Projekt RoBEMM: Hinterlassenschaften kriegerischer Auseinandersetzungen in Nord- und Ostsee Forschungs-Mitteilungen News allgemein Ökologie 4. April 2018 Meeresenergie, Offshore Windparks, NordLink, Nord Stream, eine enorme Menge an Kampfmitteln, als Hinterlassenschaften kriegerischer Auseinandersetzungen, liegt in der Nord- und Ostsee auf Grund. (WK-intern) - Aktuelle Schätzungen des Bund/Länder-Ausschusses Nord- und Ostsee BLANO beziffern die Menge mit etwa 1,6 Millionen Tonnen Kampfmittel allein in deutschen Hoheitsgewässern. Die größte Gefahr bei der Räumung dieser Hinterlassenschaften geht von den in der Munition enthaltenen Explosivstoffen aus. Damit befassen sich nun Forscher des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT in Pfinztal gemeinsam der Universität Leipzig sowie mehreren Industriepartnern im Projekt RoBEMM –„Robotisches Unterwasser-Bergungs- und Entsorgungsverfahren, inklusive Technik zur Delaboration von Munition im Meer“, gefördert durch das BMWi unter
Österreich: mission2030 ist Grundstein für das Erreichen der Klimaziele bis 2030 Behörden-Mitteilungen Ökologie Videos 4. April 20184. April 2018 Mit der Klima- und Energiestrategie beginnt das Ende des fossilen Zeitalters "mission2030" ist Grundstein für das Erreichen der Klimaziele bis 2030 und Einladung an alle, daran mitzuarbeiten. "Wir legen heute etwas vor, das vielen Bundesregierungen vor uns nicht gelungen ist. Die Klima- und Energiestrategie ist ein Bekenntnis der Österreichischen Bundesregierung zu den Zielen des Pariser Abkommens und den EU Zielen bis 2030", so Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger bei der Präsentation der "#mission2030" Klima- und Energiestrategie am Dienstag am Gelände der Wirtschaftsuniversität Wien. Auch wenn Österreich im internationalen Vergleich gut aufgestellt und reich an natürlichen Energieressourcen ist, hat die Summe an Einzelmaßnahmen bisher nicht zum
Bundesnetzagentur legt Trassenkorridor für Stromleitung von Bertikow nach Pasewalk fest Behörden-Mitteilungen News allgemein Technik 4. April 2018 Homann: "Umfassende Prüfungen ermöglichen schonenden Verlauf" (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur legt erstmals einen Trassenkorridor für eine Stromleitung fest. Die Entscheidung betrifft die ca. 32 km lange Leitung von Bertikow nach Pasewalk. "Wir begrüßen sehr, dass sich die Öffentlichkeit intensiv an diesem Genehmigungsverfahren beteiligt hat", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. "Wir haben einen Trassenkorridor festgelegt, der unter Abwägung aller Umstände möglichst geringe Auswirkungen auf Mensch und Umwelt hat." Bündelung mit bestehender Infrastruktur Nach umfassender Prüfung der Bundesnetzagentur verläuft der etwa 1.000 m breite Trassenkorridor, in dem die Stromleitung später verlaufen muss, nun überwiegend gebündelt mit der Bundesautobahn 20. Nördlich des Umspannwerks Bertikow und südlich von
Schleswig-Holstein Netz startet den flächendeckenden Einbau von digitalen Stromzählern Aktuelles Mitteilungen News allgemein 3. April 2018 Die Energiewende kommt in Form eines neuen Stromzählers in die Schleswig-Holsteinischen Haushalte. (WK-intern) - Hintergrund ist die gesetzliche Verpflichtung aus dem Messstellenbetriebsgesetz. Das Gesetz zielt darauf ab, dass Stromkunden mit sogenannten modernen Messeinrichtungen mehr Transparenz über ihren Energieverbrauch erlangen und so besser Energiesparpotenziale erkennen. „Energiewende bedeutet auch Energieeffizienz: Eine moderne Messeinrichtung macht den eigenen Stromverbrauch transparent. Am Display sehen die Kunden ihren aktuellen Zählerstand sowie den Verbrauch des vergangenen Tages, der Woche, des Monats oder des Jahres. So haben die Kunden immer einen Überblick und können ihren Verbrauch optimieren“, erklärt Norman Raske, zuständig für den Messstellenbetrieb bei Schleswig-Holstein Netz (SH Netz). Die ersten 100
EEX verzeichnet Rekordvolumen am Sekundär-Emissionsmarkt Behörden-Mitteilungen 3. April 2018 Im März 2018 hat die European Energy Exchange (EEX) am Strom-Terminmarkt ein Volumen von 222,4 TWh (März 2017: 311,2 TWh) erzielt. (WK-intern) - In den niederländischen Strom-Futures erreichte die EEX mit 4,1 TWh das bisher höchste Volumen in diesem Markt. Am französischen Strommarkt stieg das Volumen um 19 Prozent auf 24,4 TWh (Vorjahr: 20,4 TWh), während der italienische Markt einen Anstieg von 12 Prozent auf 36,0 TWh verzeichnete (Vorjahr: 32,1 TWh). Die deutschen und österreichischen Märkte (Phelix-DE, Phelix-AT und Phelix-DE/AT) erreichten in Summe ein Volumen von 141,6 TWh (März 2017: 225,9 TWh). Im Gesamtvolumen sind 119,2 TWh enthalten, die über Trade Registration an der
Mehrfachsolarzelle wandelt 33,3 Prozent des Sonnenlichts in Strom um Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 3. April 2018 Ein Drittel des Sonnenlichts in Strom wandeln - 33,3 Prozent Mehrfachsolarzelle auf Siliciumbasis (WK-intern) - Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben gemeinsam mit der Firma EVG eine neue Mehrfachsolarzelle auf Silicium entwickelt, mit der genau ein Drittel der im Sonnenlicht enthaltenen Energie in elektrische Energie gewandelt werden kann. Das Ergebnis wurde jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Nature Energy veröffentlicht. Solarzellen aus Silicium dominieren heute den globalen Photovoltaikmarkt mit einem Anteil von rund 90 Prozent. Forschung und Industrie arbeiten sich mit neuen technologischen Entwicklungsschritten an die theoretische Wirkungsgradgrenze des Halbleitermaterials Silicium heran. Gleichzeitig gehen sie neue Wege, um eine neue Generation von
RINGSPANN hat sein Portfolio an Industriebremsen durch viele zusätzliche Baureihen erweitert Mitteilungen News allgemein Technik 3. April 2018 Interaktiv zur passenden Bremse (WK-intern) - RINGSPANN optimiert Online-Tools für Auswahl und Berechnung seiner Industriebremsen Nachdem RINGSPANN in den letzten Monaten sein Portfolio an Industriebremsen durch viele zusätzliche Baureihen erweitert hat, präsentiert das Unternehmen nun auch eine optimierte Palette an Online-Tools für deren Auswahl und Berechnung. Konstrukteuren und Einkäufern stehen damit eine ganze Reihe neuer Filter und Funktionen zur Verfügung, die sie schnell und treffsicher zur passenden Bremse für ihre Anwendung führen. Das aktuelle Bremsen-Portfolio von RINGSPANN erstreckt sich inzwischen über alle derzeit relevanten Bau- und Funktionstypen von Industriebremsen für die Anwendungsfälle Stoppen, Regeln und Halten – inklusive der passenden Steuerungssysteme. Die letzten Lücken
Wärmepumpen sind auch für das Fernwärmenetz sinnvoll Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 3. April 2018 Mehr Effizienz, weniger CO2: Fernwärme könnte in vielen Fällen noch umweltfreundlicher werden, wenn man zusätzlich Wärmepumpen einsetzt, zeigt eine Studie der TU Wien. (WK-intern) - Wärmepumpentechnik für die Heizung zu Hause ist längst nichts Ungewöhnliches mehr. Doch für große Fernwärmenetze werden Wärmepumpen heute kaum eingesetzt. Die Energy Economics Group der TU Wien schloss nun das großangelegte, vom Klima- und Energiefonds geförderte, Forschungsprojekt „P2H-Pot“ ab, in dem das Potenzial von Wärmepumpen im Fernwärmebereich untersucht wurde. Das Ergebnis: In vielen Fernwärmenetzen könnte die Wärmepumpentechnik eine wesentliche Effizienzsteigerung bringen, CO2-Emissionen sparen und durch Nutzen von überschüssigem Strom aus alternativen Quellen das Stromsystem stabilisieren. Ein Marktanteil von
Kohlendioxid günstig und umweltfreundlich in Treibstoffe, Nahrungsergänzungsmittel, Spezialchemikalien umwandeln Forschungs-Mitteilungen Technik Videos 1. April 2018 Evonik und Siemens erzeugen aus Kohlendioxid und Ökostrom wertvolle Spezialchemikalien Gemeinsames Forschungsprojekt gestartet Versuchsanlage soll „grüne“ Chemie produzieren und als Energiespeicher für Ökostrom dienen Potenzial für erste Anlagen: Produktion von 20.000 Tonnen pro Jahr (WK-intern) - Evonik und Siemens wollen Kohlendioxid (CO2) mithilfe von Strom aus erneuerbaren Quellen und Bakterien in Spezialchemikalien umwandeln. Hierzu arbeiten die beiden Unternehmen im Forschungsprojekt Rheticus an Elektrolyse- und Fermentationsprozessen zusammen. Das Projekt wurde heute gestartet und hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Bis zum Jahr 2021 soll eine erste Versuchsanlage am Evonik-Standort im nordrhein-westfälischen Marl in Betrieb gehen, die Chemikalien wie Butanol oder Hexanol erzeugt – beides Ausgangsstoffe beispielsweise für
Forschungseinrichtungen Region Nord-Ost entwickeln Energietechnologien der Zukunft Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 1. April 2018 Partnerbündnis CAMPFIRE strebt Wandel in der Region durch ein neues Technologiefeld für den Ausbau erneuerbarer Energie an (WK-intern) - An manchen Tagen könnte aus Wind, Wasser, Sonne und Biomasse theoretisch so viel erneuerbare Energie produziert werden, um den gesamten Bedarf in Deutschland abzudecken. Allerdings muss die Infrastruktur dringend ausgebaut werden, um diesen Ökostrom zur richtigen Zeit dorthin zu transportieren, wann und wo er benötigt wird. Es besteht somit ein hoher Innovationsbedarf in der Energiebranche. Einen Lösungsansatz stellt die Sektorenkopplung dar. Sie hat das Ziel, den Energiebedarf verschiedener Anwendungsfelder, beispielsweise in den Bereichen Verkehr, Wärme und Strom, zu bündeln und durch neue Technologien verfügbar
Forschungsprojekt GLORI: Wie beeinflusst der Klimawandel alpine Flusseinzugsgebiete? Forschungs-Mitteilungen Ökologie 1. April 2018 Der Klimawandel verändert die alpine Umwelt: mit dem Abschmelzen der Gletscher erhöht sich die Menge an Sedimenten, die von Gebirgsflüssen transportiert werden. (WK-intern) - An der Freien Universität Bozen in Südtirol nutzt die Forschungsgruppe rund um Prof. Francesco Comiti die Isotopenanalyse, um die Entwicklung von Gebirgswasserläufen und die damit verbundenen Hochwassergefahren vorherzusagen. Eines der zentralen Forschungsgebiete der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik beschäftigt sich mit der Dynamik von Flussgebieten und der Reduktion hydrogeologischer Risiken. Francesco Comiti, Professor für Naturgefahrenmanagement und Bergwasserläufe an der Fakultät, leitet die Forschungsgruppe zu dieser Thematik, die für Südtirol im Sinne der Vermeidung von Umweltkatastrophen ungemein wichtig ist. In
Bund fördert Photovoltaik- und Batterieforschung an der Hochschule Offenburg mit 750.000 Euro Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 1. April 2018 Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt den Aufbau eines neuen Labors zur Erforschung von Batteriespeichern und Photovoltaikzellen an der Hochschule Offenburg mit rund 750.000 Euro. (WK-intern) - Hochschule Offenburg baut Batterie- und Photovoltaikforschung weiter aus. Im Rahmen des kürzlich genehmigten Projekts Enerlab 4.0 sollen insbesondere die elektrochemischen und materialwissenschaftlichen Eigenschaften von Lithium-Ionen-Batterien untersucht und verbessert werden. Am „Diagnostischen Batterie- und Photovoltaiklabor für Energiefragestellungen der Industrie 4.0“, so der volle Titel des Projekts, wird eine umfangreiche apparative Ausstattung aufgebaut, die sowohl für eine so genannte in-operando Diagnostik (d.h. Untersuchung der Batterien während des Betriebs) als auch für eine so genannte post-mortem