Novelle der Energieeinsparverordnung: Energieausweis wird Pflicht Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 30. April 201830. April 2018 Erste Energieausweise älterer Wohnhäuser werden dieses Jahr ungültig (WK-intern) - Bei Verkauf, Vermietung und Verpachtung von Immobilien wird neuer Energieausweis Pflicht – dena empfiehlt aussagekräftigere Bedarfsausweise Die ersten Energieausweise für ältere Wohngebäude werden Mitte des Jahres ungültig. Sie haben eine Laufzeit von zehn Jahren und sind ab Juli 2008 für Häuser mit einem Baujahr vor 1966 ausgestellt worden. Hauseigentümer der betroffenen Gebäude müssen aber nur einen aktuellen Energieausweis vorlegen, wenn sie ihr Haus in naher Zukunft verkaufen, vermieten oder verpachten wollen. Darauf verweist die Deutsche Energie-Agentur (dena). Sie empfiehlt Hauseigentümern, die einen neuen Energieausweis erstellen lassen wollen, sich an einen qualifizierten Energieberater aus
Präsident Homann: Erst Netzausbau wird Netzreservebedarf signifikant senken Behörden-Mitteilungen News allgemein Technik 30. April 2018 Die Bundesnetzagentur hat heute die erforderliche Netzreserve für das kommende Winterhalbjahr 2018/2019 und das Jahr 2020/2021 bestätigt. (WK-intern) - „Es gibt nach wie vor einen Bedarf an Netzreserve, um das deutsche Stromnetz in kritischen Situationen stabil zu halten. Dies macht die Bedeutung eines zügigen Netzausbaus deutlich“, erläutert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Der Bedarf besteht nur noch in einer Größenordnung, die allein aus inländischen Netzreservekraftwerken gedeckt werden kann. Daher ist anders als in den Vorjahren die Beschaffung zusätzlicher Netzreserveleistung aus ausländischen Kraftwerken nicht erforderlich“, so Homann weiter. Sinkender Reservebedarf Der Bedarf an Erzeugungskapazitäten aus Netzreservekraftwerken liegt sowohl im Winter 2018/2019 als auch im Winter
Der Bundesrat hat sich gestern zur EU-Richtlinie für die Trinkwasserqualität positioniert Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 28. April 2018 BDEW zur EU-Trinkwasserrichtlinie: (WK-intern) - Hierzu sagte Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser des BDEW: (WK-intern) - „Wir begrüßen, dass der Bundesrat bei seiner Entscheidung die Qualität des Trinkwassers in den Vordergrund gestellt hat und die Europäische Kommission auffordert, die Trinkwasser-Richtlinie an zentralen Stellen zu überarbeiten: Denn die geforderte drastische Erhöhung der Wasserprobenentnahmen und die aufgeblähten Informationspflichten schießen über jedes Ziel hinaus. Untersuchungsdaten, die nicht offiziell bewertet werden, helfen weder dem Verbraucher noch dem Gesundheitsschutz. Zumal das deutsche Trinkwasser ohnehin schon eine weltweit anerkannte und nachweisbare Qualität besitzt, wie jüngst auch das Gesundheitsministerium und das Umweltbundesamt bestätigt haben. Auch ist allein aus Datenschutzgründen abzulehnen, dass der
Resilient Cities Congress des Städtenetzwerks ICLEI in Bonn eröffnet Behörden-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 28. April 201828. April 2018 Städte haben Schlüsselrolle beim Klimaschutz Das Klimaabkommen von Paris bindet alle staatlichen Ebenen zur Bewältigung des Klimawandels ein. Auf der lokalen Ebene sind dies Städte und Kommunen. Der Kongress ist offizieller Bestandteil des Talanoa-Dialogs. Das Klimaabkommen von Paris bindet alle staatlichen Ebenen zur Bewältigung des Klimawandels ein. Auf der lokalen Ebene sind dies Städte und Kommunen. Das Städtenetzwerk ICLEI, zu dem auch 22 deutsche Städte gehören, trifft sich vom 26. bis 28. April in Bonn zum "Resilient Cities Congress". Rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschen ihre Erfahrungen über Klimaschutzmaßnahmen und Klimakooperationen aus. Der Kongress ist offizieller Bestandteil des Talanoa-Dialogs. Talanoa ist ein fidschianisches
Ergebnisse der zweiten Ausschreibung für Offshore-Windparks Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 27. April 201827. April 2018 Präsident Homann: "Bau zusätzlicher Anbindungsleitung in der Nordsee nicht erforderlich" (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die Zuschläge in der zweiten Ausschreibung für Offshore-Windparks verkündet. „Der durchschnittliche Zuschlagswert liegt über dem Wert der ersten Ausschreibung. Dieses Ergebnis spiegelt die veränderte Wettbewerbssituation gegenüber der ersten Ausschreibung wider. Gleichwohl erhalten auch in dieser Runde wieder Gebote von 0 Cent einen Zuschlag“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Ein weiteres erfreuliches Ergebnis der zweiten Ausschreibung ist, dass die freien Kapazitäten auf mehreren vorgesehenen Anbindungsleitungen nun fast vollständig ausgenutzt werden, was unnötige Leerstandskosten vermeidet“, so Homann. Durchschnittlicher Zuschlagswert über dem Wert der ersten Runde Mit 4,66 Cent/kWh liegt der
Übertragungsnetzentgelte sollen einheitlich werden Behörden-Mitteilungen 26. April 2018 Verordnung zur schrittweisen Einführung bundeseinheitlicher Übertragungsnetzentgelte im Bundeskabinett beschlossen (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute den von Bundeswirtschaftsminister Altmaier vorgelegten Verordnungsentwurf zur schrittweisen Einführung bundeseinheitlicher Übertragungsnetzentgelte im Bundeskabinett beschlossen. Mit der Verordnung wird eine Verordnungsermächtigung umgesetzt, die im Juli 2017 durch das Netzentgeltmodernisierungsgesetz geschaffen wurde. Die heute im Kabinett beschlossene Verordnung sieht vor, dass die Netzentgelte für die Nutzung der Übertragungsnetze schrittweise bundesweit vereinheitlicht werden. Der Umsetzungsprozess beginnt, wie im Gesetz vorgesehen, ab dem 1. Januar 2019 und wird zum 1. Januar 2023 abgeschlossen sein. Die Angleichung erfolgt in fünf gleich großen Schritten. Dazu der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Thomas
Anpassungen im EEG: Wird Wirtschaftsminister Altmaier die Windenergie ausbremsen? Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 26. April 2018 Niedersachsens Umwelt- und Energieminister Olaf Lies warnt vor einem Ausbremsen der Energiewende (WK-intern) - Lies: „Wichtiges Signal für Klimaschutz nicht in Frage stellen“ Niedersachsens Umwelt- und Energieminister Olaf Lies hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vor einem Ausbremsen der Energiewende gewarnt. Energieminister Olaf Lies: „Wir werden unsere Klimaziele nicht erreichen können, ohne den Ausbau der erneuerbaren Energien zu verstärken. Das dürfte mittlerweile unumstritten sein. Niedersachsen hat sich im Bundesrat dafür eingesetzt, eine drohende Zubaulücke bei der Windenergie zu verhindern. Der Bundesrat hat einen Beschluss gefasst, der kurzfristig erforderliche Sonderausschreibungen und Anpassungen im EEG fordert. Greift der Bundestag dieses energie- und industriepolitisch Notwendige nicht auf, droht
Bundesnetzagentur legt Rechtsbeschwerde gegen höhere Kostenberechnung von Strom- und GasNetzen ein Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 25. April 2018 Bundesnetzagentur legt Rechtsbeschwerde gegen Aufhebung der Eigenkapitalzinssätze ein (WK-intern) - Präsident Homann: "Die von uns festgelegten Zinssätze sind sachgerecht" Die Bundesnetzagentur hat heute Rechtsbeschwerde gegen einen Beschluss des Oberlandesgerichts Düsseldorf eingelegt, nach dem die Eigenkapitalzinssätze für Strom- und Gasnetze anzuheben sind. "Die von uns festgelegten Zinssätze stellen aus meiner Sicht eine auskömmliche Grundlage für Investitionen in die Energieinfrastruktur dar. Höhere Renditen sind sachlich nicht angemessen", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Er ergänzt: "Die Netzbetreiber fordern hohe Millionenbeträge, die von den Strom- und Gaskunden getragen werden müssen. Wir wollen die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur attraktiv machen und gleichzeitig als Anwalt der Verbraucher
9. Deutsch-Japanische Umwelt- und Energiedialogforum Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Ökologie Veranstaltungen 23. April 2018 Deutsch-Japanische Kooperation zur „Verkehrswende“ Schwarzelühr-Sutter eröffnet das 9. Deutsch-Japanische Umwelt- und Energiedialogforum (WK-intern) - Etwa 20 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen werden durch den Verkehrssektor verursacht – Tendenz steigend. Das 9. Deutsch-Japanische Umwelt- und Energiedialogforum diskutiert, wie die klimapolitisch notwendige Verkehrswende umgesetzt werden kann. Der zweitägige Kongress wurde heute von Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, in Berlin eröffnet. Das 9. Dialogforum tagt zum Thema „Emissionsarme Transportsysteme und Möglichkeiten zur effektiven Nutzung erneuerbarer Energien im Verkehrssektor.“ Schwarzelühr-Sutter: „Von der Kooperation mit Japan erhoffen wir uns Know-how- und Erfahrungsaustausch, insbesondere zur Elektrifizierung des Verkehrs, innovativen Technologien und neuen Mobilitätskonzepten. Japan und Deutschland stehen beim Klimaschutz
WamS-Meldung: Bundesregierung prüft Gebühr für Nutzung von Windrädern Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Ökologie Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 22. April 2018 Wenn die Gemeinden direkte Abgaben von Windkraftbetreibern erhalten, dann sollte auch die Akzeptanz von Windparks bei den Bürgern größer werden. (WK-news) - "Windnutzungsabgabe" heißt das neue Zauberwort, die etwa 0,1 Cent pro Kilowattstunde oder etwa 2000 Euro pro installiertem Megawatt Windkraftleistung betragen sollte. Der Erfindungsreichtum für neue Abgaben hat nicht gelitten, wobei es doch andere Beispiele gibt. So bietet in Texas ein Windkraftbetreiber den Anliegern kostenlosen Strom an, wenn er diesen nicht anderweitig verkaufen kann. Das würde die Umwelt schonen, wenn man z. B. mit Strom statt mit Gas, Öl oder Kohle heizt und sicherlich wäre die Akzeptanz noch höher. Negative Strompreis würden
99,9 Prozent Zuschläge der vierten Ausschreibungsrunde für PV-Freiflächenanlagen Behörden-Mitteilungen Solarenergie 20. April 2018 Realisierungsrate der vierten Ausschreibungsrunde für PV-Freiflächenanlagen (WK-intern) - Präsident Homann: "Sämtliche Zuschläge wurden realisiert" Die Bundesnetzagentur hat heute bekannt gegeben, dass die Zuschläge der vierten Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächen zu 99,9 Prozent umgesetzt worden sind. "In dieser Runde wurden sämtliche Zuschläge umgesetzt – das ist deutlich mehr als viele erwartet hatten. Der erfreuliche Trend sehr guter Realisierungsraten in den PV-Ausschreibungen verstetigt sich", erläutert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Er ergänzt: "Der Erfolg der Ausschreibungen bei der Photovoltaik beruht auf dem richtigen Verhältnis zwischen Realisierungsfrist und Höhe der Sicherheiten." Ergebnisse der vierten Ausschreibungsrunde Ausgeschrieben wurden zum Gebotstermin 1. April 2016 125 Megawatt, bezuschlagt wurden 128,2 Megawatt mit
Bundesregierung führt internationalen Dialog zur Energiewende fort Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Veranstaltungen 17. April 2018 Konferenz Berlin Energy Transition Dialogue 2018 eröffnet (WK-intern) - Außenminister Heiko Maas und Wirtschaftsminister Peter Altmaier eröffnen heute den vierten Berlin Energy Transition Dialogue im Auswärtigen Amt. Bei der zweitägigen Konferenz unter dem Motto „towards a global Energiewende“ kommen Ministerinnen, Minister und hochrangige Delegationen aus 40 Ländern mit Vertretern aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um Strategien für eine intelligente Transformation des Energiesystems, des Verkehrssektors und der Wärmeversorgung zu entwickeln. Insgesamt werden Dienstag und Mittwoch rund zweitausend Gäste aus 95 Ländern erwartet. Bundesaußenminister Heiko Maas: „Deutschland ist entschlossen, die nachhaltigen Entwicklungsziele zu erreichen. Die konsequente Umsetzung der Energiewende ist von zentraler Bedeutung für uns. Wir