Neue Gaskraftwerke: (Über-)Erfüllt der »Südbonus« seinen Zweck? Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 19. März 2026 Die Bundesregierung plant, den Bau von bis zu 20 Gigawatt Gaskraftwerkskapazitäten bis zum Jahr 2030 anzureizen. (WK-intern) - Besonders der »netztechnische Süden« soll profitieren, wo fossile Kraftwerke oft kurzfristig die Netzstabilität stützen. Fraunhofer IEG analysiert die Wirkung eines solchen »Südbonus« und zeigt auf, dass Südstandorte aufgrund bestehender Maßnahmen auch ohne »Südbonus« bereits einen wirtschaftlichen Vorteil besitzen. Die Forschenden untersuchten auch, warum Standortwahl, Netzengpässe und Fördermechanismen für die Versorgungssicherheit entscheidend sind und wie mögliche Fehlanreize vermieden werden können. Die vollständige Analyse steht nun online bereit. »Die Studie liefert eine wichtige Grundlage, um die Kraftwerksstrategie volkswirtschaftlich optimal auszurichten. Wir wollen sicherstellen, dass neue Kapazitäten dort entstehen,
Milliardenrisiko Gas: FÖS-Studie warnt vor hohen Kosten der Gasabhängigkeit Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 10. März 2026 Neue FÖS-Studie im Auftrag von Green Planet Energy warnt vor volkswirtschaftlichen Risiken: (WK-intern) - Der geplante Neubau von Gaskraftwerken könnte Deutschland teuer zu stehen kommen. Dabei gibt es klimafreundliche und bezahlbare Alternativen, um die Energieversorgung sicher und stabil zu gestalten. Eine neue Kurzstudie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) zeigt: Der geplante Bau von Gaskraftwerken birgt erhebliche volkswirtschaftliche Risiken. Ein einziges 500-Megawatt-Gaskraftwerk stößt bis 2045 Millionen Tonnen CO₂ aus und verursacht bis zu 7 Milliarden Euro an Klimaschäden, die bislang nicht eingepreist sind. Zudem bleibt Deutschland bei Erdgas abhängig von globalen Märkten, deren Preisentwicklung sich der politischen Kontrolle entzieht. Der Krieg im Iran verdeutlicht diese Abhängigkeit:
Gaskraftwerke verteuern Verbraucher-Strompreise Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 9. März 2026 Studie: Neue Gaskraftwerke kosten bis zu 67 Cent je Kilowattstunde (WK-intern) - Der aktuelle Preisschock zeigt: Erdgas bleibt auch beim Strom ein Kostenrisiko - neue Gaskraftwerke verteuern die Energiewende, erneuerbare Back-ups sind günstiger. Die von der Bundesregierung geplanten neuen Gaskraftwerke sind eine der teuersten Optionen für die Versorgungssicherheit. Die Merit-Order bestimmt am Strommarkt die Einsatzreihenfolge von Kraftwerken basierend auf ihren Grenzkosten. Erneuerbare Energien mit subventionierten Strompreisen kommen zuerst, teure nicht subventionierte fossile Kraftwerke zuletzt. Das teuerste zur Bedarfsdeckung benötigte Kraftwerk, das Gaskraftwerk bestimmt den Einheitspreis für den gesamten Stromhandel. Was teure Gaskraftwerke somit zu Preistreibern des gesamten Strommarkt macht. Der sogenannte Market Clearing Price wird
Modulare Gasmotoren-Kraftwerke für neue Kraftwerksstrategie Erneuerbare & Ökologie Technik Veranstaltungen 10. Februar 2026 Rolls-Royce bietet mit modularen Gasmotoren-Kraftwerken neue Lösung für Kraftwerksstrategie Flexible, dezentrale Stromerzeuger sichern Versorgung Starkes Rückgrat für die Energiewende Durch vorkonfigurierte Modelle in 12 bis 18 Monaten einsatzbereit (WK-intern) - Rolls-Royce bringt eine neue modulare Lösung für Gasmotoren-Kraftwerke auf den Markt, die Versorgungssicherheit schaffen und die Umsetzung der Kraftwerksstrategie beschleunigen. Die schlüsselfertigen Anlagen liefern je nach Bedarf von 5 bis hin zu mehreren 100 Megawatt Leistung und sind als H2-ready-Lösung fit für den späteren Einsatz von Wasserstoff. Dank vorkonfigurierter, werksgeprüfter Module mit jeweils 10, 20 und 30 Megawatt können die Kraftwerke bereits innerhalb von 12 bis 18 Monaten nach Bestellung ans Netz gehen. Die Stromerzeugungs-Anlagen stehen als
Dominion Energy rüstet sich für steigenden Energiebedarf aufgrund eisiger Temperaturen in den USA Aktuelles Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 31. Januar 2026 Kunden werden zu effizientem und sicherem Energieverbrauch aufgerufen (WK-intern) - CAYCE, S.C. – Während die Temperaturen im Bundesstaat South Carolina auf fast historische Tiefststände sinken und am Wochenende erneut Winterniederschläge erwartet werden, ist Dominion Energy auf einen erhöhten Strombedarf vorbereitet. Kunden werden gebeten, Energie zu sparen und auf ihre Sicherheit zu achten. „Angesichts des bevorstehenden Wintereinbruchs ist unser vielfältiges Kraftwerksportfolio – darunter Kohle- und Gaskraftwerke – entscheidend, um die Stromversorgung unserer Kunden in Haushalten und Unternehmen sicherzustellen“, so Keller Kissam, Präsident von Dominion Energy South Carolina. „Deshalb ist eine umfassende Brennstoffstrategie so wichtig. Wir verfügen über Kohlevorräte für mehr als 45 Tage, die
Octopus Energy legt EU-Beschwerde gegen Kraftwerkssubventionen ein Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik 16. Januar 2026 Teuer & marktverzerrend: Octopus Energy hat bei der EU-Kommission Beschwerde gegen die Kraftwerkspläne der Bundesregierung eingelegt und begrüßt die Entscheidung der Kommission, die Kapazität direkt geförderter Gaskraftwerke deutlich zu reduzieren. (WK-intern) - Octopus Energy hat bei der EU-Kommission Beschwerde gegen die Kraftwerkspläne der Bundesregierung eingelegt. Bereits Ende letzten Jahres reagierte das Unternehmen damit auf die geplanten Subventionen für Gaskraftwerke. Jetzt begrüßt Octopus Energy die Entscheidung der Kommission, die Kapazität der direkt geförderten Gaskraftwerke auf 12 GW zu reduzieren, und fordert: Deutschland muss stärker auf die marktliche Integration von Flexibilität und Speichern statt auf Subventionen setzen. Für Octopus Energy stehen dabei vor allem die Endverbraucherinnen
EU genehmigt staatliche Milliarden-Subventionen für fossile Kraftwerke der Bundesregierung Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik 16. Januar 2026 Subventionen für fossile Kraftwerke blockieren Speicher und Innovationen im Energiemarkt (WK-intern) - Green Planet Energy kritisiert die Entscheidung der Europäischen Kommission, umfangreiche staatliche Subventionen für den Neubau fossiler Gaskraftwerke zu genehmigen. Die Hamburger Energiegenossenschaft hatte bereits zuvor eine formelle Beschwerde gegen die geplante Beihilfe eingereicht. „Es ist gut, dass die Bundesregierung die Gesamtleistung der geplanten Gaskraftwerke auf Druck der Europäischen Kommission von 20 auf 12 Gigawatt nahezu halbiert hat. Dennoch bleibt es mit der Vorfestlegung auf Gaskraftwerke bei einem ungerechtfertigten Markteingriff zugunsten klimaschädlicher Energien. Die Bundesregierung hat bis heute nicht erklärt, warum diese Beihilfen notwendig, angemessen und verhältnismäßig sein sollen. Speicher und andere
ClientEarth reicht Beschwerde bei der EU gegen die milliardenschweren deutschen Gaspläne ein Ökologie Technik Wasserstofftechnik 1. Dezember 2025 ClientEarth hat eine Beschwerde gegen die Pläne der Bundesregierung eingereicht, die Subventionen in Milliardenhöhe für Gaskraftwerke vorsehen – obwohl diese verheerende Folgen für das Klima und die Verbraucherkosten haben werden und bereits sauberere Alternativen zur Verfügung stehen. (WK-intern) - Die deutsche Regierung plant im Rahmen ihrer Kraftwerksstrategie, Milliarden öffentlicher Gelder in zusätzliche Gaskraft-Kapazität zu investieren. Jurist*innen warnen, dass das fossile Gas in diesen Kraftwerken sehr viel schädlicher für die Umwelt ist, als sein Ruf als “Übergangstechnologie” suggeriert. Zusätzliche Investitionen verstärken die Abhängigkeit davon, statt sauberere und günstigere Alternativen zu fördern. Bevor die Kraftwerksstrategie umgesetzt werden kann, müssen diese Subventionen als staatliche Beihilfen (“State Aid”)
Green Planet Energy warnt vor geplanten Steuer-Milliarden-Subventionen für neue Gaskraftwerke Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 10. November 2025 Hamburger Energieversorger legt Beschwerde gegen Energiepolitik der Bundesregierung ein (WK-intern) - Die Hamburger Energiegenossenschaft Green Planet Energy hat bei der Europäischen Kommission eine formale Beschwerde gegen die von der Bundesregierung geplanten Subventionen für neue fossile Gaskraftwerke eingereicht. Mit diesen milliardenschweren Beihilfen verstoße die Regierung nach Einschätzung des Unternehmens gegen das europäische Wettbewerbsrecht sowie gegen die eigenen Klimaziele. Die Beschwerde richtet sich konkret gegen die Pläne der Bundesregierung, staatliche Steuer-Fördergelder in Höhe von schätzungsweise rund 20 Milliarden Euro in neue rein fossile Gaskraftwerke mit einer Leistung von 20 GW bis 2030 zu investieren. Diese Subventionen, so Green Planet Energy, verzerren den Wettbewerb zulasten erneuerbarer
BDV kritisiert rückwärtsgewandte Politik der Bundesregierung Ökologie Veranstaltungen 10. November 2025 Olaf Bandt als BUND-Vorsitzender wiedergewählt Ausbau von Gaskraftwerken werden als "Klimaschutz" verkauft Bandt: Zivilgesellschaft und Demokratie unter Druck BUND pflanzt zum 50. Jubiläum einen Baum in Bad Hersfeld (WK-intern) - Die Delegierten des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben am Samstag in Bad Hersfeld einen neuen Bundesvorstand gewählt. Mit rund 82 Prozent der Stimmen wurde der Vorsitzende Olaf Bandt bei der jährlichen Bundesdelegiertenversammlung (BDV) des Verbands für drei weitere Jahre im Amt bestätigt. Zu Stellvertreter*innen bestimmten die Delegierten Susanne Gerstner (Niedersachsen) und Sören Janssen (Hamburg). In diesem Jahr feiert der Bundesverband des BUND sein 50-jähriges Bestehen. Ein Empfang und eine Baumpflanzung im Kurpark der
Kraftwerksbedarf: Simone Peter, BEE-Präsidentin, nimmt Stellung zum Energiewende-Monitoring Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 12. September 2025 "Die Vorstellung des Energiewende-Monitorings wurde auf kommende Woche vertagt. (WK-intern) - Offenbar sollen unmittelbar politische Konsequenzen für die Energiewende und den Ausbau der Erneuerbaren Energien und den Kraftwerksbedarf daraus abgeleitet werden. Damit würde der zweite Schritt vor dem ersten gemacht, denn die Ergebnisse des Monitorings sollten nach dessen Veröffentlichung zunächst gewissenhaft von allen Stakeholdern bewertet werden. Die Weiterentwicklung des Energiesystems muss zielsicher nach den Kriterien der Kosteneffizienz, Systemdienlichkeit und Klimaneutralität erfolgen. Der weitere Ausbau und die Marktintegration der günstigen Erneuerbaren Energien Sonne und Wind ist daher ebenso voranzubringen wie die Stärkung des heimischen, flexibel steuerbaren Backups aus Bioenergie, Wasserkraft, Geothermie, Speichern, KWK und
Kraftwerksstrategie der Bundesregierung: DNR fordert klares Bekenntnis zu grünem Wasserstoff Wasserstofftechnik 8. August 2025 Anlässlich der aktuellen Ankündigung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, im Rahmen der Kraftwerksstrategie mehr Gaskraftwerke als bislang vorgesehen auszuschreiben, warnt der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) vor einem Rückfall in fossile Abhängigkeiten. (WK-intern) - Dies wäre mit unverantwortlich hohen Kosten für Klima, Haushalte und Versorgungssicherheit verbunden. „Die Dekarbonisierung des Kraftwerksparks ist richtig und notwendig. Doch die Bundesregierung benennt nicht klar, was sie darunter versteht“, kritisiert Tobias Pforte-von Randow, stellvertretender politischer Geschäftsführer des DNR. „Weder ist verbindlich festgelegt, dass neue Kraftwerke ausschließlich mit grünem Wasserstoff betrieben werden sollen, noch wird ausgeschlossen, dass fossiles Erdgas mit CCS oder blauer Wasserstoff zum Einsatz kommen. Das schafft massive Investitionsunsicherheit