Debatte um den Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 29. November 201429. November 2014 Verantwortung für Mensch und Tier in der Landwirtschaft (WK-intern) - Anlässlich der aktuellen Debatte um den Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft erklären die Mitglieder des verbändeübergreifenden Arbeitskreises Antibiotika der FNL: Arbeitskreis Antibiotika der FNL veröffentlicht gemeinsame Erklärung „Verantwortung für Mensch und Tier“ Die Zunahme von antimikrobiellen Resistenzen stellt das Gesundheitswesen vor eine große Herausforderung. Dieser Problematik sind wir uns bewusst. Wir sehen es als wichtige Aufgabe an, unsere Verantwortung wahrzunehmen und bestehende Risiken für die öffentliche Gesundheit durch den Einsatz von Antibiotika bei bakteriellen Infektionskrankheiten zu minimieren. Eine pauschale Reduktion der Antibiotikaeinsatzmenge ist jedoch nicht gleichzusetzen mit einer Vermeidung von Resistenzen. Eine
Atommüll-Fässer: Doppelt so viel radioaktive Abfälle in Deutschland wie von Regierung zuvor bekannt gegeben Ökologie Verbraucherberatung 28. November 201427. November 2014 Liebe Leser, Handeln und Weiterschicken! gleich zweimal macht das Thema Atommüll in der vergangenen Woche Schlagzeilen. (WK-intern) - Zuerst wird bekannt, dass die Bundesregierung jetzt doppelt so viel radioaktive Abfälle in Deutschland erwartet, wie bisher angenommen. Noch am selben Tag kommt außerdem heraus: etwa 2.000 Atommüll-Fässer sind oder waren beschädigt oder undicht – bundesweit an mindestens 17 Standorten. Es ist kein gutes Gefühl für uns als Anti-Atom-Organisation, wenn wir mit unseren Warnungen so oft richtig liegen. Die unhaltbaren Zustände erfordern zweifelsohne Konsequenzen. Die wohl allerwichtigste: Die weitere Produktion von Atommüll muss beendet werden. Alle Infos: 600.000 Kubikmeter – Bundesregierung prognostiziert viel mehr Atommüll http://bit.ly/1zULqur Entsorgungsdesaster
Neue EU-Ökoverordnung wird Biolandwirtschaft in Europa unmöglich machen Ökologie Verbraucherberatung 24. November 201424. November 2014 Resolution zur EU-Ökoverordnung (WK-intern) - Bioland-Bundesdelegierte rufen zur Rettung der EU-Ökoverordnung auf Fulda - „Rettet die EU-Ökoverordnung“: Die Bundesdelegierten von Bioland, Deutschlands größtem Anbauverband von Bio-Bauern, appellieren einstimmig mit einer Resolution an Bundesregierung und EU, die zähen Verhandlungen über eine neue EU-Ökoverordnung umgehend zu stoppen. Entsprechende Pläne der EU-Kommission sind völlig ungeeignet. Stattdessen muss ein rascher Neustart auf Basis der bestehenden Ökoverordnung her. „Der Entwurf der EU-Kommission zur totalen Neugestaltung der EU-Ökoverordnung ist ein Verhinderungsprogramm von Bio in Deutschland und Europa und ein Bremsklotz für gesunde Lebensmittel und nachhaltige Landwirtschaft“, warnt Bioland-Präsident Jan Plagge. Die EU-Kommission hatte im März - damals noch unter
Vattenfall und Cottbuser Stadtverwaltung missachten Betroffene und regionalen Ausschuss Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 22. November 201422. November 2014 Stadtverwaltung lädt Bürgerinitiative von „Informationsveranstaltung“ aus Eine Vattenfall-Informationsveranstaltung zur geplanten Flutung des Braunkohletagebaues Cottbus-Nord als „Cottbuser Ostsee“ stößt in der Region bereits im Vorfeld auf Kritik. Cottbus - Sie wurde von Vattenfall und Stadt Cottbus zeitgleich mit dem dafür zuständigen Arbeitskreis des Braunkohlenausschusses angesetzt, so dass Betroffene nicht teilnehmen können. Am Donnerstag wurde zudem bekannt, dass die Stadtverwaltung die Bürgerinitiative „Achtung Ostsee“ ausdrücklich ausgeladen hat. „Seit Monaten gibt es Kritik an den Flutungsplänen, weil Vernässungen in anliegenden Ortschaften und Eisenbelastungen des Spreewaldes befürchtet werden. Vattenfall veranstaltet hier eine Propaganda-Tour, bei der keine Aussage überprüft werden kann, weil die Antragsunterlagen noch nicht vorliegen.“ sagt René
Dänemark will ein radioaktives Endlager einrichten Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 22. November 201421. November 2014 Strategische Umweltprüfung zu dänischem Endlager für schwach- bis mittelradioaktive Abfälle (WK-intern) - Deutsche Öffentlichkeit kann sich bei der Abstimmung beteigigen KIEL - Dänemark hat ein Verfahren für eine Strategische Umweltprüfung gestartet mit dem Ziel, die potenziellen Umweltfolgen eines Endlagers für schwach- bis mittelradioaktive Abfälle zu untersuchen. Die deutsche Öffentlichkeit – also Bürgerinnen und Bürger, Verbände und Behörden – können sich an diesem Verfahren beteiligen. Darauf weist das schleswig-holsteinische Energiewendeministerium heute (21.11. 2014) hin. Für die Umweltprüfung hat das dänische Gesundheitsministerium einen Bericht vorgelegt, der für sechs verschiedene Standorte in Dänemark die möglichen Auswirkungen auf die Umwelt behandelt. Das Lager soll alle dänischen schwach-
Ein Hygro-Thermometer PCE-330 mit Datenlogger Mitteilungen Verbraucherberatung 20. November 201419. November 2014 Zu hohe Luftfeuchtigkeit kann zu Schimmelbildung führen und schadet somit unserer Gesundheit. (WK-intern) - Aber auch in der Industrie, Transportwesen, Gartenbau usw. kann eine zu hohe Luftfeuchtigkeit dazu führen, dass Lebensmittel schneller verderben, Blumen und Pflanzen nicht so schnell wachsen oder eingehen. Die PCE Deutschland GmbH hat ein neues Hygro-Thermometer PCE-330 auf den Markt gebracht, das für optimale Messungen von Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit eingesetzt werden kann. Das Besondere an diesem Hygro-Thermometer ist die Datenloggerfunktion. Alle gemessen und Werte können sofort auf dem internen Speicher abgelegt und zur späteren Verwendung gesichert werden. Bis zu 16000 Messwerte können gespeichert und mit der beiliegenden Analysesoftware
Regional sehr unterschiedlichen Netzentgelte bestimmen zunehmend den Strompreis Mitteilungen Verbraucherberatung 19. November 2014 Die Netzentgelte bestimmen zunehmend den Strompreis ISPEX: Die meisten staatlichen Abgaben bleiben weitgehend stabil Bayreuth - Nicht nur die EEG-Umlage sinkt im kommenden Jahr von derzeit 6,24 Cent je Kilowattstunde um 0,07 Cent auf 6,17 Cent je Kilowattstunde. Auch andere staatliche Abgaben bleiben stabil oder sinken leicht. Die regional sehr unterschiedlichen Netzentgelte gewinnen daher an Bedeutung für die Höhe des Strompreises. Darauf weist die ISPEX AG, führender Dienstleister für energiewirtschaftliche Beratung mit Hauptsitz in Bayreuth, hin. In der Summe der staatlichen Steuern und Abgaben ergibt sich eine leichte Senkung von 10,17 Cent auf 9,46 Cent je Kilowattstunde. Dies stellt zwar keine massive Entlastung dar,
LichtBlick senkt zum zweiten Mal in Folge den Preis für seinen Ökostrom Mitteilungen Verbraucherberatung 18. November 2014 LichtBlick senkt erneut Preise für Strom und Gas (WK-intern) - Trotz höherer Stromnetz-Gebühren senkt der Energieanbieter LichtBlick zum zweiten Mal in Folge den Preis für seinen Ökostrom. Auch Ökogaskunden können sich auf geringere Kosten freuen. Zudem kündigte der Marktführer an, dass er seinen Ökostrom für Privatkunden ab 2015 zu 100 Prozent aus deutschen Kraftwerken bezieht. LichtBlick verzichtet künftig auf grünen Strom aus dem Ausland. Der Arbeitspreis für LichtBlick-Strom wird auf 26,44 Cent brutto pro Kilowattstunde reduziert. Der Grundpreis bleibt mit 8,95 Euro brutto pro Monat stabil. Es gilt eine Preisgarantie bis Ende 2015, ausgenommen sind Steuererhöhungen. Beim Ökogas vermindert sich der Arbeitspreis auf 6,44
Windbranche heftig kritisiert die von der E-Control vorgeschlagene neuerliche Erhöhung der Netzkosten Verbraucherberatung 16. November 2014 Angriff auf heimische Stromerzeuger (WK-intern) - E-Control plant neuerlich deutliche Anhebung der Netzgebühren für Stromerzeuger. Wien: Die von der E-Control vorgeschlagene neuerliche Erhöhung der Netzkosten für Stromerzeuger wird von der Windbranche heftig kritisiert.„Eine Steigerung in vier Jahren auf das Eineinhalbfache ist untragbar. So kann es nicht weitergehen. E-Control und Wirtschaftsministerium sind aufgerufen, hier neue gesetzliche Rahmenbedingungen vorzulegen“, fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft, und ergänzt: „Wenn weiterhin unfaire Marktbedingungen herrschen, werden schmutzige Stromimporte weiter steigen und österreichische Ökostromanlagen stillgelegt.“ Die Kosten für den Stromnetzbetrieb bezahlen in unseren Nachbarländern alleine die Stromkonsumenten. Nicht so in Österreich. Sowohl für Netzbetrieb und Netzverluste, als auch
EEG-Umlage könnte geringer ausfallen, wenn Kosten auf mehr Schultern verteilt wären Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 15. November 2014 AEE veröffentlicht Hintergrundpapier über Zusammenhänge von Kosten und Preisen für Strom (WK-intern) - Die Netzbetreiber haben heute mit ihrer Mittelfristprognose die Schätzung abgegeben, die EEG-Umlage werde im Jahr 2016 zwischen 5,66 und 7,27 ct/kWh (Trendszenario 6,5 ct/kWh) liegen. Zum Vergleich: 2015 wird die EEG-Umlage 6,17 Ct/kWh betragen. Faktoren, die die Höhe der Umlage beeinflussen, sind u.a. die Menge des eingespeisten Ökostroms, die Höhe der Einspeisevergütungen und die Entwicklung des Börsenstrompreises. Ebenfalls entscheidend ist die Anzahl derjenigen Stromverbraucher, die von der Umlage (teil-)befreit sind. Nach Angaben der Übertragungsnetzbetreiber nimmt die Menge des privilegierten Stromverbrauchs durch die Besondere Ausgleichsregelung (BesAR) und den Eigenverbrauch weiter zu. Während es
Solarstromspeicher: Sicherheitsleitfaden Lithium-Ionen Hausspeicher veröffentlicht Dezentrale Energien Solarenergie Verbraucherberatung 14. November 2014 Gemeinsame Verbände-Expertengruppe definiert die Sicherheitsanforderungen für eigensichere Batteriespeichersysteme auf Lithium-Ionen-Basis (WK-intern) - Batteriespeicher sind schon heute nicht mehr aus dem Solarstrom–Markt wegzudenken. Sie verbessern den Eigenverbrauch, entlasten das Stromnetz und machen die Betreiber von Solarstromanlagen unabhängiger von steigenden Energiepreisen. Um vor allem die Sicherheit im Betrieb beim Einsatz von Speichersystemen in Wohngebäuden zu verbessern und in Zukunft auf ein einheitliches und nachvollziehbares Niveau zu bringen, hat ein Zusammenschluss von Verbänden heute den „Sicherheitsleitfaden Li-Ionen Hausspeicher“ veröffentlicht. Er stellt keine Norm dar, sondern ergänzt den aktuellen „Stand der Technik“. Da Normen als „allgemein anerkannte Regeln der Technik“ einen längeren Prozess einhalten müssen, stellt der
Marktforschungsinstitut: Kunden nutzen Angebotsvielfalt der Versorger Mitteilungen Verbraucherberatung 5. November 2014 BDEW zum Wechselverhalten im Energiemarkt: (WK-intern) - Umfrage zeigt höhere Wechselquote im Vergleich zum Vorjahr / Deutscher Energiemarkt zeichnet sich durch einmalige Vielfalt aus Immer mehr Haushaltskunden in Deutschland nutzen die Möglichkeit, ihren Energieversorger zu wechseln. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Wechselquote um gut drei Prozentpunkte angestiegen und liegt jetzt bei 36,0 Prozent. Auch im Gasbereich ist diese Quote gestiegen: Sie liegt aktuell bei 27,6 Prozent. Das ist das Ergebnis einer regelmäßigen, repräsentativen Verbraucherumfrage des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), durchgeführt durch das Marktforschungsinstitut prolytics, Dortmund. "Der Wettbewerb auf dem deutschen Energiemarkt hat sich seit der Liberalisierung des Strom- und