DUH: Heizen die Ministerien zum Fenster raus? Ökologie Technik 22. August 2019 Deutsche Umwelthilfe stellt erstmals Klima-Check der Dienstsitze vor Deutsche Umwelthilfe überprüft Energieausweise der Bundesministerien Teils erheblicher Sanierungsbedarf bei Ministerien und nachgeordneten Behörden DUH präsentiert Chronologie des Scheiterns der Bundesregierung beim Klimaschutz im Gebäudebereich DUH fordert Ende des klimapolitischen Stillstands mit konkreten Maßnahmen (WK-intern) - Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) macht erstmals einen Klima-Check der Dienstsitze von Bundesministerien. Dafür prüft die DUH die Gebäude-Energieausweise von Ministerien und nachgeordneten Behörden. Wer verursacht die geringsten CO2-Emissionen? Wer heizt den Klimawandel im eigenen Ministerium weiter an? Die Chronologie des Scheiterns der Bundesregierung beim Klimaschutz im Gebäudebereich erstreckt sich über Jahre - Gesetze werden verzögert, Versprechungen nicht eingehalten. Auch auf Länderebene gibt es massive
Veranstaltungen zum Klimaschutz – Idea to Business trifft Energy for Tomorrow Ökologie Veranstaltungen 22. August 201922. August 2019 Mit Workshops und Podiumsdiskussion zu CO2 Vermeidung, Klimaschutz und Erneuerbaren Energien war das diesjährige Sommerfest des Bremer Unternehmernetzwerks „i2b“ (idea-to-Business) nah am Puls der Zeit. (WK-intern) - Den passenden Rahmen für die diesjährige Veranstaltung lieferte die Bremer Adler Solar Services GmbH, die zu den führenden Unternehmen im Bereich Planung, Bau, Service, Wartung und Gutachten von Solarstromanlagen zählt. Rund 300 Unternehmerinnen und Unternehmer nutzten die Chance zur Tuchfühlung mit Klimaschutz und Energie von morgen. In drei Workshops informierten Referenten der bekannten Klimaschutzorganisationen Plant-for-the-Planet und Energy Watch Group, sowie Keitlinghaus Umweltservice Unternehmensvertreter zu ihren Schwerpunktthemen. Für Plant-for-the-Planet zeichnete der 18 Jahre alte Klimabotschafter Johannes in einem
Bundesumweltministerium will „Künstliche Intelligenz“ für den Umweltschutz nutzen und fördern Behörden-Mitteilungen Ökologie 22. August 2019 Bundesregierung sucht KI-Leuchtturmprojekte (WK-intern) - Das Bundesumweltministerium hat heute seine neue Förderinitiative „KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen“ gestartet. Gesucht sind Projekte, die Künstliche Intelligenz nutzen, um ökologische Herausforderungen zu bewältigen und die beispielgebend sind für eine umwelt-, klima- und naturgerechte Digitalisierung. Dazu stehen aus dem Haushalt 2019 Fördermittel in Höhe von 27 Millionen Euro bereit. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Die Digitalisierung braucht Gestaltung. Damit die positiven Umweltwirkungen von Künstlicher Intelligenz genutzt und ihre ökologischen und sozialen Risiken eingedämmt werden, wollen wir ökologische KI-Innovationen gezielt fördern. Als Bundesumweltministerin möchte ich zeigen, wie digitale Innovationen dem Klima und Umweltschutz nutzen können und wie man
BDEW zum Gülle-Gipfel – Zeitpläne und Maßnahmen reichen nicht aus Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 21. August 2019 Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser, zu den heutigen Beratungen von Bund, Ländern und Verbänden über eine notwendige Verschärfung der Düngeverordnung: (WK-intern) - „Nach Auffassung des BDEW reichen auch die heute diskutierten Zeitpläne und Maßnahmen nicht aus, um die Nitrateinträge nachhaltig zu reduzieren. So haben immer noch nicht alle Bundesländer nitratgefährdete Gebiete ausgewiesen. Völlig unklar bleibt auch, ob und wie das von der EU-Kommission geforderte Monitoring zur Nachvollziehbarkeit der Nitratreduzierungen umgesetzt werden soll. Ebenso wichtig ist außerdem eine nachvollziehbare Reduzierung der Phosphateinträge. Damit ist offensichtlich, dass auch mit dem heutigen Termin, die drohenden Strafzahlungen aus Brüssel nicht abgewendet werden können. Der BDEW weist darauf hin, dass
Renovierung: Smarte Leitungssucher zeigen auch Leitungsausrichtung an Ökologie 21. August 201921. August 2019 (WK-intern) - Bei der Renovierung von Gebäuden muss auf die Lage und Ausrichtung von Leitungen geachtet werden. Smarte Leitungssucher helfen bei der Ermittlung der Kabel. Im Vergleich zu normalen Leitungssuchern bieten die smarten Ausführungen mehr Informationen, um die bevorstehenden Renovierungsarbeiten besser planen zu können. Foto: Pixabay.com / AlexanderStein Bei der Renovierung von Wänden und Decken ist meist ungewiss, was genau sich dahinter befindet. Gerade in Altbauten wurden Stromleitungen oft beliebig verlegt, sodass jede Renovierung natürlich ein gewisses Risiko beinhaltet. Bevor mit Bohrmaschine, Meißel und Hammer gestartet wird, sollten sich Hausbesitzer über die Lage der Leitungen informieren. Ist kein Bauplan vorhanden, in
Sachlich bleiben, der Hype um Greta Thunberg gehört zum Mediengeschäft Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 21. August 2019 Von einer Verbotskultur zu einer Verantwortungskultur (WK-intern) - DEN: "Die Klimadiskussion braucht mehr Mut zu neuen Ideen und neuen Impulsen!" Vor dem Hintergrund des aktuellen Klimagipfels in New York mahnt das Deutsche Energieberater Netzwerk DEN e.V. dazu, die Debatte um besseren Klimaschutz und die deutliche Verminderung des Treibhausgasausstoßes sachlich und ernsthaft zu führen. „Der Hype um Greta Thunberg ist zwar verständlich und gehört zum Mediengeschäft. Aber jetzt sind die Staaten und die Politiker gefragt und aufgefordert, neue Impulse zu setzen“, sagt der Bundesvorsitzende des DEN, Dipl.-Ing. Hermann Dannecker. Die weltweite Jugendbewegung „Fridays for Future“ habe für eine Aufmerksamkeit und für einen Schwung gesorgt,
Agora: Emissionshandel für Wärme und Verkehr würde CO2-Ausstoß erst in einigen Jahren senken Aktuelles Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie Technik 21. August 2019 Ein CO2-Handel für die bisher nicht vom Emissionshandelssystem der EU (EU-ETS) erfassten Bereiche lässt sich grundsätzlich einführen, seine Umsetzung ist aber sehr komplex und daher langwierig, zeigt eine Analyse des Öko-Instituts für Agora Energiewende. (WK-intern) - Eine CO2-Bepreisung lässt sich über eine Reform der Energiesteuern hingegen in wenigen Monaten erzielen. Der CO2-Ausstoß des Verkehrs und des Gebäudewärmesektors lässt sich mittels eines Emissionshandelssystems (ETS) frühestens 2023 reduzieren. So lange würde es dauern, diese Bereiche, aus denen etwa die Hälfte der deutschen Treibhausgase emittiert werden, entweder in das Europäische Emissionshandelssystem zu integrieren oder ein eigenes neues ETS dafür zu entwickeln und zu implementieren. Das
Umweltgruppen fordern Änderungen für Tagebaubetroffene zur Landtagswahl Aktuelles Mitteilungen Ökologie 21. August 2019 Forderungskatalog der Tagebaubetroffenen zur Landtagswahl in Brandenburg und Sachsen (WK-intern) - Die Umweltgruppe Cottbus hat heute Forderungen der Lausitzer Tagebaubetroffenen an die künftigen Regierungen in Brandenburg und Sachsen veröffentlicht. „Neue Abbaugebiete wie Welzow II und das Sonderfeld Mühlrose müssen sofort ausgeschlossen und die von den laufenden Tagebauen ausgehenden Probleme entschlossen minimiert werden.“ fasst René Schuster die Forderungen zusammen. Die Forderungen betreffen beispielsweise die Verkleinerung der Tagebaue Jänschwalde und Nochten, den Umgang mit Folgekosten, Bundesratsinitiativen zur Änderung des Berggesetzes oder den Wasserhaushalt der Region. „Wir fordern schon seit Jahren, dass künftige Tagebauseen, etwa beim Tagebau Nochten, so umgeplant werden, dass sie nicht durch zusätzliche Verdunstungsverluste
Umweltminister wollen Verzögerungstaktik endlich aufgeben und Eckpunkte zur Novellierung des Düngerechts vorstellen Behörden-Mitteilungen Ökologie 21. August 2019 Umsetzungsdefizit der Nitratrichtlinie endlich beenden – Düngerecht zukunftsfest novellieren (WK-intern) - Erst unter dem massiven Druck, der durch die Einleitung des Zweitverfahrens gegen Deutschland wegen Nicht-Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie entstanden ist, hat die Bundesregierung den Ländern Eckpunkte vorgelegt, die die geplanten Änderungen im Düngerecht skizzieren. Ob diese ausreichen, um das Umsetzungsdefizit zu beheben, ist unklar. Das Damoklesschwert hoher Strafzahlungen hängt damit weiter über der Bundesrepublik. Das ist das Ergebnis einer jahrelangen Verzögerungstaktik und Missachtung der gemeinsamen europäischen Gewässerschutzregelungen vor allem durch die jeweils zuständigen Bundes-Agrarminister*innen. Mit den geplanten Vorgaben muss dem Verursacherprinzip Rechnung getragen werden. Bislang wurde versäumt, rechtzeitig die großen Nitratfrachten zu reduzieren. Nun
Forschung für den ökoneutralen Luftverkehr E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 21. August 2019 Das DLR präsentiert sich auf der Nationalen Luftfahrtkonferenz (WK-intern) - Das DLR präsentiert auf der 1. Nationalen Luftfahrtkonferenz 2019 den Konzeptentwurf "Electric Flight Demonstrator", seine Forschung an alternativen Treibstoffen und unbemannten Flugsystemen für die "Urban Air Mobility" der Zukunft sowie seine Atmosphären- und Klimaforschung mit dem Forschungsflugzeug HALO. Schwerpunkt(e): Luftfahrt, elektrisches Fliegen, Electric Flight Demonstrator, unbemanntes Fliegen, emissionsarme Treibstoffe, Zero Emission Aircraft Die Luftfahrtbranche steht vor dem Hintergrund des Klimawandels verstärkt im Fokus gesellschaftlicher Debatten. Innovationen hin zu einem klimafreundlicheren Luftverkehr rücken dabei immer mehr in den Vordergrund. Anlässlich der Nationalen Luftfahrtkonferenz am 21. August 2019 in Leipzig präsentiert das Deutsche Zentrum für
BEE: Erneuerbare sichern zunehmend die Energieversorgung Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Windenergie 21. August 2019 Die vorläufigen Zahlen der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) zeigen Rekordwerte bei der Einspeisung Erneuerbaren Stroms im ersten Halbjahr. (WK-intern) - „Das ist eine gute Botschaft, die zeigt: Erneuerbare Energien sichern mehr und mehr die Energieversorgung. Sie werden zum zentralen Player und übernehmen dabei Verantwortung für das Gesamtsystem“, sagt Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). Hinzu komme: Jede Kilowattstunde sauberer Strom trage zum Klimaschutz bei. Deshalb sei es so wichtig, Erneuerbare Energien zügig sektorenübergreifend auszubauen. „Bei einem geordneten dynamischen Ausbau lässt sich Atom schon heute und Kohle bis zum Jahr 2030 kompensieren.“ Der BEE mahnt angesichts des derzeit zu geringen Ausbaus
Umweltverbände wollen CO2-Preis zügig über Steuerlösung einführen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 21. August 2019 Germanwatch fordert gemeinsam mit weiteren Organisationen schnelle Einführung eines sozial ausgewogenen CO2-Preises für Gebäude und Verkehr durch Reform der Energiesteuern (WK-intern) - Einstieg durch Emissionshandel würde Risiken bergen und Zeit kosten In einem gemeinsamen Appell fordern sieben Umweltorganisationen die Bundesregierung auf, sich für eine ökologisch wirkungsvolle und sozialverträgliche CO2-Bepreisung im Verkehrs- und im Gebäudesektor über eine Steuerreform zu entscheiden. Zu den Unterzeichnern des Appells an das Klimakabinett zählen auch Germanwatch und seine Dachverbände DNR und Klimaallianz. „Wir brauchen einen CO2-Preis, der schnell und unbürokratisch eingeführt werden kann und noch in dieser Legislaturperiode für mehr Klimaschutz sorgt“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Ein