Erneuerbare Energiewende Jetzt! zählt mehr als 800 Bewerber im Kandidatencheck Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 11. September 2013 (WK-intern) - Regierungsparteien wenig auskunftsfreudig Im Online-Kandidatencheck der Branchen-Initiative „Erneuerbare Energiewende Jetzt!“ haben elf Tage vor der Bundestagswahl 806 Direktkandidaten ihre Position zu den Erneuerbaren Energien veröffentlicht. Davon unterstützen 632 Kandidaten alle drei Forderungen der Initiative, die sich für einen zügigen Ausbau der Erneuerbaren Energien, den Erhalt von Investitionssicherheit und für Erneuerbare als zentrales Element der Energieversorgung einsetzt. Wählerinnen und Wähler können unter www.erneuerbare-jetzt.de schnell und einfach erfahren, welche Positionen die Direktkandidaten in ihrem Wahlkreis zur Energiewende beziehen. Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE): „Bemerkenswert ist, dass sich ein Großteil der Bundestagskandidaten, trotz der Negativ-Kampagne, die einige Akteure
Netz-Volksentscheid in Hamburg: Verträge zwischen Senat und Konzernen rechtswidrig Aktuelles Mitteilungen Verbraucherberatung 11. September 2013 (WK-intern) - Der in Hamburg ansässige Energieanbieter LichtBlick kritisiert im Vorfeld des Netz-Volkentscheids am 22. September die Energiepolitik der Stadt Hamburg. „Der Senat ist eine unheilige Allianz mit Vattenfall und Eon eingegangen. Bürgermeister Scholz verfolgt eine Energiepolitik wie in den Monopolzeiten des 20. Jahrhunderts“, kritisiert Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft bei LichtBlick. „Nur der Volksentscheid kann die wettbewerbsfeindliche Ehe zwischen Stadt und Konzernen wieder lösen.“ Die Kritik von LichtBlick richtet sich gegen die Verträge zwischen der Stadt und den Konzernen Vattenfall und Eon, mit denen der Senat 2012 einen Anteil von 25,1 Prozent an den Strom-, Gas- und Fernwärmenetzen erworben hatte. Die
EEG-Umlage steigt 2014 auf 6,4 Cent/kWh trotz fallender Strompreise an der Börse Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 5. September 2013 (WK-intern) - EEG-Umlage 2014: nur 0,15 Cent/kWh zusätzlich für den Ausbau Erneuerbarer Energien Sinkende Börsenpreise und mehr Industrieprivilegien lassen Umlage steigen Berlin - Nach Berechnungen des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE) zahlen Verbraucher für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien im kommenden Jahr nur einen geringfügigen Aufschlag beim Strompreis. Die reinen Förderkosten für Strom aus Wind-, Solar- und Bioenergie sowie Wasserkraft und Geothermie betragen danach im nächsten Jahr 2,54 Cent pro Kilowattstunde (kWh) statt bisher 2,39 Cent/kWh. Dennoch steigt die EEG-Umlage insgesamt von heute 5,27 auf voraussichtlich rund 6,4 Cent/kWh an. Für diese Erhöhung sind insbesondere die fallenden Börsenpreise für Strom
Verbraucher zahlen mehr für Strom, obwohl die Ökostrom-Produktion sinkt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung Windenergie 4. September 2013 (WK-intern) - Münster - Eigentlich soll mit der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) der stetige Ausbau der erneuerbaren Energien finanziert werden. Laut Einschätzung der Bundesregierung könnte die EEG-Umlage im nächsten Jahr kräftig um 20 Prozent auf über 6 Cent pro Kilowattstunde (kWh) zunehmen. Jetzt belegen aber aktuelle Zahlen, dass die EEG-Umlage für die Stromkunden rasant steigen soll, obwohl die Ökostrom-Produktion im Jahr 2013 bisher gesunken ist, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Nach den Daten der Strombörse EEX haben Wind- und Photovoltaikanlagen in den ersten acht Monaten rd. 1,3 Milliarden Kilowattstunden bzw. 2,6 Prozent weniger produziert
Koalition wünscht keine Bürger-Mitsprache beim Stromnetz Berlin Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 29. August 2013 Koalition: "Bürger-Mitsprache beim Stromnetz unerwünscht" Zur Empfehlung des Abgeordnetenhauses, beim Volksentscheid des Berliner Energietisches mit Nein zu stimmen, erklärt Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BürgerEnergie Berlin: „Das Abgeordnetenhaus sendet mit dieser Stellungnahme ein unmissverständliches Signal an die Berlinerinnen und Berliner: 'Ihre Mitsprache ist hier nicht erwünscht!' Nach der Entscheidung, den Volksentscheid nicht am Tag der Bundestagswahl zu veranstalten, verabschiedet sich die Koalition mit dieser Stellungnahme nun endgültig von einer Energiepolitik, die Wert auf die Meinung der Bürgerinnen und Bürger legt. Dieses Verständnis von Bürgerbeteiligung bei den Koalitionsparteien ist einfach nicht mehr zeitgemäß.“ Die Genossenschaft BürgerEnergie Berlin, die sich selbst um die Stromnetz-Konzession beworben hat,
Online-Rechner ermittelt Dimensionierung und Wirtschaftlichkeit von Energiespeichern Solarenergie Technik Verbraucherberatung 28. August 201328. August 2013 (WK-intern) - Erster herstellerunabhängiger Online-Rechner ermittelt passende Dimensionierung und Wirtschaftlichkeit von Energiespeichern Solarpraxis und pv magazine veröffentlichen Speicherrechner Berlin - Solarpraxis AG und pv magazine Deutschland haben den ersten herstellerunabhängigen Speicherrechner veröffentlicht. Das Onlinetool berechnet die passende Dimensionierung und die Wirtschaftlichkeit von Energiespeichern. Das kostenfreie Tool hilft Installateuren, den passenden Solarstromspeicher zu ermitteln und die richtige Speichergröße zu bestimmen. Der Speicherrechner wurde im Rahmen von Speicherworkshops, die vom Bundesumweltministerium gefördert werden, von pv magazine Deutschland und den Ingenieuren der Solarpraxis entwickelt. „Viele Hersteller bieten zurzeit eigene Speicherrechner an. Sie rechnen allerdings oft sehr optimistisch und die zugrunde liegenden Daten und Berechnungen sind oft
Rechtsgutachten: Staat muss Energiewirtschaftsgesetz reformieren und Abzockbremse einführen Aktuelles Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 22. August 2013 (WK-news) - Strompreise: Greenpeace stellt "Abzockbremse" vor Staat muss Energiewirtschaftsgesetz reformieren, um Preise zu deckeln Berlin - Mit Hilfe einer dreistufigen "Abzockbremse" könnte der Strompreis für private Haushalte deutlich sinken. Greenpeace stellt heute mit einem Rechtsgutachten vor, wie Energieversorger gesunkene Börsenstrompreise an Haushalte mit Grundversorgungstarifen weitergeben müssten. Rund 40 Prozent aller Privatkunden würden davon profitieren. Würden alle Greenpeace Vorschläge umgesetzt, könnten die Verbraucher etwa 104 Euro im Jahr sparen. Die Umweltorganisation fordert von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP), die Stromkunden vor überhöhten Preisen zu schützen. "In der Grundversorgung machen die Energieanbieter Kasse. Übertriebene Industrievergünstigungen verteuern den Strom für Privathaushalte zusätzlich. Hier muss der
Fracking: Umweltministerium führt die Öffentlichkeit an der Nase herum Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 22. August 2013 (WK-news) - Bonn - Mit Empörung hat der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) auf die Erklärung des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume in Kiel reagiert, dass der Firma PRD Energy GmbH für den Zeitraum von fünf Jahren eine Erlaubnis für das Aufsuchen von Bodenschätzen im Feld Bramstedt erteilt worden ist. Erteilt hatte die Erlaubnis das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG). Das schleswig-holsteinische Umweltministerium als Fachaufsicht hätte die Erteilung allerdings verhindern können. Damit wurde der erste Schritt in Richtung eines möglichen Frackings im Feld Bramstedt vollzogen. Oliver Kalusch vom Geschäftsführenden Vorstand des BBU erklärt hierzu: „Die Pressemitteilung des
Berliner Kabarettist setzt sich aktiv für das Berliner Stromnetz in Bürgerhand ein Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 22. August 2013 (WK-intern) - "Haste mal ne Milliarde?" Berliner Kabarettist Horst Evers tritt für Netzkauf-Genossenschaft auf Der Berliner Kabarettist Horst Evers setzt sich aktiv für das Berliner Stromnetz in Bürgerhand ein. Mit einem eigenen Kabarett-Abend unter dem Titel „Haste mal ne Milliarde?“ unterstützt er die Genossenschaft BürgerEnergie Berlin, die das Berliner Netz kaufen will. Wie derzeit 1.500 Bürgerinnen und Bürger beteiligt sich auch Horst Evers mit einem finanziellen Beitrag am gemeinsamen Kauf des Stromnetzes. Um den Kabarett-Abend mit freiem Eintritt zu ermöglichen, verzichtet Evers auf eine Gage. Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BürgerEnergie Berlin, freut sich über die prominente Unterstützung: „Mit unserer Bewerbung um das Stromnetz ist
Ökostrom-Anbieter im Vergleich Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 19. August 2013 (WK-news) - Ökostrom-Anbieter im Vergleich - ROBIN WOOD stellt aktuellen Recherchebericht vor und gibt Empfehlungen Die Umweltorganisation ROBIN WOOD hat heute ihren neuen Recherchebericht zum Ökostrom-Wechsel vorgestellt. Das Ergebnis: Die bisher empfohlenen, bundesweit tätigen Ökostromanbieter – Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace Energy, Lichtblick und Naturstrom – sind weiterhin empfehlenswert. Hinzu gekommen sind zwei kleinere, neue Ökostromanbieter: Mann Naturenergie und Polarstern. Sie empfiehlt ROBIN WOOD mit kleinen Einschränkungen. Da die Bundesregierung die Energiewende ausbremst, hält es ROBIN WOOD weiterhin für dringend geboten, aktiv für eine dezentrale Energieversorgung ohne Kohle und Atom zu streiten und den Ökostromwechsel zu forcieren. „Die Bundesregierung bevorzugt mit ihrer Energiepolitik die
DUH: Industrie-Förderpolitik lässt Strompreise 2014 explodieren Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 18. August 201318. August 2013 (WK-intern) - Deutsche Umwelthilfe: Kosten für Entlastung der Industrie von der EEG-Umlage drohen 2014 zu explodieren Großzügige Regelung der Bundesregierung kostet private Stromverbraucher und Mittelstand dieses Jahr fast fünf, im nächsten Jahr bis über sieben Milliarden Euro – Energieintensive Industrie profitiert im internationalen Wettbewerb von Energiewende Berlin - Die Kosten für die von der Bundesregierung ausgeweitete Befreiung energieintensiver Unternehmen von der EEG-Umlage laufen aus dem Ruder. Nach 2,7 Milliarden Euro im Jahr 2012 und fast 5 Milliarden im laufenden Jahr, können die von der Industrie eingesparten Stromkosten 2014 schon deutlich über die 7 Milliarden Euro Marke steigen. Das wäre der Fall,
Landesregierung will einheitliches Wasserabgabegesetz schaffen Behörden-Mitteilungen Schleswig-Holstein Verbraucherberatung 16. August 2013 (WK-intern) - Umweltminister Habeck „So kann Schutz des Grundwasser aufrechterhalten werden“ KIEL. Die schleswig-holsteinische Landesregierung will ein einheitliches Wasserabgabengesetz auf den Weg bringen. Durch den Systemwechsel werden die bisherigen Regelungen des Grundwasserabgabengesetzes und des Oberflächenwasserabgabegesetzes abgelöst. Der Gesetzentwurf geht nun in die Anhörung, wird nach Auswertung von Stellungnahmen erneut beraten, bevor er in den Landtag eingebracht wird. Die Abgabentatbestände und Bagatellgrenzen sollen an das geltende Bundesrecht (Wasserhaushaltsgesetz) und an das Europarecht angepasst werden. Außerdem wird die Höhe der Abgabesätze dem Entwurf zufolge moderat angepasst. Dies stellt im Wesentlichen eine Inflationsangleichung dar. „Damit stellen wir sicher, dass der Schutz des Grundwasser aufrecht erhalten