Protestaktion von Bäuerinnen und Bauern zum politischen Agrarpaket Ökologie Technik 18. September 2019 Die Botschaft hinter den grünen Kreuzen: Die Aktion #grüneKreuze ist eine stumme Protestaktion von Bäuerinnen und Bauern (WK-intern) - In ganz Deutschland schlagen derzeit Landwirtinnen und Landwirte grüne Kreuze in den Boden. Wir - die Landwirte - werden nun oft gefragt, warum es die Aktion #grüneKreuze gibt, welche Botschaft dahintersteht und was wir uns davon versprechen. Diese Fragen sind nicht in einem Satz zu beantworten. Denn hinter jedem Kreuz steht ein Betrieb mit einer eigenen Geschichte. Allen gemeinsam aber ist der Ausgangspunkt für diese bundesweite "Graswurzler"- Initiative, der sich immer mehr Betriebe anschließen. Die Situation auf den Höfen ist wegen wachsender Anforderungen schon länger
BEE: Erneuerbare Energien in den Mittelpunkt des Klimaschutzpakets rücken Ökologie 17. September 201917. September 2019 (WK-intern) - „Die CDU hat das im Koalitionsvertrag festgeschriebene Ziel, den Anteil Erneuerbarer Energien im Stromsektor bis 2030 auf 65 Prozent zu erhöhen, heute noch einmal bekräftigt. Leider versäumt sie es, die bestehenden Deckel und Marktverzerrungen zulasten sauberer Energien zu beseitigen und sich ohne Wenn und Aber zu einer beschleunigten Energiewende zu bekennen. Dabei ist der schnellere Ausbau der wettbewerbsfähigen Erneuerbaren Energien kostengünstig und ein Garant für wirksame Treibhausgasminderungen. Mit dem Ausbau müssen wir nicht auf neue Stromnetze warten, denn zum einen schreitet der Netzausbau bereits voran, zum anderen kann durch Optimierungen und die Abschaltung von Kohlekraftwerken deutlich mehr Ökostrom
Volkspartei? CDU/CSU müssen bei Klimaschutz wirklichen Kraftakt vollbringen Ökologie 16. September 2019 (WK-intern) - Die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch ruft CDU und CSU zu einem "wirklichen Kraftakt" beim Klimaschutzpaket auf. Genau den hatte Kanzlerin Merkel angekündigt. Heute wollen sich die Spitzen der Unionsparteien auf die für sie zentralen Punkte für das Klimakabinett einigen. „Die Menschen erwarten von der Union einen Quantensprung beim Klimaschutz. Das zeigen jüngste repräsentative Umfragen“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "An den Entscheidungen in dieser Woche müssen Glaubwürdigkeit und Zukunftsfähigkeit von CDU und CSU gemessen werden. Die Zeit des Klimaschutzes in homöopathischen Dosen ist vorbei." Die große Mehrheit der Menschen erwartet von der Koalition endlich ein Konzept, mit
Stromimporte steigen massiv, Ökostromausbau stagniert Ökologie 12. September 2019 (WK-intern) - Während der Ökostromausbau stagniert und zahlreiche Ökostromanlagen in der Warteschlange der Förderstelle festhängen, steigen die Stromimporte um 37 Prozent massiv an. In Summe importierte Österreich im letzten Jahr netto mehr als 14 Prozent des Stromverbrauchs. „Anstatt Geld für fossile und atomare Energieimporte auszugeben und Strafzahlungen für Klimazielverfehlungen in Kauf zu nehmen, müssen wir jetzt in heimische Ökostromanlagen investieren“, fordert Mag. Stefan Moidl von der IG Windkraft. Allein der Abbau der Warteschlange genehmigter Windkraftanlagen durch eine rasche Ökostrom-Novelle würde eine jährliche Produktion von 1,4 Mrd. Kilowattstunden auslösen, das sind mehr als 2 Prozent des heimischen Stromverbrauchs. Stromimporte 2018 massiv gestiegen Die
G7-Flugreise-Analyse: Diese Staatsoberhäupter hinterlassen den größten CO2-Fußabdruck Ökologie 27. August 2019 (WK-intern) - Bis gestern diskutieren die sieben bedeutendsten Industrienationen anlässlich des G7-Gipfels über den Brexit, den Iran-Konflikt und die Waldbrände im Amazonas. Mit den klimapolitischen Zielen auf der Agenda endete das Treffen gestern. Doch welches Staatsoberhaupt hat durch seine bisherigen Flugreisen die größten CO2-Emissionen verursacht? In einer aktuellen Analyse hat die Reiseplattform fromAtoB (www.fromAtoB.de) sämtliche Flugreisen aus dem vergangenen Jahr analysiert und die damit verbundenen CO2-Emissionen der verschiedenen Flugzeugmodelle errechnet. Trump bei den größten Klima-Sündern nur auf Platz zwei Die Liste der untersuchten G7-Regierungschefs in puncto zurückgelegte Distanz und verursachte CO2-Emissionen führt der japanische Premierminister Shinzō Abe an. Rund 207.000 Kilometer hat
Vergleichsstudie: Sozial-gerechte CO2-Bepreisung bald einführen Ökologie Verbraucherberatung 27. August 2019 (WK-intern) - Eine schnelle, zielgerichtete und wirksame Umsetzung der CO2-Bepreisung ist mit einer sozial-gerechten Ausgestaltung vereinbar. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Vergleichsstudie zur CO2-Bepreisung im Rahmen der bestehenden Energiesteuern. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), der Deutsche Naturschutzring (DNR) und die Klima-Allianz Deutschland haben dafür sieben aktuelle Konzepte untersuchen lassen. Wissenschaftler vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) verglichen deren Effekte hinsichtlich Faktoren wie Klimaschutzwirkung und Sozialverträglichkeit. Die FÖS-Analyse zeigt deutlich: Bisher sprechen die Preise nicht die ökologische Wahrheit und klimafreundlichere Alternativen wie Bahnfahren, Erneuerbare Wärme oder Dämmmaßnahmen sind oftmals teurer als Auto, Flugzeug oder Ölheizung. Allen untersuchten Konzepten ist gemeinsam, dass sie
Erdgas-Pkw mit bester Treibhausgas-Bilanz E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 26. August 2019 Elektroauto erst nach 8 und 14 Jahren besser als Benziner und Diesel (WK-intern) - Aktueller Strommix verschlechtert die Bilanz des E-Autos Erdgasautos haben derzeit die beste Klimabilanz aller gängigen Antriebsarten. Alle relevanten Energieaufwendungen über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs zusammengerechnet schneiden sie klar besser ab als Benziner, Diesel und sogar als Elektroautos - bei Nutzung des aktuell gültigen Strommix. Erst bei Gebrauch von 100 Prozent regenerativem Strom weist das Elektroauto eine deutliche bessere Bilanz auf als alle anderen Antriebsarten auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Lebenszyklus-Analyse der Forschungsgesellschaft Joanneum Research. Für die Untersuchung wurden Fahrzeuge in der so genannten "Golfklasse" herangezogen, deren
HUSUM Wind: enervis stellt PPA-Atlas für Wind-Weiterbetrieb vor Finanzierungen Husum Windmessen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 26. August 201926. August 2019 Die energiewirtschaftliche Unternehmensberatung enervis stellt auf der Branchenmesse HUSUM Wind vom 10. bis 13.9.2019 mit dem PPA-Atlas neue Produkte zur Erlösbewertung von Windenergie vor und veranstaltet im Rahmen der Windmesse am 11.9. ein kostenfreies Seminar zum Einfluss von Kohleausstieg, CO2-Kosten und Terminmarktpreisen auf den Wert von Windstrom. (WK-intern) - Am Messestand C20 in Halle 3 in Husum präsentiert enervis mehrere neu entwickelte Produkte, die der Bewertung von Strommarkterlösen für den Weiterbetrieb von Windparks nach Ende der EEG-Vergütung und der optimierten Direktvermarktung dienen. Dies ist einerseits der PPA-Atlas zur Ermittlung zukünftig erzielbarer Erlöse aus dem Wind-Weiterbetrieb, der in Kooperation mit dem Windgutachter anemos
Klima und Lade-Dilemma der E-Autos rütteln die Politik auf E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie 26. August 2019 Alternative mit Neutrino-Technologie und Automodell Pi immer mehr im Fokus (WK-intern) - Von Klaus Wieland und Kerstin Heise Nun wird auch die Politik aufmerksam: Die Fortschritte der Neutrino Energy Group und des Automodells Pi einerseits und die Nachteile des bisherigen Konzepts der Elektromobilität rütteln endlich Spitzenpolitiker in Berlin auf. Prof. Dr. Günther Krause, ehemaliger Bundesverkehrsminister unter Bundeskanzler Helmut Kohl, bestätigt, dass die Ansätze der Neutrino-Technologie im Bundeskanzleramt sowie in der CDU-Bundesparteizentrale angekommen sind. Allein der lang erhoffte, aber weit verfehlte Durchbruch der E-Mobilität in Deutschland zwingt immer mehr Politiker, nach Auswegen zu suchen. Von den insgesamt 47 Millionen Pkw, die in Deutschland zugelassen sind,
GEMINI-häuser soll zeigen, Klimaschutz beim Bauen, Wohnen und e-Mobilität ist billiger als konventionell Dezentrale Energien E-Mobilität Ökologie Technik Verbraucherberatung 26. August 2019 Die Zukunftsängste der Menschen sind nur noch ein einziger Horror. (WK-intern) - Die einen haben zurecht Angst, dass wir einer Klimakatastrophe entgegen steuern, die anderen haben zurecht Angst, dass ihr Lebensstandard sinken könnte. Die Menschen werden von der Politik völlig im Stich gelassen, ganz im Gegenteil, aus Angst verbreiten sollen auch noch Wählerstimmen generiert werden. Facebook ist nur noch eine Müllhalde voll der Angstschreie der Menschen, dem Hass auf jegliche Änderung, weil es kann ja nur etwas Schlechtes dabei heraus kommen. Investieren um Probleme zu lösen Wir haben eine Menge Probleme, die wichtigsten sind Klimawandel Wohnen wird für viele eine extreme finanzielle Belastung Zukunftsangst Zur Lösung dieser
Erste Professur für regionale Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. August 2019 Klimawandel und Gesundheit (WK-intern) - Die Universität Augsburg beruft die Geographin Prof. Dr. Elke Hertig auf die deutschlandweit erste Professur für regionale Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit. Extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, oder Luftschadstoffe und Luftqualität und die Rückkehr der Malaria nach Europa – das sind Forschungsthemen der Geografin Prof. Dr. Elke Hertig, die als Expertin für regionale Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit auf eine Heisenberg-Professur der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg berufen wurde. Diese Professur für Regionalen Klimawandel und Gesundheit – Hertig tritt sie zum 1. September 2019 an – spielt eine zentrale Rolle für den Aufbau des Forschungsschwerpunktes Environmental Health
Eruption in El Salvador verstärkte spätantike Klimakrise Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. August 2019 Kalte Sommer, geheimnisvolle dunkle Wolken, Missernten, Seuchen – um das Jahr 540 erlebt der Mittelmeerraum eine umfassende Krise. (WK-intern) - Nach heutigem Kenntnisstand waren zwei große Vulkaneruptionen 536 und um 540 die Auslöser. Doch die Identifizierung der Vulkane blieb umstritten. Ein internationales Team unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel präsentiert jetzt in der Fachzeitschrift Quaternary Science Reviews einen Hauptverdächtigen für den Ausbruch 540: den Ilopango im heutigen El Salvador. Große, explosive Vulkaneruptionen können das Klima global beeinflussen. Historische Beispiele zeigen, dass sie damit menschliche Gesellschaften auch über große Entfernungen in Krisen stürzen können. Der indonesische Vulkan Tambora schleuderte beispielsweise 1815 so viel