Niedrige Emissionen selbst bei sehr großen Nennleistungen Ökologie Technik 3. Juli 2015 SAACKE GmbH erhält Großauftrag für die Lieferung von Brennern zur Modernisierung polnischer Kraftwerke (WK-intern) - Mit der Lieferung von 28 Brennern durch die SAACKE GmbH sollen drei polnische Heizkraftwerke für einen der größten Energieerzeuger weltweit modernisiert und umgerüstet werden. Die Bestellung erfolgte durch die VKK STANDARDKESSEL Köthen GmbH, die die Brenner an 14 Doppelflammrohrkesseln installieren wird. Die besondere Herausforderung des Projektes lag in der Kombination aus großen Feuerungsleistungen und strengen Anforderungen an die Emissionswerte. Hintergrund: Um für bevorstehende Gesetzesverschärfungen schon vorausschauend gerüstet zu sein, wünschte der Endkunde eine klare Unterschreitung der geltenden Abgasgrenzwerte. Die gelieferten Kombibrenner vom Typ TEMINOX GLS 220 und TEMINOX
Merkel hat ihr Versprechen von Elmau gebrochen Mitteilungen Ökologie 3. Juli 2015 "Merkel hat ihr Versprechen von Elmau gebrochen" Greenpeace-Aktivisten demonstrieren gegen enttäuschenden Klimabeschluss (WK-intern) - Gegen den enttäuschenden Koalitionsbeschluss zur Klimaabgabe demonstrieren Greenpeace-Aktivisten heute vor dem Bundeswirtschaftsministerium. Mit einem Banner "Kohleausstieg: In Elmau versprochen, in Berlin gebrochen!" werfen die Klimaschützer Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Unglaubwürdigkeit beim Klimaschutz vor. "Angela Merkel hat ihr Klimaversprechen von Elmau gebrochen. Statt wie beim G7-Gipfel angekündigt den Ausstieg aus der Kohle einzuleiten, lässt die Kanzlerin alle Träume der Kraftwerksbetreiber wahr werden: Sie müssen weniger CO2 sparen und bekommen dafür auch noch Milliarden zugesteckt", kritisiert Energieexperte Tobias Münchmeyer. Beim G7-Gipfel in Elmau hat Merkel eine schrittweise Dekarbonisierung, also ein Ausstieg aus
Forscher der FH Köln entwickeln naturnahes Verfahren gegen Verlandung von Stauseen Ökologie 2. Juli 2015 Rund 16 Prozent der weltweiten Energie wird durch Wasserkraft erzeugt. (WK-intern) - Neben unkalkulierbaren Wetter- und Klimafaktoren – der US-Bundesstaat Kalifornien leidet seit Jahren unter Trockenheit – birgt auch die Verlandung der Stauseen ein großes Risiko für die Wasser- und Energieversorgung: Durch die sich ansammelnden Stoff- und Gesteinsablagerungen verlieren die Stauseen große Mengen ihrer Speicherkapazität. An der Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik der FH Köln arbeiten Wissenschaftler im Forschungsprojekt „Kontinuierliche Lösung und Aufnahme von Sedimentablagerungen“ (KLASed) an einem einfachen, kostengünstigen und CO2-freien Verfahren, um Stauseen nachhaltig von Sedimentablagerungen zu befreien. Dabei wurde ein Messgerät entwickelt, das jetzt zum Patent angemeldet ist. Stauseen wie der
BDEW: Gaswirtschaft will Fracking grundsätzlich erproben Ökologie 2. Juli 2015 BDEW zur Verschiebung des Gesetzespaketes zur unkonventionellen Erdgasförderung Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erklärt zur Verschiebung des Gesetzespaketes zur unkonventionellen Erdgasförderung: "Wir bedauern ausdrücklich, dass die Verabschiedung des Gesetzespaketes im Bundestag verschoben wird. Die im BDEW organisierten Unternehmen der Wasser- und Gaswirtschaft brauchen endlich einen sicheren Rechtsrahmen. Mit den in den Entwürfen vorgesehenen Änderungen des Wasserhaushaltsgesetzes werden weitreichende Schutzmaßnahmen für die Trinkwasserversorgung umgesetzt. Der Schutz der Trinkwasserressourcen muss klaren Vorrang vor anderen Nutzungen haben. Kann eine Gefährdung von Trinkwasser-Ressourcen ausgeschlossen werden, sollte es aus Sicht des BDEW grundsätzlich möglich sein, die Nutzung von Erdgasressourcen in Deutschland zu erproben. Was jetzt dringend
Fracking-Gesetz vorerst gescheitert: Regierungsparteien müssen Konsequenzen ziehen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 1. Juli 2015 Es ist ein Erfolg des breiten und kontinuierlichen Widerstands gegen Fracking: (WK-intern) - Die Verhandlungen der Regierungsparteien über das Gesetzespaket wurden heute ohne Ergebnis abgebrochen. Die für kommenden Freitag geplante Abstimmung im Bundestag wurde kurzfristig abgesagt. Vor allem über die Frage, ob eine Expertenkommission oder aber das Parlament nach 2018 über die kommerzielle Nutzung des Kohleflöz- und Schiefergasfracking entscheiden soll, konnten sich Union und SPD nicht einigen. Ein weiterer strittiger Punkt war die Anzahl der zulässigen Probebohrungen im Kohleflöz- und Schiefergestein. „Das vorläufige Scheitern des Fracking-Gesetzespakets zeigt, dass viele Abgeordnete aus den Regierungsparteien nicht glauben, dass die vorgelegten Regelungen ausreichenden Schutz für Umwelt und
Großer Erfolg für die Anti-Fracking-Bewegung Ökologie 1. Juli 2015 Regierungskoalition scheitert vorerst mit Plänen zur Behandlung des Pro-Fracking-Rechts im Bundestag (WK-intern) - Als großen Erfolg für die Anti-Fracking-Bewegung hat der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) das vorläufige Scheitern der Verhandlungen der Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD über die Einführung des geplanten Pro-Fracking-Rechts bezeichnet. Damit entfällt die Behandlung des Gesetzes in dieser Woche im Bundestag. Im Vorfeld hatten Umweltverbände und Bürgerinitiativen immer wieder ihre ablehnende Haltung gegenüber den Plänen zur Ermöglichung des Frackings deutlich gemacht. Der BBU fordert die Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD jetzt auf, das Gesetzespaket endgültig fallen zu lassen. Stattdessen muss Fracking bundesweit ausnahmslos verboten werden. Oliver Kalusch vom Geschäftsführenden Vorstand des
Windkraftbranche unterstützt öffentliche Aktion für Klimaschutz in Berlin Ökologie Windenergie 1. Juli 2015 „Der Bundesverband WindEnergie (BWE) unterstützt die von campact, BUND, NABU und Greenpeace getragen öffentliche Aktion vor dem Kanzleramt und unterstreicht am Mittwoch so noch einmal, dass die in Elmau beschlossenen Klimaschutzziele durch verbindliche nationale Regelungen umgesetzt werden müssen. (WK-intern) - Hierfür wäre die von Minister Sigmar Gabriel vorgeschlagene Klimaschutzabgabe ein praktikables, einfaches und effektives Modell. Gerade mit Blick auf die UN-Klimakonferenz in Paris darf es jetzt keine faulen Kompromisse geben“, machte BWE-Präsident Hermann Albers deutlich. Am Mittwoch entscheiden die Spitzen der Koalition im Kanzleramt über die Grundsätze des deutschen Klimaschutzbeitrags. Es steht zu befürchten, dass der Entwurf des Klimaschutzgesetzes von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel
Einwegplastik kommt (mir) nicht in die Tüte Ökologie 1. Juli 2015 Der Wahlpflichtkurs Klasse 7 „Werkstatt Kreativität“ der Comenius-Schule nimmt am Flensburger Schulwettbewerb „Einwegplastik kommt (mir) nicht in die Tüte“ teil. (WK-intern) - Die 18 Schülerinnen und Schüler wünschen sich: WEG MIT DEM EINWEGPLASTIK – ES LEBE DER STOFFBEUTEL und haben ein vielschichtiges Projektprogramm erarbeitet: Es gibt eine Ausstellung mit Mindmap und Infoplakaten zum Thema Umweltverschmutzung durch Plastikmüll, ein Comic soll nachdenklich machen, ein Fragebogen ermittelte den Grad der Bewusstheit zur Plastikverschmutzung gleichaltriger Jugendlicher, dessen Auswertung sich dazu in der Ausstellung befindet. Der Künstler Chris Landrock sammelt seit Jahren vom Meer angespülte Plastikgegenstände, aus denen er „trashfaces“ anfertigt (http://www.meerkreativitaet.de/). Diese Objekte werden in der Ausstellung
Germanwatch begrüßt Vorlage der offiziellen chinesischen Klimaziele Ökologie 1. Juli 2015 Klima-Trendwende in China (WK-intern) - Gestern hat China offiziell sein Klimaziel für das Weltklimaabkommen eingereicht, das im Dezember in Paris verabschiedet werden soll. China will den Höhepunkt der Emissionen spätestens gegen 2030 erreichen. Bei der Vorstellung des Ziels hat der chinesische Premier Li Keqiang unterstrichen, dass dies möglichst deutlich früher geschehen soll. Außerdem will das Land den Anteil nicht-fossiler Energien bis 2030 auf 20 Prozent erhöhen, die Emissionsintensität der chinesischen Wirtschaft weiter vermindern und ein großes Aufforstungsprogramm durchführen. China hat sich außerdem bereit erklärt, Entwicklungsländer in größerem Umfang finanziell beim Klimaschutz zu unterstützen. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt die chinesischen Pläne. "Es
10 Thesen zur Zukunft der Kohle bis 2040 Erneuerbare & Ökologie Ökologie 29. Juni 2015 Der SRU veröffentlicht heute ein Thesenpapier, mit dem er die Bundesregierung ermutigen möchte, noch in dieser Legislaturperiode einen Konsensfindungsprozess zur Zukunft der Kohle zu beginnen. (WK-intern) - Kommentar zur Umweltpolitik Nr. 14 2015, 32 Seiten weiterlesen
Keine neuen Subventionen für alte Kohlekraftwerke Ökologie 27. Juni 2015 Die Distanzierung von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel vom ursprünglich geplanten "Klimabeitrag" der Stromwirtschaft kommentierte Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): (WK-intern) - "Bundeskanzlerin Angela Merkel droht ihr Versprechen von Elmau zu brechen. Sie verweigert dem Klimaschutz in Deutschland ihre Unterstützung, indem sie Wirtschaftsminister Gabriel gegen die Lobby der Kohleindustrie nicht den Rücken stärkt. Stattdessen drohen neue Subventionen für alte Kohlekraftwerke. Das wäre das Gegenteil von Klimaschutz und käme die Steuerzahler teuer zu stehen. Wie dann das Klimaziel für 2020 erreicht werden soll, ist schleierhaft." Pläne, die Kraft-Wärme-Kopplung auszubauen, unterstütze der BUND, sagte Weiger. Dies spare Kohlendioxid jedoch nur ein,
Neue Expertise: TTIP-Verhandlungen gefährden Schutz der Verbraucher vor risikobehafteten Chemikalien Ökologie Verbraucherberatung 27. Juni 2015 Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht durch das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP die Schutzstandards vor gesundheitsschädlichen Chemikalien gefährdet. (WK-intern) - Eine von dem Umweltverband in Auftrag gegebene Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass vor allem die Aufgabe des in der EU geltenden Vorsorgeprinzips den Schutz der Verbraucher vor krebserzeugenden, hormonell wirksamen und umweltschädlichen Chemikalien infrage stellen würde. "Im Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutz müssen die Standards verbessert werden anstatt sie aufzuweichen oder zu nivellieren. Die Gesundheit der Menschen muss Vorrang haben vor den Interessen der Chemieunternehmen. Keinesfalls darf das bei uns geltende Vorsorgeprinzip vor gefährlichen Schadstoffen zur Verhandlungsmasse werden. Angeblich notwendige Harmonisierungen