Die Umsetzung des Messstellenbetriebsgesetzes bereitet erhebliche Probleme Mitteilungen Verbraucherberatung 9. Februar 2017 Messstellenbetriebsgesetz - Theorie und Praxis der Energiewende (WK-intern) - Das neue Grundgesetz für Strommessung ist seit dem 2.9.2016 in Kraft. Die Umsetzung des Messstellenbetriebsgesetzes bereitet aber noch erhebliche Probleme. Ab 2017 beginnt der Austausch der alten Stromzähler und der Einbau intelligenter Messsysteme. Die Welt soll smart werden - aber es existieren noch viele Probleme. Auf was müssen Betreiber von Stromnetzen und Stromerzeugungs-Anlagen achten? Das „Gesetz über den Messstellenbetrieb und die Datenkommunikation in intelligenten Energienetzen“ regelt seit September 2016 einerseits den Rollout intelligenter Messsysteme (iMSYS) für Stromverbraucher und Stromerzeuger als auch die dazu gehörende Datenkommunikation. Eigentlich sollte der Rollout mit dem Jahreswechsel beginnen – aber
Unternehmen müssen schnell auf neue Umwelthaftungsrisiken reagieren Mitteilungen 9. Februar 2017 Zahlreiche Rechtsänderungen im Umweltbereich verunsichern zurzeit die Top-Manager und Umweltbeauftragten von Unternehmen. (WK-intern) - Die Herausforderung: Auf einige der Neuerungen müssen die Firmenverantwortlichen sehr kurzfristig reagieren. "Am 14. Januar wurde die Bundes-Immissionsschutzverordnung an 44 Stellen geändert - und den Unternehmen wird nur wenige Monate Zeit gegeben, um diese Änderungen zu befolgen", sagt Martina Wunderlich, Umweltexpertin beim Versicherungsmakler Aon Risk Solutions in Deutschland. Weitere Rechtsnormenänderungen betreffen das Abfall-, Chemikalien-/Gefahrstoff- und Störfallrecht. Dabei geht es teilweise um sehr grundlegende Fragen, die von den Unternehmen beantwortet werden müssen. "Brauchen sie nach der jetzt geänderten Bundes-Immissionsschutzverordnung eine Genehmigung, um die Geschäftstätigkeit ihres Unternehmens unverändert fortzusetzen? Wenn ich
Minesto will Gezeitenkraftwerk auf 80 MW erweitern Bioenergie Mitteilungen 9. Februar 2017 Minesto to expand the commercial roll-out of the Deep Green technology (WK-intern) - Leading marine energy developer Minesto has today announced that the company intends to expand the commercial roll-out of its Deep Green technology in Holyhead Deep, North Wales by taking steps to increase the planned installed capacity of its tidal energy array to 80 MW. “This substantial scale-up of the Holyhead Deep project’s commercial strength makes it even more attractive to site investors and creates early opportunities for sales of Deep Green power plants”, says Dr Martin Edlund, CEO of Minesto. Minesto has today submitted a scoping report to UK
Tagung: Das Recht der Energiewende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 8. Februar 2017 Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit in der Energiewende: (WK-intern) - Mit diesen Themen beschäftigt sich eine Tagung am 31. März an der Universität Würzburg. Die Anmeldung ist bis zum 20. März möglich. Der Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Europarecht von Professor Markus Ludwigs richtet am 31. März 2017 an der Juristischen Fakultät der Universität Würzburg eine Tagung zum Thema „Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit in der Energiewende – Reformen, Europäisierung, Zielkonflikte“ aus. Die Veranstaltung ist Bestandteil eines von der Fritz Thyssen Stiftung geförderten Forschungsprojekts zum Recht der Energiewende. Erhöhte Schlagzahl der Gesetzgebung Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit bilden Grundpfeiler der nationalen und europäischen Energiepolitik. Sowohl die 2011 in
S-H-Landesregierung informiert über Windenergieplanung: Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung Windenergie Windparks 8. Februar 2017 Vier Regionalveranstaltungen im März (WK-intern) - Die Landesregierung wird im März in vier regionalen Veranstaltungen in Kiel, Husum, Bad Oldesloe und Meldorf über das laufende Beteiligungsverfahren zur Windenergieplanung informieren. In diesen Regionalveranstaltungen wird die Landesregierung die Planentwürfe erläutern, über die rechtlichen Hintergründe informieren und aufzeigen, wie Bürgerinnen und Bürger, Kommunen sowie Verbände und Initiativen Vorschläge und Bedenken ins Verfahren einbringen können. Im Vorjahr hatten bei einer vergleichbaren Veranstaltungsreihe rund 3.500 Bürgerinnen und Bürger diese Möglichkeit genutzt. Eine Teilnahme an den Veranstaltungen ist ausschließlich nach Anmeldung per Online-Formular unter www.schleswig-holstein.de/windenergie möglich. Die verfügbaren Plätze werden nach der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen vergeben. Die Termine: Freitag,
Landesregierung baut Infrastruktur für Ladestationen deutlich aus Behörden-Mitteilungen E-Mobilität 8. Februar 2017 Energiewendeminister Habeck: „Damit verbessern wir die Voraussetzungen für eine Verkehrswende.“ (WK-intern) - Die Landesregierung will die Elektromobilität weiter voranbringen und dafür die Ladeinfrastruktur im Land deutlich ausbauen. So sollen voraussichtlich zunächst an etwa 80 Standorten Ladestationen an Landesliegenschaften errichtet werden. „Damit verbessern wir die Voraussetzungen für eine Verkehrswende. Ein engmaschiges Netz von Ladestationen ist die Grundlage für mehr E-Mobilität im Land“, sagte Energiewendeminister Robert Habeck heute (8. Februar 2017) anlässlich der Einweihung der ersten Ladesäule der Nordkirche in Schleswig-Holstein in Meldorf. „Als Land haben wir bereits fünf Ladesäulen vor unseren Ministerien und nachgeordneten Behörden. Zudem haben wir mit der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz
Fraunhofer ISI: Die regionale Verteilung der Stromnachfrage wird sich bis 2030 grundlegend ändern E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 8. Februar 2017 Das Fraunhofer ISI hat im Auftrag der deutschen Übertragungsnetzbetreiber die Stromnachfrage- und Lastentwicklung für den Zeitraum von 2013 bis 2030 und darüber hinaus analysiert. (WK-intern) - Dabei wurden drei Szenarien entwickelt, wobei der Strombedarf bis 2030 sinkt oder auf einem konstanten Niveau bleibt. Zudem könnte sich die Stromnachfrage in urbanen Regionen voraussichtlich konstant entwickeln oder ansteigen, während es in einigen ländlichen Regionen zu einem teilweise stärkeren Rückgang kommen könnte. Die Studie „Netzentwicklungsplan Strom – Entwicklung der regionalen Stromnachfrage und Lastprofile“ ist wichtig für die Planung des künftigen Netzausbaus. Die deutschen Übertragungsnetzbetreiber erarbeiten in regelmäßigen Abständen einen Netzentwicklungsplan (NEP), in dem künftige Netzbelastungen sowie der
Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE testet Zuverlässigkeit von TPedge-Modulen erfolgreich Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 8. Februar 2017 Das TPedge-Konzept reduziert die Material- und Produktionskosten von Modulen, indem es auf Einkapselungsfolien und den Laminationsprozess verzichtet. (WK-intern) - Gleichzeitig erhöht es die Alterungsstabilität der PV-Module erheblich. Im Projekt »TPedge« haben Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern Prozesse entwickelt, um die neuartigen PV-Module industriell herzustellen. Zahlreiche Prototypen wurden jetzt umfangreich geprüft und die hohe Zuverlässigkeit des Modulkonzepts bestätigt. TPedge-Module sind randversiegelte Doppelglas-Module mit einer großen Ähnlichkeit zu Isolierglasfenstern. Die Solarzellen werden im gasgefüllten Scheibenzwischenraum mit Hilfe kleiner Klebstoff-Pins befestigt. TPedge verzichtet auf traditionelle Einkapselungsfolien sowie den Modulrahmen und spart daher nicht nur Materialkosten, sondern auch den zeitaufwendigen Laminationsprozess. Im Projekt »TPedge – Entwicklung
Die richtigen Energieerzeuger im Fokus Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 8. Februar 2017 Neas Energy erweitert sein Angebot in Deutschland. (WK-intern) - Für erneuerbare Energieanlagen setzt das Unternehmen auf enger gefasste Kriterien für die Portfoliozusammensetzung. Darüber hinaus wird das Portfolio weiterhin durch flexible konventionelle Energieanlagen ergänzt. Im vergangenen Jahr hat Neas Energy sein Portfolio im Bereich der Erneuerbaren Energien im deutschen Direktvermarktungsmodell konsolidiert. Auf Grundlage der Strategie, sich auf attraktive Energieanlagen zu konzentrieren, beträgt die Größe des Direktvermarktungs-Portfolios nun 2500 MW installierte Leistung. “Das Preisniveau der Dienstleistungen im Bereich der Direktvermarktung in Deutschland ist so weit gesunken, dass bestenfalls geringe Gewinne möglich sind. Das führt natürlich dazu, dass wir zunehmend strenger prüfen, für welche Anlagen wir unsere
FDP-Energieexperte: Schlechtes Wetter legt Stromerzeugung lahm Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 8. Februar 2017 Gero Hocker: Schlechtes Wetter legt Stromerzeugung lahm – Energiewende ohne Kopf und Fuß gefährdet die Versorgungssicherheit (WK-intern) - Der energiepolitische Sprecher der Freien Demokraten im Landtag Niedersachsen, Gero Hocker, fordert eine bessere Sicherstellung der Versorgungssicherheit im Rahmen der Energiewende: „Die vergangenen Wochen haben gezeigt, wie schnell die Alternativen Energien an die Grenzen ihrer Möglichkeiten geraten. Der zügellose Zubau der Landschaft mit immer neuen Windrädern und Solaranlagen entpuppt sich in den kalten Wintermonaten als Schuss in den Ofen. Ohne konventionelle Kraftwerke säßen die Niedersachsen aufgrund des seit Wochen anhaltenden schlechten Wetters längst im Dunkeln“, so der Energieexperte. Laut Hocker ein Alarmsignal, dessen sich die Energiepolitiker
Ausschreibungen nach dem EEG 2017: Die Frist für Windparks auf See läuft Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 8. Februar 2017 Erneuerbare Energien: Der Wettbewerb ist eröffnet (WK-intern) - Die Ausschreibungen nach dem EEG 2017 nehmen Fahrt auf: Die Frist für Windparks auf See läuft; die erste reguläre Runde für Solaranlagen wird gerade ausgewertet. Seit Jahresanfang gilt das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2017 (EEG 2017) und die wichtigste Neuerung – wettbewerbliche Ausschreibungen für die Förderung von Strom aus erneuerbaren Energien – findet bereits Anwendung: Die erste reguläre Ausschreibung für Solaranlagen endete vor wenigen Tagen. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) wertet derzeit die Gebote aus und wird in Kürze die Ergebnisse veröffentlichen. Darüber hinaus gaben die BNetzA und das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie in der vergangenen Woche die Bedingungen
VKU kritisiert Gesetz zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur (NEMog) Aktuelles Mitteilungen News allgemein Ökologie 7. Februar 2017 Das Bundeskabinett hat heute das Gesetz zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur (NEMoG) beschlossen. (WK-intern) - Dazu VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche: „Wir benötigen eine Reform der Netzentgeltsystematik, um die Kosten für die Energiewende gerechter zu verteilen. Die im Gesetzentwurf vorgeschlagenen Änderungen sind jedoch nicht geeignet, den Herausforderungen zu begegnen. Der Gesetzentwurf führt zu einer Schwächung der klimafreundlichen Kraft-Wärme-Kopplung, die wir für die Erreichung der Klimaschutzziele unbedingt benötigen.“ Der VKU kritisiert vor allem die geplante ersatzlose Streichung der so genannten vermiedenen Netznutzungsentgelte (vNNE). Diese sollen sukzessive reduziert und schließlich abgeschafft werden. Derzeit werden vNNE sowohl für steuerbare Erzeugung, wie die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), als auch für volatile Erzeugung