Deutschland bei Strom- und Gasrichtlinien und Offshore-Sicherheitsregeln im Verzug Behörden-Mitteilungen Offshore Ökologie 7. Juni 2016 Die Europäische Kommission hat Deutschland heute (Donnerstag) aufgefordert, geltendes EU-Recht im Bereich Energie vollständig umzusetzen. (WK-intern) - Dabei geht es zum einen um die korrekte Umsetzung der Stromrichtlinie und der Gasrichtlinie, insbesondere ihrer Vorgaben zum Unabhängigkeit der Übertragungsnetzbetreiber, und zum anderen um die Vorgaben zur Sicherheit von Offshore-Aktivitäten zur Gewinnung von Erdöl und Erdgas. In beiden Fällen hat die Kommission Deutschland eine sogenannte mit Gründen versehene Stellungnahme übersandt. Das ist die zweite Stufe im Rahmen des insgesamt dreistufigen Vertragsverletzungsverfahrens. Deutschland hat nun in beiden Fällen zwei Monate Zeit, um der Kommission mitzuteilen, wie es die gemeinsam beschlossenen EU-Regeln umsetzen wird. Andernfalls kann die
Klimaschutz-Beirat engagiert sich für Schulen Ökologie 7. Juni 20166. Juni 2016 Am Freitag, 27.05.2016, fand in der Europa – Universität Flensburg das dritte Treffen des Klimaschutzbeirats des Klimapaktes statt. (WK-intern) - Der Beirat tagt einmal im Jahr, um wesentliche Fragen bei der Umsetzung der Flensburger Klimaschutzstrategie auf einer breiteren gesellschaftlichen Basis zu diskutieren. Die Mitglieder des Beirats setzen sich zusammen aus VertreterInnen der Europa-Universität, Wissenschaft und Lehrkräften Flensburger Schulen sowie Mitgliedern des Projektsteuerungsausschusses des Klimapaktes. Schwerpunkt für die dritte Sitzung war die Fragestellung, mit welchem Vorgehen und Formen der Ansprache Schulen bzw. Schüler für den Klimaschutz oder klimafreundliches Verhalten gewonnen werden können, um das laufende Projekt „Klasse Klima an Flensburger Schulen und Kitas zu
WWF warnt vor falsch verstandener Tierliebe beim „Freilassen“ von Aquariumsfischen Ökologie 5. Juni 2016 Gefährliche Goldfische: Warum die süßen Haustiere in der Wildnis zum Problem werden (WK-intern) - Der Inn zählt zu den mächtigsten Alpenflüssen und ist stellenweise sogar wasserreicher als die Donau. Doch dem Flussgiganten wird ordentlich zugesetzt: Goldfische bedrohen die vielen seltenen, bedrohten Bewohner der Innauen in Tirol. WWF-Mitarbeiter und Schutzgebietsbetreuer am Inn, Toni Vorauer, berichtet: „Immer wieder werden Fische aus dem Aquarium von ihren Besitzern in die Tümpel und Weiher gekippt. Auch Schildkröten aus Kanada haben wir schon gefunden. Dabei können nicht heimische Arten, so genannte Neozoen, das ökologische Gleichgewicht ganz schön durcheinanderbringen.“ Die Fische sind zwar im Gartenteich oder im Aquarium schön anzusehen, doch
Klimapakt-Malbuch für die Aktion „Kinderwerkstätten“ der Kreishandwerkerschaft Ökologie Veranstaltungen 5. Juni 2016 Auch in diesem Jahr führte die Kreishandwerkerschaft ihre beliebte Mitmach-Aktion „Kinderwerkstätten“ für die Kindergärten aus Flensburg durch. (WK-intern) - Dabei werden in einem Zeitraum von 10 Tagen rund 200 Kinder über eine fachliche Anleitung an verschiedene handwerkliche Tätigkeiten herangeführt. Hierzu spendierte der Klimapakt für alle Kinder das Malbuch des Klimapaktes, das eifrig mit Buntstiften ausgemalt wurde. „Man kann nicht früh genug damit anfangen, die Kinder an die Themen Handwerk und Klimaschutz heran zu führen“, so Martin Hanisch, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. Die seit über zehn Jahren durchgeführte Veranstaltung ist jedes Jahr für alle Beteiligten ein großer Gewinn. Nicht nur die Kinder sind immer wieder begeistert. „Eine
Win-win-Situation für Wirtschaft, Wissenschaft und Umwelt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 5. Juni 2016 Beraternetzwerk OWL traf sich im Rahmen der Bielefelder Aktionswochen "Weniger ist mehr" an der FH Bielefeld – Thema: Zusammenarbeit mit Hochschulen (WK-intern) - Nicht nur für Unternehmen ist der Kontakt zu Hochschulen und damit zu den Studierenden wichtig, auch Ressourcen- und Energieeffizienz-Berater können von einer Zusammenarbeit profitieren. Das Regionalbüro Bielefeld der Effizienz-Agentur NRW lud am 3. Juni zu diesem Thema Berater aus Ostwestfalen-Lippe zum 12. Treffen des Beraternetzwerks OWL in die Fachhochschule Bielefeld ein. "Die Zusammenarbeit mit den Hochschulen ist eine Win-win-Situation für die Berater und die Hochschulen", weiß Gabriele Paßgang vom EFA-Regionalbüro Bielefeld, die das Netzwerk koordiniert. Dem stimmt auch Prof. Jens
Neue Produktionstechnologien, effizienteren Ressourceneinsatz und umweltfreundliche Produkte Forschungs-Mitteilungen Ökologie 5. Juni 20164. Juni 2016 Projekt "Glas-TAOO" - Neues Leuchtturmprojekt am Technologie Anwender Zentrum Spiegelau (WK-intern) - Projekt „Glas-TAOO“, eine in Europa einmalige Plattform für glastechnische Entwicklungen Die neue Glas-Technologie-Allianz Oberfranken-Ostbayern – kurz „Glas-TAOO“ verbindet künftig Forschung und Wirtschaft mit dem Ziel, neue Produktionstechnologien, effizienteren Ressourceneinsatz und umweltfreundliche Produkte für die Glasindustrie zu entwickeln. Gefördert wird „Glas-TAOO“ bis 2020 aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit insgesamt 2,66 Millionen Euro. Das gemeinsame Projekt der Universität Bayreuth und der TH Deggendorf, die das TAZ in Spiegelau betreibt, zielt auf eine wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit mit Industriepartnern ab, die ihren Standort in Oberfranken oder Ostbayern haben und Glas oder Glasprodukte herstellen.
Einweihung der Landstromanlage Altona: AIDAsol geht in Hamburg Altona an die Steckdose Mitteilungen Ökologie 4. Juni 2016 Mit dem Anlauf der AIDAsol wurde heute die Landstromanlage in Altona feierlich eingeweiht. (WK-intern) - Neben Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, HPA-Geschäftsführer Jens Meier, Dr. Monika Griefahn, Direktorin für Umwelt und Gesellschaft bei AIDA Cruises, und Michael Westhagemann, Leiter der Siemens-Niederlassung und Vorsitzender des Clusters Erneuerbare Energien in Hamburg, waren auch Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und Andreas Boschen, Leiter INEA CEF (Connecting Europe Facility), anwesend. Vor dem Hintergrund steigender Schiffsanlaufzahlen hatten Senat und Bürgerschaft in der vergangenen Legislaturperiode die Hamburg Port Authority (HPA) mit dem Bau einer Landstromanlage am Kreuzfahrtterminal Altona und der Infrastruktur für die landseitige Stromversorgung
DLR-Tests bestätigen Otto Lilienthal als Ahnherrn aller Flieger Ökologie Technik Videos 3. Juni 2016 Er flog tausende Male bis zu 250 Meter bei 50 Kilometern pro Stunde: (WK-intern) - Der deutsche Flugpionier Otto Lilienthal gilt zu Recht als erster belegter Flieger der Menschheit. Sein tödlicher Absturz geht nicht auf einen Konstruktionsfehler, sondern wahrscheinlich auf einen Pilotenfehler zurück. Das ist das Ergebnis der jetzt vorgestellten Untersuchungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), das einen originalgetreuen Nachbau eines Lilienthal-Gleiters wissenschaftlich getestet hat. Mit den Untersuchungen im Windkanal soll das Wirken des Luftfahrtpioniers Otto Lilienthal, der vor 125 Jahren als erster Mensch in einem Flugzeug geflogen ist, gewürdigt werden. In einem der größten und modernsten Windkanäle der Welt, dem
11. Internationale Energiekonferenz Teheran Erneuerbare & Ökologie Ökologie Veranstaltungen 3. Juni 2016 Am 29. und 30. Mai trafen sich in Teheran Politik, Wissenschaft und Unternehmen, um die neuen Chancen nach der Aufhebung der Sanktionen im Energiesektor zu diskutieren und Geschäfte anzubahnen. (WK-intern) - Eröffnet wurde die Konferenz vom iranischen Energieminister Chitchian. Er stellt den Klimaschutz in den Mittelpunkt, da auch der Iran die Vereinbarung von Paris mitträgt. Ausbau der Erneuerbaren Energien, Effizienz und neue Erdgaskraftwerke sollen die schwachen iranischen Klimaschutzziele erfüllen: 4% Emissionsreduktion bis 2030. Wie der Iran aber Emissionen durch den Neubau von fossilen Gaskraftwerken senken will, bleibt ein iranisches Geheimnis. Vor allem Siemens ist im Iran sehr aktiv, um die neuen Gaskraftwerke zu
Wirkungsvoller Umweltschutz braucht realisierbare Ziele Ökologie 3. Juni 2016 BSH-Präsidentin zieht Bilanz zum Meeresumweltsymposium: „Wirkungsvoller Umweltschutz braucht realisierbare Ziele“ (WK-intern) - Maßnahmen zum Schutz der Meeresumwelt sind dann erfolgreich, wenn international verbindliche Regeln die Maßnahmen festschreiben und wenn dann deren Einhaltung überwacht und staatlich durchgesetzt werden kann. Das ist ein wesentliches Ergebnis des 26. Meeresumweltsymposiums, das am 31. Mai und 1. Juni 2016 in Hamburg stattfand. In ihrer Eröffnungsrede wies die Präsidentin des BSH, Monika Breuch-Moritz, darauf hin, dass Maßnahmen und Grenzwerte zum Schutz der Umwelt wissenschaftlich belegt und nachprüfbar sein müssen. „Wir brauchen Werte und Maßnahmen, die technisch machbar und umsetzbar sind, um einen wirklich effizienten und akzeptierten Umweltschutz sicherzustellen,“ so
CESR-Studie: Zwei Drittel der Flüsse in Entwicklungsländern weisen zunehmende Verschmutzung auf Forschungs-Mitteilungen Ökologie 2. Juni 2016 Fast zwei Drittel der Flusskilometer in Afrika, Asien und Lateinamerika sind zunehmend verschmutzt, die Trinkwasserversorgung von 300 Millionen Menschen dadurch bedroht. (WK-intern) - Das ist ein Ergebnis einer Studie u.a. des Center for Environmental Systems Research (CESR) an der Universität Kassel im Auftrag der Weltumweltorganisation UNEP. Auch die Süßwasserfischerei ist immer mehr gefährdet. „Vereinfacht gesagt: Die Verschlechterung der Wasserqualität ist die neue Wasserknappheit“ so Prof. Dr. Joseph Alcamo, Direktor des CESR. Alcamo, ehemaliger Chief Scientist des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), hat die Ergebnisse der Studie auf der jüngsten Umweltversammlung der Vereinten Nationen (UNEA) in Nairobi vorgestellt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität
Lesen, handeln und weiterschicken! Aktuelles Erneuerbare & Ökologie Ökologie 1. Juni 2016 Liebe Leser, diesmal ist unser Newsletter randvoll: eine dringende Online-Aktion, lockere Schrauben im AKW Philippsburg und eine Erfolgsmeldung. (WK-intern) - Zudem zeigt ein neues Video, was der Kabarettist Gerhard Polt und die Well-Brüder von der Brennelementsteuer halten. Nimm Dir also bitte ein wenig Zeit für die Lektüre. Es lohnt sich! Das Wichtigste zuerst: Mitte Mai wurde ein Papier der EU-Kommission öffentlich, das massive Subventionen für künftige Atomprojekte empfiehlt. Um die Aufregung zu besänftigen, machte ein Sprecher der Kommission deutlich, dass es sich erst um einen Entwurf handele. Damit besteht also die Chance, noch Einfluss zu nehmen. Deshalb startet .ausgestrahlt zusammen mit unseren Bündnispartnern wemove.eu