist gut für die Wirtschaft und für die Umwelt. Daher haben wir uns im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz das
Kraft-Wärme-Kopplung: Lemke kündigt Bundesratsinitiative an Behörden-Mitteilungen 17. Dezember 201517. Dezember 2015 Wirtschaftsministerin Eveline Lemke hat ein Eckpunkte für eine Bundesratsinitiative für den Erhalt der Wirtschaftlichkeit von Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in Industrieunternehmen vorgestellt. (WK-intern) - Hintergrund sind Pläne des Bundesgesetzgebers, die industrielle Eigenstromproduktion mit der EEG-Umlage zu belasten. Unternehmen befürchten Kosten in dreistelliger Millionenhöhe. Wirtschaftsministerin Eveline Lemke hat heute Eckpunkte für eine Bundesratsinitiative für den Erhalt der Wirtschaftlichkeit von Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in Industrieunternehmen vorgestellt. Nach einem Gespräch mit Vertretern von Unternehmen und der Gewerkschaft IG BCE sagte Lemke: „Viele Unternehmen mit energieintensiver Produktion in Rheinland-Pfalz haben frühzeitig auf KWK-Anlagen gesetzt. Ich möchte erreichen, dass diese hocheffiziente und klimafreundliche Wärme- und Stromerzeugung weiterhin
Deutsch-Tunesische Energiepartnerschaft treibt Energiewende in Tunesien vorran Behörden-Mitteilungen 16. Dezember 2015 Energiewende in Tunesien - Staatssekretär Baake reist zur Sitzung der Deutsch-Tunesischen Energiepartnerschaft nach Tunis (WK-intern) - Rainer Baake, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, reist vom 15. bis 16. Dezember 2015 nach Tunis. Dort wird er gemeinsam mit dem tunesischen Industrieminister Hamad die Sitzung des Steuerungskomitees der Deutsch-Tunesischen Energiepartnerschaft leiten. Staatssekretär Baake eröffnet zudem am Vormittag des 16.12. den 5. Deutsch-Tunesischen Energietag. Staatssekretär Baake: „Wir wollen Tunesien auf dem Weg zu einem nachhaltigen Energiesystem begleiten. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist dabei ein stabiler und effizienter Rechtsrahmen zur Förderung der erneuerbaren Energien. Gleichzeitig soll die Stromerzeugung zunehmend flexibler werden, um die wetterbedingten Schwankungen von
EEX: Der Wind Power Future wird im Frühjahr 2016 eingeführt Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Windenergie Windparks Wirtschaft 14. Dezember 201514. Dezember 2015 Börsenrat befürwortet Einführung weiterer Energiewendeprodukte Windstrom-Futures in Vorbereitung Weitere kurzfristige Fälligkeiten am Strom-Terminmarkt Diskussion zu Preiszonen und Finanzmarktregulierung (WK-intern) - Am 4. Dezember 2015 fand in Wien die letzte Börsenratssitzung der European Energy Exchange (EEX) des Jahres 2015 statt. Die Hauptthemen der Sitzung unter dem Vorsitz von Peter Heydecker, Vitol SA, waren der geplante Windstrom-Future, neue Fälligkeiten am Strom-Terminmarkt in fünf Marktgebieten sowie regulatorische Entwicklungen. In der Sitzung stellte die EEX die Kontraktspezifikationen für einen Windstrom-Future vor. Mit der steigenden Menge an fluktuierendem Windstrom im Stromnetz wächst die Anzahl der Unternehmen, die sich aufgrund der wachsenden Größe ihres Windenergie-Portfolios zunehmend einem Volumenrisiko ausgesetzt sehen.
Zuschläge in der dritten PV- Freiflächenausschreibung erteilt Behörden-Mitteilungen Solarenergie 11. Dezember 2015 Homann: "Privatpersonen und Genossenschaften erfolgreich im Bieterwettbewerb" (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat im Rahmen der Ausschreibung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen heute 43 Gebote mit einem Gebotsumfang von 204.000 Kilowatt bezuschlagt. "Besonders erfreulich ist, dass wir dieses Mal neben Projektentwicklern erstmalig Akteure wie Genossenschaften oder Privatpersonen unmittelbar bezuschlagen konnten", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Unter den Geboten, die einen Zuschlag erhalten haben, befinden sich drei von Privatpersonen, zwei von eingetragenen Genossenschaften und drei von Gesellschaften bürgerlichen Rechts. "Betrachtet man das Ergebnis, so zeigt sich, dass auch weniger professionelle Bieter erfolgreiche Gebote platzieren und so an der Energiewende teilhaben können", so Homann weiter. "Der positive Eindruck der
Zahl der Beschäftigten im Bereich erneuerbarer Energien sinkt um vier Prozent Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie Wirtschaft 10. Dezember 201510. Dezember 2015 Beschäftigungsentwicklung im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie abgeschätzt (WK-intern) - 355.400 Menschen arbeiteten im Jahr 2014 in Deutschland im Bereich der erneuerbaren Energien, etwa vier Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor. Von dem Rückgang besonders betroffen war einmal mehr die Solarbranche, die Windenergie konnte dagegen eine positive Beschäftigungsentwicklung verzeichnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Abschätzung, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) vorgenommen hat. Die Ergebnisse sind Teil einer umfassenden Untersuchung über "Makroökonomische Wirkungen und Verteilungsfragen der Energiewende" unter der Federführung der GWS