Ausfall von Teilen der Brandmeldeanlage im Standort-Zwischenlager des Kernkraftwerks Brunsbüttel Behörden-Mitteilungen News allgemein Ökologie 17. September 201717. September 2017 Im Standort-Zwischenlager des abgeschalteten Kernkraftwerks Brunsbüttel ist es bei einer Wiederkehrenden Prüfung an der Brandmeldeanlage zu Störungen gekommen. (WK-intern) - Insgesamt lösten 69 Brandmelder, die alle auf zwei Loops einer Baugruppe aufgeschaltet sind, nicht aus. Das teilte die schleswig-holsteinische Atomaufsichtsbehörde (Energiewendeministerium) heute (15. September) in Kiel mit. Ursächlich ist nach bisherigen Feststellungen der Behörde eine defekte elektronische Baugruppe. Im Falle eines Brandes wäre keine Signalisierung auf der Kraftwerkswarte erfolgt. Auch war der Fehler in der Baugruppe trotz entsprechender Verschaltung nicht selbstmeldend. Bereits am 19. Juli 2017 war ein Teilausfall der Branderkennung im Kernkraftwerk Brunsbüttel festgestellt worden. Betroffen war seinerzeit der gleiche Baugruppentyp. Die Atomaufsichtsbehörde hat
Hendricks: „Internationales Umweltabkommen hat die Ozonschicht gerettet“ Behörden-Mitteilungen News allgemein Ökologie 17. September 2017 Das Ozonloch ist auf dem Rückzug (WK-intern) - Am 16. September jährt sich zum 30. Mal der Abschluss des Montrealer Abkommens zum Schutz der Ozonschicht. Es steht wie kaum eine andere völkerrechtliche Vereinbarung als Beispiel dafür, dass die Staatengemeinschaft in der Lage ist, auf globale Umweltveränderungen entschlossen und erfolgreich zu reagieren. Denn in den drei Jahrzehnten seit seinem Inkrafttreten hat sich die lebenswichtige Ozonschicht um den Globus deutlich erholt. UN-Wissenschaftler erwarten, dass sie bis zur Mitte dieses Jahrhunderts wieder das Niveau von 1960 erreicht. Da die ozonschichtschädigenden Stoffe zugleich sehr klimaschädlich sind, ist mit dem Ausstieg aus den im Protokoll geregelten Stoffen auch
BMUB fördert den Export von Umwelttechnologie „Made in Germany“ Behörden-Mitteilungen News allgemein Ökologie 15. September 2017 Das Interesse deutscher Unternehmen und Institutionen an der "Exportinitiative Umwelttechnologien" des BMUB ist auch in dieser Förderrunde ungebrochen groß: (WK-intern) - Insgesamt bewarben sich 170 Projektideen mit dem Ziel, deutsche Umwelttechnologien international zu verbreiten. Rund 40 Projekte aus den Bereichen Wasser- und Abwasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, nachhaltige Mobilität und Bau und Stadtentwicklung erhalten in diesen Tagen ihren Förderbescheid. Bundesumweltministerin Hendricks: "Deutschland möchte Exportweltmeister im Umweltschutz bleiben. Das zeigt das erfreulich hohe Interesse an unserer "Exportinitiative". Durch das Bevölkerungswachstum und die Rohstoffknappheit steigt der Bedarf an nachhaltigen Lösungen im Wasser- und Abfallmanagement sowie bei der Stadtentwicklung. Deshalb unterstützen wir deutsche Unternehmen dabei, sich mit ihrem Vorsprung
Kernkraftwerk Brunsbüttel: Austritt von Filterharzen aus korrodierter Rohrleitung Aktuelles Behörden-Mitteilungen 10. September 2017 BRUNSBÜTTEL/KIEL. Im abgeschalteten Kernkraftwerk Brunsbüttel sind geringe Mengen an Filterharzen aus einem korrodierten Rohrleitungsstrang des Konzentrataufbereitungssystems ausgetreten. (WK-intern) - Das teilte die schleswig-holsteinische Atomaufsichtsbehörde (Energiewendeministerium) heute (8. September) in Kiel mit. Bereits im Jahre 2016 waren u.a. an diesem Abwassersystem Korrosionsbefunde festgestellt worden, die zu einem umfangreichen Inspektionsprogramm geführt hatten. In dessen Rahmen wurden bei einer Begehung die neuen Befunde festgestellt. Nach Angaben der Vattenfall-Betreibergesellschaft bestand zu keinem Zeitpunkt die Gefahr einer Freisetzung radioaktiver Stoffe in die Umgebung. Der Raum, in dem die Leckage vorgefunden wurde, befindet sich im Sperrbereich des Kernkraftwerks. Strahlenschutzmessungen haben zudem ergeben, dass sämtliche radiologischen Grenzwerte eingehalten wurden. Die
Windkraft und Artenschutz in Baden-Württemberg Behörden-Mitteilungen Ökologie Windenergie 9. September 2017 Umweltminister Franz Untersteller: „Viele geplante Windkraftprojekte im Land sind bereits an den strengen Vorgaben des Artenschutzes gescheitert.“ (WK-intern) - Heute (07.09.) haben LNV, NABU und BUND Ergebnisse einer stichprobenhaften Untersuchung von Windenergiegutachten bei genehmigten Windkraftanlagen vorgestellt. Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller sagte hierzu: „Ich begrüße es, dass die großen Umwelt- und Naturschutzverbände im Land sich klar zum Ausbau der Windenergie bekannt haben. Wir haben das gleiche Ziel: Sowohl einen wirksamen Artenschutz als auch den Ausbau der Windkraft in Baden-Württemberg weiter voranzubringen.“ „Leider verkennen die Verbände, dass es bei etlichen Projekten im Land aus Gründen des Artenschutzes schon gar nicht bis zu einem Genehmigungsverfahren
Meilenstein für den marinen Umweltschutz – Ballastwasserübereinkommen in Kraft Behörden-Mitteilungen Ökologie 9. September 2017 Am 8. September 2017 tritt das Internationale Übereinkommen von 2004 zur Kontrolle und Behandlung von Ballastwasser und Sedimenten von Schiffen, das sogenannte Ballastwasser-Übereinkommen, in Kraft. (WK-intern) - Schiffe sind verpflichtet, künftig an Bord Anlagen zur Behandlung von Ballastwasser zu installieren, die die weltweite Verschleppung invasiver Tier- und Pflanzenarten verhindern. Die Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), Monika Breuch-Moritz, begrüßt das Inkrafttreten: „Das Ballastwasser-Übereinkommen ist ein Meilenstein für den marinen Umweltschutz“. Ballastwasser wird in Seeschiffen mitgeführt, um ihnen die notwendige Stabilität zu verleihen. Bei der Aufnahme von Ballastwasser kommen regelmäßig Organismen, zum Beispiel kleine Fische, Benthos- und Planktonorganismen oder auch pathogene Keime,
Frischer Wind im echten Norden – Energiewendeminister Robert Habeck weiht Windtestfeld-Nord ein Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 8. September 2017 Wie können Windkraftanlagen effizienter und so mit weniger Aufwand mehr Strom liefern? (WK-intern) - Das wird auf dem neuen Windtestfeld-Nord in Husum erprobt, das Energiewendeminister Robert Habeck heute (7. September) eingeweiht hat. „Mit der Einweihung dieses Testfeldes werden ideale Voraussetzungen für die Erprobung und Zertifizierung neuer technologischer Entwicklungen in der Windbranche geschaffen“, sagte Habeck. Das sei wichtig, damit Schleswig-Holstein auch künftig seinen Namen als Windstandort Nummer Eins in Europa weiter ausbauen kann. Auf dem 150 Hektar großen Windtestfeld direkt vor den Toren der HUSUM Wind, die in der nächsten Woche startet, stehen sechs bis zu 200 Meter hohe Windkraftanlagen. Die Betreiber wurden in
BMUB startet Jugenddialog zur 23. Weltklimakonferenz Behörden-Mitteilungen Ökologie 8. September 2017 Unser Klima! Unsere Zukunft! (WK-intern) - Damit anlässlich der COP 23 in Bonn nicht nur Politiker und Experten über die Zukunft des Weltklimas diskutieren, lädt das BMUB junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren zu einem Jugenddialog ein. Der Kampf gegen den Klimawandel ist eine globale Herausforderung, die nur unter Mitwirkung der Gesellschaft gelingen kann. Damit anlässlich der kommenden 23. Weltklimakonferenz (COP 23) in Bonn nicht nur Politiker und Experten über die Zukunft des Weltklimas diskutieren, lädt das Bundesumweltministerium (BMUB) junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren zu einem Jugenddialog ein. Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth: "Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen von
Deutsch-französisches Arbeitstreffen der Umweltministerien Behörden-Mitteilungen Ökologie 5. September 20175. September 2017 Deutschland und Frankreich wollen sich gemeinsam für eine rasche Umsetzung des Pariser Abkommens auf europäischer Ebene einsetzen. (WK-intern) - Das vereinbarten Staatssekretär Jochen Flasbarth und Brune Poirson, Staatssekretärin im französischen Umweltministerium. Deutschland und Frankreich wollen sich gemeinsam für eine rasche Umsetzung des Pariser Abkommens auf europäischer Ebene einsetzen. Das vereinbarten Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth und Brune Poirson, Staatssekretärin im französischen Ministerium für den ökologischen und solidarischen Wandel bei einem Treffen heute in Berlin. Das Treffen war der Auftakt für eine engere Kooperation beider Staaten im Umwelt- und Klimaschutzbereich. Jochen Flasbarth: "Frankreich und Deutschland sind die Motoren der europäischen Integration. Das gilt gerade auch für
Versteigerungen etablieren sich als fester Bestandteil des Europäischen Emissionshandels Behörden-Mitteilungen Ökologie 1. September 2017 Emissionshandel: EEX führt 500. deutsche Versteigerung von Emissionsberechtigungen durch (WK-intern) - Seit dem 5. Januar 2010 wurden an der EEX über 900 Millionen Emissionsberechtigungen im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland versteigert. Dabei wurden inklusive der heutigen 500. Auktion Erlöse im Gesamtumfang von rund 6 Milliarden Euro erzielt. Diese Mittel wurden fast vollständig zur Finanzierung nationaler und internationaler Klimaschutzmaßnahmen verwendet. Die deutliche Ausweitung der Versteigerung von Emissionsberechtigungen anstelle der weitgehend kostenlosen Zuteilung ist einer der zentralen Fortschritte, die mit der laufenden dritten Handelsperiode Einzug in den Europäischen Emissionshandel (EU-ETS) gehalten haben. „Die Zuteilung über Auktionen entspricht konsequent dem Verursacher-Prinzip und setzt damit die größten Anreize für
EEG-Fördersätze für Windenergie an Land sinken ab 2018 Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 31. August 2017 Die Bundesnetzagentur hat heute bekannt gegeben, dass die Förderung von Windenergieanlagen an Land außerhalb der Ausschreibungen zum 1. Januar 2018 um 2,4 Prozent gekürzt wird. (WK-intern) - Dies betrifft somit Anlagen, die noch unter den zunehmend auslaufenden Bestandschutz fallen. Der Brutto-Zubau von Windenergieanlagen an Land liegt mit etwa 5.038 Megawatt deutlich oberhalb des Ausbaupfads. Maßgeblich für die Berechnung der Fördersätze ist der Zubau im Bezugszeitraum von August 2016 bis Juli 2017. Bewegt sich der Zubau nahe am gesetzlichen Ausbaupfad, so ist im EEG eine geringe Absenkung der Vergütungssätze vorgesehen. Diese Absenkung verstärkt sich, je mehr der Zubau den Ausbaupfad überschreitet. Eine merkliche Unterschreitung
Brandenburgischer Energieeffizienzpreis wird verliehen Behörden-Mitteilungen 30. August 2017 Wirtschaftsministerium lädt zum Energietag (WK-intern) - „Aktuelle energiepolitische Herausforderungen – Erwartungen an die künftige Bundesregierung“ lautet das Motto des diesjährigen Brandenburger Energietages des Ministeriums für Wirtschaft und Energie, zu dem sich rund 350 Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft angemeldet haben. Neben Brandenburgs Wirtschafts- und Energieminister Albrecht Gerber wird auch der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Martin Dulig, am Vormittag einen Impulsvortrag halten. Ab. 11.15 Uhr wird Minister Gerber zum zweiten Mal den „Brandenburgischen Energieeffizienzpreis“ verleihen. Ausgezeichnet werden Energieeffizienzprojekte, die in den vergangenen drei Jahren in Brandenburg umgesetzt wurden und durch ihren hohen Energieeffizienzgrad, ihre Wirtschaftlichkeit sowie ihre Übertragbarkeit Vorbildcharakter