TUHH lädt zur „Conference on Maritime Energy 2017“ Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. November 2016 Durch den Boom des Offshore-Energiesektors ist die Anzahl der Industrieanlagen auf dem Meer stark gestiegen. (WK-intern) - Im Mittelpunkt steht dabei der Aufbau dieser Plattformen. Doch welche Möglichkeiten gibt es, die Anlagen nach Gebrauch umweltfreundlich abzubauen? Können sie in den natürlichen Lebenszyklus integriert werden? Wie lassen sich ökologische und ökonomische Interessen vereinbaren? An der Technischen Universität Hamburg (TUHH) widmen sich auf der „Conference on Maritime Energy 2017" (COME) mehr als 150 Expertinnen und Experten aus Industrie und Wissenschaft weltweit diesen Fragen. Die COME findet am 28. und 29. März 2017 das zweite Mal an der TUHH statt und richtet sich neben
David gegen Goliath: Plastik-Lobby will Umweltkampagne von SodaStream verbieten Ökologie Verbraucherberatung Videos 28. November 2016 SodaStream, der führende Hersteller von Trinkwassersprudlern mit Deutschlandsitz in Bad Soden, hat eine Unterlassungserklärung der International Bottled Water Association (IBWA), die unter anderem auch dem Konzern Nestlé Waters nahe steht, zurückgewiesen. In einem Brief hatte Joseph K. Doss, Präsident und Justitiar der IBWA, SodaStream für die USA und Frankreich dazu aufgefordert, die neue digitale Kampagne "Shame or Glory", in der sich SodaStream kritisch mit der Verschmutzung der Welt durch Plastikflaschen auseinandersetzt, zu stoppen. Ferdinand Barckhahn, Geschäftsführer SodaStream Deutschland: "Es ist ein Skandal: Die Flaschen-Lobby wehrt sich erneut mit unfairen Mitteln gegen den Umweltschutz. Seit Jahren gehört es zur Geschäftsstrategie der großen Umweltverschmutzer,
Hessischer Beamtenbund sieht Forderung nach „Blaue Plakette“ als rein populistisch Mitteilungen Ökologie 28. November 2016 "Wir halten die Forderung von Umweltministerin Hinz nach Einführung der "Blauen Plakette", für eine populistische Position", erklärte Heini Schmitt, Landesvorsitzender des dbb Hessen in Frankfurt. (WK-intern) - "Hier geht es darum, Fahrzeuge, die nicht der sogenannten "EURO-6-Norm" entsprechen, aus Innenstädten verbannen zu können." Der dbb Hessen befürchte, dass die überhastete Einführung der Plakette die Arbeitsfähigkeit der hessischen Verwaltung gefährdet. Schmitt begründet dies anschaulich: "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes Hessen, werden ihre privaten "alten" Diesel-Pkw nicht mehr für Dienstreisen einsetzen können, wenn sie Innenstädte ansteuern müssen. Angesichts der bestehenden Umweltzonen ist das für kleinere Dienststellen, die keine Dienstfahrzeuge haben, ein massives Problem." Schmitt
Schweizer Volk will den geordneten Ausstieg aus der Kernenergie Ökologie Verbraucherberatung 28. November 2016 Das Schweizer Stimmvolk hat heute an der Urne klar gegen den überstürzten Ausstieg aus der Kernenergie votiert. (WK-intern) - Dieser umsichtige Entscheid zeigt, dass die Schweiz Versorgungssicherheit und einen geordneten Ausstieg aus der Kernenergie höher gewichtet als überstürzte Abschaltpläne und vermehrten Import von deutschem Kohlestrom. Das Stimmvolk hat erkannt, dass ein geordneter Übergang Zeit braucht. Mit dem Nein zur Atomausstiegsinitiative spricht sich die Mehrheit der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger für den von Vernunft geprägten Weg aus, wie er vom Bundesrat mit der Energiestrategie 2050 vorgezeichnet ist. Die Schweizer Kernkraftwerke können so lange ihren wertvollen Beitrag zur Versorgungssicherheit in der Schweiz leisten, wie der Betrieb
Hausmüll mit weniger Energie aufbereiten Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. November 2016 Für Restmüll aus der grauen Tonne gibt es zwei Entsorgungswege: Eine Müllverbrennungsanlage oder eine mechanisch-biologische Abfallbehandlung (MBA). (WK-intern) - Bei dieser werden zuerst die Wertstoffe aussortiert und genutzt. Dann wird der Rest in Rottetunneln behandelt. Das neue BINE-Projektinfo „Energieverbrauch der Müllaufbereitung senken“ (15/2016) stellt eine effizientere Anlage zur Abluftbehandlung für MBA vor. Diese kann fast ein Viertel der Energie im Vergleich zu heutigen Anlagen einsparen. Der nicht zu verwertende Sortierrest des Mülls aus der grauen Tonne durchläuft in den Rottetunneln der MBA einen aeroben Verrottungsprozess. Dadurch werden alle organischen Bestandteile oxidiert. Nach der Behandlung lässt sich der Rest deponieren, ohne dass es noch zur
Ranking: Studierende der Ökologischen Agrarwissenschaften an der Uni Kassel sehr zufrieden Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. November 2016 In fast allen Bereichen überdurchschnittlich positiv bewerten die Studierenden den Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel – das ist das Ergebnis eines aktuellen Ranking des Fachblatts top agrar. (WK-intern) - Besonders gut schnitten die Bereiche Pflanzenproduktion und Landtechnik ab, die Landtechnik sogar als beste aller Hochschulen. Die Pflanzenproduktion erhielt demnach eine Durchschnittsnote von 1,6 (1 sehr gut, 5 mangelhaft); Das ist – gemeinsam mit zwei weiteren Universitäten - der beste Wert aller deutschsprachigen Universitäten; der Durchschnitt liegt bei 1,9. In der Landtechnik erhielt die Universität Kassel mit 1,9 ebenfalls den besten Wert (Durchschnitt 2,5). Die Sparten Tierproduktion (2,0; Durchschnitt 2,0) und Agrarökonomie (2,1;
Greenpeace sieht europäische Datenschutz- und Verbraucherrechte in Gefahr Ökologie Verbraucherberatung 26. November 2016 Greenpeace veröffentlicht interne TiSA-Papiere: Abkommen bedroht europäischen Datenschutz (WK-intern) - Ein Wettlauf um die schwächsten Standards im Datenschutz droht Europa mit dem geplanten internationalen TiSA-Abkommen. Dies zeigen interne Dokumente aus der 20. Runde der Verhandlungen, die Greenpeace zugespielt wurden. Darin heißt es, Bestimmungen einzelner Länder zum Datenschutz dürften keine „nicht zu rechtfertigende Diskriminierung“ und kein „Handelshemmnis“ darstellen. Unternehmen wie Google oder Facebook, deren Geschäft auf der Nutzung persönlicher Daten basiert, bekämen erheblich mehr Einfluss. Auch für sensible Einrichtungen wie etwa Atomkraftwerke drohten Risiken. „TiSA untergräbt auf katastrophale Weise den Schutz der Menschen“, sagt Greenpeace-Handelsexperte Jürgen Knirsch. „Im Datenschutz soll ausgerechnet die schlechteste Regelung
Next Economy Award: geht an den Ökostromversorger Bürgerwerke Mitteilungen Ökologie 26. November 2016 Die Bürgerwerke erhalten mit dem Next Economy Award die nationale Spitzenauszeichnung für Startups, die auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit setzen. (WK-intern) - Der Zusammenschluss von mehr als 12.000 Bürgerinnen und Bürgern engagiert sich für die Energiewende in Bürgerhand. Düsseldorf/Heidelberg - Der „Next Economy Award“ wird in diesem Jahr an die Bürgerwerke verliehen. Nachdem zwölf Finalisten ihre Konzepte einer 13-köpfigen Jury aus Experten für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft vorgestellt hatten, entschied sich das Gremium in der erstmals vergebenen Kategorie „Social Entrepreneurship“ für die Bürgerwerke. Bürgerwerke-Vorstand Kai Hock sieht in der Auszeichnung eine wichtige Anerkennung für alle, die sich den Herausforderungen der Energiewende unternehmerisch stellen und
Räumung des Reaktordruckbehälters im Kernkraftwerk Brunsbüttel Behörden-Mitteilungen Ökologie 26. November 2016 Ministerium gibt grünes Licht zur Räumung des Reaktordruckbehälters im Kernkraftwerk Brunsbüttel (WK-intern) - Verladung abgebrannter Brennelemente in CASTOR –Behälter hat begonnen KIEL - Der Reaktordruckbehälter im Kernkraftwerk Brunsbüttel wird geleert. Wie die schleswig-holsteinische Atomaufsichtsbehörde (Energiewendeministerium) heute (25. November 2016) mitteilte, hat der Betreiber Vattenfall damit begonnen, hochradioaktive, abgebrannte Brennelemente in einen ersten CASTOR-Behälter zu verladen. Dieser Behälter wird dann in das Kernbrennstoffzwischenlager am Standort transportiert und in dem Gebäude für eine spätere Zwischenlagerung bereitgestellt. Die erforderliche Zustimmung hatte die Atomaufsicht gestern erteilt. Weitere CASTOR-Behälter sollen folgen. Nach Überzeugung der Atomaufsicht wird mit der Räumung des Reaktordruckbehälters für zusätzliche Sicherheit gesorgt. Die abgebrannten Brennelemente werden
Warum werden Geldgeschäfte nicht wie alle anderen Käufe/Verkäufe besteuert? Ökologie Verbraucherberatung Videos 26. November 201626. November 2016 Finanztransaktionssteuer verhindert Spekulationen mit Finanzprodukten (WK-intern) - Würden nur 1 % Steuern auf Finanzgeschäfte erhoben, hätte Deutschland mehr Einnahmen als alle anderen Steuern zusammengerechnet. Alle Waren sind mit Mehrwertsteuer belegt nur Finanztransaktion nicht! „Finanztransaktionssteuer“ – das klingt kompliziert. Doch die Idee ist großartig: Mit der Steuer lohnt es sich für Banken und Fonds weit weniger, wild mit Finanzprodukten zu spekulieren – und das Risiko von Finanzkrisen wird reduziert. Montag in einer Woche, am 5. Dezember, wollen in Brüssel die Finanzminister von zehn EU-Staaten entscheiden, ob sie die Steuer einführen. Banken und Fonds setzen alles daran, die Steuer auf den letzten Metern zu kippen. Was ihnen
Fluglärm: Projekte für leisere Landeanflüge – DLR stellt erste Ergebnisse vor Forschungs-Mitteilungen Ökologie 25. November 2016 Landeanflüge leiser gestalten, das ist die Motivation zweier gemeinsamer Forschungsvorhaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des Umwelt- und Nachbarschaftshauses (UNH) in Kelsterbach, deren erste Ergebnisse heute auf der internationalen Konferenz für aktiven Schallschutz ICANA 2016 am Flughafen Frankfurt vorgestellt wurden. (WK-intern) - Ein Pilotenassistenzsystem für leisere Anflüge sowie ein Verfahren für flexiblere lärmentlastende Anflugrouten konnten in diesem Jahr erprobt werden. Beide Verfahren haben ihr Potential unter Beweis gestellt und werden zukünftig noch umfangreichere Tests durchlaufen. Die vorgestellten Arbeiten sind Teil zahlreicher Forschungsaktivitäten für leiseres Fliegen, die der Fachausschuss Fluglärm im DLR koordiniert. Fahrwerk und Klappen lärmschonend einsetzen Bei Flugversuchen vom 26.
Große Koalition im Europaparlament verhindert juristische Bewertung von CETA! Ökologie Verbraucherberatung 24. November 2016 Straßburg - Die schwarz-rote Mehrheit im Europäischen Parlament hat heute gegen eine Resolution gestimmt, die die in CETA enthaltenen Schiedsgerichte dem Europäischen Gerichtshof zur Überprüfung vorlegen sollte. (WK-intern) - Dazu erklärt Martin Häusling, Mitglied im Agrar- und Umweltausschuss und agrarpolitischer Sprecher der Grünen/EFA im Europäischen Parlament: „Mit der Mehrheit von Konservativen und Sozialisten hat das Europäische Parlament es heute abgelehnt, dass die in CETA enthaltenen Schiedsgerichte, deren Vereinbarkeit mit EU-Recht von führenden Juristen Europas für fraglich befunden wird, vom Europäischen Gerichtshof genau daraufhin überprüft werden sollen. Wie kann man so etwas ablehnen?? Doch nicht nur diese Entscheidung ist ein Skandal, sondern das ganze Prozedere