600.000 Stromsperren, 10 bis 15 % kämpfen damit, die stetig steigenden Energiekosten zu finanzieren Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 29. November 201629. November 2016 Bundeswirtschaftsministerium legt Studie zu Stromsperren vor (WK-intern) - Das Bundeswirtschaftsministerium hat heute eine Studie zum Thema Stromsperren veröffentlicht. Die Studie mit dem Titel "Analyse der Unterbrechungen der Stromversorgung nach 19 Abs. 2 StromGVV" (PDF: 730 KB) wurde im Auftrag des Bundeswirtschaftsministerium vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) durchgeführt. Sie untersucht Ursachen für Stromsperren und die Wirksamkeit des gegenwärtigen Instrumentariums. Staatssekretär Baake hierzu: "Wir haben uns im Bundeswirtschaftsministerium mit der Studie das Problem der Stromsperren genau angeschaut. Die Zahl der Stromsperren ist in den letzten Jahren stabil geblieben. Aber: Stromsperren bedeuten für die Betroffenen einen gravierenden Eingriff. Heute gibt es bereits viele Maßnahmen und Beratungsprogramme,
Forschungsreaktor Geesthacht: Öffentlichkeitsbeteiligung zu Stilllegung und Abbau beginnt Behörden-Mitteilungen 28. November 2016 Stilllegung und Abbau der Forschungsreaktoranlage Geesthacht kommen weiter voran. (WK-intern) - Am heutigen Montag (28. November 2016) wird das Vorhaben des Helmholtz-Zentrums Geesthacht von der schleswig-holsteinischen Reaktorsicherheitsbehörde (Energiewendeministerium) öffentlich bekanntgemacht. Das teilte die Behörde heute in Kiel mit. Die Bekanntmachung erfolgt in Tageszeitungen aus dem Raum Geesthacht und im Amtsblatt für Schleswig-Holstein. Das Vorhaben umfasst die Stilllegung des Forschungsreaktors FRG-1, den Abbau der Forschungsreaktoranlage und des Heißen Labors, die Zerlegung des Reaktordruckbehälters des Nuklearschiffes "Otto Hahn" sowie den Umgang mit sonstigen radioaktiven Stoffen in einer Transportbereitstellungshalle. In der Bekanntmachung wird darauf hingewiesen, dass jeder Interessierte die Antragsunterlagen einsehen kann. Sie werden ab dem 5.
Bundesnetzagentur erteilt Zuschläge in PV-Ausschreibung mit Dänemark Behörden-Mitteilungen Solarenergie 28. November 2016 Die Bundesnetzagentur hat in der ersten für dänische Bieter geöffneten Ausschreibung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen heute fünf Gebote mit einem Umfang von 50 Megawatt mit einem Zuschlagspreis von 5,38 Cent/Kilowattstunde bezuschlagt. (WK-intern) - Zuschläge gehen nach Dänemark Der Zuschlagspreis liegt im Ergebnis fast 2 Cent/kWh unter dem durchschnittlichen Zuschlagspreis der letzten nationalen Ausschreibung für Freiflächenanlagen in Höhe von 7,25 Cent/kWh. Alle Zuschläge wurden an Gesellschaften mit Sitz in Dänemark erteilt und bezogen sich auf landwirtschaftlich genutzte Flächen. Diese Flächenkategorie ist für Freiflächenanlagen in Deutschland derzeit nicht zulässig. In einer geöffneten Ausschreibung können nicht alle Standortbedingungen angeglichen werden. Die Standorte mit den günstigsten Rahmenbedingungen setzen sich
Planungssicherheit für Windenergie auf See: Bundesnetzagentur hat den Offshore-Netzentwicklungsplan 2025 bestätigt Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 28. November 201628. November 2016 Die Bundesnetzagentur hat den Offshore-Netzentwicklungsplan 2025 bestätigt, der die Anbindungen von Winderzeugung auf der Nord- und Ostsee an das deutsche Übertragungsnetz regelt. (WK-intern) - „Die Stromerzeugung aus Wind auf der Nord- und der Ostsee ist ein zentraler Baustein der Energiewende. Der Offshore-Netzentwicklungsplan 2025 bildet eine verlässliche Grundlage für den weiteren Ausbau der Windenergie auf See und einen reibungslosen Übergang hin zur wettbewerblichen Ausschreibung neuer Projekte“, erklärt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Der bestätigte Offshore-Netzentwicklungsplan umfasst vier Netzanbindungen für Offshore-Winderzeugung in der Nordsee und drei Netzanbindungen in der Ostsee. Diese dienen der Erschließung räumlich zusammenhängender Windparkgebiete auf See (sog. Cluster), die durch den Bundesfachplan
Räumung des Reaktordruckbehälters im Kernkraftwerk Brunsbüttel Behörden-Mitteilungen Ökologie 26. November 2016 Ministerium gibt grünes Licht zur Räumung des Reaktordruckbehälters im Kernkraftwerk Brunsbüttel (WK-intern) - Verladung abgebrannter Brennelemente in CASTOR –Behälter hat begonnen KIEL - Der Reaktordruckbehälter im Kernkraftwerk Brunsbüttel wird geleert. Wie die schleswig-holsteinische Atomaufsichtsbehörde (Energiewendeministerium) heute (25. November 2016) mitteilte, hat der Betreiber Vattenfall damit begonnen, hochradioaktive, abgebrannte Brennelemente in einen ersten CASTOR-Behälter zu verladen. Dieser Behälter wird dann in das Kernbrennstoffzwischenlager am Standort transportiert und in dem Gebäude für eine spätere Zwischenlagerung bereitgestellt. Die erforderliche Zustimmung hatte die Atomaufsicht gestern erteilt. Weitere CASTOR-Behälter sollen folgen. Nach Überzeugung der Atomaufsicht wird mit der Räumung des Reaktordruckbehälters für zusätzliche Sicherheit gesorgt. Die abgebrannten Brennelemente werden
Gefahren von Pestiziden öffentlich machen: Europäische Gerichtshof stärkt Informationsrechte der BürgerInnen Behörden-Mitteilungen Ökologie 24. November 2016 EuGH: EU muss Gefahren von Pestiziden öffentlich machen (WK-intern) - Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat gestern in einem historischen Urteil, die Informationsrechte der Bürger*innen gestärkt. Nationale sowie EU-Behörden müssen Studien über die Wirkung von Pestiziden – wie das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat – veröffentlichen. Der EuGH hatte über zwei Fälle zu entscheiden, ob Pestizide als in die Umwelt gelangende „Emissionen“ unter die Aarhus-Konvention fallen. Für die Richter*innen trifft dies aufgrund der Wirkung von Pestiziden auf Luft-, Wasser- und Bodenqualität eindeutig zu. Daraus entstehen nun Informationspflichten für nationale und EU-Behörden. Greenpeace und das Pestizid-Aktionsnetzwerk Europe (PAN Europe) eröffneten einen Fall, da sie 2010 von der EU-Kommission die
Ostseehochwasserschutz: Sturmflutsperrwerk mit Deutschem Ingenieurbaupreis ausgezeichnet Behörden-Mitteilungen Ökologie 22. November 2016 Bundesbauministerin Barbara Hendricks und der Präsident der Bundesingenieurkammer e. V. Hans-Ullrich Kammeyer haben Ende Oktober 2016 erstmalig den mit 30.000 Euro dotierten Deutschen Ingenieurbaupreis verliehen. (WK-intern) - Die Auszeichnung erhielten die Ingenieure des Greifswalder Sturmflutsperrwerks für die außergewöhnlich innovative Lösung zum Hochwasserschutz. Lahmeyer Hydroprojekt und Lahmeyer International hatten das Projekt gemeinsam mit der Hypro Paulu & Lettner (hpl) Ingenieurgesellschaft geplant und waren für die Projektsteuerung, Bauoberleitung und Bauüberwachung verantwortlich. Die Konzeptidee stammt von hpl, Bauherr war das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern. Das Sperrwerk, das die Hansestadt Greifswald vor Ostseehochwasser schützen soll, war nach fünf Jahren Bauzeit im Februar 2016 in Betrieb gegangen. Anfang Oktober bestand
Die aktuelle Ausgabe des Quartalsberichts der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB): Aktuelles Behörden-Mitteilungen 22. November 201621. November 2016 Energieverbrauch in Deutschland (WK-intern) - Daten für das 1.-3. Quartal 2016 mit vorläufigen Daten ist jetzt abrufbar: Der Bericht knüpft mit ausführlichen Informationen an die Pressemitteilung der AGEB vom 3. November 2016 zur Entwicklung des Energieverbrauchs in den ersten drei Quartalen 2016 an. Er liefert eine aktuelle, verlässliche und umfängliche Zusammenstellung aller wichtigen Informationen. Ansprechpartner zu den einzelnen Energieträgern finden Sie auf der letzten Seite des Berichts. PM: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V.
Verbot des sogenannten „sicheren Einschlusses“ von Atomkraftwerken Behörden-Mitteilungen Ökologie 21. November 2016 Umweltminister Robert Habeck für Verbot von „sicherem Einschluss“ der Kernkraftwerke (WK-intern) - Schleswig-Holsteins Energiewendeminister hat sich für ein Verbot des sogenannten „sicheren Einschlusses“ von Atomkraftwerken ausgesprochen. KIEL/GEESTHACHT - „Die zunehmende Debatte, ob die Meiler nicht eingemottet werden sollten und man sie dann für Jahrzehnte stehen lässt, führt in die falsche Richtung. Dadurch wird nichts gelöst, sondern wir verschieben das Problem nur auf irgendwann später. Das war schon immer der Kardinalfehler in der Atompolitik: zu starten ohne Landebahn. Wir sind in der Pflicht, es besser zu machen“, sagte Habeck heute (21. November 2016) anlässlich eines Besuchs im Kernkraftwerk Krümmel, wo mit der Verladung von
Energiewende beschleunigen: Energieeffizienz und Erneuerbare Energien in Einklang bringen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 21. November 2016 Staatssekretär Steinlein eröffnete den „Deutsch-Japanischen Energiedialog“ in Tokio (WK-intern) - Energieeffizienz ist die größte, schnellste und billigste Quelle für Klima- und Ressourcenschutz. Nicht nur für die Internationale Energieagentur (IEA) ist „Energy Efficiency First“ das neue Schlagwort, sondern auch für jene Staaten, die eine vollständige Dekarbonisierung des Energiesystems anstreben. Berlin/Tokio - Gleichzeitig wird Strom aus Sonne und Wind immer günstiger – wie kann man erreichen, dass beide Faktoren die Energiewende beschleunigen? Ein deutsch-japanischer Expertendialog ging dieser Frage nach. Die übereinstimmende Botschaft von globalen und nationalen Langzeit-Energieszenarien lautet: „Energieeffizienz plus Erneuerbare Energien“ bilden die entscheidende Grundlage für nachhaltige Energiesysteme weltweit. So schätzt die IEA, dass Energieeffizienz
Als erstes Land in der Europäischen Union hat Slowenien dem Recht auf Trinkwasser Verfassungsrang gegeben Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 20. November 2016 Slowenien hat dem Recht auf Trinkwasser Verfassungsrang gegeben, Trinkwasser darf nicht privatisiert werden. (WK-news) - Es ist keine Ware und die Versorgung muss vom Staat gewährleistet werden. Lesen Sie mehr im Internet auf: http://www.epochtimes.de/politik/welt/slowenien-trinkwasser-menschenrecht-verfassungsrang-a1978167.html Das slowenische Parlament reagiert mit dem Zusatzartikel auf eine Petition von 55.000 Bürgern die Privatisierung des Trinkwassers zu stoppen und die Wasserversorgung zum Grundrecht der Bürger zu machen. / Foto: HB
Finanzierungsvertrag der KfW sichert 60 Millionen Euro Solarkraftwerk in Marokko Behörden-Mitteilungen Solarenergie 16. November 2016 Deutschland bringt Klimaschutz und Energiepartnerschaften in Afrika voran (WK-intern) - Marrakesch – Deutschland bringt gemeinsam mit Marokko den Ausbau des weltgrößten und modernsten Solarkraftwerks in Ouarzazate voran. In einem neuen Finanzierungsvertrag sicherte Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, zusätzliche 60 Millionen Euro in Form von Krediten zu. Bei der Unterzeichnung des Abkommens zwischen der KfW Bankengruppe und der marokkanischen Energieagentur auf der Weltklimakonferenz in Marrakesch sagte der Minister: „Was in der marokkanische Wüste mit deutscher Unterstützung und deutschem Knowhow entstanden ist, zeigt: Gemeinsam können wir den Klimawandel stoppen. Marokko vollzieht eine ehrgeizige Energiewende und ist damit Vorbild für Afrika. Mit