Klimaforscher Schellnhuber nennt die Herausforderungen des UN-Weltklimagipfel COP20 Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. November 2014 Ab Montag verhandeln Vertreter von mehr als 190 Staaten im peruanischen Lima beim UN-Weltklimagipfel COP20 über eine neue internationale Klima-Vereinbarung. (WK-intern) - Dazu Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung: "Zwei große Herausforderungen bestimmen das 21. Jahrhundert: die Gefahr katastrophalen Klimawandels und die unerträgliche Kluft zwischen den Reichen und den Armen der Welt. Diese größten Herausforderungen für den Frieden sind eng miteinander verbunden. Klimafolgen wie zunehmend verheerende Wetterextreme, regionale Wasserknappheit oder Missernten treffen jene am härtesten, die am wenigsten Mittel haben, dies alles zu bewältigen. Ohne ein Mehr an globaler Gerechtigkeit kann der Klimawandel nicht eingedämmt werden; und umgekehrt kann ohne
Germanwatch unterstützt Forderung der Länder nach mehr Geld für Schienennahverkehr Mitteilungen Ökologie 28. November 2014 Zusätzliche Bundesmittel für dynamische Entwicklung des Bahnverkehrs (WK-intern) - Vor Bundesratsabstimmung: Germanwatch unterstützt Forderung der Länder nach mehr Geld für Schienennahverkehr in den kommenden 15 Jahren Bonn/Berlin - An diesem Freitag wird der Bundesrat voraussichtlich einen Gesetzesantrag für mehr Geld vom Bund für die Qualitätssteigerung des Schienenpersonennahverkehrs verabschieden. Der Antrag, der den Zeitraum bis 2030 umfasst, soll sicherstellen, dass künftig mehr und besserer klimaverträglicher Nahverkehr zur Verfügung stehen. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch unterstützt diesen für die Zukunft des regionalen Bahnverkehrs zentralen Vorstoß. "Wenn Deutschland seine langfristigen Klimaziele erreichen will, müssen Bahn, Bus oder Fahrrad einen viel höheren Verkehrsanteil bekommen", sagt Germanwatch-Verkehrsexperte Dr.
Atommüll-Fässer: Doppelt so viel radioaktive Abfälle in Deutschland wie von Regierung zuvor bekannt gegeben Ökologie Verbraucherberatung 28. November 201427. November 2014 Liebe Leser, Handeln und Weiterschicken! gleich zweimal macht das Thema Atommüll in der vergangenen Woche Schlagzeilen. (WK-intern) - Zuerst wird bekannt, dass die Bundesregierung jetzt doppelt so viel radioaktive Abfälle in Deutschland erwartet, wie bisher angenommen. Noch am selben Tag kommt außerdem heraus: etwa 2.000 Atommüll-Fässer sind oder waren beschädigt oder undicht – bundesweit an mindestens 17 Standorten. Es ist kein gutes Gefühl für uns als Anti-Atom-Organisation, wenn wir mit unseren Warnungen so oft richtig liegen. Die unhaltbaren Zustände erfordern zweifelsohne Konsequenzen. Die wohl allerwichtigste: Die weitere Produktion von Atommüll muss beendet werden. Alle Infos: 600.000 Kubikmeter – Bundesregierung prognostiziert viel mehr Atommüll http://bit.ly/1zULqur Entsorgungsdesaster
Halbtagesveranstaltung mit dem Thema Ausgleichsmaßnahmen für den Wind-Flächenverbrauch der Energiewende Forschungs-Mitteilungen Ökologie Videos Windenergie Windparks Wirtschaft 27. November 201428. November 2014 Ausgleichsmaßnahmen für den Flächenverbrauch der Energiewende: Umfang und Verwendung der Mittel aus dem Ausbau der Onshore Windenergie in Schleswig-Holstein Ressourcenschutz und nachhaltiges Wirtschaften (WK-intern) - Hintergrund: Die vom Land beschlossene Verdopplung der Windkraftflächen muss dfür den Naturschutz 5000 bis 6000 Hektar Ausgleichsflächen schaffen. Eine Studie des Instituts für Agrarökonomie der Universität Kiel beschreibt diese Situation in Schleswig-Holstein. Diese Flächen gehen den Bauern verloren mit der Wirkung, die Preise für Agraland steigen stark an, dabei sehen sich die Bauern jetzt schon am Ende ihrer Möglichkeiten. Sehen Sie hierzu auch: Ausbau der Windenergie lässt Bodenpreise steigen auf SAT1. Regional Im Zuge der Energiewende wurden die Grundsätze zur Planung
Rechtsgutachten: Ordnungsrechtliche Instrumente zur Reduzierung der Kohleverstromung sind juristisch zulässig Forschungs-Mitteilungen Ökologie 27. November 2014 Kohlereduzierung: Alles, was Recht ist (WK-intern) - Neues Rechtsgutachten zeigt, wie ordnungsrechtliche Reduzierung der Kohleverstromung gelingen kann Bonn/Berlin - Ordnungsrechtliche Instrumente zur Reduzierung der Kohleverstromung in Deutschland sind juristisch zulässig und entsprechen dem EU-Recht. Zu diesem Ergebnis kommt ein von der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch in Auftrag gegebenes Gutachten der Berliner Rechtsanwältin für Energie- und Klimarecht Dr. Cornelia Ziehm. „Mehrere Studien zeigen eindeutig, dass Deutschland sein Ziel beim Klimaschutz bis 2020 ohne deutlich weniger Kohleverstromung nicht erreichen kann", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Wir zeigen nun, wie das ordnungsrechtlich gelingen kann.“ Rechtsanwältin Cornelia Ziehm: „Das Europäische Primärrecht baut auf das Vorsorgeprinzip. Es
Ein verlorenes Jahr für effektive Maßnahmen im Wärmemarkt und damit für den Klimaschutz Erneuerbare & Ökologie Ökologie 27. November 2014 Hildegard Müller zu den abschließenden Haushaltsberatungen im Bundestag Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), erklärt zu den abschließenden Haushaltsberatungen im Bundestag: (WK-intern) - "2015 droht erneut ein verlorenes Jahr für effektive Maßnahmen im Wärmemarkt und damit für den Klimaschutz zu werden. Mit den bisher im Bundeshaushalt 2015 vorgesehenen Rahmenbedingungen verpasst es die Bundesregierung, die enormen CO2-Einsparpotenziale im Wärmemarkt zu heben. Wenn wir unsere Klimaziele bis 2020 erreichen wollen, muss die Politik hier endlich mehr Initiative zeigen. So werden beispielsweise die Mittel für das Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien im Wärmemarkt (MAP) sowohl im Haushalt für 2015 als
Fracking-Gesetzentwurf mit Hintertür: Kommerzielles Fracking lässt sich nicht mehr verhindern Behörden-Mitteilungen Ökologie 27. November 201427. November 2014 Energiewendeminister Habeck zum Fracking-Gesetzentwurf der Bundesregierung: „Mit diesem Flickwerk lässt sich Fracking in Schleswig-Holstein nicht verhindern“ (WK-intern) - Schleswig-Holsteins Energiewendeministerium hat die geplanten Regelungen der Bundesregierung zum Fracking auf ihre Auswirkungen auf das Land hin geprüft. KIEL - Anhand einer nun erstellten Karte zeigt sich, dass die Vorschläge nicht geeignet sind, ein komplettes Frackingverbot für Schleswig-Holstein auszusprechen. „Die geplanten Regelungen sind löchrig wie ein Schweizer Höhlenkäse. Letztlich geht es der Bundesregierung offenbar darum, kommerzielles Fracking durch die Hintertür zuzulassen“, kritisierte Energiewendeminister Robert Habeck heute (26. November 2014). Die Bundesregierung will bei der Förderung von Erdgas Fracking bis 3.000 Meter Tiefe sowie in Wasserschutz-,
Ergebnisse von 86 untersuchten Honig-Proben: 98 % weisen nur unbedenkliche Mengen von Gift auf Behörden-Mitteilungen Ökologie 27. November 201426. November 2014 Landesweite Honig-Untersuchung: 98 Prozent der Proben weisen unbedenkliche Mengen von Pyrrolizidinalkaloiden auf (WK-intern) - Das Umweltministerium Schleswig-Holstein hat die Ergebnisse einer landesweiten Honig-Untersuchung auf sogenannte Pyrrolizidinalkaloide (PA) vorgelegt. PA sind unter anderem im Pollen und Nektar des Jakobskreuzkrautes enthalten und können in hoher Konzentration gesundheitsschädigend sein. KIEL - Die nach standardisierten Methoden durchgeführten Untersuchungen ergaben, dass 84 Proben (= 98 % aller Proben) keine bzw. lediglich unbedenkliche PA-Werte aufwiesen. Nur in zwei Fällen mit 472 μg bzw. 251 μg/kg Honig wurde der vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) empfohlene Wert überschritten. Diese Honige wurden von Bienenstöcken
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt verabschiedet Leitlinien für mehr Nachhaltigkeit Mitteilungen Ökologie Windenergie 26. November 2014 Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben und dokumentiert dies nun auch mit entsprechenden Leitlinien, die vom Präsidium der KU verabschiedet worden sind. (WK-intern) - Darin unterstreicht die KU, dass gesetzliche Anforderungen als Mindeststandards gesehen werden und die Universität ihr Engagement für die Umwelt und eine nachhaltige Entwicklung darüber hinaus kontinuierlich ausbaut. Dabei will die KU bei ihren Studierenden und Mitarbeitern, denen eine wesentliche Rolle bei der Umsetzung eines Nachhaltigkeitskonzeptes zukommt, das Bewusstsein für eine nachhaltige Entwicklung und einen verantwortlichen Umgang mit der Umwelt fördern. Im Bereich Forschung unterstützt sie gezielt Vorhaben, die sich mit entsprechenden Themenfeldern beschäftigen. Die Studierenden
Emissionsfreie Landstromversorgung: Hapag-Lloyd gewinnt renommierten Nachhaltigkeitspreis HanseGlobe Mitteilungen Ökologie 26. November 2014 Logistik-Initiative Hamburg vergibt den Nachhaltigkeitspreis HanseGlobe 2014 (WK-intern) - Die Hapag-Lloyd AG gewinnt in diesem Jahr den renommierten Nachhaltigkeitspreis HanseGlobe. Die Linien-Reederei überzeugte mit dem Projekt „Emissionsfreie Stromversorgung in Häfen“. Übergeben wird der Preis vom Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch beim jährlichen Logistik Dinner am heutigen Abend im Hamburger Rathaus. Die Logistik-Initiative Hamburg (LIHH) hatte den Preis bereits zum achten Mal bundesweit ausgelobt. Die Idee, Seeschiffe während der Hafenliegezeiten mit Landstrom zu versorgen, überzeugte die unabhängige Jury aus hochkarätigen Vertretern der deutschen Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Umweltverbänden. Denn so können die Hilfsdieselmotoren der Schiffe abgeschaltet werden und somit die Emissionen von Schwefeldioxid, Stickstoffoxid und
Klimaschutz-Anstrengungen forcieren, TTIP und Ceta ablehnen Ökologie Veranstaltungen 26. November 201426. November 2014 BUND: Bundesregierung muss "Klima-Aktionsplan 2020" nachbessern (WK-intern) - Bei ihrer Jahresversammlung in Berlin haben rund 130 Delegierte des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) stärkere Anstrengungen beim Klimaschutz gefordert. Berlin - Klimaschutz sei Natur- und zugleich Menschenschutz. Gelinge es nicht, die Erderwärmung zu begrenzen, würden Dürren, Wetterextreme, Hungersnöte und durch den Klimawandel bedingte Flüchtlingsströme zunehmen sowie der Verlust von Arten und Lebensräumen weitergehen. Die internationale Gemeinschaft und die Bundesregierung müssten endlich entschlossen handeln. Auf der Tagesordnung stehe der Ausstieg aus der fossilen Energiewirtschaft. Das aktuelle Vorhaben der Bundesregierung, einige der ältesten Kohlekraftwerke stillzulegen, ist für den BUND-Vorsitzenden Hubert Weiger ein "erster Schritt
Tagebau Welzow-Süd II bleibt unsicher – Scopingtermin ist kein Verfahrensbeginn Mitteilungen Ökologie 26. November 201425. November 2014 Der Umweltverband GRÜNE LIGA rechnet trotz heutigen Scoping-Termins nicht mit einer zügigen Antragseinreichung zum Ramenbetriebsplan des Tagebaues Welzow-Süd II. (WK-intern) - "Mit dem heutigen Termin hat das Genehmigungsverfahren nicht begonnen, ein Antrag von Vattenfall liegt der Bergbehörde nicht vor. In einem Scoping-Termin beraten die Behörden den Konzern nur darüber, welche Untersuchungen einem Antrag beizufügen wären. Es bleibt offen, ob Vattenfall den Abbau überhaupt noch beantragen wird." erklärt René Schuster, Mitglied des Braunkohlenausschusses des Landes Brandenburg. Cottbus - "Beispielsweise wurde für die Flutung des Braunkohletagebaues Cottbus-Nord am 14. Dezember 2010 der Scoping-Termin durchgeführt, aber der Antrag von Vattenfall liegt heute immer noch