Deutschland braucht weniger Energie – merklicher Rückgang bei den CO2-Emissionen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 29. Oktober 2019 Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen informiert über die aktuelle Entwicklung des Energieverbrauchs in Deutschland (WK-intern) - Prognose: Energieverbrauch sinkt weiter Deutlich weniger Kohle Mehr Erneuerbare Zunahmen bei Erdgas und Mineralöl Der Energieverbrauch in Deutschland wird in diesem Jahr erneut zurückgehen. Auf Basis der jetzt vorliegenden Zahlen für den Energieverbrauch der ersten neun Monate rechnet die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen für das Gesamtjahr mit einem Rückgang des Energieverbrauchs in Deutschland um gut 2 Prozent auf etwa 12.810 Petajoule (PJ) beziehungsweise 437 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Da der Verbrauch an Kohlen besonders stark rückläufig war und die erneuerbaren Energien weiter zulegen konnten, geht die AG Energiebilanzen von einem merklichen Rückgang bei
Auswirkungen der Einführung eines nationalen CO2-Preises auf den Strommarkt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 29. Oktober 2019 Erste Modellergebnisse zu den Auswirkungen des Klimapakets auf den Strommarkt (WK-intern) - Das energiewirtschaftliche Analysehaus enervis hat erste Modellergebnisse zu den Auswirkungen der Einführung eines nationalen CO2-Preises im Non-ETS Bereich auf den Strommarkt veröffentlicht. Thema: Die Ergebnisse des Klimakabinetts liegen seit Ende September vor. Im Zentrum des Maßnahmenpakets steht die nationale CO2-Bepreisung der Non-ETS-Sektoren ab dem Jahr 2021. Im Fokus dieser Modellierungen stehen die Auswirkungen der Einführung eines CO2-Preises für den Wärme- und Verkehrssektor auf den Großhandelsstrompreis. Ergebnisse: Die Modellierungen zeigen: Bei Erreichung der Minderungsziele über eine reine Subventionsstrategie steigt der mittlere Strompreis in Deutschland bis 2030 zwar an, sinkt dann langfristig wieder deutlich ab. Europäisch koordinierter Klimaschutz
Konjunkturelle Entwicklung: Rund zwei Prozent weniger Strom und vier Prozent mehr Gas… Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Verbraucherberatung 28. Oktober 2019 … als im Vorjahreszeitraum wurden in Deutschland zwischen Januar und September verbraucht. (WK-intern) - In den ersten drei Quartalen wurde in Deutschland rund zwei Prozent weniger Strom verbraucht als im Vorjahreszeitraum. Der Verbrauch sank von 412 Mrd. kWh auf 404 Mrd. kWh. Grund für diesen Rückgang ist vor allem die derzeitige konjunkturelle Entwicklung. Die Industrie, mit einem Anteil vom 45 Prozent größter Stromverbraucher, hat bereits seit Monaten aufgrund der schwächeren Wirtschaftslage einen geringeren Strombedarf. Der Erdgasverbrauch hingegen ist in den ersten drei Quartalen im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent gestiegen, von 651 Mrd. kWh auf 676 Mrd. kWh. Ein Grund war das im
Irreversible Abhängigkeit: Zum Digital-Gipfel warnt der VDE vor Abhängigkeit von Asien und USA Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Veranstaltungen 28. Oktober 201928. Oktober 2019 Spitzenposition in der Mikroelektronik bröckelt - Europa muss jetzt Chip-Offensive starten (WK-intern) - Mikroelektronik ist die Schlüsseltechnologie der Digitalisierung - kein Computer, Auto, Smartphone und Elektrogerät funktioniert ohne sie. Deutschland zählt bislang mit den USA und China zu den Weltmarktführern in der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik: Diese Position sieht der VDE in Gefahr. Die USA und China bauen ihre Entwicklungs- und Produktionszentren mit hohen staatlichen Subventionen stetig weiter aus und unterstützen damit aktiv den Aufschwung von Konzernen wie Google, Amazon, Alibaba und Tencent. Der Marktanteil europäischer Hersteller an Elektronikprodukten nimmt dagegen in vielen entscheidenden Zukunftsmärkten ab. Aktuell liegt der europäische Anteil an der globalen
Die Energiewende meistern Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 27. Oktober 2019 Energiewende: Wirtschaft, Wissenschaft & Politik im Gespräch (WK-intern) - Die Klimarettung ist brandaktuell, die Energiewende das wichtigste Mittel dafür. In einer Podiumsdiskussion am 29. Oktober 2019 an der HWR Berlin geht es um Gengenwart und Zukunft. Die Energiewende ist notwendig, darüber sind sich die meisten einig, über Dringlichkeit und Maßnahmen nicht. In der Podiumsdiskussion „Die Energiewende meistern“ am 29. Oktober 2019 an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin beleuchten Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Gründe für ein Stocken der Energiewende und was getan werden muss, um diese Schwierigkeiten zu überwinden. Auf dem Podium diskutieren: Paul-Georg Garmer, Leiter Public Affairs TenneT Prof.
Forscher vom INP und DLR optimieren Wasserstofftechnologie Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Technik 27. Oktober 2019 Wasserstofftechnologien – Ein Beitrag zur Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit (WK-intern) - Das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP) in Greifswald arbeitet gemeinsam mit dem Institut für Vernetzte Energiesysteme e.V. des Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) in Oldenburg im Rahmen des Projektes 3DnanoMe 2.0 daran, die Technologie von Brennstoffzellen zu optimieren. Innerhalb von 3 Jahren soll ein Verfahren, welches für eine erhöhte Effizienz elektrokatalytischer Schichten auf Gasdiffusionselektroden sorgt, skaliert und validiert werden, mit dem Ziel, die Technologie in die Praxis zu übertragen. Wasserstofftechnologien spielen eine große Rolle in der Energiewende. Es fehlt jedoch an effizienten und wirtschaftlichen Lösungen. „Mit Hilfe unserer Plasmatechnologie
ADAC: Elektroautos mit schwerem Klima-Rucksack unterwegs E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 25. Oktober 2019 Elektro-Autos gelten als umwelt- und klimaschonender als herkömmliche Antriebsarten wie etwa Benziner oder Diesel-Fahrzeuge. Batterie-Produktion ist treibhausgas-intensiv Erdgasfahrzeug mit guter Klimabilanz bei den konventionellen Antrieben (WK-intern) - Allerdings können die E-Autos bei Nutzung des deutschen Strommix ihre Klimavorteile gegenüber herkömmlichen Antrieben erst nach mehreren Betriebsjahren und hohen Fahrleistungen ausspielen. Das ist das Ergebnis der aktuellen Lebenszyklus-Analyse der Forschungsgesellschaft Joanneum Research, aus der der ADAC bereits im August eine Vorabauswertung veröffentlicht hat. Die Untersuchung erfolgte auf Basis eines generischen Fahrzeugmodells, der so genannten "Golfklasse". Als jährliche Fahrleistung wurden 15.000 Kilometer, als Lebensdauer 15 Jahre angenommen. Der Grund für das Abschneiden der Elektro-Fahrzeuge sind der immer noch relativ
ZSW- und BDEW-Energieexperten: Klimaziel bleibt auf Grund der Situation beim Windenergie-Ausbau unerreichbar Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Solarenergie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 25. Oktober 2019 Erneuerbare decken fast 43 Prozent des Stromverbrauchs (WK-intern) - ZSW und BDEW zum Bruttostromverbrauch der ersten drei Quartale 2019 65-Prozent-Ziel jedoch durch dramatische Situation beim Windenergie-Ausbau und zu wenig neue Photovoltaikanlagen gefährdet Die Erneuerbaren Energien haben in den ersten drei Quartalen 2019 zusammen 42,9 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland gedeckt. Das ist ein Anstieg von fast fünf Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreszeitraum (38,1 Prozent) und ein neuer Bestwert. Im März erreichten die Erneuerbaren aufgrund des außerordentlich starken Windaufkommens sogar 52 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommen das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in einer ersten
Forderungen der Windindustrie liegen auf dem Tisch Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 25. Oktober 2019 Prognos Studie zeigt: Schnelles politisches Handeln muss Substanzverlust in der Windindustrie abwenden (WK-intern) - Anhaltend schwacher Bruttozubau von Windenergieanlagen an Land würde Wertschöpfung und Beschäftigung der Windindustrie in Deutschland weiter drastisch reduzieren Über ein Viertel der Arbeitsplätze der Industrie allein durch Rückgang des Inlandsmarkts in Gefahr Bund und Länder müssen zur Beschleunigung der Genehmigungsverfahren BMWi-Aufgabenliste sofort umsetzen und der Flächenbereitstellung Priorität einräumen DMA Power Systems hat heute eine Studie der Prognos AG veröffentlicht. Sie analysiert die direkten Auswirkungen unterschiedlicher nationaler Zubauszenarien der Windenergie an Land bis zum Jahr 2030 auf Beschäftigung, Inlandsumsatz, Bruttowertschöpfung und Steueraufkommen in Deutschland. Szenario „Gegenwind“ – 27 Prozent der Arbeitsplätze gefährdet Demnach
Fraunhofer startet Aufbau der Forschungsfertigung Batteriezelle E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik 25. Oktober 2019 Stromspeicher haben Schlüsselbedeutung für alle Wirtschaftszweige, die an der Energie- und Mobilitätswende beteiligt sind. (WK-intern) - Die »Forschungsfertigung Batteriezelle« soll als Batterieforschungsfabrik für ganz Deutschland zum Entwicklungszentrum einer Batteriezellproduktion werden, um die bestehende Lücke in der Wertschöpfungskette von Batterien und Akkus zu schließen und die Abhängigkeit von anderen Märkten zu vermeiden. Das Projektteam der Fraunhofer-Gesellschaft und die Forschungspartner in Nordrhein-Westfalen beginnen nun damit, das Konzept für eine »Forschungsfertigung Batteriezelle« am geplanten Standort Münster umzusetzen. Die Batterieforschung in Deutschland hat in den letzten zehn Jahren wieder internationales Spitzenniveau erreicht. Dennoch verhielt sich die deutsche Industrie bezüglich eines Einstiegs in die Großserienfertigung von Batteriezellen bislang
„Wie heizt Deutschland?“: Studie zeigt: Jedes Bundesland heizt anders Aktuelles Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 24. Oktober 2019 Erdgas ist in 13 Bundesländern Heiztechnologie Nr.1 (WK-intern) - In den Bundesländern gibt es große Unterschiede bei den verwendeten Heiztechnologien – auch das Durchschnittsalter der Heizungsanlagen variiert. Neben der Siedlungsdichte und der vorhandenen Leitungsinfrastruktur haben regionale Besonderheiten Einfluss auf den jeweiligen Wärmemarkt. Details zeigt die repräsentative BDEW-Studie „Wie heizt Deutschland?“ mit umfassenden Analysen zur Beheizung von Wohnungen* in den Bundesländern. So werden in Niedersachsen über 60 Prozent der Wohnungen mit Erdgas beheizt. Das liegt insbesondere an den dort förderbaren Erdgasvorkommen. Auch in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden Marktanteile um die 50 Prozent erreicht. Erdgas ist in 13 Bundesländern auf Platz 1 der Heiztechnologien
Deutschland stockt die Mittel für den internationalen Meeresschutz auf Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. Oktober 2019 Sechste "Our Ocean-Konferenz" beginnt in Oslo – BMU fördert Alternativen für Stellnetzfischerei (WK-intern) - Deutschland verstärkt sein Engagement für den internationalen Meeresschutz und für alternative Fischereimethoden. Dafür stellt das Bundesumweltministerium (BMU) zusätzlich 21 Millionen Euro für Meeresschutzprojekte in Asien, Lateinamerika und auf den Pazifischen Inseln bereit. Die Projekte sollen dazu beitragen, die Artenvielfalt und Landschaftsvielfalt bestimmter Meeresgebiete zu erhalten und die Effekte des Klimawandels zu verringern. Dies kündigte der Parlamentarische Staatsekretär des BMU, Florian Pronold, heute in Oslo bei der sechsten „Our Ocean Konferenz“ an. Die Meere sind die am wenigsten geschützten Gebiete der Erde. Die Our Ocean-Konferenz setzt Impulse für mehr Engagement