Ausschreibungen beleben Wettbewerb um Energielieferungen Mitteilungen 26. Juli 2016 Wettbewerb zahlt sich aus: Die DEG beliefert immer mehr kommunale Körperschaften und Forschungseinrichtungen (WK-intern) - Erlenbach. Die DEG Deutsche Energie GmbH (DEG) beteiligt sich erfolgreich an öffentlichen Ausschreibungen um die Lieferung von Strom und Gas und gewinnt immer mehr öffentlich-rechtliche Kunden. Dabei profitiert der kleine bundesweite Energieversorger aus Baden-Württemberg von der seit April 2016 geltenden Verpflichtung für kommunale Körperschaften, die Vergabe von Lieferaufträgen für Strom und Gas in einem elektronischen Verfahren öffentlich auszuschreiben. Durch diese gesetzliche Vorgabe wurde der Wettbewerb spürbar angekurbelt. Die Energielieferanten können ihre Angebote auf die Wünsche des jeweiligen Auftraggebers maßgerecht zuschneiden. So hat ein Krankenhaus andere Anforderungen an einen
IWM in Freiburg startet Projekt zur sicheren Nutzung von Wasserstoff für die Energiewende Forschungs-Mitteilungen 26. Juli 2016 Am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg startet ein Projekt zur Erforschung des Einflusses von Wasserstoff auf die Sicherheit von Erdgasrohrleitungen, wenn diese wasserstoffhaltige Gase führen. (WK-intern) - Die Projektpartner entwickeln gemeinsam ein Auslegungs-, Bewertungs- und Überwachungssystem für Rohrleitungsnetze, um bereits bestehende Infrastrukturen nutzen zu können. Das Bundesforschungsministerium fördert das Fraunhofer IWM mit 1 Mio. Euro. Das Gesamtvolumen des Projekts beträgt 9,4 Mio. Euro über den Zeitraum von vier Jahren. Wasserstoff spielt in der Energiewende eine wichtige Rolle: Er kann als Speichermedium dienen und Schwankungen ausgleichen, die beim Energieverbrauch und bei der Energieproduktion entstehen. Damit Wasserstoff seine Stärke als Energiepuffer (»Power-to-Gas«) entfalten und
Klima-Desaster erhöhen das Risiko für bewaffnete Konflikte in ethnisch zersplitterten Ländern Forschungs-Mitteilungen Ökologie 26. Juli 201626. Juli 2016 Extreme wie Hitzewellen oder Dürren erhöhen das Risiko bewaffneter Konflikte in ethnisch zersplitterten Ländern, so haben jetzt Wissenschaftler herausgefunden. (WK-intern) - Sie nutzten einen neuen statistischen Ansatz, um Daten der letzten drei Jahrzehnte auszuwerten. Wiewohl jeder Konflikt selbstverständlich das Ergebnis einer komplexen und fallspezifischen Mischung von Faktoren ist, zeigte sich, dass der Ausbruch von Gewalt in ethnisch zersplitterten Ländern häufig mit Naturkatastrophen zusammenhängt. Diese können offenbar schwelende gesellschaftliche Spannungen anheizen. Diese Erkenntnisse, die im amerikanischen Fachjournal Proceedings of the US National Academy of Sciences erscheinen, können hilfreich sein für Sicherheitsstrategien – und zwar umso mehr, da die zukünftige globale Erwärmung durch die von
bne schlägt dezentralen Flexibilitätsmechanismus des Strommarktes vor Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 26. Juli 2016 Im Zuge der Energiewende wächst einerseits das Angebot an dezentral eingespeisten Strommengen, gleichzeitig nimmt die Zahl an dezentralen Verbrauchern zu, die zeitgleich Strom beziehen. (WK-intern) - "Die Kapazitäten in den Verteilnetzen sind auf diese Belastung nicht ausgelegt. Wir haben daher einen marktlichen Mechanismus entwickelt, mit dem sich Flexibilitätspotenziale dezentral steuern lassen", betont bne-Geschäftsführer Robert Busch. Der bundesweite Mechanismus setzt auf dem bisherigen, veralteten Netzentgeltsystem für Stromheizungen auf und macht dieses zukunftsreifer. Der Zubau von wetterbedingt schwankenden erneuerbaren Energien und der zu erwartende Zuwachs bei Speichern, Power-to-Heat-Anwendungen und bei der Elektromobilität stellen die Kapazität der Verteilernetze vor Herausforderungen: Sie sind bis dato nicht darauf
Investitionen in das zukünftige Wachstum Mitteilungen 25. Juli 2016 Die ROEMHELD Gruppe baut: Erster Spatenstich für neues Firmengebäude von STARK Laubach und Götzis/Österreich - Die österreichische STARK Spanntechnik GmbH, ein Unternehmen der ROEMHELD Gruppe, baut ein neues Firmengebäude mit rund 3.140 qm Nutzfläche. (WK-intern) - Vor kurzem erfolgte der erste Spatenstich im neuen Betriebsgebiet „Impulszone Römergrund“ in Rankweil/Vorarlberg, rund sechs Kilometer vom derzeitigen Standort Götzis entfernt. Der Umzug in den Neubau mit größeren Büros, Produktions- und Lagerräumen soll für die 45 Beschäftigten effizientere Abläufe in der Fertigung und Montage, mehr Platz und eine angenehmere Arbeitsatmosphäre bringen. Gleichzeitig erhält das vom Bundesland Vorarlberg schon mehrfach als „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ prämierte Unternehmen am neuen Standort
Siemens-Forscher haben einen neuartigen Elektromotor für Flugzeuge entwickelt, E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 25. Juli 2016 Weltrekord-Elektromotor für Flugzeuge (WK-intern) - Siemens-Forscher haben einen neuartigen Elektromotor für Flugzeuge entwickelt, der bei einem Gewicht von nur 50 Kilogramm rund 260 Kilowatt elektrische Dauerleistung liefert – fünfmal so viel wie vergleichbare Antriebe. Das Rekord-Antriebssystem hat heute auf dem Flughafen Dinslaken Schwarze Heide seinen ersten Flug vor der Öffentlichkeit absolviert und dabei ein Kunstflugzeug vom Typ "Extra 330LE" nahezu lautlos angetrieben. Seinen Jungfernflug hatte der neue Antrieb bereits am 24. Juni 2016 bestritten. Damit werden hybride Elektroflugzeuge mit vier oder mehr Sitzen möglich. Die Technologie wird Siemens in seine Kooperation mit Airbus zum Elektrischen Fliegen einbringen, die beide Unternehmen im April
Neuer Beschluss zum Montrealer Protokoll soll globale Erwärmung um 0,5 °C reduzieren Behörden-Mitteilungen Ökologie 25. Juli 2016 Bundesminister Rupprechter: Bedeutender Schritt für Verbot klimaschädlicher Gase (WK-intern) - Bei der 3. Außerordentlichen Vertragsstaatenkonferenz in Wien wurden heute, Sonntag in den frühen Morgenstunden, die Grundlagen für eine politische Einigung über die nachhaltige Reduktion klimaschädlicher Gase erzielt. Häufig verwendete Ersatzstoffe für ozonschädigende Chemikalien sollen in die Liste der durch das „Montrealer Protokoll“ verbotenen Stoffe aufgenommen werden. Diese Stoffe kommen zum Beispiel als Kühlmittel in Klimaanlagen zum Einsatz und sind oft viel schädlichere Treibhausgase als Kohlendioxid. Der ausgearbeitete Vertragstext soll auf der 28. Vertragsstaatenkonferenz im Oktober in Kigali endgültig beschlossen werden. „Diese Entscheidung ist ein Meilenstein für die Verringerung klimaschädlicher Gase. Gemeinsam können wir
Bloomberg: Globale Investitionen in Erneuerbare Energien sinken um 32 Prozent Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 25. Juli 2016 Clean energy investment in 2016 undershoots last year’s record (WK-intern) - Investment slowdowns in China and Japan, as well as further reduction in the cost of solar, mean 2016 investment will fall well short of 2015’s upwardly revised $348.5bn London and New York – Clean energy investment in the second quarter totaled $61.5bn, some 12% above the first-quarter 2016 figure but 32% below a very strong outturn of $90bn in the equivalent period of 2015. Looking at the 2016 trend so far, and taking the Q1 and Q2 2016 figures together, global investment in the first half of this year was $116.4bn, some
Magnetisch gelagerter Hochgeschwindigkeits-Elektroantrieb für Reaktionsräder E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 25. Juli 2016 Schwindelerregende 150‘000 Umdrehungen pro Minute: (WK-intern) - Forschende der ETH Zürich und des ETH-Spin-offs Celeroton haben einen ultraschnellen magnetisch gelagerten Elektroantrieb für Reaktionsräder entwickelt. Die hohe Drehzahl ermöglicht eine starke Miniaturisierung des Antriebssystem und macht dieses interessant für den Einsatz in Kleinstsatelliten. «Eigentlich ist daran nicht viel Neues», sagt Arda Tüysüz, Postdoc am Power Electronic Systems Laboratory (PES) der ETH Zürich bescheiden. Die Elektronik, die Magnetlagerung, das physikalische Grundprinzip – alles schon da gewesen. Aber diese Grundlagen in einem Hochgeschwindigkeitsantrieb zusammenzufügen, der massiv kleiner und energieeffizienter ist und um einen Faktor 20 mehr Umdrehungen als bisherige Modelle erzielt – das ist die Ingenieurskunst,
Eingriffe der Menschen belasten die Ökosysteme Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. Juli 2016 Wald der Zukunft in Gefahr? (WK-intern) - Menschliche Nutzung bedroht Bestäubung und Samenausbreitung von Waldbäumen weltweit Abholzung, Umwandlung in Ackerland und Wilderei – weltweit gibt es kaum noch ungenutzte, naturbelassene Wälder. Der Eingriff des Menschen belastet jedoch nicht nur den Wald von heute, sondern auch den von morgen. Vor allem Prozesse der Bestäubung und Samenausbreitung, die den Nachwuchs von Wäldern maßgeblich bestimmen sind beeinträchtigt, berichten Forschende der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Goethe-Universität Frankfurt in der ersten globalen Meta-Analyse über Waldregeneration heute im Fachjournal „Scientific Reports“ der Nature-Gruppe. Dafür verantwortlich machen sie den Rückgang der daran beteiligten Insekten, Vögel und Säugetiere. Sie
Börsenstrompreise sinken, EEG-Umlage für Verbraucher steigen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 24. Juli 2016 EEG-Umlage steigt 2017 auf gut sieben Cent pro Kilowattstunde (WK-intern) - Hauptursache sind gesunkene Strompreise an der Börse, für Konsumenten muss sich daher nichts ändern. Das zeigt der EEG-Rechner von Agora Energiewende Die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) wird nach Berechnungen für Agora Energiewende im Jahr 2017 auf 7,1 bis 7,3 Cent pro Kilowattstunde Strom ansteigen. Derzeit liegt sie bei 6,35 Cent. Die für die Stromkunden maßgeblichen Einstandskosten für die Stromvertriebe ändern sich allerdings kaum: Die Summe aus Börsenstrompreis und EEG-Umlage wird den Prognose zufolge weiterhin knapp unter 10 Cent pro Kilowattstunde liegen. Die Ursache dafür liegt vor allem in den seit Jahren sinkenden
Neue Biomaterialien aus Proteinen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 23. Juli 2016 Biomaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen bilden seit fast 25 Jahren einen Schwerpunkt am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP in Potsdam-Golm. (WK-intern) - Bisher lag der Fokus auf pflanzlichen Rohstoffen wie Cellulose, Stärke oder Lignin. Jetzt entwickeln die Forscher auch Biomaterialien aus Proteinen. Zwei neue Abteilungen befassen sich mit dem Thema. Frischhaltefolien, die sicher konservieren »Funktionsintegrierte Polymerfilme« sind der Schwerpunkt der gleichnamigen neu gebildeten Abteilung am Fraunhofer IAP. Unter der Abteilungsleitung von Dr. Murat Tutuş erweitert das Institut damit ab Juli 2016 das Forschungsspektrum des Instituts. Konservierende Frischhaltefolien für die Verpackung frischer Nahrungsmittel wie zum Beispiel Käse sind ein Thema, das im Fokus der Forschung steht.