Trendmonitor 2016: Entwurf zur EEG-Novelle macht den deutschen Verbrauchern einen Strich durch die Rechnung Erneuerbare & Ökologie Ökologie 30. Juni 2016 74 Prozent der Deutschen wollen fossile Energie komplett abschaffen (WK-intern) - Drei Viertel der Bundesbürger wünschen sich, dass erneuerbare Energien fossile Energieträger vollständig ersetzen. Zu diesem Zweck sollte die Politik konsequent sicherstellen, dass private Haushalte im Heizungskeller auf klimafreundliche Energien umsteigen – sagen 70 Prozent der deutschen Bevölkerung. Das sind Ergebnisse des Stiebel Eltron Energie-Trendmonitors 2016, für den 1.000 Bundesbürger bevölkerungsrepräsentativ befragt wurden. „Der jüngst von der Bundesregierung beschlossene Entwurf zur Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes macht den Wünschen der deutschen Verbraucher einen Strich durch die Rechnung“, sagt Rudolf Sonnemann, Geschäftsführer des Haus- und Systemtechnikherstellers Stiebel Eltron. „Zeitgleich sieht der Entwurf für das neue Stromsteuergesetz vor, nicht
FREIE WÄHLER fordern Staatsregierung auf, sich für bundesweites Fracking-Verbot einzusetzen Ökologie 30. Juni 2016 Glauber: Risiken für Umwelt und Gesundheit bei allen Formen des Frackings unkalkulierbar (WK-intern) - Die FREIEN WÄHLER haben die Staatsregierung in der heutigen Sitzung des Bayerischen Landtags mit einem Dringlichkeitsantrag aufgefordert, sich für ein bundesweites Fracking-Verbot einzusetzen. „Das konventionelle Fracking soll nach dem Willen des Bundestages grundsätzlich erlaubt bleiben. Aber sowohl das konventionelle als auch das unkonventionelle Fracking bergen unkalkulierbare Risiken für Umwelt und Gesundheit. Hinzu kommt die Tatsache, dass die förderbaren Mengen an Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten viel zu gering sind, um einen nennenswerten Beitrag zu leisten“, kritisiert Thorsten Glauber, energiepolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion. Um die Energiewende wirklich voran zu bringen
NRW-Umweltminister verleiht ersten EnergieInnovationsPreis.NRW für Energiemanagementsysteme Behörden-Mitteilungen Ökologie 30. Juni 2016 Erster EnergieInnovationsPreis.NRW – Hauptpreis für innovative Unternehmen geht an Crespel & Deiters nach Ibbenbüren (WK-intern) - Die Firma Crespel & Deiters GmbH & Co. KG aus Ibbenbüren wurde heute, am 29. Juni, in Dortmund vom Schirmherrn der Auszeichnung, Umweltminister Johannes Remmel, mit dem ersten EnergieInnovationsPreis.NRW (EIP.NRW) ausgezeichnet. Drei weitere Unternehmen aus Heiligenhaus, Hennef und Vreden bekamen jeweils Sonderpreise. Mit ihrem neuen Preis will die EnergieAgentur.NRW solche Unternehmen auszeichnen, die erfolgreiche innovative Projekte im Bereich Energiemanagementsysteme vorweisen können. Der Hauptpreis ist mit 12.500 Euro dotiert. Der sparsame Umgang mit Energie ist der ,schlafende Riese der Energiewende‘. Er ist neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien ein
.ausgestrahlt: Diese Atommüll-Kommission hat keinen Weg aufgezeigt Aktuelles Ökologie 29. Juni 2016 Atommüll-Kommission kann Konflikt nicht überwinden (WK-intern) - Wesentliche Streitfragen nicht geklärt. Umweltbewegung nicht einverstanden. Zur letzten Sitzung der Atommüll-Kommission erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: Diese Kommission hat keinen Weg aufgezeigt, wie der jahrzehntelange Atommüll-Konflikt gut gelöst werden könnte. Von einem Neuanfang oder gar einem gesellschaftlichen Konsens kann auch nach 33 Sitzungen keine Rede sein. Es wird mindestens fünf Sondervoten geben, weil es in entscheidenden Teilfragen nicht gelungen ist, Verständigungen zu erzielen. So haben beispielsweise die Bundesländer Bayern und Sachsen, die bei der Schlussabstimmung nicht stimmberechtigt waren, schon deutlich gemacht, dass sie das Ergebnis nicht mittragen. Beim Thema Gorleben stehen sogar im
Bericht der Endlager-Suchkommission vom BUND abgelehnt – Sondervotum angekündigt Ökologie Verbraucherberatung 29. Juni 2016 Berlin: Als einziges stimmberechtigtes Mitglied der "Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe" hat Klaus Brunsmeier, stellvertretender Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), den Abschlussbericht der Endlager-Suchkommission abgelehnt. (WK-intern) - Stattdessen kündigte der Umweltverband eines von vier Sondervoten an. Mit 15 Ja-Stimmen wurde der Bericht jedoch mehrheitlich angenommen. "Wir haben in der Kommission zwei Jahre lang konstruktiv und mit großem Engagement mitgearbeitet, um das geltende Standortauswahlgesetz zu verbessern. Erreichen wollten wir, den Mehrheitsbeschluss des Bundestags zu einem gesellschaftlichen Konsens zu machen, der einen echten Neustart bei der Endlagersuche ermöglicht. Die Kommission hat ihre eigenen Ansprüche nicht wirklich erfüllt, deshalb müssen wir den
Immer breitere Bewegung sagt Nein zu TTIP durch die Hintertür! Ökologie Verbraucherberatung 29. Juni 2016 Bündnis TTIP Stoppen und UnterstützerInnen präsentieren Zwischenbilanz zu CETA (WK-intern) - In der heißen Phase vor den Entscheidungen um das Handelsabkommen CETA zwischen EU und Kanada präsentiert das Bündnis TTIP stoppen gemeinsam mit prominenten VertreterInnen zahlreicher Initiativen rund um TTIP und CETA die gemeinsame erfolgreiche Zwischenbilanz - eine Vielzahl von Gemeinden, Bauern und Bäuerinnen, kleiner und mittlerer Unternehmen, die katholische Aktion, Gewerkschaften und NGOs erklären CETA, dem Handelsabkommen mit Kanada, eine klare Absage. CETA-Protest wird immer breiter Bereits 400 Gemeinden in ganz Österreich haben sich TTIP- und CETA-frei deklariert, fast 50 Ortsbauernausschüsse und über 2.000 UnterzeichnerInnen unterstützen die Initiative Bauern und Bäuerinnen gegen
EnviroChemie erforscht Möglichkeiten der Abwasseraufbereitung in Indien Ökologie Technik 28. Juni 2016 EnviroChemie hat von einem indischen Pharmakonzern den Auftrag erhalten, im Rahmen einer Studie die optimale Behandlung der anfallenden Abwässer zu untersuchen. (WK-intern) - Für mehrere indische Standorte des Pharmaunternehmens wird das Recycling der aufbereiteten Abwässer bis hin zu einem Zero Liquid Discharge Konzept betrachtet. Die Studie wird durch Labor- und Pilotversuche mit dem original anfallenden Abwasser im Forschungszentrum der EnviroChemie in Rossdorf begleitet. Für die Ausarbeitung des Konzeptes werden nicht nur die Abwasserströme betrachtet, sondern alle Wasserströme und der gesamte Produktionsprozess. Im Konzept werden Möglichkeiten zum Wasserrecycling und zur effizienten Abwasserbehandlung bis hin zur abwasserfreien (Zero Liquid Discharge) Produktion aufgezeigt. Das Pharmaunternehmen möchte sein
Ökologischer Landbau auf Wachstumskurs: Zahlreiche Betriebe stellen um Behörden-Mitteilungen News allgemein Ökologie 28. Juni 2016 Der Ökolandbau in Schleswig-Holstein ist auf Wachstumskurs (WK-intern) - 2016 haben sich bereits rund 70 landwirtschaftliche Betriebe mit 5.600 Hektar neu als Ökobetrieb angemeldet. „Das sind jetzt schon 2.000 Hektar mehr als wir im gesamten Jahr 2015 an Zuwachs hatten“, sagte Umwelt- und Landwirtschaftsstaatsekretärin Dr. Silke Schneider heute (27. Juni 2016) anlässlich der Sommerbereisung der Landesvereinigung für ökologischen Landbau (LVÖ) Staatssekretärin Schneider informierte sich heute auf dem Bioland-Betrieb von Gunnar Söth in Ahrenviöl (Kreis Nordfriesland) und bei dem Hersteller von Brotaufstrichen „Zwergenwiese“ in Silberstedt (Kreis-Schleswig-Flensburg) über die Entwicklung der Ökologischen Lebensmittelwirtschaft in Schleswig-Holstein. Zu der „Sommerbereisung“ hatte die LVÖ Vertreter aus Politik, Verwaltung und
BREXIT gilt auch für EURATOM Ökologie Verbraucherberatung 27. Juni 2016 Das Ausstiegsreferendum von Großbritannien wird verheerende Folgen für die EU, deren Nationalstaaten und insbesondere für Großbritannien selbst haben. (WK-intern) - Die Berichterstattung ist voll von den ersten Kursstürzen an den Börsen und von Forderungen rechter und populistischer Antieuropäer nach einem weiteren Zerfall der EU, dem größten Friedensprojekt in Europa seit dem zweiten Weltkrieg. Nordirland fordert nun die Wiedervereinigung mit Irland, auch um in der EU bleiben zu können. Schottland fordert die Abspaltung von England. Ein Grund unter vielen ist die Behinderung der schottischen Bemühungen auf dem Weg zu einer 100%igen Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien, die immer wieder von Londons Atom- und Kohlepolitik gebremst
Informationen zum Photovoltaik Boom Markt – Iran Mitteilungen Ökologie 27. Juni 2016 Der Iran ist ein boomender Markt für die Solarenergie, das ist das Ergebnis eines Workshops des Bundesverbandes für Solarwirtschaft auf der Intersolar in München letzten Freitag. (WK-intern) - Der Workshop wurde in Zusammenarbeit mit der Iran Wind Group, sowie den Beratungsunternehmen Roland Berger und eclareon durchgeführt. Zum Ende der Sanktionen gegen den Iran veröffentlichte der Verband im letzten Jahr einen umfassenden Bericht über das Photovoltaikgeschäft im Iran. Neu ist, dass deutsche Unternehmen seit vergangener Woche Hermes-Bürgschaften für ihr Geschäft im Iran beantragen können. Diese sichern die Unternehmen gegen das Risiko einer Investitionen im Ausland. Außerdem hat die Regierung in Teheran neue und weiter
Nach dem Brexit-Votum: Business as usual ist keine Option Ökologie Verbraucherberatung 26. Juni 2016 Germanwatch fordert erneuerte, an sozialen und ökologischen Werten orientierte EU (WK-intern) - Nach dem Brexit-Votum sieht die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch die EU vor der größten Herausforderung ihrer Existenz und fordert einen umfassenden Reformprozess. „Es ist klar, dass es für die EU kein "weiter so" geben darf - aber Drin bleiben- oder Raus-Entscheidungen sind keine Lösung. Die EU ist zutiefst reformbedürftig und muss ihre Handlungsfähigkeit für die Bereiche, in denen sie nur gemeinsam Erfolg haben kann, neu unter Beweis stellen. Dazu gehören die Flüchtlings- sowie die Energie- und Klimapolitik“, sagt Klaus Milke, Vorsitzender von Germanwatch. Ein nachhaltiges Energiesystem, das möglichst dezentral ausgerichtet ist
Hochwirksame Insektizide als Pflanzenschutzmittel schaden Honigbienen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 26. Juni 2016 Neu entdeckter Mechanismus steht im Zusammenhang mit weltweitem Bienensterben (WK-intern) - Als ein möglicher Auslöser des Bienensterbens stehen Neonikotinoide (hochwirksame Insektizide) in Verdacht. Einen bisher nicht bekannten, schädigenden Mechanismus von Neonikotinoiden haben jetzt Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz und der Goethe-Universität Frankfurt am Main entschlüsselt. Sie fanden heraus, dass Neonikotinoide in niedrigen, feldrelevanten Konzentrationen den im Futtersaft von Ammenbienen enthaltenen Acetylcholingehalt vermindern. Dieses Signalmolekül ist jedoch für die Larvenaufzucht von Honigbienen wichtig. Höhere Dosen der Neonikotinoide schädigen sogenannte Mikrokanäle in der Futtersaftdrüse, in denen Acetylcholin gebildet wird. Die Ergebnisse sind in der renommierten Fachzeitschrift PloS ONE veröffentlicht. "Bereits im Jahr 2013 kam die EU-Behörde für