Viessmann bringt beschichtete Solarkollektoren mit Überhitzungsschutz auf den Markt Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 16. Juni 2015 Neuartiger Überhitzungsschutz für solarthermische Anlagen (WK-intern) - Das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) ist für die Entwicklung einer Beschichtung für Solarkollektoren ausgezeichnet worden, die die Firma Viessmann ab Herbst 2015 schrittweise in den Markt einführen wird. Die Juroren des „25. Symposiums Thermische Solarenergie“ haben mit dem 1. Preis einen Poster-Beitrag prämiert, der einen technologischen Durchbruch für solarthermische Systeme signalisiert. Das Symposium, das im Kloster Banz bei Bad Staffelstein jährlich stattfindet, ist mit über 300 Teilnehmern die wichtigste deutschsprachige Tagung in diesem Fachgebiet. Die neue, Solarstrahlung absorbierende Beschichtung hat unter normalen Betriebsbedingungen nahezu die gleichen technischen Eigenschaften wie die aktuell eingesetzten hochselektiven „blauen“ Absorber. Sobald
Einbezug von Emissionen aus Land- und Waldnutzung kann EU-Klimaziel gefährden Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. Juni 2015 Neue Studie: Einbezug von Emissionen aus Land- und Waldnutzung kann EU-Klimaziel gefährden (WK-intern) - Der Sektor Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft (LULUCF) braucht eigene, anspruchsvolle Ziele zur Emissionsminderung, um das EU-Klimaziel für 2030 nicht zu gefährden. Werden seine Emissionen ohne Anpassung in die Bilanz des EU-Klima- und Energiepakets einbezogen, bestünde die Gefahr, dass die EU nur 35 statt 40 Prozent ihrer Emissionen bis zum Jahr 2030 reduziert. Dies könnte das Gesamtziel der EU um mehr als zehn Prozent verfehlen und ihren geplanten Treibhausgasminderungsbeitrag (Intended Nationally Determined Contributions, INDCs) insgesamt gefährden. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Öko-Instituts im Auftrag von Fern und der International
Humanitäre Logistik – wie Hilfe gut ankommt Aktuelles Forschungs-Mitteilungen 15. Juni 2015 In Krisenfällen gilt es für Hilfsorganisationen schnell und effektiv zu reagieren. Dabei spielt Logistik eine zentrale Rolle. (WK-intern) - Ein Forschungsprojekt des FWF untersucht, wie private Logistikunternehmen und humanitäre Organisationen verstärkt zusammenarbeiten können. Dafür sollen optimale Preis- und Vertragsformen entwickelt werden. Weltweit häufen sich Katastrophen und Notsituationen, und oft haben diese dramatische Auswirkungen auf lange Zeit. Humanitäre Organisationen sind dadurch mehr denn je gefordert, den Betroffenen Hilfe effizient und effektiv zukommen zu lassen. Gleichzeitig gilt es für sie auch, Aspekte der Nachhaltigkeit zu berücksichtigen. Die logistischen Herausforderungen sind dabei groß: Zeitdruck, Unsicherheit, zerstörte Infrastruktur und Bürokratie zählen dazu. Von den Privaten lernen Mit ihrem Know-how
Jahrestagung: Fraunhofer-Gesellschaft mit herausragenden Projekten der Lichtforschung Forschungs-Mitteilungen 13. Juni 201513. Juni 2015 Licht gestaltet – Fraunhofer-Jahrestagung in Wiesbaden (WK-intern) - Auf ihrer Jahrestagung, dieses Jahr im Kurhaus in Wiesbaden, zeichnete die Fraunhofer-Gesellschaft herausragende Projekte ihrer Forscherinnen und Forscher aus. Das Motto der Veranstaltung lautete »Licht gestaltet«. Rund 700 Teilnehmer wurden erwartet. Ehrengäste waren Bundespräsident Joachim Gauck und der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier. Europas größte Organisation für anwendungsorientierte Forschung hat ihre Jahrestagung 2015 unter das Motto »Licht gestaltet« gestellt – ein Anklang an das von der UNESCO für 2015 ausgerufene Internationale Jahr des Lichts. Rund 700 geladene Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ließen sich im Kurhaus von den Themen der Wissenschaftspreise und den Menschen dahinter
Tier-Mensch-Beziehungen: Das erste deutsche Tierschutzgesetz stammt aus dem Jahre 1933 Forschungs-Mitteilungen Ökologie 12. Juni 201512. Juni 2015 Bundesweit erste Professur zur Geschichte der Tier-Mensch-Beziehungen an der Universität Kassel (WK-intern) - Dr. Mieke Roscher hat seit kurzem an der Kasseler Universität die bundesweit erste Professur für die Geschichte der Beziehungen zwischen Tieren und Menschen (Human-Animal Studies) inne. Die Juniorprofessorin betrachtet Tiere nicht mehr nur als Objekte, sondern als eigene treibende Kraft, die die Geschichte der Menschheit beeinflusst. Nicht der Mensch allein präge die Geschichte, so Mieke Roscher: „Ohne Tiere lässt sich die menschliche Geschichte nicht erklären.“ Tier und Mensch hätten sich in einer „kulturellen Koevolution“ entwickelt. Die Historikerin verweist etwa auf die Phase des Neolithikums, in der der Mensch das Nomadenleben
Die PV-Branche in Deutschland behauptet sich mit Spitzenforschung im weltweiten Wettbewerb Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 11. Juni 2015 Photovoltaik mit besten Perspektiven Solarbranche in Deutschland durch Spitzenforschung weiterhin chancenreich Neuartige Solarparks ersetzen künftig konventionelle Stromerzeuger und übernehmen volle Kraftwerkseigenschaften Photovoltaik-Maschinenbau baut Fertigungsanlagen für die nächste Zellgeneration (WK-intern) - Die Photovoltaik-Branche in Deutschland hat weiterhin viele Chancen, sich mit Spitzenforschung im weltweiten Wettbewerb zu behaupten. Dieses Fazit zog Prof. Dr. Eicke Weber, Leiter des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme, am heutigen Donnerstag auf der Intersolar Europe in München. „Die Photovoltaik-Technologie ist schon heute in vielen Einsatzfällen und Regionen wettbewerbsfähig, und sie wird in Zukunft zu den preisgünstigsten Stromquellen überhaupt zählen. Wir werden Photovoltaik mittelfristig nicht mehr in Gigawatt, sondern in Terawatt messen“, so die Einschätzung
DKK-Positionspapier zeigt Perspektiven für die Klimaforschung bis 2025 auf Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Juni 2015 Herausforderung Klimawandel: Das Deutsche Klimakonsortium (DKK), Dachverband der Klimaforscher in Deutschland, hat heute in Berlin ein Positionspapier zu den "Perspektiven für die Klimaforschung 2015 bis 2025" vorgelegt. (WK-intern) - Das Positionspapier wurde auf Einladung des DKK seit 2013 von über 80 Wissenschaftlern und Experten unter Mitarbeit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) formuliert und stellt einen Konsens der führenden Klimaforscher und Klimafolgenforscher dar. Es bestimmt drei zentrale Themenfelder, die in den nächsten zehn Jahren im Fokus von Wissenschaft, Gesellschaft und Politik stehen sollten und zu denen die deutsche Forschung wertvolle Beiträge leisten kann. Die drei Themenfelder sind: Das Schließen von Lücken
Energiesparmeister 2015: 243 Schulen in kreativen Klimaschutzprojekten haben sich beworben Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 11. Juni 2015 Bayerns Energiesparmeister kommen aus Mindelheim (WK-intern) - Die 16 Landessieger des bundesweiten Schulwettbewerbs stehen fest. München - Jetzt kämpft die Staatliche Berufsschule Mindelheim um den deutschen Energiesparmeister-Titel. BayWa r.e. ruft zur Online-Abstimmung unter www.energiesparmeister.de auf. 243 Schulen aus ganz Deutschland haben sich mit kreativen Klimaschutzprojekten beim elften Energiesparmeister-Wettbewerb der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online beworben. Jetzt wurden die besten Schulprojekte ermittelt und 16 Landessieger mit dem Titel „Energiesparmeister 2015“ von einer Fachjury gekürt. Zum Energiesparmeister Bayerns wurde die Staatliche Berufsschule Mindelheim ernannt. Der bayerische Landessieger erhält ein Preisgeld von 2.500 Euro und Unterstützung von seinem Paten BayWa r.e. renewable energy GmbH beim Kampf um den Bundestitel
Forscher modellieren Stromnetz mit 100 Prozent erneuerbarer Energie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie 10. Juni 2015 Stabiles Netz trotz flexibler Einspeisung (WK-intern) - Damit die Verbraucher zuverlässig mit Strom versorgt werden können, müssen Frequenz und Spannung im Netz stabil bleiben. Allerdings liefern Windenergie und Solaranlagen nur unregelmäßig elektrische Energie. Wie die Stromversorgung trotzdem zuverlässig funktionieren kann, schildert das BINE-Projektinfo „Stabiles Netz mit 100 Prozent Ökostrom“ (06/2015). Im Forschungsprojekt Kombikraftwerk 2 wiesen die Wissenschaftler nach, dass erneuerbare Energien auch so genannte Systemdienstleistungen übernehmen können. Diese stützen das Stromnetz, indem sie dafür sorgen, dass die bereitgestellte Energie zu jedem Zeitpunkt gleich der nachgefragten ist. Besteht die Stromversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie, reduziert sich die Trägheit des Netzes. Technisch sind Windenergie- und
Siemens übergibt erste ölfreie Dampfturbine an Vattenfall Forschungs-Mitteilungen Technik 10. Juni 2015 Siemens hat erstmals eine Dampfturbine in einem Leistungsbereich bis 10 Megawatt (MW) ausgeliefert, die nahezu ohne Schmierstoffe auskommt. (WK-intern) - Die Lagerung erfolgt über vollständig ölfreie, luftgekühlte elektromagnetische Lager. Die Ventilantriebe benötigen lediglich eine minimale Ölmenge und werden mittels einer Software über Elektromotoren gesteuert. Der Probelauf der ersten magnetgelagerten Turbine im Vattenfall-Braunkohlenkraftwerk Jänschwalde im Südosten Brandenburgs wurde bereits erfolgreich abgeschlossen und die Dampfturbine des Typs SST-600 offiziell übergeben. Seit Februar 2015 arbeitet sie zuverlässig im regulären Volllastbetrieb mit einer Drehzahl von bis zu 5.700 Umdrehungen pro Minute. Sie wird als Antrieb für Speisewasserpumpen eingesetzt. Durch den Wegfall des Öls sind magnetgelagerte Dampfturbinen umweltfreundlicher und
Flensburger Klimapakt als bundesweites Vorbild! Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 9. Juni 20159. Juni 2015 Die Flensburger Klimaschutzmanager Martin Beer und Eyke Bittner reisten vergangenen Monat zum Netzwerktreffen der „100% Klimaschutz-Masterplankommunen“ nach Berlin. (WK-intern) - Mit diesem kommunalen Klimaschutzprogramm fördert das Bundesumweltministerium bereits seit 2012 insgesamt 19 – von Staatsekretär Flasbarth als „Leuchttürme im Kommunalen Klimaschutz“ betitelte – Kommunen besonders intensiv. Derzeit wird dieses Programm fortgeschrieben und neue Vorbildkommunen zur Bewerbung für die Excellenzförderung aufgefordert. Das dem Klimapakt Flensburg auch unter der Gruppe der Masterplan-Kommunen eine Vorreiterrolle zukommt, wird auch dadurch deutlich, dass neue Bewerberstädte in dem zugehörigen Merkblatt explizit aufgefordert werden, Netzwerke nach dem Flensburger Modell zu gründen! Der Klimapakt Flensburg freut sich über die vielseitige Anerkennung
Stromproduktion aus erneuerbaren Energien im Fokus der 4. Viktor-Kaplan-Lecture Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Windenergie 9. Juni 20159. Juni 2015 Experten aus Forschung, Lehre und Praxis diskutieren, wie Photovoltaik und Windkraft europaweit das Energiesystem verändern (WK-intern) - Wie Photovoltaik und Windkraft europaweit das Energiesystem verändern, war Thema der 4. Viktor-Kaplan-Lecture von Oesterreichs Energie in Zusammenarbeit mit der FH Technikum Wien. Aktuell sind europaweit Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 128 Gigawatt (GW) sowie Photovoltaikanlagen mit etwa 80 GW installiert. Der maximale Bedarf an Leistung (Spitzenlast) liegt in den drei wesentlichen europäischen Verbundnetzen bei 500 GW. Schon heute stellen Wind und Photovoltaik das Lastmanagement vor große Herausforderungen. "Erneuerbare Energien deckten 2013 rund 22,1 Prozent des weltweiten Strombedarfs, Österreich nimmt mit 77 Prozent eine Spitzenstellung