Germanwatch kritisiert Verzicht auf Klimaschutzabgabe und begrüßt überfällige Einigung zum Stromnetzausbau Mitteilungen Ökologie 12. Juli 201512. Juli 2015 Klimabeitrag: Pyrrhussieg der Kohlelobby - Die Kohledämmerung hat begonnen (WK-intern) - Als "Pyrrhussieg der Kohlelobby" bewertet die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch den heute beschlossenen Kompromiss um den Beitrag der Energiebranche zum deutschen Klimaziel. Bonn/Berlin - Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: "Die Kohlelobby feiert sich als Sieger. Sie hat ein Instrument abgeschossen, mit dem kostenverträglich sichergestellt worden wäre, dass der Stromsektor seinen Teil des deutschen Klimaziels erreicht. Nach dem vorgelegten Ergebnis ist es sehr wahrscheinlich, dass Deutschland sein 40%-CO2-Reduktionsziel bis 2020 vermutlich nicht in voller Höhe erreichen wird. Die beschlossenen Maßnahmen führen nach der vorgelegten Kalkulation der Bundesregierung nicht zu den bislang angekündigten
Atommüll-Kommission voller Widersprüche Ökologie Verbraucherberatung 11. Juli 2015 Einmal mehr hat die Atommüll-Kommission getagt. Die Reihe der Widersprüche und Absurditäten, so zeigt sich, nimmt kein Ende. (WK-intern) - So hat die Kommission das Ende ihrer Arbeit auf den 30. Juni 2016 festgelegt. Mehr Zeit sei beim besten Willen nicht drin. Warum? Dauert es noch länger, so die Befürchtung, würde das Thema Atommüll in den Vorwahlkampf rutschen und dann sei eine Einigung schwierig. Oder, fast noch schlimmer: Befasst sich erst der nächste Bundestag mit dem Kommissionsbericht, sei er für diesen schlicht „ohne Wert“. Damit geht dieses Gremium widerspruchslos davon aus, was AtomkraftgegnerInnen schon 2013 hätten beschwören können. Dass nämlich der damalige sogenannte Bund-Länder-Konsens zum
Grundgrün doppelt nominiert: Energy Award und Erwähnung im Weißbuch Strommarktdesign Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 11. Juli 2015 Nominiert für den Handelsblatt Energy Award 2015 und erwähnt im aktuellen Weißbuch der Bundesregierung zum Strommarkt: (WK-intern) - Grundgrün freut sich über zweifache Anerkennung seiner Produktidee „Grundgrüner Strom Index Spot“ Berlin – Mit der Nominierung für den Handelsblatt Energy Award 2015 und der Erwähnung im Weißbuch der Bundesregierung zum Strommarkt 2.0 fand „Grundgrüner Strom Index Spot“ vergangene Woche gleich zweifach als zukunftsweisendes Produkt für die Energiewirtschaft 4.0 Beachtung. Flexibel spart! – So lautet die Grundidee hinter dem Produkt „Grundgrüner Strom Index Spot“. Mit dem intelligenten Ökostromprodukt bietet Grundgrün leistungsgemessenen Kunden die Möglichkeit, ihre Stromkosten durch Flexibilisierung ihres Verbrauchs aktiv zu senken. Dazu ist
Schulwettbewerb: Plastik kommt mir nicht in die Tüte! Ökologie Veranstaltungen 11. Juli 2015 Mit dem Flensburger Ratsbeschluss vom 11. September 2014 ist der Startschuss für einen Schulwettbewerb zur Vermeidung von Einwegplastiktüten gefallen, die auch vom Klimapakt Flensburg e.V. unterstützt wird. (WK-intern) - Unter dem Motto: „Einwegplastik kommt nicht in die Tüte – auch nicht in Flensburg!“ hat sich unter anderem auch die Comenius-Schule mit verschiedensten Aktivitäten beteiligt, die am Dienstag, 7. Juli, der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Neben einer Ausstellung mit Plastikkunstwerken, einem Comic, Erstellung von Plakaten und Filmen sowie Meinungsumfragen zum Thema innerhalb der Schule wurde auch eine öffentliche Performance durchgeführt. Hierbei ist eine kreative „Plastikmodenschau“ mit den Schülern über einem Zebrastreifen in der Neustadt präsentiert
CO2-Emissionen von Diesel-Pkws`machen nur noch 4% aller Stickoxid-Emissionen aus News allgemein Ökologie Technik 11. Juli 2015 Emissionen: Wie beeinflusst der Diesel die Luftqualität? (WK-intern) - Von allen in Deutschland erzeugten Partikel-Emissionen entfallen nach offiziellen Schätzungen rund ein Prozent auf die Abgasemissionen von Diesel-Pkw. Bosch erklärt, warum es bei CO2-Zielen ohne den Diesel nicht geht, wie sich Stickoxid-Emissionen mindern lassen und welchen Einfluss Raucher und Reifen auf Partikel-Emissionen haben Diskussion: Paris, London oder Stuttgart – europaweit gibt es Diskussionen zur Luftqualität. Oftmals steht der Diesel im Fokus. „Aus Sicht von Bosch ist es wichtig, die Diskussion um Luftqualität auf der Basis von Fakten zu führen“, sagt Dr. Rolf Bulander, Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions. CO2 – Ohne den Diesel geht
Aufwärtstrend bei nie zuvor dagewesenen Regenfälle und Anstieg der globalen Mitteltemperatur Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Juli 2015 Klimawandel: Immer mehr Rekord-Regenfälle (WK-intern) - Weltweit haben extreme Regenfälle in den vergangenen dreißig Jahren zu immer neuen Rekorden geführt. Bis 1980 lassen sich Schwankungen in der Häufigkeit von Starkregen mit natürlichen Faktoren erklären, für die jüngste Zeit aber haben Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung einen klaren Aufwärtstrend solcher zuvor nie dagewesenen Regenfälle entdeckt. Diese Zunahme passt zum Anstieg der globalen Mitteltemperatur, die verursacht wird von Treibhausgasen aus dem Verbrennen von Kohle und Öl. Sturzbachartige Regenfälle können zu folgeschweren Überschwemmungen führen. Extreme Regenfälle in Pakistan 2010 haben verheerende Fluten verursacht, die zum Tode hunderter Menschen führten und Cholera auslösten. Andere Beispiele von Rekord-Regenfällen im
Kohlefinanzierer Deutsche Bank: Nachhaltigkeit darf nicht nur ein Feigenblatt sein Mitteilungen Ökologie 9. Juli 2015 Falsches Signal: Kohlefinanzierer Deutsche Bank als Umsetzungspartner des Grünen Klimafonds (WK-intern) - Germanwatch kritisiert die Entscheidung des GCF-Direktoriums zur Akkreditierung der Deutschen Bank: "Nachhaltigkeit darf nicht nur ein Feigenblatt sein" Incheon-Songdo - Heute hat das Direktoriums des Grünen Klimafonds (GCF) die Deutsche Bank als eine Durchführungsorganisation akkreditiert. Damit erhält die Bank die Möglichkeit, mit Geldern des Fonds Projekte in Entwicklungsländern durchzuführen. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch kritisiert dies als ein falsches Signal. "Die Deutsche Bank ist einer der größten Kohlefinanzierer weltweit. Sie ist kein glaubwürdiger Partner für eine Klimafinanzierung, die den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas in Entwicklungsländern unterstützen soll", sagt Lutz
Green Business – Die umweltschonenden Maßnahmen erfolgreicher Unternehmen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 8. Juli 20158. Juli 2015 (WK-intern) - Nachhaltige und umweltfreundliche Unternehmensführung steht im Zeitalter der erneuerbaren Energien ganz oben auf der Agenda vieler namhafter Konzerne. Große Firmen wie etwa Volkswagen oder Bayer starten grüne Initiativen, um den Verbrauch zu senken und einen sinnvollen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Immer mehr Betriebe realisieren die Relevanz dieser Entwicklung und wollen sich deshalb daran beteiligen. Auch wenn Einige die Maßnahmen eher zum sogenannten „Green-Washing“, sprich zur Eigenwerbung im Kontext mit einer „grünen Unternehmensphilosophie“, verwenden als zum tatsächlichen Nutzen für die Umwelt, so gibt es dennoch Konzerne, die diese Bewegung mit einem ökologischen Hintergedanken verfolgen. Aus diesem Grund berichtete
Nicht öffentlicher Erörterungstermin zum Abbau des Kernkraftwerks Brunsbüttel beginnt am Montag Behörden-Mitteilungen Ökologie 6. Juli 20155. Juli 2015 Erörterungstermin zum Abbau des Kernkraftwerks Brunsbüttel beginnt am Montag (WK-intern) - Am Montag, 6. Juli 2015, 9.30 Uhr, wird im Elbeforum Brunsbüttel der Erörterungstermin zu den Genehmigungsverfahren "Stilllegung und Abbau des Kernkraftwerks Brunsbüttel" sowie "Errichtung und Betrieb eines Lagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle (LasmA)" eröffnet. KIEL/BRUNSBÜTTEL - Personen, die im behördlichen Verfahren fristgemäß schriftliche Einwendungen gegen die Vorhaben eingereicht haben, erhalten Gelegenheit, diese Einwendungen näher zu erläutern. Die Vattenfall-Betreibergesellschaft des Kernkraftwerks Brunsbüttel kann hierauf dann jeweils erwidern. Der Termin wird ggf. am 7. und 8. Juli fortgesetzt. -Der Termin ist gemäß der Atomrechtlichen Verfahrensverordnung nicht öffentlich. Hintergrund: Die Betreibergesellschaft des Kernkraftwerk Brunsbüttels hat den
Das Fracking-Gesetz ist vorerst gescheitert Ökologie Verbraucherberatung 6. Juli 20155. Juli 2015 Mit Petitionen an die entscheidenden Abgeordneten haben Campact-Aktive das Pro-Fracking-Gesetz der Regierung vorerst aufgehalten. (WK-intern) - Jetzt müssen wir gemeinsam ein Verbot von Fracking durchsetzen. Wäre es nach der Bundesregierung gegangen, dann hätte Deutschland jetzt ein Fracking-Gesetz. Gaskonzerne wie ExxonMobile könnten loslegen zu bohren und unser Grundwasser gefährden. Doch es kam anders: Die Abstimmung im Bundestag über das Gesetz wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Die entscheidenden Abgeordneten von CDU/CSU und SPD konnten sich nicht einigen. Warum sie uneinig waren? Weil es Campact-Aktive wie Walter Mertens aus dem Münsterland gibt. Dort steht ExxonMobile bereits in den Startlöchern, um mit dem Fracking loszulegen. Mertens startete auf
Bundesforschungsministerium führen Öffentlichkeit beim geplanten Atommüll-Export in in die Irre Ökologie Verbraucherberatung 3. Juli 2015 US-Dokumente belegen: Forschungszentrum Jülich und Bundesforschungsministerium führen Öffentlichkeit beim geplanten Atommüll-Export in die USA seit Jahren in die Irre (WK-intern) - Nichtweiterverbreitung ist nur vorgeschobenes Argument Die Begründung für den beabsichtigten Export von 152 Castor-Behältern mit hochradioaktivem Atommüll aus dem stillgelegten Atomkraftwerk in Jülich (AVR) in die USA beruht auf vorgeschobenen Argumenten. Das belegt ein jetzt öffentlich gewordenes Dokument der nationalen Atomsicherheitsbehörde der USA (National Nuclear Security Administration, NNSA). Das als nur für den Dienstgebrauch gekennzeichnete Memorandum hält fest, dass der Jülicher Atommüll keineswegs zur Herstellung von Atomwaffen geeignet ist; selbst für Terrororganisationen ist er nach Einschätzung der Experten unattraktiv. Es bestehe demnach keine Proliferationsgefahr.
Windenergiebranche nimmt Stellung zum beschlossenen Energiepaket der Regierung Mitteilungen Ökologie Windenergie 3. Juli 2015 Regierungskoalition beschließt Energiepaket (WK-intern) - Im Vorfeld des Treffens der Spitzen der Koalition in Berlin riefen BUND, Campact, Greenpeace, NABU, Oxfam und 360.org am 1. Juli 2015 zu einer Menschenkette vor dem Bundeskanzleramt auf. Über 300.000 Unterschriften gegen den Weiterbetrieb der Kohleenergie sollten symbolisch der Kanzlerin überreicht werden. Auch BWE-Präsident Hermann Albers sowie Mitarbeiter der Bundes- und Landesgeschäftsstelle nahmen an der Aktion teil und setzten stellvertretend für die Windenergiebranche ein Zeichen für den umfassenden Umbau unseres Energiesystems. In der Nacht einigten sich die Spitzen der Koalition dann über die wesentlichen Themen der Energiewende. Beschlossen wurde in Übereinstimmung mit den seit circa 2 Jahren von