Umweltfreundliche Alternative zum verbotenen Hartverchromen mit Chrom(VI) Forschungs-Mitteilungen News allgemein Technik 10. August 2017 Ab September 2017 ist der Einsatz von Korrosions- und Verschleißschutz-Beschichtungen auf Basis von Chrom(VI) in der EU nur noch unter strengen Auflagen erlaubt. (WK-intern) - Insbesondere Hersteller von stark beanspruchten Bauteilen aus Metall, zu denen auch das niederländische Unternehmen IHC Vremac Cylinders B.V. zählt, sind hiervon betroffen. Die oft meterlangen Hydraulikzylinder des Unternehmens müssen dem jahrelangen Einsatz in der rauen Meeresumgebung standhalten. Der Hersteller setzt deswegen auf eine preisgekrönte Alternative zum Hartverchromen und beschichtet seine Komponenten als weltweit erstes Unternehmen mit dem EHLA-Verfahren des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT aus Aachen. Wegen der drohenden Zulassungsbeschränkung von Chrom(VI)-Beschichtungen befand sich IHC Vremac Cylinders schon seit langem
Bürgerenergie: Umfassende Datenbasis erstmals verfügbar Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie Windparks 10. August 2017 In einem bisher nicht dagewesenen Umfang haben Wissenschaftler der Leuphana Universität Lüneburg und der Universität Erfurt den Bestand an Bürgerenergiegesellschaften und Energiegenossenschaften in Deutschland dokumentiert. (WK-intern) - Damit haben sie eine wichtige Grundlage nicht nur für die wissenschaftliche Arbeit, sondern auch für Praktiker und politische Entscheidungsträger geschaffen. Die neue Datenbank berücksichtigt fast 1.800 Bürgerenergiegesellschaften. Gut die Hälfte davon ist genossenschaftlich organisiert. Die Produktion von Energie steht bei der Mehrzahl der Gesellschaften im Fokus. Dabei ist die Windenergie auf dem Vormarsch, während die Bedeutung der Photovoltaik abnimmt, haben die Wissenschaftler festgestellt. In Bayern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gibt es die meisten Bürgerenergiegesellschaften. Ideengeber und Initiatoren
Forscher entwickeln neue Effizienzkennzahl für Solarstromspeicher Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 10. August 2017 Wie findet man den richtigen Solarstromspeicher? (WK-intern) - Die klassischen Angaben zum Systemwirkungsgrad helfen hier nicht wirklich weiter. Jetzt ist es Wissenschaftlern der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin im Forschungsprojekt LAURA gelungen, mit dem System Performance Index (SPI) eine neue Effizienzkennzahl zu entwickeln, die erstmals die Energieeffizienz von Photovoltaik-Batteriesystemen vergleichbar macht. Aus dem Projekt LAURA geht der System Perfomance Index hervor Erstmals wird der Effizienzvergleich von Batteriesystemen möglich Der SPI identifiziert Stellschrauben zur Systemoptimierung Solarstromspeicher tragen maßgeblich zum Gelingen der Energiewende bei, weil damit Stromnetze stabilisiert werden und der immer günstigere saubere Solarstrom zeitunabhängig zur Verfügung steht. Wie effizient und wirkungsvoll die einzelnen Stromspeicher
Umweltsau Tesla? 17 Tonnen CO2 bei der Produktion der Akkus? Es ist komplizierter … E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 9. August 2017 Eine schwedische Studie befeuert die Diskussion um die Umweltverträglichkeit der Elektromobilität. (WK-news) - Angeblich fallen bei der Produktion der Akkus so hohe CO2-Emissionen an, dass ein Auto mit Verbrennungsmotor vergleichsweise sauber scheint. Doch es ist wesentlich komplizierter - was wiederum auch für die Diskussion um den Dieselmotor gilt. Lesen Sie mehr auf der Internetseite: https://www.mobilegeeks.de/artikel/umweltsau-elektromobilaet-akkus-co2/ Umstieg auf Elektrofahrzeuge, strenge Grenzen für den CO2-Ausstoß / Foto: HB
CO2-Emissionsanstieg im ersten Halbjahr 2017 Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. August 2017 Ohne ein „Sofortprogramm Klimaschutz“ wird das Klimaschutzziel 2020 deutlich verfehlt Das Klimaschutzziel der Bundesregierung für das Jahr 2020 rückt in immer weitere Ferne. Im ersten Halbjahr 2017 sind die energiebedingten CO2-Emissionen gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um knapp 5 Millionen Tonnen auf 428 Millionen Tonnen gestiegen (plus 1,2 Prozent). Das haben die beiden Think Tanks Agora Energiewende und Agora Verkehrswende auf der Grundlage der Halbjahresstatistik der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen zur Entwicklung des Energieverbrauchs in Deutschland ermittelt. Auch für das Gesamtjahr 2017 erwarten die beiden Denkfabriken einen Emissionsanstieg. Die CO2-Emissionen haben sich dabei nicht bei allen Energieträgern gleich entwickelt: So stiegen die Emissionen aus Mineralöl um 4,6
TÜV Rheinland: Blendungsrisiken von Photovoltaikanlagen frühzeitig untersuchen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 9. August 20179. August 2017 Der unabhängige Prüfdienstleister TÜV Rheinland hat ein Testprogramm für Photovoltaikanlagen entwickelt, um die Spiegelung des Sonnenlichts bei Modulen zu untersuchen. (WK-intern) - Dabei werden die Reflexion des Sonnenlichts durch das Glas der Solarmodule im Labor gemessen und die Blendungsrisiken im Hinblick auf die Standortauswahl einer Solaranlage über das gesamte Jahr ermittelt. TÜV Rheinland setzt bei der Berechnung der möglichen Blendungen eine selbst entwickelte Software ein, die Projektierern, Installateuren und Investoren von Photovoltaikanlagen in der Planung umfassende Sicherheit in der Standortwahl geben soll. Untersuchungen über Reflexionseigenschaften von Photovoltaikmodulen Gefährdung von Auto- und Flugverkehr möglich Im Einzelfall Analyse zur Erlangung von Baugenehmigung notwendig Juristische Auseinandersetzungen vermeiden Die Blendwirkung von
Energie im Container – Leistungszentrum Elektroniksysteme baut Langzeitspeicher mit Wasserstofftechnologie Forschungs-Mitteilungen News allgemein Technik 9. August 2017 Ein weltweit einmaliges System zur kompakten Speicherung großer Mengen an Energie wird am Fraunhofer IISB in Erlangen aufgebaut und in ein modernes Gleichstromnetz integriert. (WK-intern) - Im Rahmen des Leistungszentrums Elektroniksysteme LZE wird damit erforscht, wie ein solcher Energiespeicher zur sicheren und sauberen Energieversorgung von Industriebetrieben und größeren Gebäudekomplexen beitragen kann. Etwas eng geht es schon zu, wenn man den weißen Stahlcontainer am Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB in Erlangen betritt. Der Innenraum ist vollgepackt mit Technologie, welche die Ein- und Ausspeicherung elektrischer Energie auf Basis eines flüssigen Wasserstoffträgers ermöglicht. „Ziel war es, alle Anlagenkomponenten in einem 20-Fuß-Container unterzubringen“, so IISB-Wissenschaftler
KIT-Elektromobilität: Masterplan für Schnelllade-Tankstellen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 7. August 20177. August 2017 Tool für bedarfsgerechten Ausbau der Schnellladeinfrastruktur (WK-intern) - Planungsinstrument zur Bewertung von Standorten für Schnellladesäulen in der Region Stuttgart Ein bedarfsgerechtes Netz an Ladesäulen ist ein wichtiger Schlüssel für die Akzeptanz von Elektromobilität. Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie und des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI haben für die Region Stuttgart ein Geoinformations-Tool für die Analyse von Standorten für Schnellladestationen entwickelt. Das Planungswerkzeug berücksichtigt unter anderem die Erreichbarkeit der Stationen, prognostiziert den Ladebedarf und lässt sich an unterschiedliche Rahmenbedingungen anpassen. Der „Masterplan Schnellladeinfrastuktur Region Stuttgart“ spielt verschiedene Fragestellungen und Szenarien für die rund 3.600 Quadratkilometer große Region Stuttgart durch: Wie hoch ist der
Umweltpreis: GreenTec Awards suchen Visionäre für Umweltschutz Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 7. August 20177. August 2017 Bewerbungsphase für den weltweit größten Umweltpreis hat begonnen (WK-intern) - Welches ist das innovativste Umweltschutz-Projekt des Jahres? Welche Idee beweist uns, dass Green Lifestyle längst alltagstauglich ist? Ab sofort läuft die Bewerbungsphase der GreenTec Awards 2018. Bis zum 10. Oktober kann sich jeder mit einer innovativen Idee bewerben: ob Großkonzern oder Start-up, Privatperson oder Institution, ob national oder international. Der Wettbewerbsprozess Im Anschluss an die Bewerbungsphase entscheiden die Kategorie-Paten, als Experten auf ihrem Gebiet, über die Top 10. Im Dezember startet anschließend das öffentliche Online-Voting, bei dem das breite Publikum einen der TOP 3 bestimmen darf, die anderen beiden werden durch die interdisziplinäre Jury
Hochschulteams tragen die Formula Student Germany auf dem Hockenheimring aus E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 7. August 2017 Formula Student Germany – dieses Mal auch „Driverless“ (WK-intern) - Auch in diesem Jahr treten ambitionierte Studenten aus aller Welt bei der Formula Student Germany auf dem Hockenheimring gegeneinander an – IAV unterstützt als einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Automobilentwicklung und im neunten Jahr in Folge als Hauptsponsor zehn Hochschulteams aus dem gesamten Bundesgebiet. Zum 12. Mal öffnen sich vom 8. bis 14. August die Tore zur Rennstrecke auf dem Hockenheimring. Erwartet werden zur Formula Student Germany 2017 115 studentische Teams aus 24 Ländern mit ihren selbstkonstruierten Rennwagen in den Gruppen „Combustion“ (Verbrenner), Electric (E-Fahrzeuge) – und zum ersten Mal in der
Klimareise um die Welt Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 7. August 20177. August 2017 Ausstellungserlebnis von der Wüste bis zur Antarktis (WK-intern) - Einmal um die Welt reisen und die Klimazonen der Erde erleben: Von den Schweizer Bergen geht es durch die Wüste der Sahelzone und das Packeis der Antarktis, entlang des Südseestrands von Samoa und wieder zurück an die Nordseeküste. Im Klimahaus Bremerhaven 8° Ost begeben sich die Besucher auf eine außergewöhnliche Tour, die sie entlang des Längengrades 8 Grad und 34 Minuten Ost einmal um den Globus führt. Unterwegs begegnen ihnen Menschen, die aus ihrem Alltag erzählen und berichten, wie sich ihr Leben und das jeweils vorherrschende Klima gegenseitig beeinflussen. Die Besucher folgen den Spuren
Für Faserverbundwerkstoffe qualifiziert: Weiterbildung zum »Composite Engineer« am Fraunhofer IFAM Forschungs-Mitteilungen 5. August 2017 Nach 240 Stunden Weiterbildung und erfolgreich bestandenen Prüfungen konnten die weltweit ersten »Composite Engineers« ihre Zertifikate stolz in den Händen halten. (WK-intern) - Die modular aufgebaute Weiterbildung zum Composite Engineer qualifiziert die Teilnehmenden nun, den gesamten Lebenszyklus eines aus faserverstärkten Werkstoffen hergestellten Bauteils von der Produktentwicklung über die Fertigung bis zur Reparatur verantwortlich zu betreuen. Diese ganzheitliche Qualifizierung ist international einzigartig und komplettiert das umfassende Faserverbund-Weiterbildungsangebot des Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Bremen. Seit 2007 bietet das Fraunhofer IFAM in seinem Weiterbildungszentrum Faserverbundwerkstoffe Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Industrie und Handwerk überbetriebliche, personalzertifizierende Qualifizierungen für verschiedene Zielgruppen im Bereich der Faserverbundtechnologie