BSW fordert Heizungen mit Erneuerbare Energien betreiben Bioenergie Ökologie Solarenergie Technik 24. September 2019 Nur jede vierte neue Heizung nutzt Erneuerbare Energien (WK-intern) - Der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. fordert deutliche Nachbesserungen am Klimaschutzprogramm der Bundesregierung Energiewende im Wärmesektor erfordert deutlich höhere CO2-Preise und EE-Mindeststandards bei der Heizungsmodernisierung Der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW) fordert deutliche Nachbesserungen am Klimaschutzprogramm der Bundesregierung. Andernfalls werde die erhoffte und dringend notwendige Energiewende im Wärmesektor weiter ausbleiben, sei ein wirksamer Klimaschutz nicht erreichbar. Der Anteil Erneuerbarer Energien am Wärmebedarf stagniert seit nunmehr sieben Jahren bei lediglich 13 bis 14 Prozent. Dies geht aus Zahlen der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik hervor, die als unabhängiges Fachgremium vom Bundesumweltministerium eingerichtet wurde. Die Solarbranche begrüßt die Vorhaben
EEG: Bundesrat sendet wichtiges Signal für Bioenergie Bioenergie Ökologie Technik Veranstaltungen 23. September 2019 Der Bundesrat hat am vergangenen Freitag einen Antrag zur „Stärkung der bedarfsgerechten und netzdienlichen Stromerzeugung sowie der klimaneutralen Wärmenutzung aus Biomasse im EEG“ beschlossen. (WK-intern) - Die Bioenergieverbände begrüßen den Entschluss ausdrücklich, der von den Bundesländern Thüringen und Rheinland-Pfalz im Juni initiiert worden war, und werten diesen als wichtigen Appell an die Bundesregierung. „Der Bundesrat hat den Handlungsbedarf beim Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) für die Bioenergie erkannt und sendet mit dem Entschluss von Freitag ein wichtiges Signal für unsere Branche“, freut sich Sandra Rostek, Leiterin des von den Bioenergieverbänden getragenen Hauptstadtbüros Bioenergie. „Das Länderparlament hat Maßnahmen vorgeschlagen, die für Neu- und Bestandsanlagen Perspektiven schaffen und
Phosphatversorgung im Ökolandbau langfristig sicherstellen Recyceltes Mineral aus Abwasser stößt als Dünger auf Akzeptanz Bioenergie Ökologie Technik Verbraucherberatung Videos 23. September 2019 Gute Aussichten für den Ökolandbau und für Kläranlagenbetreiber: (WK-intern) - Das Düngen mit Struvit, einem aus Abwasser zurückgewonnenen phosphathaltigen Mineral, stößt im Ökosektor auf Akzeptanz. "Wenn jetzt die Gesetzgebung nachzieht, könnte auf ökologisch bewirtschafteten Flächen dem Phosphatmangel besser begegnet werden", sagt Dr. Maximilian Hempel, Abteilungsleiter Umweltforschung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Phosphat könne im ökologischen Anbau derzeit über Mist und Komposte oder über Rohphosphat zugeführt werden. Die Europäische Union lasse aktuell nichts anderes zu. Rohphosphat sei jedoch mit Schadstoffen angereichert, werde außerhalb Europas abgebaut und habe eine begrenzte Düngewirkung. Hempel: "Den hohen Ansprüchen einer nachhaltigen Landwirtschaft entspricht das nicht." Inwieweit aus dem Abwasser
Geplante Auktionen zum Steinkohleausstieg reichen allein nicht Forschungs-Mitteilungen Technik 23. September 2019 Studie von Aurora Energy Research: Geplante Auktionen zum Steinkohleausstieg reichen allein nicht - zusätzliche Maßnahmen nötig Auktionen zur Stilllegung der deutschen Steinkohlekraftwerke könnten den Staat bis 2030 rund 1,2 Milliarden Euro kosten, würden aber nicht reichen, um den Ausstiegsplan zu erfüllen Wegen geplanter Preisobergrenzen müssten gegebenenfalls weitere Kraftwerke ordnungsrechtlich stillgelegt werden, mit dem Risiko von Entschädigungsklagen und Verzögerungen Regulatorik und zukünftige Marktentwicklungen beeinflussen die Auktionsergebnisse erheblich; Regierung und Betreiber sollten Modellrechnungen genau analysieren und Szenarien erstellen (WK-intern) - Anfang September wurde der Gesetzesentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums zum Steinkohleausstieg bekannt: Vereinfacht gesagt sollen die Betreiber bei mehreren Ausschreibungen ab 2020 anbieten, zu welchem Preis sie bereit sind,
congatec präsentiert neue Embedded-Edge-Server-Technologien für den Energiemarkt Mitteilungen Technik Veranstaltungen 23. September 2019 Neue Klasse robuster Computing-Engines für die Digitalisierung der Öl- und Gasindustrie (WK-intern) - Deggendorf - congatec - ein führender Anbieter standardisierter und kundenspezifischer Embedded Computer Boards und Module - stellt neue robuste Embedded-Edge-Server-Technologien vor, die für die Digitalisierung der Öl- und Gasindustrie im Upstream- und Midstream-Sektor entwickelt wurden. Beide Sektoren sind durch verteilte Anlagen und Infrastrukturen in rauem Umfeld gekennzeichnet. Für die digitale Transformation, die ein enormes Potenzial für Kosteneinsparungen eröffnet, benötigen sie deshalb ultra-robuste Embedded-Computing-Plattformen. "Die Internationale Energieagentur schätzt, dass die Digitalisierung im Öl- und Gassektor die Produktionskosten um bis zu 20 Prozent senken kann. Laut der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC bieten
TÜV SÜD feiert Laborerweiterung in Straubing E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 23. September 2019 München. TÜV SÜD investiert in Niederbayern. Ab dem 26. September geht das Labor in Straubing mit erhöhter Prüfkapazität an den Start. (WK-intern) - Möglich ist dies durch den Neubau einer weiteren EMV-Absorber-Halle mit über 200 qm. Investiert wurden in den Standort Straubing mit Bau und Messequipment über eine Million Euro. Das Straubinger Kompetenzzentrum hat sich auf die Prüfung Elektromagnetischer Verträglichkeit (EMV) spezialisiert und bietet in den Testlaboren sowohl für den deutschsprachigen als auch für den internationalen Markt Produktprüfungen an. Seit der Übernahme der Straubinger Senton GmbH (eines der ersten EMV-Prüflabore Deutschlands) im Jahr 2008 wurde kontinuierlich in die Weiterentwicklung investiert. Zum einen in die
Enttäuschung dominiert: Vorschlag des Klimakabinetts ist ein mutloses Konglomerat ohne geringste Ambitionen Aktuelles Mitteilungen Ökologie Technik 21. September 2019 bne-Statement zum Vorschlag des Klimaschutzkabinetts (WK-intern) - Gestern hat das Klimakabinett unter Vorsitz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) „Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm 2030“ vorgelegt. Das Ergebnis der Verhandlungen des Klimakabinetts kommentiert Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft, bne: „Das Klimakabinett hat eine große Chance vertan. Ihm ist es nicht gelungen, sich auf ein Maßnahmenpaket zu einigen, dass dem einfachen, wirkungsvollen Prinzip folgt: Klimaschädliches Verhalten muss wesentlich teurer werden, klimaschonendes Verhalten muss sich lohnen. Statt des großen Wurfs gibt es ein mutloses Konglomerat ohne geringste Ambitionen. Und das, obwohl die Klimaziele für 2030 bereits seit neun Jahren feststehen und auch klar ist, dass
IWO-Institut sieht beim Klimaschutzprogramm massive Nachteile für Menschen im ländlichen Raum Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 21. September 2019 Eckpunkte Klimaschutzprogramm zur Heizungserneuerung (WK-intern) - Der Beschluss des Klimakabinetts, die Neuinstallation reiner Öl-Brennwertgeräte ab 2026 zu verbieten und kurzfristig auch die Fördervoraussetzungen für Öl-Hybridheizungen, die erneuerbare Energien einbinden, einzuschränken, ist kontraproduktiv und ungerecht. "Millionen Menschen, die im ländlichen Raum leben, sollen nicht nur zusätzliche Auflagen bei der Heizungsmodernisierung bekommen. Sie werden auch bei Fördermaßnahmen massiv benachteiligt. Das führt zu Verunsicherung und Attentismus bei den betroffenen Hauseigentümern und ist nicht nachvollziehbar", erklärt Adrian Willig, Geschäftsführer des IWO-Instituts. Hinzu kommt: Selbst Eigentümer, die erneuerbare Energien in eine Öl-Hybridheizung einkoppeln wollen, gehen bei der Fördermittelvergabe künftig leer aus. Im Vergleich zu Hausbesitzern mit Gasanschluss kann der
dena-Chef Kuhlmann: Klimapaket kann Einstieg in Kurswechsel sein Aktuelles Ökologie Technik 21. September 2019 Vorgeschlagene Instrumente sind richtig, aber noch nicht ausreichend (WK-intern) - Entscheidend sind jetzt die Ausgestaltung und das Monitoring Zu den Eckpunkten für das Klimaschutzprogramm 2030, das die Bundesregierung heute vorgestellt hat, sagt Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena): "Der 20. September war ein bedeutender Tag für den globalen Klimaschutz - vor allem wegen der weltweiten Demonstrationen und Klimastreiks. Das sollte alle Entscheidungsträger weltweit ermutigen, den Klimaschutz ernsthaft voranzubringen. Das Klimapaket der Bundesregierung kann ein Einstieg in einen Kurswechsel sein. Die dafür nötigen Instrumente sind enthalten: eine Bepreisung von CO2 und eine Flankierung durch vielfältige Programme, die Wechseloptionen für Verbraucher und Industrie
Energiebranche auf Sparflamme: Unternehmen lassen große Potentiale der Digitalisierung noch ungenutzt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Technik 20. September 2019 Mehr als ein Drittel der Energieunternehmen steht noch am Anfang der digitalen Transformation Lediglich 7% gehören zu den digitalen Champions Chemieunternehmen machen die größten Fortschritte bei der Digitalisierung Noch wenige Unternehmen sehen finanzielle Vorteile durch digitale Technologien (WK-intern) - München - Für Unternehmen aus der Energiebranche besteht noch großer Aufholbedarf bei der digitalen Transformation. Bisher nutzen erst 7% der Energieversorger, Chemieunternehmen sowie Öl- und Gaskonzerne umfassend digitale Technologien und besetzen damit die Position als digitale Champions. 37% zählen hingegen zu den digitalen Neulingen, die bisher bloß sehr beschränkt digitale Applikationen anwenden. Dazwischen stehen 36% digitale Mitläufer, die sich neuen Technologien zwar nicht verschließen, aber auch keine
Netzausbau für den Transport des Windstroms zu den Ballungsgebieten Produkte Technik Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 19. September 2019 15 Millionen Euro Investitionen von E.DIS für Netzsicherheit in Mecklenburg-Vorpommern. Infos zu Projekten für die Energiewende unter www.e-dis.de. (WK-intern) - Rostock. Mecklenburg-Vorpommerns größter regionaler Netzbetreiber E.DIS hat ein Projekt für den Netzausbau und Transport der Erneuerbaren Energien erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Ersatzbau der Hochspannungsleitung zwischen Rostock und Güstrow wird der Ausbau des Stromnetzes von E.DIS für die Energiewende weiter vorangetrieben. Der Netzbetreiber hat die bestehende Stromleitung aus dem Jahr 1954 standortgleich ersetzt und sorgt damit weiterhin für Netzsicherheit in Mecklenburg-Vorpommern. E.DIS hat für den Transport Erneuerbarer Energien insgesamt 36 Kilometer der 110-Kilovolt-Leitung ausgetauscht und hierfür 15 Millionen Euro investiert. Damit grüner Strom von
Pilotversuch: SH Netz testet Wasserstoffbeimischung ins Erdgasnetz Ökologie Technik 19. September 2019 Test-Premiere: 20 Prozent Wasserstoffbeimischung in Erdgasnetz (WK-intern) - SH Netz untersucht Endgeräte auf Verträglichkeit. 20 Prozent Wasserstoff im Erdgasnetz - Ob Heizungen und andere Gasgeräte dies vertragen, untersucht derzeit die Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) – unter Federführung ihrer Schwestergesellschaft Avacon in einem gemeinsamen Feldtest mit dem Deutschen Verband der Gas- und Wasserwirtschaft DVGW. Der Versuch findet in dem Ort Schopsdorf in Sachsen-Anhalt statt. Das bestehende Gasnetz stellt einen idealen Speicher für grünes Gas dar, das mittels der Elektrolyse aus grünem Strom gewonnen wird. Die Power-to-Gas-Technologie kann die Dekarbonisierung des bislang vernachlässigten Wärmesektors vorantreiben. So hat die HanseWerk-Tochter Schleswig-Holstein Netz kürzlich in Brunsbüttel die