Dampf machen für die Energiewende: Aurubis weiht neue Power-to-Steam-Anlage ein Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 23. August 2019 Die Power-to-Steam-Anlage wandelt im Netz überschüssigen Strom aus regenerativen Energien in Dampf um, der in der Produktion eingesetzt wird Größte Anlage in der deutschen Nichteisen-Metallindustrie Pilotvorhaben im Rahmen des Großprojekts NEW 4.0 (WK-intern) - Im Beisein von Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan hat heute die Aurubis AG an ihrem Hauptsitz in Hamburg eine neuartige Power-to-Steam-Anlage eingeweiht. Die Anlage wandelt im Netz überschüssigen Strom erzeugt durch Erneuerbare Energien in Wasserdampf um. Dieser kann in der Produktion des Multi-Metall-Produzenten – beispielsweise zur Trocknung von Kupferkonzentraten – eingesetzt werden und verdrängt damit einen Teil des Dampfs, der durch fossile Brennstoffe erzeugt werden muss. Mit einer Leistung von 10 MW ist
Verwaltungsgericht Karlsruhe erkennt Anspruch auf Genehmigung des Windparks Buchen an Finanzierungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 23. August 2019 Gericht ebnet Weg zum Windpark ABO Wind-Klage war erfolgreich Verwaltungsgericht Karlsruhe stellt Anspruch auf Genehmigung fest (WK-intern) - Das Verwaltungsgericht Karlsruhe hat einer Klage von ABO Wind gegen das Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis stattgegeben. Die 12. Kammer des Gerichts erkennt einen Anspruch auf Genehmigung eines Windparks, den die Behörde im Januar 2017 abgelehnt hat. In der Stadt Buchen möchte ABO Wind auf dem Welscheberg vier Anlagen des Typs Vestas V126 errichten. Der Windpark hat eine Nennleistung von 13,8 Megawatt und wird genug sauberen Strom produzieren, um rund 26.000 Personen zu versorgen. Damit würden jährlich etwa 24.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart. „Wir freuen uns über die Entscheidung des Gerichts und
Bundesregierung muss Finanzhilfen für Kohleausstieg verbindlich an Ausbau der Erneuerbaren koppeln Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie 23. August 2019 Greenpeace Energy kritisiert Entwurf des Strukturstärkungsgesetzes (WK-intern) - Der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy fordert die Bundesregierung auf, geplante Milliardenzahlungen für die vom Kohleausstieg betroffenen Regionen an verbindliche Ausbauprogramme für Wind- und Solarenergie zu koppeln. Die Bundesregierung hatte gestern ihren Gesetzentwurf für entsprechende Strukturhilfen vorgelegt. Demnach plant der Bund unter anderem bis zu 14 Milliarden Euro für Investitionen in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt ein. „Mehr als ein halbes Jahr nach dem Kompromiss der Kohlekommission hat die Bundesregierung allerdings noch immer keinen Plan für einen gezielten Erneuerbaren-Ausbau in den Regionen, um die Kohleverstromung klimaneutral zu ersetzen“, sagt Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei Greenpeace
Stadtluftreiniger in der Landeshauptstadt Kiel Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 23. August 2019 Greentech made in Schleswig-Holstein (WK-intern) - Wirtschaftsminister Dr. Buchholz zu Besuch bei Purevento Der schleswig-holsteinische Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, Dr. Bernd Buchholz, hat Interesse an der neuartigen Stadtluftreiniger-Technologie der Purevento GmbH bekundet. Aus diesem Grunde besuchte er am 22. August 2019 das Trittauer Unternehmen und informierte sich über die Technologie und die weiteren Pläne der Purevento GmbH. In Deutschland ist der Purevento Stadtluftreiniger ein Lösungsbaustein für saubere Luft, bis in den Städten die Elektromobilität zunimmt, der ÖPNV ausgebaut wird und die Schadstoffbelastung zurückgeht. Die Stadt Kiel mit dem stark stickoxidbelasteten Theodor-Heuss-Ring hält nach einer erfolgreich abgeschlossenen Testphase weiter an
BEE hält den vorgelegten Referentenentwurf zur Strukturstärkung für Kohleregionen für unzureichend Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Windenergie 23. August 2019 BEE fordert Strukturumbauförderung mit Erneuerbare-Energien-Ausbau zu verbinden (WK-intern) - Wir erwarten, dass auch die weiteren gesetzlichen Regelungen zum Kohleausstieg und zum stärkeren Ausbau Erneuerbarer Energien nun zeitnah kommen. Nach eineinhalb Jahren Amtszeit der Großen Koalition fehlen noch immer die gesetzlichen Rahmenbedingungen für das 65-%-Ökostrom-Ziel bis 2030, die auch die Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung bereits vor acht Monaten eingefordert hat“, sagt Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). Aus Sicht des BEE ist es wichtig, dass die Vergabe der Strukturmittel mit dem beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien verbunden wird, um Innovation und Klimaschutz im Land voranzubringen. Unter Klimaschutzgesichtspunkten wäre ohnehin
Österreich: Ökostromkosten sinken von 120 Euro pro Haushalt im Jahr 2016 auf 70 Euro im Jahr 2019 Finanzierungen Ökologie Windenergie Windparks Wirtschaft 23. August 2019 Ökostromkosten:Gute und schlechte Nachrichten (WK-intern) - Die Ökostromkosten sind so niedrig wie schon lange nicht. Die schlechte Nachricht: Der Ausbau der klimafreundlichen Kraftwerke geht zurück. Die Ökostromkosten sinken seit vier Jahren in Folge von 120 Euro pro Haushalt im Jahr 2016 auf 70 Euro im Jahr 2019. Was vordergründig erfreulich ist, wird durch das Ausscheiden von Ökostromanlagen aus der Förderung verursacht. Zur gleichen Zeit werden jedoch viel weniger Anlagen neu errichtet. Branchenvertreter fordern eine Trendwende. „Bei dem aktuellen Ausbautempo gelingt der Umstieg auf eine klimaschonende Energieversorgung nicht rechtzeitig. Hier sind die Parteien gefordert, rasch durch eine Novelle des Ökostromgesetzes den Bau bereits bewilligter
Fraunhofer zeichnet mit dem Umwelttechnikpreis ultraeffiziente Industriegebiete aus Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Veranstaltungen 23. August 2019 Mit dem Umwelttechnikpreis zeichnet das Land innovative Produkte und Verfahren aus Baden-Württemberg aus, die die Umwelt und die Ressourcen schonen. (WK-intern) - Die Auszeichnung des Industriegebiets mit den besten Ansätzen zur ganzheitlichen Optimierung in den Bereichen Nachhaltigkeit und Effizienz ging 2019 an die Stadt Rheinfelden in Baden. Im Rahmen des Projekts »Ultraeffizienzfabrik« haben die Fraunhofer-Institute IAO und IPA den Wettbewerb initiiert und organisiert. Wenn von ultraeffizienten Industriegebieten gesprochen wird, geht es um die Vision gänzlich verlust- und belastungsfreier Fabriken und Industriegebiete, die darüber hinaus in ihrem direkten Umfeld einen positiven symbiotischen Beitrag leisten. Ultraeffizienz steht in diesem Kontext für den Einklang von Effizienz
Bundesregierung stellte durch Last-Minute-Transport den Weiterbetrieb des AKW Doel sicher Ökologie Technik 23. August 2019 Svenja Schulze hat jede Glaubwürdigkeit verloren Bundesregierung stellte durch Last-Minute-Transport den Weiterbetrieb des AKW Doel sicher (WK-intern) - ÖDP fordert juristische Schritte zur Stilllegung der rechtswidrig betriebenen belgischen Atomkraftwerke. (Düsseldorf/Münster) – Durch sechs Transporte von Atombrennelementen aus Lingen nach Doel im Juli 2019 hat die Bundesregierung den Weiterbetrieb des AKW Doel in Belgien für weitere zwei Jahre sichergestellt. Der letzte Transport ging am Sonntag, dem 28. Juli 2019 von Lingen nach Belgien. Am darauffolgenden Montag stellte der EuGH fest, dass die belgischen Atommeiler rechtswidrig betrieben werden. „Das Bundesumweltministerium kann sich nicht herausreden, es hätte nichts gewusst. Vielmehr war es aktiv am Verfahren vor dem EuGH
Chrupalla: Bundesregierung muss finanzielle Zusagen für Kohleregionen einhalten Aktuelles Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 23. August 2019 Zum Gesetzentwurf von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) für den Strukturwandel in den Braunkohleregionen teilt der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag und stellvertretende wirtschaftspolitische Sprecher, Tino Chrupalla, mit: (WK-intern) - "Großspurig hatte die Bundesregierung nach dem sogenannte Kohlekompromiss angekündigt, den vom Ende der Braunkohleförderung betroffenen Regionen insgesamt 40 Milliarden Euro für den Strukturwandel zur Verfügung zu stellen. Doch jetzt wird deutlich, dass die Betroffenen wieder einmal hinters Licht geführt worden sind. Plötzlich sieht der Gesetzentwurf von Wirtschaftsminister Peter Altmaier nur noch 14 Milliarden Euro bis 2038 vor, davon nur zwei Milliarden für Sachsen, verteilt auf 20 Jahre sind nur noch 100 Millionen
Piratenpartei Niedersachsen: Windkraft gegen Artenschutz auszuspielen ist perfide Ökologie Solarenergie Windenergie 23. August 201923. August 2019 Am 22.08. wurde berichtet [1], dass Umweltminister Lies beabsichtigt, den Artenschutzleitfaden so abzuändern, dass er keine Begründung für die Ablehnung des Ausbaus von Windkraft bieten kann. (WK-intern) - Die Piratenpartei Niedersachsen kritisiert dieses Vorgehen scharf. "Es ist geradezu perfide, die Abminderung des Artenschutz als Notwendigkeit zu benennen, den ohne Zweifel notwendigen Ausbau regenerativer Energien zu fördern. Wenn die Landesregierung tatsächlich Wert auf regenerative Energien legt, dann gibt es andere Baustellen, die angepackt werden müssen und weniger negative Folgewirkungen haben", erklärt Dr. Michael Berndt, Themenbeauftragter der Piratenpartei Niedersachsen für Energiepolitik. "Statt Vorgaben zu ändern, die aus guten Gründen so gestaltet wurden, wie sie sind,
Für die Gewährleistung der Versorgungssicherheit brauchen wir den Zubau an CO2-armen Kraftwerken Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik 22. August 201922. August 2019 BDEW zum geplanten Strukturstärkungsgesetz für Kohleregionen (WK-intern) - Zum Referentenentwurf des „Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen“ des Bundeswirtschaftsministeriums sagt Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Es ist gut, dass das Bundeswirtschaftsministerium nun einen Referentenentwurf vorgelegt hat, wie es die strukturpolitischen Empfehlungen der Kommission umsetzen will. Genauso wichtig ist allerdings auch, dass sie zügig konkrete Schritte einleitet, um deren energiepolitischen Beschlüsse umzusetzen. Fakt ist: Für die Gewährleistung der Versorgungssicherheit über 2023 hinaus brauchen wir dringend Anreize für den Zubau an gesicherter Leistung in Form CO2-armer Kraftwerke. Zudem sind Vorschläge, wie die Erneuerbaren-Energien bis 2030 auf 65 Prozent ausgebaut werden sollen, absolut notwendig. Auch fehlt es bislang an
Nitratrichtlinie: Bundesregierung schlägt weitere Anpassungen der Düngeverordnung vor Behörden-Mitteilungen Ökologie 22. August 2019 Um den Grundwasserschutz zu gewährleisten, ist es wichtig zu verhindern, dass zu viel Nitrat über das Düngen in die Böden gelangt – der Dünger muss bedarfsgerecht bei der Pflanze ankommen, um sie zu ernähren. (WK-intern) - Dazu haben sich das Bundesagrarministerium und das Bundesumweltministerium auf verschärfende Anpassungen zur Düngeverordnung geeinigt, die auch der EU-Kommission vorgelegt werden. Das Ziel ist eine praktikable und zugleich umweltschonende Lösung. In einem Länder- und Verbändegespräch auf Einladung von Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, an dem auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze teilnahm, gab es heute breite Zustimmung für die Vorschläge der Bundesregierung. Diese sehen unter anderem vor den Nährstoffvergleich durch