Elektrofahrzeuge vor allem für Carsharing und gewerbliche Flotten interessant E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 5. April 2016 Welche Aspekte sind entscheidend für die weitere Verbreitung von Elektrofahrzeugen? (WK-intern) - Und für wen sind sie – ob als eigenes Auto oder in einem Sharing-Angebot – besonders attraktiv? Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI ist diesen Fragen im Rahmen der Begleitforschung zu den „Modellregionen Elektromobilität“ nachgegangen. Die Ergebnisse zeigen: Kurzfristig sind für Carsharing vor allem jüngere Paare und Familien eine vielversprechende Zielgruppe. Für den Kauf von Elektrofahrzeugen sind Privathaushalte hingegen erst mittelfristig relevant, hier sind kurzfristig gewerbliche Flotten wichtiger. Für die kürzlich erschienene Broschüre „Elektromobile Sharing-Angebote: Wer nutzt sie und wie werden sie bewertet?“ hat das Fraunhofer ISI 947 Menschen befragt,
Halbzeit des europäischen Forschungsprojekts: Solar Bankability Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 5. April 20165. April 2016 Das zweijährige europäische Forschungsprojekt „Solar Bankability“ hat unter Beteiligung des weltweit führenden Prüfdienstleisters der Solarbranche TÜV Rheinland Halbzeit. (WK-intern) - Es zielt darauf ab, die technischen Risiken bei Investitionen in Photovoltaik-Kraftwerke zur Stromerzeugung aus Sonnenergie weiter zu reduzieren. Koordiniert wird das Projekt von Eurac Reserach. Weitere Partner des Forschungsverbunds neben TÜV Rheinland sind 3E, Accelios Solar sowie der Verband der europäischen Solarindustrie-SolarPowerEurope. Als Teilergebnis des Projektes ist eine Studie veröffentlicht worden. „Zum ersten Mal ist es gelungen, alle ökonomischen Risiken festzuhalten, die sowohl die Anlagenkomponenten als auch die Projektplanung der Anlagen beinhalten“, erklärt Ulrike Jahn, Projektleiterin von TÜV Rheinland. Die Studie behandelt alle Phasen
Forschungsprojekt ePlanB: Einführung des gesteuerten Ladens ist gelungen Dezentrale Energien E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 5. April 2016 Mit der Übergabe der Elektroautos am 18. März 2016 an 14 neue Projektteilnehmer startete die dritte Feldtestphase des Forschungsprojektes ePlanB. (WK-intern) - "Wir haben ein intelligentes Lademanagement entwickelt, das die Batterien von geparkten Elektroautos dann auflädt, wenn viel Strom aus heimischen erneuerbaren Energiequellen eingespeist wird. Damit stärken wir die dezentrale Energieversorgung in der Region und können die Netzinfrastruktur effizienter nutzen", sagte LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann im Rahmen der Übergabeveranstaltung. Damit hat das auf drei Jahre angelegte Forschungsvorhaben ePlanB sein Hauptziel bereits erreicht: Das gesteuerte Laden wurde erfolgreich eingeführt. Alle Elektroautos im Projekt befinden sich aktiv in der Ladesteuerung und werden mit regenerativ erzeugtem Strom
Erdwärme verursacht schnellen Eisfluss und Gletscherschmelze in Grönland Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. April 20163. April 2016 Die erdgeschichtliche Vergangenheit des Nordatlantik steuert heutigen Eismassenverlust (WK-intern) - Die erdgeschichtliche Vergangenheit des Nordatlantik steuert heutigen Eismassenverlust Wer Grönlands Eismassen von heute untersucht, muss weit in die Erdgeschichte zurück. Unter der Insel finden sich in der Lithosphäre heiße Stellen aus der geologischen Vergangenheit, welche zu einer Schmelze von unterhalb der Eismassen Grönlands führen und das Eis deshalb schnell fließen lassen. In einem breiten Streifen von West nach Ost zieht sich eine Wärmeanomalie mit erhöhtem Wärmefluss aus dem Erdinnern unter Grönland durch. Mit dieser Anomalie erklärt jetzt ein internationales Team von Geowissenschaftlern unter Leitung von Irina Rogozhina und Alexey Petrunin vom Deutschen GeoForschungsZentrum
Auftakt für den Aufbau eines: Kommunalen Energieeffizienznetzwerkes Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 3. April 2016 Im November 2015 wurde der offizielle Zuwendungsbescheid für eines der bundesweit ersten kommunalen Energieeffizienznetzwerke vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit dem maximalen Fördersatz ausgestellt. (WK-intern) - Netzwerkträger ist das Institut für Energietechnik an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden (IfE) mit den Projektleitern Dipl.-Ing. Maximilian Conrad und M.Eng. Thomas Gollwitzer. Offizieller Starttermin mit Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, ist am 6. April 2016 um 10.00 Uhr an der Ostbayerischen Technischen Hochschule in Amberg. Teilnehmende Kommunen sind die Gemeinde Baar-Ebenhausen, der Markt Feucht, der Markt Wolnzach, die Stadt Forchheim, die Stadt Haßfurt, die Stadt Kemnath, die Stadt Neustadt a. d.
Fh Bingen nimmt den Umwelt- und Klimaschutz in den Fokus Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 3. April 2016 Binger Umweltmesse und Ehemaligentag am 27. April an der Fachhochschule Bingen (WK-intern) - Um das breit gefächerte Spektrum der Tätigkeitsfelder im Umwelt- und Klimaschutz dreht sich alles am Mittwoch, dem 27. April, an der Fachhochschule Bingen. Dann öffnet die Binger Umweltmesse um 8.30 Uhr erneut ihre Pforten. Studierenden bietet sie einen Überblick über berufliche Möglichkeiten nach dem Studium. Willkommen sind ebenso Schülerinnen und Schüler in der beruflichen Orientierungsphase und die breite Öffentlichkeit. Das Besondere in diesem Jahr: Unmittelbar nach der Messe ab 14 Uhr lädt der Studiengang Umweltschutz zum Ehemaligentag der Absolventen des Studiengangs ein. Auch diese Veranstaltung ist für angemeldete Interessierte offen. In
Strohvergärung für die Stromgewinnung Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 3. April 2016 Der aktuelle Themendienst der HAW Hamburg hat den Schwerpunkt auf der Strohvergärung. (WK-intern) - Was das Forscher-Team um Prof. Dr. Paul Scherer am Campus Bergedorf derzeit vorantreibt, ist die Tatsache, dass durch die Biogasverwertung von Stroh der gesamte Biogasmais in Deutschland ersetzt werden könnte – was einer Revolution gleichkommt. Das Ziel: einen lukrativen, industriellen Prozess wissenschaftlich zu beschreiben, was die Akzeptanz von Biogasanlagen schlagartig erhöhen würde. Weitere Themen im aktuellen Newsletter sind: Semesterstart an der HAW, Ringvorlesung zu Flucht & Gesundheit, Tagungen zu den Konsequenzen des Klimawandels auf den Fidschis, zu dem 3D-Druck-Verfahren des „Additive Manufacturings“, zur Pflege von Menschen mit Migrationshintergrund (KURVE)
Solarstromerzeugung auf dem Weg in den Terawatt-Bereich Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 31. März 2016 Internationale Tagung zur Rolle der Photovoltaik für eine klimaschonende Energieversorgung kündigt neue Wachstumsphase an (WK-intern) - Im Rahmen einer Tagung der »Global Alliance for Solar Energy Research Institutes (GA-SERI)« befassten sich internationale Experten aus Deutschland, Japan, den USA sowie weiteren Ländern mit der Zukunft der Photovoltaik (PV). Im Jahr 2015 wurden weltweit 60 Gigawatt (GW) an PV-Leistung neu installiert. Damit hat sich der PV-Markt an die globale Produktionskapazität angeglichen. Vor diesem Hintergrund trafen sich 50 Experten zum ersten »GA-SERI Terawatt Workshop«, der mit Unterstützung durch die Bundesumweltstiftung (DBU) am 17. und 18. März in Freiburg stattfand. Vertreter aus Forschungsinstituten, der Industrie sowie von
Ein Pionier der Photovoltaik feiert Geburtstag Professor Dr. Joachim Luther wird 75 Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 31. März 2016 Prof. Dr. Joachim Luther, von 1993 bis 2006 Leiter des Fraunhofer ISE, wird am 31. März 2016 75 Jahre alt. (WK-intern) - Seit Jahrzehnten gilt sein Engagement der Solarenergie. 1993 trat er die Nachfolge des Institutsgründers Prof. Dr. Adolf Goetzberger an und leitete zwölfeinhalb Jahre das Fraunhofer ISE, das größte Solarforschungsinstitut Europas. Er führte das Institut durch eine für die Solarindustrie entscheidende Phase. Bereits unter seiner Führung hatte sich die Mitarbeiterzahl verdoppelt – 2006 arbeiteten dort 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – heute sind es rund 1100. Zwei Meilensteine prägten die Institutsgeschichte des Fraunhofer ISE unter Prof. Dr. Joachim Luther. Zum einen gelang es ihm, 2001
ZSW meldet neuen Erfolg für die Dünnschichtphotovoltaik Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 31. März 2016 ZSW legt Europarekord von 22 Prozent bei CIGS-Zellen vor (WK-intern) - Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hat einen neuen Europarekord aufgestellt. Wissenschaftler am Standort Stuttgart verbesserten den Wirkungsgrad von Dünnschichtsolarzellen aus Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) auf 22,0 Prozent. Grund für die Effizienzsteigerung sind optimierte Produktionsprozesse. Die von Experten favorisierte Alternative zur konventionellen Silizium-Photovoltaik könnte bald einen größeren Marktanteil gewinnen: Von Seiten der Industrie ist bereits ein verstärktes Interesse an der CIGS-Technologie zu verzeichnen. Die vom ZSW produzierte Rekordzelle hat eine Größe von 0,5 Quadratzentimetern, ein übliches Maß für Versuchszellen. Sie wurde in einer Laborbeschichtungsanlage mit Hilfe eines Ko-Verdampfungsverfahrens hergestellt. „Ausgereizt ist das technologische
Markteintritt für neuartigen Heimenergiespeicher Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 30. März 2016 Effizienter, langlebiger, sicherer: Forscher bereiten Markteintritt für neuartigen Heimenergiespeicher vor NEXT ENERGY präsentiert „ResiFlow“-Konzept vom 25. bis 29. April 2016 auf der Hannover Messe Die Energie der Zukunft ist fluktuierend und dezentral verfügbar. Für Hausbesitzer bedeutet das: Mit einer Photovoltaik-Anlage kommt kostenloser Sonnenstrom direkt vom Dach – allerdings nicht immer dann, wenn man ihn auch benötigt. Deshalb sind Speichereinheiten eine sinnvolle Ergänzung, um selbst erzeugten PV-Strom auch zeitversetzt nutzen zu können. Während es bereits diverse Speichertechnologien auf dem Markt angeboten werden, ist es einem Wissenschaftlerteam vom EWE-Forschungszentrum NEXT ENERGY erstmals gelungen, die sehr sichere Vanadium-Redox-Flow-Technologie für den kosteneffizienten Einsatz in Heimenergiespeichern weiterzuentwickeln. Aktuell
Bio-Sprit auf dem Prüfstand Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 30. März 201629. März 2016 Forschungsprojekt der Universität Siegen und des Fraunhofer Instituts untersucht die Auswirkungen von Biokraftstoffen auf Filtersysteme in Fahrzeugen mit Ottomotor. (WK-intern) - Wer einen Benziner fährt, kann sein Auto seit 2011 auch mit E10 tanken. Der Biokraftstoff enthält zwischen fünf und zehn Prozent Bioethanol, die Beimischung soll den Verbrauch fossiler Energie und die CO2-Emissionen reduzieren. Wie bei anderen Spritsorten auch, entweichen aus den Tanks von Wagen mit Ottomotoren Kraftstoffdämpfe. Um so wenig wie möglich davon in die Umwelt zu entlassen, gibt es seit Jahren sogenannte Kraftstoffdampfrückhaltesysteme (KDRS), die mit Aktivkohlefiltern arbeiten. In einem neuen Forschungsprojekt untersuchen Forscherinnen und Forscher der Universität Siegen und des