Verbraucher wollen klare Kennzeichnung von grünen Produkten Mitteilungen Verbraucherberatung 16. August 2013 (WK-news) - NABU-Umfrage: Verbraucher wollen klare Kennzeichnung von „grünen“ Produkten Miller: Chance für Handel – Sortimente umweltfreundlicher ausrichten Berlin – Neun von zehn Deutschen wünschen sich, dass Supermärkte umweltfreundliche Waren klar kennzeichnen, damit sie ökologische Produkte auf den ersten Blick erkennen können. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die der NABU beim Meinungsforschungsinstitut Emnid in Auftrag gegeben hat. 67 Prozent der Befragten würden sich außerdem über gut ausgebildetes Verkaufspersonal freuen, das über die Umweltfreundlichkeit angebotener Waren Auskunft geben kann. „Die Umfragewerte zeigen, dass es ein dringendes Bedürfnis nach einer transparenten und leicht verständlichen Kennzeichnung von umweltfreundlichen Produkten gibt. Händler sollten die
BUND fordert Kostendämpfung durch Abschaffung teurer Industrieprivilegien Solarenergie Verbraucherberatung Windenergie 14. August 2013 (WK-intern) - Bundesregierung verschärft ungerechte Verteilung der Stromkosten zu Lasten der Privathaushalte. Berlin - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Regierungsparteien CDU, CSU und FDP aufgefordert, ihre Angriffe auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) einzustellen. "Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist nicht hauptsächlicher Treiber der Stromkosten", sagte die BUND-Energieexpertin Tina Löffelsend. Kostentreiber seien vor allem Rabatte, die der Industrie gewährt würden. Auf diese Weise würde ein privater Durchschnittshaushalt die Stromrechnung der energieintensiven Industrie inzwischen mit insgesamt etwa 69 Euro pro Jahr bzw. zwei Cent pro Kilowattstunde subventionieren. Allein die von den Regierungsparteien ausgeweiteten Rabatte und die neu eingeführte Offshore-Umlage
Sinkende Strompreise: Unternehmen profitieren vom Ausbau Erneuerbarer Energien Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 12. August 2013 (WK-intern)- Berlin - Der Ausbau Erneuerbarer Energien lässt die Strompreise mittlerweile an allen Handelsmärkten der Strombörse fallen. Während die preissenkenden Effekte regenerativer Energien bislang nur am so genannten Spotmarkt erkennbar waren, sind sie nun auch am Markt für langfristige Energielieferverträge (Terminmarkt) angekommen. Die europäische Energiebörse (EEX) notiert den Preis für die Lieferung von Grundlaststrom für das kommende Jahr 2014 bei 3,661 Cent pro Kilowattstunde (Stand 31. Juli) – und damit rund 24 Prozent niedriger als im Vorjahr. „Von den niedrigen Börsenstrompreisen haben bislang nur Unternehmen profitiert, die in der Lage sind, kurzfristig am Spotmarkt einzukaufen. In Zukunft kommen auch jene Betriebe
Das teuerste Heizjahr aller Zeiten Mitteilungen Verbraucherberatung 12. August 2013 (WK-intern) - Das teuerste Heizjahr aller Zeiten Der Winter 2012/2013 war nicht nur kalt – er war vor allem teuer. So stiegen die Ausgaben für Heizöl in Deutschland im 1. Quartal 2013 gegenüber dem Vorjahrsverbrauch um 1 Mrd. auf 7 Mrd. Euro (EnergyComment Bukold 2013). Und bis 2030 könnten sich die Kosten laut Prognosen sogar noch einmal verdoppeln. Dies meldet die Informationsplattform „Energieverschwendung halbieren!“ in einer Faktensammlung über Energiekosten (Anhang). Energieverschwendung im großen Stil Dabei ließe sich die Energieverschwendung im großen Stile verhindern, so DENEFF-Vorstand Christian Noll (33): „Die explodierenden Heizkosten brechen regelmäßig sämtliche Rekorde und werden damit zu einer immer größeren Belastung für alle. Gerade für kleinere und mittlere Einkommen werden die Heizkosten damit zu einem gewaltigen sozialen Problem. Dasselbe gilt
Unterschriftenaktion gegen Braunkohletagebau in der Lausitz Mitteilungen Verbraucherberatung 12. August 2013 (WK-intern) - Liebe Leute, hiermit möchte ich euch dringend um Unterstützung für eine Unterschriftenaktion bitten: Es geht um den Erhalt eines Dorfes vor dem Braunkohletagebau und wir selbst stehen im Wettbewerb mit einen Vattenfall-nahen Verein. Mehr als 800 Menschen sollen für den Braunkohletagebau umgesiedelt werden, im Dorf Proschim sollen Solaranlagen und eine Biogasanlage abgebaggert werden. In der Lausitz läuft gerade ein Planverfahren, um das Dorf und Teile der Stadt für die Braunkohle ab 2027 abzubaggern. Die Situation ist geradezu bizarr: Die Menschen, die Vattenfall vertreiben will, leben seit langem mit Biogas, Windkraft und Solaranlagen. Das Dorf erzeugt weit mehr erneuerbare, klimaneutrale Energie als
Verbraucher subventionieren große Stromabnehmer mit 7 Milliarden Euro Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 9. August 2013 (WK-intern) - Münster - Die Strompreise steigen in Deutschland auch in diesem Jahr für die Verbraucher weiter an, weil die Haushalte und das Kleingewerbe die Großabnehmer über eine höhere EEG-Umlage immer stärker subventionieren. Im Jahr 2013 beläuft sich die finanzielle Unterstützung der Großkunden durch die übrigen Stromverbraucher voraussichtlich erstmals auf über 7 Milliarden Euro, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Davon entfallen allein auf die Ausnahmereglungen von der EEG-Umlage für Unternehmen mehr als 4,3 Milliarden Euro, die von den privaten und kleingewerblichen Stromverbrauchern getragen werden müssen. Hinzu kommen noch die gesunkenen Einkaufspreise durch die steigende Ökostrommenge, die
Atom- und Kohlestrom lassen die EEG Umlage steigen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 9. August 20139. August 2013 (WK-news) - Schreckgespenst EEG – Umlage Die EEG Umlage das deutsche Schreckgespenst Es wartet nur darauf alleinerziehende Mütter und Harz IV Empfängern durch steigende Strompreise in die Privatinsolvenz zu treiben Lauda-Königshofen - Mit dieser Argumentation diente die EEG Umlage im vergangen Jahr als Begründung für einen, möglicherweise tödlichen, Schlag gegen die Erneuerbaren Energien. Die Erneuerbaren Energien wurden schließlich als Verantwortliche für das Ansteigen der EEG-Umlage identifiziert. Der Umstand, dass die umfangreichen Befreiungen der Industrie am Anstieg der Umlage beteiligt sind, wurde ausgeblendet. Doch auch Atom- und Kohlestrom lassen die EEG Umlage steigen. Die EEG - Umlage bildet die Differenz zwischen dem Börsenstrompreis und der
Verivox wird am häufigsten von Energiekunden als Vergleichsportal genutzt Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 1. August 2013 (WK-intern) - Energiekunden nutzen zunehmend das Internet Vergleichsportal Verivox wird am häufigsten genutzt und genießt das höchste Ansehen Heidelberg - Fast drei Viertel (74 Prozent) der deutschen Internetnutzer ab 18 Jahren haben schon einmal ein Energie-Vergleichsportal im Internet besucht. Unter den Nutzern von Energievergleichen ist das unabhängige Vergleichsportal Verivox die am häufigsten favorisierte Vergleichsseite. Das hat das Marktforschungsunternehmen YouGov im Rahmen seiner jährlich erscheinenden Studie „ComparisonCheck Energie 2013“ herausgefunden. Portale werden immer wichtiger für die Entscheidungsfindung Der Anteil der erfahrenen Nutzer, die auch in Zukunft auf einer Vergleichsseite einen Strom- oder Gasvertrag abschließen wollen, ist im Vergleich zum Vorjahr von 80 Prozent auf
Test von PV-Modulen erhöht Investitionssicherheit Solarenergie Technik Verbraucherberatung 31. Juli 2013 (WK-intern) - TÜV SÜD: Thresher Test von PV-Modulen erhöht Investitionssicherheit München - Belastbare Aussagen zur Leistungsfähigkeit von PV-Modulen ermöglicht der Thresher Test von TÜV SÜD. Im Mittelpunkt der neuen Zertifizierung steht die Langzeit-Untersuchung der Sicherheit und der Leistungsstabilität. Die ersten Zertifikate wurden an drei der führenden chinesischen Modulhersteller vergeben. „Konventionelle Zertifizierungen von kristallinen PV-Modulen berücksichtigen die Vorgaben IEC 61730 und IEC 61215“, sagt Dr. Robert Puto, Global Head of Photovoltaics der Division Product Service von TÜV SÜD. „Aber diese internationalen Standards geben keinen ausreichenden Aufschluss über Ausfallmechanismen und die Leistungsfähigkeit der Module im zu erwartenden Produktionszeitraum.“ Deshalb haben die TÜV SÜD-Experten den
Braunkohlelobby gegen einen einzelnen Bürger Mitteilungen News allgemein Verbraucherberatung Videos 30. Juli 201330. Juli 2013 Ein Film - Eine wahre Begebenheit. Der Film "Opa ohne Lobby" zeigt die traurige Wirklichkeit einer mächtigen Braunkohlelobby gegen einen einzelnen Bürger aus Proschim, der niemandem etwas getan hat: Opa Kapelle. Er hat 3 Kinder, 5 Enkel und ein arbeitsreiches bewegtes Leben. Ein sympathischer 77jähriger Mann, der im 21. Jahrhundert von seinem Eigentum vertrieben und enteignet werden soll und dabei Heimat, Haus und Hof verlieren wird. Für Braunkohle, die ein ostdeutsches Bundesland an einen schwedischen Staatskonzern verschenken will, der damit Milliardengewinne erzielt und in Deutschland verwüstete Landschaften hinterlässt. Dieser Film zeigt menschliches Schicksal und eine unfassbare Tragödie, die wie aus vergangenen dunklen
ÖDP gegen EU-Subventionierung für Atomkraft Aktuelles Verbraucherberatung 28. Juli 2013 (WK-news) - „Kein Geld für neue Atomkraftwerke!“ Diese Forderung stellt Prof. Dr. Klaus Buchner, Atomphysiker und Energieexperte der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) auf. Der Hintergrund: Die Europäische Union (EU) will den Bau neuer Atomkraftwerke subventionieren. Dazu haben der Wettbewerbskommissar Almunia und der deutsche Energiekommissar Oettinger Richtlinien ausgearbeitet, die jetzt großzügige Zahlungen an AKW-Betreiber erlauben soll. „Eines ist klar: Ohne Subventionen sind neue AKW völlig unrentabel,“ sagt Buchner. So wurden die Atompläne von Polen und von Russland in Kaliningrad (Königsberg) vorerst auf Eis gelegt, weil sie unwirtschaftlich waren. Und die französische Gesellschaft EdF, die in Hinkley Point (Großbritannien) zwei neue Reaktorblöcke bauen will,
Umweltverbände fordern Abschaltung statt Verkauf der Atom- und Kohlekraftwerke Verbraucherberatung 28. Juli 201328. Juli 2013 (WK-news) - Vatten-Zer-fall: Konzern zerbricht an Energiewende Berlin – Nach Berichten über eine Teilung des verschuldeten Vattenfall-Konzerns und einen möglichen Verkauf der deutschen Atom- und Braunkohlesparte fordern Umwelt- und Verbraucherschützer im Bündnis „Atomausstieg selber machen“ die sofortige Abschaltung des AKW Brokdorf sowie keine neuen Tagebaue. Vattenfall-Kundinnen und -kunden rät das Bündnis, dem Pleite-Konzern zu kündigen und auf zukunftsfähigen Ökostrom umzusteigen. „Die Gelegenheit muss jetzt beim Schopfe gepackt werden, nicht nur Vattenfall ‚tschüss‘ zu sagen, sondern eine ganze Ära atomar-fossiler Stromerzeugung zu beenden“, hält Melanie Ball vom Aktionsbündnis „Atomausstieg selber machen“ fest. „Der Konzern scheitert an seiner eigenen Strategie, stets auf risikobehafteten und