BSH-Schiff DENEB seit 20 Jahren im Dienst Behörden-Mitteilungen Ökologie 26. November 201425. November 2014 Vor 20 Jahren stellte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) das Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiff DENEB in Dienst. (WK-intern) - Seitdem hat das Schiff mit seinen zwei Vermessungsbooten rund 250.000 Seemeilen (=460.000 km) in den küstennahen Gebieten der Nord- und Ostsee zurückgelegt - eine Strecke, die dem Elffachen des Äquatorumfanges entspricht. „Die DENEB ist mit den vier weiteren Schiffen des BSH eine zentrale Infrastruktur der Bundesbehörde. Dank unserer Flotte können wir unsere Aufgaben bei der Durchführung internationaler Übereinkommen erfüllen – für den Schutz der Meere und der Sicherheit des Seeverkehrs“ sagte die Präsidentin des BSH, Monika Breuch-Moritz anlässlich des Jubiläums. Zu den
Resolution: Wir müssen raus aus der Pestizid-Falle Mitteilungen Ökologie 25. November 2014 Bioland fordert Verbot giftiger Pflanzenschutzmittel und Pestizidabgabe (WK-intern) - Eine kleine Südtiroler Gemeinde macht es vor: Die Malser haben in einem Referendum gegen den Einsatz von Pestiziden in ihrer Region gestimmt. Was Mals kann, sollte Deutschland ebenfalls können! Bioland, Deutschlands größter Anbauverband von Biobauern, fordert ein sofortiges Verbot besonders gefährlicher Gifte und eine Pestizidabgabe. Die Bundesdelegierten von Bioland haben dazu gestern in Fulda eine Resolution verabschiedet. Denn Pestizide schaden unserer Gesundheit, zerstören die Artenvielfalt und machen Bauern abhängig von Chemiekonzernen. Trotzdem landen immer mehr Gifte auf den Äckern. Eine der Folgen: Bienensterben. Zum Schutz der Bienen müssen Clothianidin, Thiamethoxam und Imidacloprid aus der
BEE unterstützt Gabriel beim Abschalten von schmutzigen Kohlekraftwerke Mitteilungen Ökologie 25. November 2014 Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) unterstützt Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel ausdrücklich bei seinem Vorhaben, den Betreibern von Kohlekraftwerken verbindliche CO2-Einsparziele vorzugeben. (WK-intern) - „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung“, sagt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk. „Gerade die ältesten und ineffizientesten Kohlemeiler stoßen nicht nur am meisten CO2 aus, sie passen auch am schlechtesten zu der neuen Energiewelt, weil sie in ihrer Stromerzeugung am unflexibelsten sind.“ Durch eine Abschaltung der schmutzigsten Kohlekraftwerke würden die seit Jahren fallenden Börsenstrompreise stabilisiert, was zu einer Senkung der EEG-Umlage für Ökostrom beitragen würde. Unter dem Strich würden die Kunden voraussichtlich nicht mehr bezahlen. „In Deutschland und Europa haben
Neue EU-Ökoverordnung wird Biolandwirtschaft in Europa unmöglich machen Ökologie Verbraucherberatung 24. November 201424. November 2014 Resolution zur EU-Ökoverordnung (WK-intern) - Bioland-Bundesdelegierte rufen zur Rettung der EU-Ökoverordnung auf Fulda - „Rettet die EU-Ökoverordnung“: Die Bundesdelegierten von Bioland, Deutschlands größtem Anbauverband von Bio-Bauern, appellieren einstimmig mit einer Resolution an Bundesregierung und EU, die zähen Verhandlungen über eine neue EU-Ökoverordnung umgehend zu stoppen. Entsprechende Pläne der EU-Kommission sind völlig ungeeignet. Stattdessen muss ein rascher Neustart auf Basis der bestehenden Ökoverordnung her. „Der Entwurf der EU-Kommission zur totalen Neugestaltung der EU-Ökoverordnung ist ein Verhinderungsprogramm von Bio in Deutschland und Europa und ein Bremsklotz für gesunde Lebensmittel und nachhaltige Landwirtschaft“, warnt Bioland-Präsident Jan Plagge. Die EU-Kommission hatte im März - damals noch unter
International Water Summit to Address Resource Sustainability and Water Security in Arid Regions Ökologie Veranstaltungen 24. November 2014 Programme Manager, UN Habitat says: “Nothing is more important to the region’s social and economic future…” (WK-intern) - MENA region to allocate US$300 billion toward water and desalination projects by 2022 Abu Dhabi-UAE – Middle East and North African governments are expected to spend an estimated US$300 billion on water and desalination projects by 2022, underscoring the importance of January 2015’s International Water Summit when more than 70 global experts will address key water sustainability and security challenges in the region. Hosted by Masdar, IWS is supported by Abu Dhabi Water & Electricity Authority (ADWEA), the Environment Agency of Abu Dhabi, the
PIK-Klimareport: Wetterextreme wie Hitzewellen, könnten bald die neue Normalität sein Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. November 2014 „Der neuen Normalität ins Auge sehen“: Weltbank veröffentlicht PIK-Klimareport (WK-intern) - Wetterextreme wie Hitzewellen, die bislang ungewöhnliche Ereignisse waren, könnten bald die neue Normalität sein. Das zeigt ein jetzt von der Weltbank veröffentlichter Bericht des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Die Folgen des Klimawandels sind schon heute spürbar und werden selbst dann noch weiter zunehmen, wenn die globale Erwärmung auf maximal zwei Grad Celsius begrenzt werden kann. Eine ungebremste Erwärmung auf wahrscheinlich 4 Grad noch in diesem Jahrhundert würde diese Folgen jedoch drastisch zunehmen lassen. Der Report ist der dritte in der „Turn down the heat“ Reihe von PIK und Weltbank. Er konzentriert
Klimawandel: Das Europäische Zentrum für Erneuerbare Energie gibt Antworten auf regionaler Ebene Forschungs-Mitteilungen Ökologie 22. November 2014 Klimawandel – heute Emissionen reduzieren, sich an morgen anpassen (WK-intern) - 62 % der befragten Europäer sind der Auffassung, dass der Klimawandel das wichtigste Problem ist, dem die Welt heute gegenübersteht. Ebenso betrachten auch die Regionalpolitik und die Europäische Kommission als Ganzes den Klimawandel als ernsthafte Bedrohung. Die EU erarbeitet derzeit eine Reihe von Maßnahmen, um den Auswirkungen des Klimawandels die Stirn zu bieten und die Emissionen zu reduzieren. Panorama nimmt diese Maßnahmen unter die Lupe und stellt Überlegungen dahingehend an, welche Auswirkungen der Klimawandel hat und wie Politik und vor Ort getroffene Maßnahmen kombiniert werden können, um die durch die Emissionen bereits
Landstromanlage: Hamburger Stromversorgung von Schiffen wird über eine sogenannte Powerbarge ermöglicht Ökologie Technik 22. November 2014 Landstromanlage in Altona feiert Richtfest (WK-intern) - Weiterer Meilenstein für smartPORT energy-Initiative Die Hamburg Port Authority (HPA) hat sich zum Ziel gesetzt, den Hamburger Hafen in den nächsten Jahren zum smartPORT zu entwickeln. Neben intelligenten Lösungen für die Verkehrssteuerung gehören dazu auch Aktivitäten zur energetischen Neuausrichtung des Hamburger Hafens Hafens, wie die alternative Energieversorgung für im Hamburger Hafen liegende Schiffe. Im Rahmen der smartPORT energy-Initiative errichtet die HPA zum einen in der HafenCity die landseitige Infrastruktur, um künftig die Stromversorgung von Schiffen hier über eine sogenannte Powerbarge zu ermöglichen. Zum anderen baut die HPA seit Anfang Juli 2014 am Kreuzfahrtterminal in Altona eine
Neue Studie: Greifvögel und Windkraft Ökologie Windenergie Windparks 22. November 201422. November 2014 Forschungsverbund unter Leitung des NABU veröffentlicht neue Studie (WK-intern) - Greifvögel gehören weltweit zu den häufigsten Opfern von Windkraftanlagen. Berlin – In Deutschland sind es unter anderem Rotmilane, Wiesenweihen und Seeadler, die in den Rotoren verunglücken. Vorkommen dieser Arten sind deshalb oft Ablehnungsgründe für Windparkstandorte und verursachen regelmäßig gerichtliche Auseinandersetzungen. Die vom Bundesumweltministerium finanzierte Studie des Michael-Otto-Instituts im NABU, der BioConsult SH und des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung sowie weiterer Partner analysiert die Umstände, unter denen Greifvögel an Windrädern ums Leben kommen und soll so zu einer Versachlichung der Diskussion beitragen. „Greifvögel verunglücken an Windkraftanlagen tagsüber und bei bester Sicht; sie scheinen
Keine Fracking-Erlaubnis durch die Hintertür Mitteilungen Ökologie 22. November 2014 Tschimpke: Bundesregierung gefährdet Schutz von Mensch, Natur und Trinkwasser durch zu viele Schlupflöcher (WK-intern) - Der NABU hat die von der Bundesregierung vorgelegten Entwürfe für ein Fracking Gesetz als eine „Fracking-Erlaubnis durch die Hintertür“ kritisiert. Berlin – Mit ihrem Gesetzentwurf schafft die Bundesregierung entgegen ursprünglicher Ankündigungen unzählige Schlupflöcher, die eine Ausbeutung unkonventioneller Erdgasvorkommen vielerorts möglich machen. Damit bleibt der Entwurf weit hinter den Forderungen des NABU zurück: „Zum Schutz von Mensch, Natur und Trinkwasser, ist es unverantwortlich, dass die Bundesregierung Fracking-Vorhaben in Deutschland zulässt. Die Bundesregierung ist gegenüber der Industrie eingeknickt und weicht sogar die Mindestbohrtiefe von 3.000 Metern und das bereits
Vattenfall und Cottbuser Stadtverwaltung missachten Betroffene und regionalen Ausschuss Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 22. November 201422. November 2014 Stadtverwaltung lädt Bürgerinitiative von „Informationsveranstaltung“ aus Eine Vattenfall-Informationsveranstaltung zur geplanten Flutung des Braunkohletagebaues Cottbus-Nord als „Cottbuser Ostsee“ stößt in der Region bereits im Vorfeld auf Kritik. Cottbus - Sie wurde von Vattenfall und Stadt Cottbus zeitgleich mit dem dafür zuständigen Arbeitskreis des Braunkohlenausschusses angesetzt, so dass Betroffene nicht teilnehmen können. Am Donnerstag wurde zudem bekannt, dass die Stadtverwaltung die Bürgerinitiative „Achtung Ostsee“ ausdrücklich ausgeladen hat. „Seit Monaten gibt es Kritik an den Flutungsplänen, weil Vernässungen in anliegenden Ortschaften und Eisenbelastungen des Spreewaldes befürchtet werden. Vattenfall veranstaltet hier eine Propaganda-Tour, bei der keine Aussage überprüft werden kann, weil die Antragsunterlagen noch nicht vorliegen.“ sagt René
Germanwatch begrüßt Ergebnisse der Geberkonferenz in Berlin Mitteilungen Ökologie 22. November 201421. November 2014 Finanzierung des Grünen Klimafonds: Ein ermutigender Auftakt (WK-intern) - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat die Ergebnisse der heutigen Geberkonferenz zur Auffüllung des Grünen Klimafonds (GCF) als einen ersten wichtigen Schritt begrüßt, um zu einer angemessenen internationalen Klimafinanzierung zu gelangen. Bonn/Berlin - Der Grüne Klimafonds wurde geschaffen, um Klimaschutz und Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Entwicklungsländern zu unterstützen. „9,3 Mrd. Dollar - damit kann der Fonds im nächsten Jahr beginnen, notwendige Programme für Klimaschutz und Anpassung zu fördern. Dies ist auch ein wichtiges Signal für die internationalen Klimaverhandlungen. Weitere Anstrengungen für die Klimafinanzierung werden folgen müssen, aber dies ist ein