Politiker berufen sich auf den sogenannten Weltklimarat beim Wandel des Klimas Behörden-Mitteilungen Ökologie 8. August 2019 "IPCC-Sonderbericht belegt dramatische Risiken des Klimawandels für die Landressourcen der Erde" (WK-intern) - Bericht des Weltklimarats über Klimawandel und Landsysteme identifiziert großes Potenzial für Klimaschutzmaßnahmen Der heute in Genf vorgestellte Sonderbericht des Weltklimarats (IPCC) über Klimawandel und Landsysteme offenbart substanzielle Risiken für die Lebensgrundlagen auf unserem Planeten. Der wissenschaftliche Bericht zeigt, wie sehr der Klimawandel die Ökosysteme zu Land belastet und unterstreicht die Notwendigkeit, stärker als bislang dagegen anzukämpfen. Schnelle und entschlossene Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen im Landsektor würden kurzfristig soziale und wirtschaftliche Vorteile bringen und langfristig Chancen für eine klimaresiliente Entwicklung. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Der Bericht des Weltklimarats zeigt: Klimaschutz ist eine Existenzfrage für
Informationsveranstaltungen: Bundesnetzagentur startet Konsultation zum Stromnetzausbau Behörden-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 6. August 20196. August 2019 Vizepräsident Franke: „Alle bisherigen Projekte weiterhin notwendig für das Gelingen der Energiewende“ (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur konsultiert ab heute ihre Überprüfung des von den Übertragungsnetzbetreibern bis 2030 vorgeschlagenen Ausbaus im deutschen Stromnetz. „Viele der vorgeschlagenen Ausbauprojekte können wir derzeit nicht bestätigen. Insbesondere halten wir im Moment eine weitere Stromautobahn nach Baden-Württemberg nicht für erforderlich, hier genügt nach unser derzeitigen Einschätzung eine Leitung von Schleswig-Holstein nach Nordrhein-Westfalen,“ erklärt Peter Franke, Vizepräsident der Bundesnetzagentur. Er ergänzt: „Unsere ersten Analysen zeigen außerdem, dass die Netzausbaumaßnahmen auch nach einem vollständigen Kohleausstieg bis 2038 notwendig sind.“ Netzentwicklungsplan beinhaltet Bedarf an neuen Stromleitungen Der Netzentwicklungsplan Strom 2019-2030 enthält den Ausbau im
Staatliche Beihilfen für sechs Offshore-Windparks in Frankreich sind im Interesse der EU Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Offshore Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 2. August 2019 Staatliche Beihilfen: Kommission genehmigt Förderung für sechs Offshore-Windparks in Frankreich (WK-intern) - Die Europäische Kommission hat festgestellt, dass die Förderung für sechs große Offshore-Windparks in französischen Hoheitsgewässern mit den EU-Beihilfevorschriften im Einklang steht. Diese Maßnahmen dazu beitragen, dass Frankreich die CO2-Emissionen im Einklang mit den Energie- und Klimazielen der EU senkt, ohne dass der Wettbewerb im Binnenmarkt übermäßig verzerrt wird. Frankreich beabsichtigt, sechs Offshore-Windparks für die Stromerzeugung zu fördern. Die sechs Windparks befinden sich in französischen Hoheitsgewässern vor der Nordwestküste Frankreichs an den Standorten "Courselles-sur-Mer", "Fécamp", "Saint-Nazaire", "Iles d'Yeu / Noirmoutier", "Dieppe / Le Tréport" und "Saint-Brieuc". Bei diesen Windparks handelt es sich um
Kapazitätsreserve soll Versorgungssicherheit auch bei unerwarteten Extremsituationen gewährleisten Behörden-Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung Windenergie 2. August 2019 Bundesnetzagentur genehmigt Standardbedingungen zur Kapazitätsreserve (WK-intern) - Vizepräsident Franke: „Kapazitätsreserve sichert Strommarkt in unerwarteten Extremsituationen ab“ Die Bundesnetzagentur hat die Standardbedingungen der Übertragungsnetzbetreiber für die zukünftige Kapazitätsreserve im Strommarkt genehmigt. „Die Kapazitätsreserve soll für höchst unwahrscheinliche Ereignisse vorgehalten werden. Sie sichert den Strommarkt ab, wenn nicht ausreichend Erzeugungskapazität zur Verfügung stehen sollte“, sagt Peter Franke, Vizepräsident der Bundesnetzagentur. „Die nun genehmigten Standardbedingungen schaffen Klarheit über die Vorgaben, zu denen Reserveanlagen unter Vertrag genommen werden.“ Standardbedingungen für Reserveanlagen Mit den Standardbedingungen schaffen die Übertragungsnetzbetreiber die Grundlage, auf der sie die Reserveanlagen in der Kapazitätsreserve kontrahieren werden. Sie sind auf maximale Transparenz ausgelegt. Damit wissen potentielle Teilnehmer
EEX: Der Strom-Terminmarkt wächst um 55 Prozent Behörden-Mitteilungen 1. August 2019 EEX-Handelsergebnisse im Juli: Strom-Terminmarkt wächst um 55 Prozent (WK-intern) - Im Juli 2019 hat die European Energy Exchange (EEX) das Volumen am Strom-Terminmarkt im Vergleich zum Vorjahr um 55 Prozent auf 331,4 TWh gesteigert (Juli 2018: 213,8 TWh). Insbesondere die Märkte für Österreich und Frankreich erzielten hohe Wachstumsraten. Im österreichischen Phelix-AT Future verfünffachte sich das Volumen auf 771.484 MWh (Juli 2018: 136.690 MWh), im französischen Markt verdoppelte es sich auf 36,8 TWh (Juli 2018: 18,2 TWh). Auch die Phelix-DE Futures (215,1 TWh, +67%), die italienischen Strom-Futures (47,3 TWh, +27%) und die Futures für Mittel- und Südosteuropa (14,1 TWh, +62%) zeigten deutlich zweistelliges Wachstum. Emissionsrechte Am
Schleswig-Holstein fördert Entwicklung eines automatisierten Handelssystems für Erneuerbare Energien Behörden-Mitteilungen Bioenergie Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Windenergie 1. August 2019 Land fördert Entwicklung eines automatisierten Handelssystems für Erneuerbare Energien mit rund 700.000 Euro (WK-intern) - Energiewendestaatssekretär Goldschmidt: "Das Vorhaben kann der Energiewende kräftig Schwung geben und einen wichtigen Beitrag leisten, um die Klimaziele des Landes zu erreichen" Für die Entwicklung eines automatisierten Echtzeithandelssystems für Erneuerbare Energien erhält die Husumer ane.energy – ANE GmbH & Co. KG vom Land Schleswig-Holstein eine Förderung in Höhe von 711.253 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Energiewendestaatssekretär Tobias Goldschmidt überreichte heute einen entsprechenden Förderbescheid an ane.energy-Geschäftsführer Ralf Höper. „Das Vorhaben ist ein echter Gewinn für das Land Schleswig-Holstein. Energiewende und Digitalisierung gehen hier Hand in
Die europaweite Kampagne „Let’s Clean Up Europe“ ist in dieser Woche zu Ende gegangen Behörden-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 29. Juli 2019 Erfolgreiche Bilanz von „Let’s Clean Up Europe“ 2019: 89.000 Freiwillige sammeln in 3.500 Aufräumaktionen 535 Tonnen Abfall* (WK-intern) - Sie setzt ein Zeichen gegen das Littering, dem versehentlichen, beiläufigen oder mutwilligen Wegwerfen von Abfällen in die Umwelt. In diesem Jahr sammelten über 89.000 Freiwillige von März bis Juni in 3.500 Aufräumaktionen knapp 535 Tonnen Abfall in ganz Deutschland. Die meisten Aktionen fanden in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Sachsen statt. „Ich freue mich, dass sich auch in diesem Jahr so viele Freiwillige und engagiert haben – besonders darüber, dass so viele Kinder und Jugendliche darunter waren. Das zeigt: Das Thema ist in der Mitte
Stromleitung zwischen Pulgar und Geußnitz kann ertüchtigt werden Behörden-Mitteilungen Technik Videos 29. Juli 2019 Vizepräsident Franke: „Grünes Licht von der Bundesnetzagentur“ (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat in dem Genehmigungsverfahren für das Vorhaben von Pulgar nach Vieselbach den östlichen Abschnitt vom Umspannwerk Pulgar bis Geußnitz von einem förmlichen Planfeststellungs- und Plangenehmigungsverfahren freigestellt. Der Abschnitt betrifft die Bundesländer Sachsen und Sachsen-Anhalt. „Der Weg ist nun frei für den Ausbau der Stromleitung“, sagt Peter Franke, Vizepräsident der Bundesnetzagentur. Umsetzung der Ausbaumaßnahme Mit der Entscheidung kann die Stromleitung durch den Vorhabenträger 50Hertz Transmission gebaut werden. Durch Umbeseilung eines bestehenden 380-kV-Seilsystems soll die Stromtragfähigkeit der ca. 27 km langen Leitung erhöht werden. Hierzu müssen insgesamt drei Masten um maximal fünf Meter erhöht werden und
BDEW zum Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen Deutschland (Nitrat-RiLi) Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 25. Juli 2019 Die Europäische Kommission hat heute bekanntgegeben, dass die zweite Phase des Vertragsverletzungsverfahrens gegen Deutschland wegen Verstoßes gegen die Nitratrichtlinie eröffnet wird. Hierzu Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer Wasser / Abwasser im BDEW: (WK-intern) - „Die Europäische Kommission macht damit nochmal sehr deutlich, dass die bisher von Deutschland vorgesehenen Maßnahmen bei weitem nicht ausreichen, um die Nitratbelastung der Böden und Gewässer nachhaltig zu reduzieren. Es ist daher richtig, dass die EU-Kommission den Druck erhöht und auf eine vollständige Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie und des EuGH-Urteils drängt. Die Bundesregierung und die Bundesländer wären gut beraten, endlich die europäischen Vorgaben konsequent umzusetzen. Andernfalls drohen Strafzahlungen in Milliardenhöhe. Die Leidtragenden
Urteil des Oberlandesgericht Düsseldorf kippt Mischpreisverfahren Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 22. Juli 201922. Juli 2019 Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf hat der Klage von Next Kraftwerke entsprochen und das Mischpreisverfahren am Regelenergiemarkt aufgehoben. (WK-intern) - Damit lebt voraussichtlich das vorher gültige Ausschreibungsverfahren auf Basis von Leistungspreisen wieder auf. Hendrik Sämisch, Gründer und Geschäftsführer von Next Kraftwerke: „Wir freuen uns, dass das OLG unserer Argumentation gefolgt ist und das Mischpreisverfahren als zu intensiven Eingriff für die Marktteilnehmer gewertet hat. Daher ist die Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf eine gute Nachricht für das Stromnetz, die Netznutzer und die Energiewende. Denn das Mischpreisverfahren hat zu mehr extremen Netzsituationen geführt, die Gesamtkosten für den Regelleistungsmarkt in die Höhe getrieben und Cleantech-Lösungen benachteiligt.“ Direkt nach
Generalzolldirektion: Neue Regelungen bei der Energie- und Stromsteuer Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Solarenergie 22. Juli 2019 Steuerbefreiungen unter bestimmten Voraussetzungen nur noch für Strom aus erneuerbaren Energieträgern und aus hocheffizienten KWK-Anlagen (WK-intern) - Zum 1. Juli 2019 ist das Gesetz zur Neuregelung von Stromsteuerbefreiungen sowie zur Änderung energiesteuerrechtlicher Vorschriften vom 22. Juni 2019 (BGBl. I S. 856) in Kraft getreten. Neben verschiedenen Anpassungen in den Vorschriften des Energie- und Stromsteuerrechts sind insbesondere die Neuregelungen der Stromsteuerbefreiungen für Strom aus erneuerbaren Energieträgern und aus sogenannten Kleinanlagen bis zu 2 Megawatt Nennleistung nach § 9 Absatz 1 Nummer 1 und 3 Stromsteuergesetz von Bedeutung. Die Europäische Kommission hat diese Steuerbefreiungen als Beihilfen eingestuft und eine Anpassung der bisherigen gesetzlichen Regelung gefordert. Daher
Energie-Erzeugerpreise sind im Juni 2019 um 1,2 Prozent gegenüber Juni 2018 gestiegen Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 22. Juli 2019 Erzeugerpreise gewerblicher Produkte, Juni 2019 -0,4 % zum Vormonat +1,2 % zum Vorjahresmonat (WK-intern) - Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im Juni 2019 um 1,2 % höher als im Juni 2018. Im Mai 2019 hatte die Jahresveränderungsrate bei +1,9 % gelegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sanken die Erzeugerpreise gegenüber dem Vormonat um 0,4 %. Die Preisentwicklung bei Energie wirkte sich auch im Juni 2019 am stärksten auf die Entwicklung der Erzeugerpreise insgesamt aus. Energieprodukte waren um 2,2 % teurer als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Vormonat Mai 2019 sanken diese Preise um 1,4 %. Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise um