Chrupalla: Bundesregierung muss finanzielle Zusagen für Kohleregionen einhalten Aktuelles Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 23. August 2019 Zum Gesetzentwurf von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) für den Strukturwandel in den Braunkohleregionen teilt der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag und stellvertretende wirtschaftspolitische Sprecher, Tino Chrupalla, mit: (WK-intern) - "Großspurig hatte die Bundesregierung nach dem sogenannte Kohlekompromiss angekündigt, den vom Ende der Braunkohleförderung betroffenen Regionen insgesamt 40 Milliarden Euro für den Strukturwandel zur Verfügung zu stellen. Doch jetzt wird deutlich, dass die Betroffenen wieder einmal hinters Licht geführt worden sind. Plötzlich sieht der Gesetzentwurf von Wirtschaftsminister Peter Altmaier nur noch 14 Milliarden Euro bis 2038 vor, davon nur zwei Milliarden für Sachsen, verteilt auf 20 Jahre sind nur noch 100 Millionen
VDMA: Maschinenexporte leiden unter den Handelskonflikten Aktuelles Mitteilungen Technik 22. August 2019 Die Exportdynamik hat sich deutlich verlangsamt. (WK-intern) - Handelskonflikte und eine sich immer stärker abzeichnende Konjunkturschwäche sind wesentliche Gründe dafür. Mit Blick auf die wichtigsten Absatzländer führen die USA die Rangliste an, vor China. Globale Handelskonflikte und eine sich immer stärker abzeichnende Konjunkturschwäche belasten das Exportgeschäft der Maschinenbauer aus Deutschland. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres legten die Maschinenauslieferungen nach Angaben des Statistischen Bundesamts um nominal 0,9 Prozent oder 0,8 Milliarden Euro auf 89,2 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr zu. Damit hat sich die Exportdynamik deutlich verlangsamt. Im ersten Quartal hatten die Ausfuhren (nach korrigierten Zahlen) noch ein Plus von 3,8 Prozent
Agora: Emissionshandel für Wärme und Verkehr würde CO2-Ausstoß erst in einigen Jahren senken Aktuelles Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie Technik 21. August 2019 Ein CO2-Handel für die bisher nicht vom Emissionshandelssystem der EU (EU-ETS) erfassten Bereiche lässt sich grundsätzlich einführen, seine Umsetzung ist aber sehr komplex und daher langwierig, zeigt eine Analyse des Öko-Instituts für Agora Energiewende. (WK-intern) - Eine CO2-Bepreisung lässt sich über eine Reform der Energiesteuern hingegen in wenigen Monaten erzielen. Der CO2-Ausstoß des Verkehrs und des Gebäudewärmesektors lässt sich mittels eines Emissionshandelssystems (ETS) frühestens 2023 reduzieren. So lange würde es dauern, diese Bereiche, aus denen etwa die Hälfte der deutschen Treibhausgase emittiert werden, entweder in das Europäische Emissionshandelssystem zu integrieren oder ein eigenes neues ETS dafür zu entwickeln und zu implementieren. Das
Umweltgruppen fordern Änderungen für Tagebaubetroffene zur Landtagswahl Aktuelles Mitteilungen Ökologie 21. August 2019 Forderungskatalog der Tagebaubetroffenen zur Landtagswahl in Brandenburg und Sachsen (WK-intern) - Die Umweltgruppe Cottbus hat heute Forderungen der Lausitzer Tagebaubetroffenen an die künftigen Regierungen in Brandenburg und Sachsen veröffentlicht. „Neue Abbaugebiete wie Welzow II und das Sonderfeld Mühlrose müssen sofort ausgeschlossen und die von den laufenden Tagebauen ausgehenden Probleme entschlossen minimiert werden.“ fasst René Schuster die Forderungen zusammen. Die Forderungen betreffen beispielsweise die Verkleinerung der Tagebaue Jänschwalde und Nochten, den Umgang mit Folgekosten, Bundesratsinitiativen zur Änderung des Berggesetzes oder den Wasserhaushalt der Region. „Wir fordern schon seit Jahren, dass künftige Tagebauseen, etwa beim Tagebau Nochten, so umgeplant werden, dass sie nicht durch zusätzliche Verdunstungsverluste
Reiseplattform fromAtoB vergleicht die Frauenquoten von 30 Fluggesellschaften Aktuelles Mitteilungen News allgemein 21. August 2019 Frauenquote über den Wolken: Bei dieser Airline gibt es die meisten Pilotinnen Die Reiseplattform fromAtoB vergleicht die Frauenquoten von 30 Fluggesellschaften Den höchsten Anteil an Pilotinnen findet man bei Luxair und Flybe In den Cockpits von Aeroflot Russia und Emirates fliegen die wenigsten Frauen (WK-intern) - Die Luftfahrtbranche in Deutschland wächst immer weiter, gleichzeitig kommt es zu einem Anstieg von Flugverspätungen und -ausfällen. Mitschuld an diesen Problemen trägt der Pilotenmangel, welcher bereits dafür sorgte, dass vereinzelte Maschinen am Boden bleiben mussten. Trotzdem gilt der Job des Flugkapitäns immer noch als Männerdomäne. Auch mit Ausblick auf zukünftige Engpässe hat die Reiseplattform fromAtoB (www.fromAtoB.de) untersucht, wie es um
Weltpremiere für das weltweit erste Hybrid-Expeditionsschiff Aktuelles E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 20. August 2019 Taufe in der Antarktis (WK-intern) - MS Roald Amundsen, das erste Hybrid-Expeditionsschiff der Welt, schreibt Geschichte – in vielfacher Hinsicht. Erstmals wird eine Schiffstaufe in der Antarktis gefeiert. Anstelle der traditionellen Champagnerflasche werden die polaren Wurzeln von MS Roald Amundsen mit antarktischem Eis geehrt. Die Taufe der Roald Amundsen wird in diesem Herbst stattfinden, wenn das weltweit erste Hybrid-Expeditionsschiff zu seiner ersten Reise in die Antarktis aufbricht. „Wir können uns keinen besseren Ort als die Antarktis vorstellen, um MS Roald Amundsen zu taufen. Dort wurde zuvor noch kein anderes Schiff getauft“, sagt Hurtigruten CEO Daniel Skjeldam. Getauft im Eis – mit Eis Benannt wurde das Hybridschiff nach
IHK-Cottbus zum Kabinettsbeschluss Strukturwandel: Wertschöpfung kommt zu kurz Aktuelles Mitteilungen 20. August 2019 Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus begrüßt den heute durch Ministerpräsident Dietmar Woidke in Potsdam vorgestellten Kabinettsbeschluss zum Strukturwandel in der Lausitz. (WK-intern) - Die Belange der regionalen Unternehmen kommen allerdings aus Sicht der IHK in den Plänen der Landespolitik noch zu kurz. „Die heute beschlossene Gründung einer Entwicklungsgesellschaft für die Lausitz ist ein richtiger Schritt. Der Strukturwandel braucht ein sachkundiges Management mit klaren Zuständigkeiten auf der Landesebene“, erklärt Marcus Tolle, Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus. „Ein wesentliches Anliegen aus Sicht der Wirtschaft ist daher erfüllt. Jetzt müssen vor allem wichtige inhaltliche Impulse für die Wirtschaftsentwicklung vor Ort gesetzt werden. Dazu zählen, wie im
Erzeugerpreise bei elektrischem Strom im Juli 2019: +8,4 % gegenüber Juli 2018 Aktuelles Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 20. August 2019 Erzeugerpreise gewerblicher Produkte, Juli 2019 +0,1 % zum Vormonat +1,1 % zum Vorjahresmonat (WK-intern) - Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im Juli 2019 um 1,1 % höher als im Juli 2018. Im Juni 2019 hatte die Jahresveränderungsrate bei +1,2 % gelegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vormonat um 0,1 %, nachdem zuvor zwei Monate sinkende Preise zu verzeichnen waren. Den höchsten Einfluss auf die Entwicklung der Erzeugerpreise insgesamt hatte im Juli 2019 die Preisentwicklung bei elektrischem Strom. Dieser war um 8,4 % teurer als im Juli 2018 (+2,2 % gegenüber Juni 2019). Energie insgesamt war um 2,1 %
Wasco Coatings schließt Betonummantelung für Nord Stream 2-Projekt in Mukran ab Aktuelles Mitteilungen Technik 20. August 2019 Die Wasco Coatings Germany GmbH hat auf der Insel Rügen das letzte von mehr als 88.000 Rohren für das Gaspipelineprojekt Nord Stream 2 mit Beton ummantelt. (WK-intern) - Damit endet dieser spezifische Part des Auftrages im Werk Sassnitz-Mukran, an dessen Gesamtumfang in Spitzenzeiten fast 600 Mitarbeiter beteiligt waren. Rund 45.000 bereits beschichtete Rohre lagern noch immer im Hafenbereich des Mukran Port. Sie werden schrittweise zu den Verlegeschiffen transportiert. „Gut zwei Jahre nach Produktionsstart sind wir nun erfolgreich auf der Zielgeraden angelangt. Für das Projekt, das entsprechend der Kundenvorgaben realisiert wurde, haben wir jedes einzelne Rohr von einem Ausgangsgewicht von zwölf auf 24 Tonnen
Wildtiere werden zum Öko-Opfer einer verfehlten Waldpolitik Aktuelles Ökologie 14. August 2019 Grünen-Politiker fordert: Mit Militärtechnik "Feuer frei" auf Rehe (WK-intern) - Das Tier des Jahres 2019, das Reh, jetzt auch mit Militärtechnik verfolgen und eliminieren - so stellen sich die bayerischen Grünen die Lösung für das aktuelle Fichtensterben in den deutschen Wäldern vor. Nur so ist die Forderung des Fraktionsvorsitzenden Ludwig Hartmann zu verstehen: Rehe zukünftig auch in der Nacht jagen und dabei Nachtzieltechnik einsetzen. Beides ist zurzeit in Deutschland verboten. "Die bayerischen Grünen offenbaren mit ihrer neuesten Forderung nicht nur völlige wildbiologische Ahnungslosigkeit, sondern auch schamlose Profilierungsversuche auf dem Rücken der Wildtiere!" sagt Dr. Andreas Kinser, Forst- und Jagdexperte der Deutschen Wildtier Stiftung. Landauf,
Das finster Mittelalter, die Inqisition ist zurück Aktuelles Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 12. August 2019 Nach dem Untergang des römischen Reiches kam es zu einem zivilisatorischen Niedergang, dessen tiefster Punkt die Inquisition war. (WK-intern) - Jede Äußerung konnte als Häresie gewertet werden und vor einem Inquisitionsgericht landen. So fühlte sich das Inquisitionsgericht auch durch naturwissenschaftliche Beobachtungen zum Handeln verpflichtet, wie die Anklage gegen Galileo Galilei zeigt. Das Zeitalter der Aufklärung Die Willkürgerichte der Inquisition verschwanden im hellen Licht der Aufklärung. Auf einmal wurde freie Meinungsäußerung zum höchsten Gut erhoben. Dies ermöglichte eine freie Diskussion und zivilisatorische Verbesserungen. Diese Zeit war geprägt von der gegenseitigen Anerkennung von absolutistischen Herrschern und Philosophen. So bezeichnete Voltaire die russische Zarin als
Germanwatch glaubt an die Erderhitzung durch Wechselwirkungen zwischen Klimawandel und Landnutzung Aktuelles Mitteilungen Ökologie 9. August 2019 IPCC-Sonderbericht ist dringender Handlungsaufruf an Regierungen (WK-intern) - Nur mit Umsteuerung auf eine konsequent klimaverträgliche Landnutzung kann Erderhitzung noch auf 1,5 Grad begrenzt werden Der Weltklimarat IPCC hat mit dem heute veröffentlichten Sonderbericht so umfassend und konkret wie nie zuvor die Wechselwirkungen zwischen Klimawandel und Landnutzung dargelegt sowie aufgezeigt, wie sich auch die Landnutzung für ausreichend ambitionierten Klimaschutz verändern muss. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch sieht darin einen dringenden Handlungsaufruf an die Regierungen, insbesondere auch an die Bundesregierung. "Die gute Nachricht des IPCC ist: Wir haben noch Möglichkeiten, die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Die weniger gute ist: Die notwendigen Umstellungen in