Wie kann die Energiewende gesamtgesellschaftlich gestaltet werden? Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 7. Juli 2016 Energiewende: Wissenschaftler für mehr Bürgerbeteiligung (WK-intern) - Die Energiewende ist ein Großprojekt mit vielen Baustellen. Sie wird nur gelingen, wenn sie von vielen Menschen mitgetragen und unterstützt wird. Aber wie können Bürgerinnen und Bürger dafür interessiert werden? Zwei Forschungsprojekte stellten letzte Woche in Berlin vor, wie Beteiligung und Kommunikation für diese Zukunftsaufgabe so gestaltet werden kann, dass sie die Menschen mitnimmt und Spaß macht. Akteure der Energiewende erhalten aus den Projekten neue Ideen, wie sie sensibilisieren und Partizipation organisieren können: von unterschiedlichen Serious-Game-Formaten, über ein Ausstellungskonzept für jüngere Zielgruppen bis hin zu einem Methodenbaukasten für die nachhaltige Gestaltung von Innovationsprozessen. Entwickelt wurden diese Angebote in
Solar-Institut Jülich erforscht Methoden zur Abgasreinigung bei Dieselmotoren Forschungs-Mitteilungen Technik 6. Juli 2016 Der Dieselmotor ist in Verruf geraten: Der VW-Abgasskandal sowie das Problem mit zu hohen Stickoxidemissionen haben am Image des Selbstzünders gekratzt. (WK-intern) - Dabei sind Dieselmotoren aus dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Alltag nicht wegzudenken. Sie sind nicht nur in Pkw, sondern vor allem in der Logistikbranche sowie in großen Arbeitsmaschinen und bei der Schifffahrt im Einsatz. Das Solar-Institut Jülich der FH Aachen (SIJ) ist jetzt mit einem neuen Dieselmotorenprüfstand in der Lage, innovative Verfahren zur Abgasreinigung bei Dieselmotoren zu erforschen und in der Praxis zu testen. „Wir sind besonders stolz auf unseren MoPS“, sagte Rektor Prof. Dr. Marcus Baumann bei der Inbetriebnahme des Prüfstands.
Kasseler Wissenschaftler entwickeln System zur vorausschauenden Steuerung von Talsperren Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Ökologie 6. Juli 20165. Juli 2016 Talsperren leisten weltweit einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz, zur Trink- und Brauchwasserversorgung und zur Energieerzeugung aus Wasserkraft. (WK-intern) - Die individuelle Steuerung der Abgabemengen ist komplex und so auszurichten, dass die im Widerspruch zueinander stehenden Bewirtschaftungsziele eingehalten werden. Kasseler Wissenschaftler vom Fachgebiet Wasserbau und Wasserwirtschaft haben nun ein computergestütztes System entwickelt, das mit Hilfe mathematischer Optimierung eine vorausschauende Steuerung der Abflussmengen der Edertalsperre ermöglicht. Es ist auf Anlagen in der ganzen Welt übertragbar. In einem Pilotprojekt im Auftrag der Bundesanstalt für Gewässerkunde und in Zusammenarbeit mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt Hann. Münden entwickelten die Kasseler Wissenschaftler um Prof. Dr.-Ing. Stephan Theobald ein computergestütztes
7. Deutscher Wasserstoffkongress mit rund 180 Teilnehmern in Berlin Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 5. Juli 2016 Konzepte für die Energiewende mit „Wasserstoff in Energie, Chemie und Mobilität“ (WK-intern) - Mit rund 180 Experten findet der 7. Deutsche Wasserstoff Congress 2016 am 5. und 6. Juli in der NRW-Landesvertretung in Berlin statt. Schwerpunktthema ist die Rolle des Wasserstoffs als Wegbereiter für die Dekarbonisierung. www.h2congress.de und www.brennstoffzelle-nrw.de Der Ausbau der erneuerbaren Energien und damit die Energiewende können nur erfolgreich sein, wenn neben dem Ausbau der Netze auch die technischen Voraussetzungen geschaffen werden, die Energien in ausreichendem Maße zu speichern, um dadurch Erzeugung und Nutzung örtlich wie zeitlich entkoppeln zu können. Dies gelingt in der benötigten Größenordnung nur über den Wasserstoff. Der über
Smart-Farming-Projekt – wachsende digitale Überwachung verändert die Landwirtschaft Forschungs-Mitteilungen 5. Juli 2016 Verbundprojekt ODiL gestartet - Offene Software-Plattform für eine effizientere Wertschöpfung in der Landwirtschaft (WK-intern) - Die wachsende Digitalisierung verändert auch die Landwirtschaft. Schon heute kommt eine Vielzahl softwarebasierter Systeme zum Einsatz, um die umfangreichen, auf einem Hof anfallenden Daten verarbeiten und verwalten zu können. Bisher fehlt es allerdings an einer offenen Plattform, die alle Akteure der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette miteinander vernetzt und gleichzeitig Datensicherheit gewährleistet. Diese Lücke möchte das Robotics Innovation Center des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) gemeinsam mit seinen Partnern in dem am 1. Juli 2016 gestarteten Projekt ODiL schließen. Die rasante Entwicklung der Sensortechnik und der Datenverarbeitung in Verbindung mit dem
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung wird Mitglied im ForschungsVerbund Erneuerbare Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 4. Juli 2016 Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) nimmt das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) zum 1. Juli 2016 als neues Mitgliedsinstitut auf und baut damit seine Kompetenzen für die wissenschaftliche Unterstützung der Energiewende weiter aus. (WK-intern) - Professorin Daniela Thrän, die Leiterin des Departments Bioenergie am UFZ, wird das Institut im Direktorium des FVEE vertreten. Der Sprecher des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien, Professor Manfred Fischedick vom Wuppertal Institut, begrüßt den Zuwachs: „Das UFZ forscht unter anderem über Umweltwirkungen und Landnutzungskonflikte sowie zu Governance-Fragen, die in der Akzeptanzdebatte der Energiewende eine wichtige Rolle spielen. Daher ist der Beitritt des UFZ für den FVEE besonders wertvoll.“ Forschungsverbund für die Energiewende Der
Hydrogen Europe ernennt neue Vorstandsmitglieder zu beschleunigen Einsatz von Wasserstofftechnologien in Europa Forschungs-Mitteilungen Technik 4. Juli 20164. Juli 2016 Hydrogen Europe beruft neue Mitglieder in den Vorstand, um die Implementierung der Hydrogen-Technologien in Europa zu beschleunigen (WK-intern) - Andreas Frömmel, FuelCell Energy Solutions (FCES), VP Kommerzielles und Geschäftsentwicklung, wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden ernannt FuelCell Energy Solutions, GmbH (FCES), ein Anbieter äußerst sauberer, effizienter und zuverlässiger Brennstoffzellenkraftwerke, gab bekannt, dass Andreas Frömmel, VP Kommerzielles und Geschäftsentwicklung bei FCES, zum stellvertretenden Vorsitzenden von Hydrogen Europe (vormals New Energy World - Industry Group bzw. NEW-IG), einem führenden Branchenverband mit etwa 100 Unternehmen, der sich für die Implementierung von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien in Europa einsetzt, ernannt wurde. Als stellvertretender Vorsitzender wird Frömmel eng mit dem neu
IKTS-Forscher erhält Biogas-Innovationspreis für die Entwicklung von Biogaspellets Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 4. Juli 2016 Stroh galt bislang als schwer verwertbar in Biogasanlagen. (WK-intern) - Forschern des Fraunhofer IKTS gelang nun die Entwicklung aus Stroh hergestellter Pellets mit deutlich höherer Biogasausbeute bei verbessertem Handling und guter Transportfähigkeit. Stroh als Einsatzmaterial für Biogasanlagen gehört neben klassischen Wirtschaftsdüngern potenziell zu den nachhaltigsten, preiswertesten und mit jährlich mindestens 8 bis 9 Mio. t umfangreich verfügbaren Biomassen. Stroh könnte durchaus in Biogasanlagen energetisch genutzt werden – und das viel wirkungsvoller und umweltfreundlicher als vergleichsweise bei Verbrennungsprozessen. Allerdings neigt Stroh in den Fermentern der Biogasanlage zur Bildung von störenden Schwimmschichten, was den Biogasprozess behindert. Erschwerend für den Transport des Strohs vom Feld bis
Offshore-Windstromerzeugung – Welche Techniken sehen wir in Zukunft? Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie Windparks Wirtschaft 3. Juli 2016 TUHH-Ringvorlesung: Mit dem Vortrag "Offshore-Windstromerzeugung – Welche Techniken sehen wir in Zukunft" von Prof. Dr.-Ing. Andreas Reuter vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES, geht die Ringvorlesung an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) in die letzte Runde: (WK-intern) - Innovationen in der Offshore-Windenergie werden wesentlich getrieben durch den hohen Kostendruck. Die aggressiven Einsparziele von bis zu 40 Prozent in den nächsten Jahren erfordern teilweise radikal neue Ansätze. Der Vortrag wird zunächst die wesentlichen Stellgrößen bei der Optimierung der Kostenstrukturen aufzeigen und dann daraus abgeleitete spezifische technische Herausforderungen beleuchten. Insbesondere die Konsequenzen des rasanten Größenwachstums der Anlagen und die besonderen Anforderungen rund um die
Elektromobilität: Kabelloses Schnellladen mit hoher Leistung E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 2. Juli 2016 Verbundprojekt zu induktiven PKW-Ladetechnologien erfolgreich (WK-intern) - Eine kabellose Ladetechnologie für Elektroautos mit einer Leistung von über 10 Kilowatt haben Ingenieure des Niedersächsischen Forschungszentrums für Fahrzeugtechnik (NFF) der Technischen Universität Braunschweig entwickelt. Mit der induktiven Ladetechnologie können PKWs genauso schnell aufgeladen werden, wie es bisher nur mit so genannten Schnellladesäulen möglich ist. Getestet wird die Technologie mit den „emilia“-Forschungsfahrzeugen in Zusammenarbeit mit der Braunschweiger Verkehrs-GmbH. Sie gehen dabei als Taxis in den Praxistest und werden auf den Stationen der „emil“-Elektrobusse induktiv geladen. „Die von uns entwickelte induktive Ladetechnologie ist ein wichtiger Schritt für die Verbindung von Elektromobilität und automatisiertem Fahren“, erklärt Prof. Markus Henke,
Forschungsvorhaben „MultiWind“ für die zuverlässige Auslegung von Bauteilen aus Gusseisen mit Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft 2. Juli 2016 Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF und das Fachgebiet Systemzuverlässigkeit und Maschinenakustik SzM der Technischen Universität Darmstadt starten am 1. Juli das gemeinsame AiF-Forschungsvorhaben „MultiWind“, das sich mit der Betriebsfestigkeit von Gusseisen mit Kugelgraphit unter mehrachsigen Ermüdungsbeanspruchungen befasst. (WK-intern) - Ziel von „MultiWind“ ist es, eine zuverlässige Auslegungsmethode für derartig beanspruchte Großbauteile aus EN-GJS-400 zu entwickeln. Von den Ergebnissen können Windkraftanlagenentwickler und –hersteller sowie Gießereien profitieren. Die Entwicklung in der Windenergietechnik führt aufgrund des wachsenden Bedarfs an regenerativen Energien zu immer leistungsstärkeren Anlagen und somit zunehmenden Anlagengrößen. Die Reduzierung des Leistungsgewichtes (t/MW) sowie der Gondelabmessungen ist hierbei sowohl für die Windkraftanlagenhersteller, insbesondere
Solarforscher der TU Dresden vom amerikanischen Ingenieurverband ausgezeichnet Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 2. Juli 2016 Prof. Christian Sattler wurde mit dem Yellott Award ausgezeichnet. (WK-intern) - Mit dem Yellott Award ehrt die Solar Energy Division der American Society of Mechanical Engineers (ASME) alle zwei Jahre eines ihrer Mitglieder für herausragende Leistungen in der Erforschung von Solarenergie – durch eigene Forschung, Ausbildung und Engagement für die Forschungsgemeinschaft. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an Christian Sattler, Professor für Solare Brennstofferzeugung an der TU Dresden und Leiter der Abteilung Solare Verfahrenstechnik beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Sattler erforscht, wie Solarenergie zur Erzeugung von Brennstoffen wie Wasserstoff genutzt werden kann. Solare Brennstofferzeugung Ziel der Forschung ist, Verfahren zu entwickeln, mit