BDEW zur Einführung eines Engpassmanagements zwischen Deutschland und Österreich Mitteilungen 29. Oktober 2016 Die Bundesnetzagentur fordert ein Engpassmanagement an der deutsch-österreichischen Grenze. (WK-intern) - Hierzu erklärt Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung: "Die Einführung eines Engpassmanagements an der deutsch-österreichischen Grenze steht dem Ziel eines europäischen Strombinnenmarktes entgegen. Zudem senkt es den Handlungsdruck auf den dringend notwendigen Netzausbau in Deutschland. Statt voreilig eine Entscheidung zu veröffentlichen, sollte man die für 2017 erwarteten Ergebnisse der Expertengruppe des Verbands der Europäischen Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO-E) zum optimalen Zuschnitt der Preiszonen abwarten", kritisiert der Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung Stefan Kapferer. Die österreichisch-deutsche Preiszone verfügt im Vergleich zu anderen europäischen Marktplätzen über eine überdurchschnittlich hohe Liquidität - sowohl im Spot- als auch im Terminmarkt. Die in
Leipziger Fachgespräch diskutiert Fragen zum Thema „Gasmanagement von Biogasanlagen“ Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 29. Oktober 2016 Die flexible Erzeugung von Strom aus Biogas stellt in der zukünftigen Energieversorgung einen wichtigen Baustein zum Ausgleich der fluktuierenden erneuerbaren Energiequellen dar. (WK-intern) - Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, müssen sowohl die Biogasproduktion als auch deren Verbrauch abgestimmt, überwacht sowie geregelt werden können. Das Leipziger Biogas-Fachgespräch am 23. November widmet sich daher dem Thema "Gasmanagement von Biogasanlagen" in vier Vorträgen aus Forschung und Praxis. Bei der Verstromung am Biogasanlagenstandort ist ein präzises Gasmanagement notwendig. Dies ist einerseits über eine präzise Zustandsbeschreibung wie über eine Prognose des Verhaltens von Gasproduktionsrate, Gasspeicherfüllstand und Gasverbrauchsrate möglich. Aus den Erfahrungen der Praxis zeigt sich jedoch, dass
Record Biomap: neue Chancen für die Biomethanproduktion in kleinen Biogasanlagen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 29. Oktober 2016 Im Rahmen eines neuen EU-Projekts "Record Biomap" arbeiten Wissenschaftler verschiedener europäischer Forschungseinrichtungen in Kooperation mit Industrieunternehmen an innovativen Lösungen, die Biomethanproduktion zukünftig auch im kleinen und mittleren Leistungsbereich kosteneffizient gestalten zu können. (WK-intern) - Das Projektkonsortium stellt eine Online-Plattform zum Wissenstransfer vor und sucht innovative Konzepte für kleine Biomethananlagen. Bisher lohnt sich die Aufbereitung des Biogases zu Biomethan nur in großen Biogasanlagen. Um aber zukünftig auch kleine und mittlere Anlagen energie- und kosteneffizient zu betreiben, wurden im Vorläuferprojekt SE.Biomethane (Laufzeit 1.2.2013 – 30.4.2016) bereits neue Technologien entlang der gesamten Prozesskette, d.h. von der Substrataufbereitung, über die Fermentertechnologie bis hin zur Biogasaufbereitung zu Biomethan
Bundesnetzagentur fordert Engpassmanagement an der deutsch-österreichischen Grenze Behörden-Mitteilungen Technik 28. Oktober 2016 Homann: "Stromhandel würde nur selten gedeckelt" (WK-intern) - Bundesnetzagentur hat die vier deutschen Stromübertragungsnetzbetreiber heute aufgefordert, an der deutsch-österreichischen Grenze eine Bewirtschaftung der Transportkapazitäten vorzubereiten. Ziel ist dabei, dass ein funktionierendes Engpassmanagement ab dem 3. Juli 2018 gewährleistet werden kann. "Die Vorbereitung einer Engpassbewirtschaftung an der deutsch-österreichischen Grenze soll den Strommarkt langfristig funktionsfähig halten und die Versorgungssicherheit in Deutschland und der Region gewährleisten", erklärt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. "Das Engpassmanagement soll vorbereitet werden, weil der Stromhandel nach Österreich weiter zunimmt und zusehends zu Netzengpässen zwischen Deutschland und Österreich führt. Wir rechnen aber damit, dass Stromhandel zwischen beiden Ländern in erheblichem Umfang weiterhin
Grünes Licht aus Brüssel für KWK-Förderung und abschaltbare Lasten Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien 28. Oktober 201628. Oktober 2016 Die Europäische Kommission hat heute zwei weitere wichtige Bausteine zur Umsetzung der Energiewende beihilferechtlich freigegeben. (WK-intern) - Das neue Förderregime für KWK-Anlagen und die Verordnung über abschaltbare Lasten (AbLaV) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Bundesminister Gabriel: "Wir haben uns in Brüssel lange und nachdrücklich für unser Gesetz eingesetzt und konnten schließlich gemeinsam mit der Europäischen Kommission alle offenen Fragen klären. Jetzt kann die Förderung von KWK-Anlagen nach dem neuen KWKG endlich starten. Es ist ein gutes Signal, dass in diesem wichtigen Bereich für die nächsten Jahre Rechtssicherheit geschaffen wurde. Wir konnten zudem erreichen, dass für die Betreiber von KWK-Anlagen eine lückenlose
Eine sichere, skalierbare und nachhaltige Energiespeicherlösung aus Elektrofahrzeugbatterien E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 28. Oktober 2016 Erste Erkenntnisse des "EU-Forschungsprojekts ELSA" (WK-intern) - Das Projekt “Energy Local Storage Advanced system” (ELSA) hielt seine Halbzeit-Konferenz am 27.Oktober 2016 im Maison des Travaux Publics in Paris ab. Auf der Konferenz präsentierte das ELSA-Projektkonsortium erste Erkenntnisse zur Entwicklung und Erprobung von stationären Energiespeichersystemen auf Basis von gebrauchten Elektrofahrzeugbatterien der Marken Renault und Nissan. Das Projekt ELSA verfolgt vor allem zwei Ziele: die regionale Erzeugung aus erneuerbaren Energien auszubauen und die Energiewende weiter voranzutreiben. Das dreijährige Projekt startete im Jahr 2015 und wird von einem interdisziplinären Konsortium von zehn Partnern aus fünf EU-Ländern umgesetzt. „Mit ELSA machen wir dezentrale Speicherlösungen reif für den großflächigen
Wie Bürgerinnen und Bürger Energiegenossenschaften gründen und entwickeln Forschungs-Mitteilungen Windenergie Windparks Wirtschaft 28. Oktober 2016 Weiterbildung „Energiegenossenschaften gründen und entwickeln“ startet (WK-intern) - Wie Bürgerinnen und Bürger die Energiewende vor Ort aktiv gestalten, ist Inhalt der berufsbegleitenden Weiterbildung, die im Januar 2017 beginnt / Netzwerk Energiewende Jetzt will Gründung von Bürgerenergiegenossenschaften neu beleben / Reduzierter Beitrag für Teilnehmer aus NRW. Mitte Januar 2017 startet die bundesweit berufsbegleitende Weiterbildung „Energiegenossenschaften gründen und entwickeln“ in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW. Sie richtet sich an alle, die aktiv den Klimaschutz vor Ort in die Hand nehmen und die dezentrale Energiewende in Bürgerhand voranbringen wollen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmern erwerben in fünf Monaten die Kenntnisse, um Energiegenossenschaften auf den Weg zu bringen: von der
IEA unterschätzt das Wachstum von erneuerbaren Energiequellen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 28. Oktober 2016 IEAs Erneuerbare Energien Projektionen: Alter Wein in neuen Schläuchen (WK-intern) - Obgleich die internationale Energieagentur (IEA) ihre Projektionen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien etwas angehoben hat, wird das Wachstum von Wind- und Solarenergie im neuesten Bericht der IEA immer noch stark unterschätzt. Das hat eine Analyse der Energy Watch Group ergeben. Die IEA hat in ihrem Medium-Term Renewable Energy Market Report 2016 (http://www.iea.org/bookshop/734-Medium-Term_Renewable_Energy_Market_Report_2016) das Wachstum von erneuerbaren Energiequellen erneut unterschätzt, laut der Analyse der Energy Watch Group. Die Projektionen für die Kapazitäten von Erneuerbaren Energien sind zwar im Vergleich zum Vorjahr um 13% angehoben worden – doch die neuen Werte für die
SOLARWATT verpflichtet KIT-Wissenschaftler Thomas Timke Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 27. Oktober 2016 Weiterentwicklung des MyReserve-Sicherheitskonzepts (WK-intern) - Aller guten Dinge sind drei: Nach Dr. Andreas Gutsch und Dr. Olaf Wollersheim verpflichtet die SOLARWATT GmbH mit Thomas Timke den nächsten Wissenschaftler vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Der 48-jährige verantwortet seit September im Technologiezentrum SOLARWATT INNOVATION die Weiterentwicklung des Sicherheitskonzepts des prämierten Batteriespeichers MyReserve. Darüber hinaus wird er das Dresdner Unternehmen in Gremien und auf Konferenzen vertreten. „Thomas Timke ist ein absoluter Experte der Lithium-Ionen-Speichertechnik, besonders was die Sicherheitsaspekte betrifft. Er wird unser Forschungsteam rund um das Speichersystem MyReserve perfekt ergänzen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit“, sagt Detlef Neuhaus, Geschäftsführer der SOLARWATT GmbH. Auch
TUHH entwickelt neuartigen Speicher für die Windenergie Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 26. Oktober 2016 Technik mit großen Potenzial: Die Technische Universität Hamburg (TUHH) forscht derzeit gemeinsam mit Siemens und dem Energieversorger Hamburg Energie an einer Speicherlösung, die künftig Maßstäbe bei der Wirtschaftlichkeit setzen soll. (WK-intern) - Überschüssige Windenergie lagert dabei in Wärme umgewandelt in einer Steinschüttung, die mit einem Isoliermantel geschützt ist. Bei Bedarf wandelt eine Dampfturbine die gespeicherte Energie zurück in Strom. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. „Wir gehen davon aus, dass diese Speichertechnologie deutlich geringere Kosten als andere Technologien zur Speicherung elektrischer Energie verursacht“, sagt Michael von der Heyde, Doktorand am TUHH-Institut für Technische Thermodynamik. „Der im Forschungsprojekt untersuchte Speicher
Informationskampagne zu Holzpellets Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien 26. Oktober 2016 Kampagne der EnergieAgentur.NRW informiert über Holzpellets: „Jetzt auf Sieger setzen!“ (WK-intern) - Düsseldorf. Unter dem Motto „Jetzt auf Sieger setzen“ startet die EnergieAgentur.NRW eine Informationskampagne zu Holzpellets. „Ich feure Pellets an, um noch mehr modernes und klimafreundliches Heizen zu ermöglichen“, erklärte NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel anlässlich des Starts der Kampagne. Holzpellets sind der klarer Sieger in Sachen Klimaschutz: Sie sind ökologisch verträglicher als fossile Energieträger – und dazu auch noch kostengünstiger. „Pellets lagen in den vergangenen zehn Jahren im Schnitt 30 Prozent unter dem Preis für Heizöl“, erklärt Larissa Mathiszik von der EnergieAgentur.NRW. Landesweit sind inzwischen mehr als 30.000 Pellet-Kessel installiert, bundesweit sind es rund
Eigenkapitalrendite von 14,4 Prozent bei den Netzbetreibern erklärt hohe Strompreise Behörden-Mitteilungen 26. Oktober 201626. Oktober 2016 Kleine Anfrage an die Bundesregierung zur Eigenkapitalzins und Rendite der Netzbetreiber (WK-intern) - Netzbetreiber erzielten in den Jahren von 2006 bis 2012 eine Eigenkapitalrendite von 14,4 Prozent Für die von DIV Econ ermittelte Eigenkapitalrendite in Höhe von 14,4 Prozent (2006 bis 2012) kann es verschiedene Ursachen geben: Die Bestimmung der Erlösobergrenzen ist eine gesetzliche Aufgabe der Bundesnetzagentur. Sie ist dabei an die kalkulatorischen Vorgaben aus der Strom- und der Gasnetzentgeltverordnung gebunden (StromNEV bzw. GasNEV). Lesen Sie hier mehr Foto: HB