Statistiken und Analysen: Bundesregierung schaft die Wärmewende und Klimaziele nicht Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 12. November 2019 dena-Gebäudereport: Wärmewende kommt seit 2010 nicht voran Energieverbrauch in Gebäuden bleibt auf hohem Niveau Sanierungsrate ist weiterhin zu niedrig Kuhlmann: "Klimapaket und weitere Maßnahmen können Stillstand beenden, müssen aber rasch umgesetzt werden" (WK-intern) - Der Energieverbrauch für Raumwärme und Warmwasser in Wohn- und Nichtwohngebäuden betrug im Jahr 2017 deutschlandweit insgesamt 870 Terawattstunden und liegt damit trotz politisch angestrebter Einsparungen leicht über dem Niveau von 2010 (865 Terawattstunden). Grund dafür sind vor allem fehlende Anreize für Sanierungsmaßnahmen und den Einsatz von innovativen Technologien. Die Sanierungsrate stagniert weiter bei etwa einem Prozent pro Jahr, obwohl zum Erreichen der Klimaziele mindestens 1,5 Prozent notwendig wären. Immerhin besteht durch das Klimapaket
Stellenabbau: Bundesregierung unter Merkel verbaut Energie- und Klimapolitik Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie 11. November 2019 Bundesregierung verbaut Energiewende durch chaotische Energiepolitik und Technologieführerschaft geht verloren oder wandert ab (WK-intern) - „Eine verlässliche Energieversorgung macht die Stärke des Wirtschafts- und Industriestandortes Deutschland aus“, betont Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), anlässlich der Meldungen zum dramatischen Stellenabbau beim Windkrafthersteller Enercon. „Sowohl die nationale Industriestrategie als auch die Mittelstandsstrategie fußen auf einer geordneten und berechenbaren Energiepolitik, die mit der Unterschrift unter das Pariser Klimaabkommen den Klimaschutz zudem im Fokus haben muss. Davon kann inzwischen aber kaum noch die Rede sein, sodass Deutschland nicht nur die Vorreiterrolle bei innovativen Technologien wie den Erneuerbaren Energien zu verlieren droht, sondern so auch
Forschungsprojekt: Wie verändern Windparks auf See den Wind? Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 11. November 2019 Forschungsprojekt zur Windenergienutzung in der Deutschen Bucht gestartet (WK-intern) - Am 1. November 2019 startete das Forschungsprojekt X-Wakes „Interaktion der Nachläufe großer Offshore-Windparks und Windparkcluster mit der marinen atmosphärischen Grenzschicht“, das über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt 3,4 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Im Rahmen von X-Wakes wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen, wie sich die Windbedingungen in der Deutschen Bucht ändern, wenn Offshore-Windparks großflächig ausgebaut werden. Das Projektteam nutzt dazu die Daten umfangreicher Messkampagnen und hochauflösender Modelle für die Weiterentwicklung von in der Industrie eingesetzten Modellen zur anschließenden Berechnung der Auswirkungen des Offshore-Windenergieausbaus. Die Pläne der
Projektentwickler juwi ist auf Top-Positionen bei den aktuellen Rankings der Internet-Plattform Wiki Solar Mitteilungen Solarenergie Technik 11. November 2019 juwi festigt Position als weltweit führender Allrounder rund um die Photovoltaik Unternehmen belegt Top-Positionen bei den aktuellen Rankings der Internet-Plattform Wiki Solar Ausbau der Projektentwicklungsaktivitäten gewinnt an Fahrt (WK-intern) - Anbietern von Projektentwicklung, EPC- und O&M-Dienstleistungen. Das ist das Ergebnis der jüngsten Auswertung der Internet-Plattform „Wiki Solar“, die seit Jahren den Markt für PV-Kraftwerke mit einer Leistung von mehr als vier Megawatt (“utility scale“) analysiert. Im Bereich „Engineering-Procurement-Construction“ (EPC) belegt juwi Platz Vier und ist damit das führende europäische Unternehmen in diesem Segment. Vor allem die aktuellen juwi-Projekte in Südafrika (250 MW) und Vietnam (130 MW) haben zu dieser erneut hervorragenden Platzierung beigetragen. Im Bereich
Kernkraftwerk Brokdorf muss heruntergefahren werden Behörden-Mitteilungen Ökologie 11. November 2019 Kernkraftwerk Brokdorf: Sanierungsarbeiten am Kühlwasserauslaufbauwerk (WK-intern) - BROKDORF/KIEL. Aufgrund von Verschleißerscheinungen und Lockerungen an der Struktur des Auslaufbauwerkes des Kernkraftwerks Brokdorf kommt es zu Sanierungsarbeiten, für die das Kernkraftwerkt heruntergefahren werden muss. Um die Belastung des Bauwerks während der Sanierungsarbeiten am Auslaufbauwerk zu reduzieren, muss das Hauptkühlwassersystem abgestellt werden. Somit ist während der Durchführung der Maßnahmen ein Leistungsbetrieb nicht möglich. Die Arbeiten, die nur in den Niedrigwasserphasen der Tide durchgeführt werden können, sind ab dem 17. November 2019 vorgesehen und werden ca. fünf Tage andauern. Die geplanten Sanierungsmaßnahmen wurden der Atomaufsicht sowie der obersten Bauaufsichtsbehörde (OBB) vorgestellt und werden durch behördlich beauftragte
Bestes Pflanzenprojekt : Plastikzersetzende Grünalge beim bei internationalem Wettbewerb Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 11. November 2019 Grünalge zersetzt Plastik – Studentisches Team der TU Kaiserslautern punktet bei internationalem Wettbewerb (WK-intern) - Ein studentisches Team der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) überzeugte mit ihrer plastikzersetzenden Grünalge die Jury bei einem internationalen Wettbewerb im US-amerikanischen Boston. Beim iGEM-Wettbewerb (international Genetically Engineered Machine) belegte es in der Kategorie „Undergrad“ den dritten Platz. Zudem siegten die Studierenden in den Kategorien „Bestes Pflanzenprojekt in der synthetischen Biologie“, „Bestes Wiki“, „Bestes Poster“ und „Bestes Umweltprojekt“. Der Wettbewerb nimmt Projekte aus der Synthetischen Biologie in den Blick und richtet sich an den wissenschaftlichen Nachwuchs. Am Massachusetts Institute of Technology, MIT, hat das Team aus Kaiserslautern seine Arbeit vorstellen
Die derzeitige Bundesregierung plant den Ausbau der Windenergie Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 10. November 201910. November 2019 Die Bundesregierung plant eine neue Abstandsregelung zwischen Windenergieanlagen und Wohnsiedlungen, die ein faktisches Aus für die Windenergie zur Folge hätte. (WK-intern) - Demnach sollen Windräder künftig bundesweit einen Abstand von 1.000 Metern einhalten müssen, wenn mindestens fünf Häuser eine zusammenhängende Bebauung darstellen. Studien des Umweltbundesamtes und des Fraunhofer IEE – beide von der Bundesregierung selbst in Auftrag gegeben – zeigen, dass dadurch im Ergebnis weniger Windkraft möglich wäre, als heute bereits in Betrieb ist. Reiner Priggen, Vorsitzender des LEE NRW, ist fassungslos angesichts dieser Pläne: „Die gleiche Bundesregierung, die angeblich 65% Erneuerbare Energien bis 2030 erreichen will, droht jetzt die Windenergie mit dieser
Kohlendioxidquelle: Der Beitrag der Küsten zum Klimawandel wird womöglich unterschätzt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. November 2019 Permafrostküsten machen etwa ein Drittel der gesamten Küstenlinie der Erde aus. (WK-intern) - Infolge des beschleunigten Klimawandels tauen weitläufige Küstenabschnitte auf und erodieren in den Arktischen Ozean. Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters veröffentlicht wurde, zeigt nun, dass entlang dieser erodierenden Permafrostküsten in der Arktis große Mengen an Kohlendioxid entstehen könnten. "Bei Kohlenstoffbudgets und Klimasimulationen wurde die Küstenerosion bisher nicht berücksichtigt, obwohl sie eine erhebliche Quelle für Kohlendioxid sein könnte", sagt George Tanski von der Vrije Universiteit Amsterdam, Hauptautor der Studie. "Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass die Erosion der Permafrostküsten zu einer raschen Freisetzung erheblicher Mengen an CO2 führen
Hochleistungsmaterialien mit neuen Eigenschaften im Fokus von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 10. November 2019 Kunststoffe und ihre technischen Anwendungen stehen im Mittelpunkt des Brandenburger Mechanik-Kolloquiums „Konstruktion-Material-Berechnung“ (WK-intern) - am Dienstag, 12. November 2019, von 9:25 bis 16:30 Uhr im Gebäude 7 auf dem Senftenberger Campus der BTU. Der Anteil von Kunststoffen in Kraftfahrzeugen, Zügen und Flugzeugen wächst. Als Konstruktionswerkstoff senken sie das Gewicht von Fahrzeugen und helfen somit, Energie und Brennstoff zu sparen. Die Nachfrage nach Hochleistungsmaterialien mit neuen Eigenschaften steigt. Welche aktuellen Technologien hierzu derzeit an der BTU Cottbus-Senftenberg, der TU Poznan und anderen deutschen und polnischen Universitäten erforscht werden, stellen unter anderem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. Dr.-Ing. Matthias Ziegenhorn, Leiter des BTU-Fachgebiets Technische Mechanik
bne will Energiesteuersystem für „Brennstoffemissionshandel“ nutzen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 10. November 2019 bne zur Bundestagsdebatte über Gesetzentwurf der Bundesregierung zum nationalen Brennstoff-Emissionshandel (WK-intern) - Heute debattierte der Bundestag im Plenum den Gesetzentwurf zum Brennstoffemissionshandel (BEHG) in erster Lesung. Anlässlich der ersten Beratung fordert der bne die Abgeordneten auf, sich für Nachschärfungen einzusetzen. „Um erneuerbare Energien den Weg in die Sektoren Wärme und Mobilität wenigstens zu eröffnen, brauchen wir jetzt einen CO2-Preis auf alle Brenn- und Kraftstoffe von 35 - 45 Euro pro Tonne CO2“, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft (bne). Wenn es mit dem nationalen Emissionshandel für Brennstoffemissionen halbwegs erst gemeint wäre, muss sich der Einstiegspreis wenigstens an den Zertifikationspreis im EU-ETS
Innovo Cloud und Rittal gewinnen bei Leserwahl führender IT-Fachmedien Forschungs-Mitteilungen Technik 9. November 2019 Gemeinsam siegen: Gold für Innovo Cloud und Rittal bei den IT-Awards Gold in der Kategorie „Pre-Build-Datacenter Vorkonfigurierte, schlüsselfertige Lösungen überzeugen mit schneller Einsetzbarkeit (WK-intern) - Unternehmen setzen verstärkt auf vorkonfigurierte Rechenzentren, um schnell und effizient neue IT-Landschaften aufzubauen. Laut den Marktforschern von IDC sind es vor allem Edge-Lösungen, die das IT-Wachstum treiben: Bis zum Jahr 2023 werden über 50% Prozent der neuen IT-Infrastrukturen in Unternehmen als Edge-Rechenzentrum implementiert – derzeit sind es noch weniger als 10% (IT Industry Predictions 2020). Für diese Edge-Infrastrukturen kommen vorkonfigurierte („pre-build“), schlüsselfertige Datacenter mit Cloud-Integration zum Einsatz, die – im Sinne von Plug-and-Play – beim Kunden schnell einsetzbar sind. Die
Strukturentwicklung in der Lausitz, statt Kohle und Strom, Kompetenzzentrum Klimaschutz Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. November 2019 Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI) in Cottbus eröffnet (WK-intern) - Svenja Schulze: Beitrag zur Strukturentwicklung in der Lausitz Das Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI) ist eine der ersten Bundeseinrichtungen, die im Zuge der Strukturentwicklung in der Lausitz angesiedelt werden. Heute eröffnet Bundesumweltministerin Svenja Schulze gemeinsam mit Jörg Steinbach, Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg, und Holger Kelch, Oberbürgermeister der Stadt Cottbus das KEI in Cottbus. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Mit der Eröffnung des Kompetenzzentrums senden wir ein klares Signal an die energieintensive Industrie, dass wir sie auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität unterstützen. Die Dekarbonisierung der Industrie ist Herausforderung und Chance zugleich.