CO₂-Steuer-Kostenaufteilungsgesetz wird erstmals seit seinem Inkrafttreten grundlegend erweitert Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik 17. Juli 2026 Müller Radack Schultz zum Gebäudemodernisierungsgesetz: Neue Kostenregeln für Vermieter und Mieter (WK-intern) - Das CO₂-Steuer-Kostenaufteilungsgesetz wird erstmals seit seinem Inkrafttreten im Jahr 2023 grundlegend erweitert. Bereits seit 2023 können Vermieter den in den Heizkosten enthaltenen staatlichen CO₂-Steuerpreis nicht mehr vollständig auf ihre Mieter umlegen, sondern müssen, abhängig von der energetischen Qualität des Gebäudes, einen Teil dieser Kosten selbst tragen. Das Gebäudemodernisierungsgesetz geht nun einen Schritt weiter: Künftig wird es auch für weitere Bestandteile der Heizkosten nicht mehr möglich sein, diese vollständig auf die Mieter umzulegen. Der Deutsche Bundestag hat hierzu am 10. Juli 2026 das Gebäudemodernisierungsgesetz beschlossen. Das Inkrafttreten des Gesetzes ist zum
Gebäudemodernisierungsgesetz: Welche Heizung ist künftig noch erlaubt? Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Technik 15. Juli 2026 IVD zu den wichtigsten Änderungen für Eigentümer und Vermieter (WK-intern) - Der Bundestag hat am 10. Juli 2026 das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) beschlossen. Es ersetzt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) aus dem Jahr 2023 und bringt zahlreiche Änderungen für Eigentümer und Vermieter mit sich. „Viele Eigentümer fragen sich derzeit, welche Heizungsanlage sie künftig noch einbauen dürfen. Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz werden einzelne Regelungen vereinfacht. Allerdings kommen auch neue Belastungen auf Vermieter zu “, so Henner Schmidt, Energieexperte des Immobilienverband Deutschland IVD. Bestehende Heizungen dürfen weiter betrieben werden Eine der Änderungen: Die bisherige Pflicht, mehr als 30 Jahre alte Konstanttemperaturkessel stillzulegen, entfällt. Bestehende Heizungen dürfen weiter betrieben werden, solange sie
Gebäudemodernisierungsgesetz: Technologieoffenheit gestärkt, Umsetzung bleibt entscheidend Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 14. Juli 2026 Das Gebäudemodernisierungsgesetz schafft die starre 65-Prozent-Vorgabe ab und hält Gas- und Ölheizungen weiter offen. (WK-intern) - Für den MEW ist das ein wichtiger Schritt zu mehr Technologieoffenheit. Treppenregelung und Länderöffnungsklausel bleiben jedoch Schwachpunkte. Der Bundestag und der Bundesrat haben dem Gebäudemodernisierungsgesetz zugestimmt. Aus Sicht der Mittelständischen Energiewirtschaft Deutschland (MEW) ist damit ein wichtiger Schritt hin zu mehr Technologieoffenheit im Wärmemarkt gelungen. Die bisherige pauschale 65-Prozent-Vorgabe für neue Heizungen wird abgeschafft. Gas-, Öl- und Flüssiggasheizungen bleiben grundsätzlich möglich. Ein konkretes Auslaufdatum für Gas- und Ölheizungen wird nicht festgeschrieben. „Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz wird ein zentraler Konstruktionsfehler des bisherigen Heizungsgesetzes korrigiert. Eigentümer erhalten beim Heizungstausch wieder mehr
Netzentgelte und CO₂-Steuern: Neue fossile Heizung kostet Verbrauchern 275 Euro im Jahr mehr Behörden-Mitteilungen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 15. Mai 2026 Finanztip-Rechnung: Neue fossile Heizung kostet Vermieter 275 Euro im Jahr mehr – pro Wohnung (WK-intern) - Neue Gas- und Ölheizungen sollen nach den Plänen der Bundesregierung zwar wieder erlaubt sein, könnten aber teuer werden. Sie müssen nach dem Einbau schrittweise auf teurere klimafreundliche Brennstoffe umgestellt werden. Um Mieter zu schützen, sollen diese Mehrkosten künftig zwischen Mietern und Vermietern aufgeteilt werden. Eine Beispielrechnung des unabhängigen Geldratgebers Finanztip zeigt: Für eine durchschnittliche Wohnung müssten Vermieter nach aktuellen Preisen rund 275 Euro pro Jahr an zusätzlichen Energiekosten einplanen. Der Kabinettsbeschluss des Gebäudemodernisierungsgesetzes sieht vor, dass sich Mieter und Vermieter die Mehrkosten für neu eingebaute, fossile Heizungen in
Umweltinstitut München warnt: Regierung entzieht dem Klimaschutz Milliarden Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 24. Juni 2025 Das Umweltinstitut München warnt vor den Folgen eines heutigen Kabinettsbeschlusses: (WK-intern) - Die Bundesregierung will die Gasspeicherumlage künftig aus dem Klima- und Transformationsfonds bezahlen. So könnten etwa 3,4 Milliarden Euro in fossile Subventionen fließen – und beim Klimaschutz fehlen. Dabei braucht das Land dieses Geld dringend, um fossile Heizungen durch klimafreundliche Technik zu ersetzen. Dazu Till Irmisch, Referent für Energie und Klima am Umweltinstitut: "Die Regierung investiert noch immer viel zu wenig in den klimafreundlichen Umbau unserer Infrastruktur. Vor allem der Gebäudesektor verfehlt seit Jahren seine Ziele. In Zeiten immer neuer Hitzerekorde ist es nicht nachvollziehbar, warum die Koalition nun ausgerechnet Gelder aus dem Klima-
EU-Gebäudeenergieeffizienz: EU-Parlament nimmt Pläne für CO2-ärmere Gebäude an Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Verbraucherberatung 16. März 2024 Am Dienstag nahm das Parlament bereits mit dem Rat vereinbarte Pläne an, die dazu beitragen sollen, den Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen von Gebäuden zu senken. Das europäische Klimagesetz wir durchgedrückt (WK-intern) - Die vorgeschlagene Überarbeitung der Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden soll dafür sorgen, dass der Gebäudebereich in der EU zum einen bis 2030 wesentlich weniger Treibhausgasemissionen erzeugt und Energie verbraucht und zum anderen bis 2050 klimaneutral wird. Außerdem sollen mehr Gebäude mit den schlechtesten Werten renoviert werden, und auch der Austausch von Informationen über die Gesamtenergieeffizienz soll besser werden. Emissionsreduktionsziele Ab 2030 sollen alle Neubauten emissionsfrei sein. Für Neubauten, die Behörden nutzen oder
Studie: Strafen bis 50.000 € drohen jedem 3. Hausbesitzer, besonders armen Rentnern Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 9. November 20239. November 2023 Jede dritte Heizung ist älter als 20 Jahre # Enteignung in Grün: Mai 2023) zum Gebäudeenergiegesetz festgelegten Vorschriften sollen dazu führen, dass bis spätestens 2045 keine fossil betriebene Heizungsanlage mehr genutzt wird. Wer sich nicht an das neue Heiz-Gesetz von Bundeswirtschaftsminister*in Robert Habeck (Grüne) hält, muss künftig mit Strafen von bis zu 50.000 Euro rechnen. Vielleicht werden die Wünsche von das Bundeswirtschaftsminister*in bald wahr, aus der Toilettenschüssel trinken können und von Würmern und Maden sich zu ernähren? bevor in Deutschland millionen Menschen erfrieren? (WK-intern) - BDEW veröffentlicht aktuelle Daten zum Heizungsmarkt in Deutschland. Wie alt sind die Heizungen in Deutschland? Wie sieht die
Gebäudeenergiegesetz: Hohe Geldbußen stehen für falsches Heizen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 1. November 20231. November 2023 Bußgelder bis 50.000 Euro bei Verstößen gegen neues Heizungsgesetz (WK-intern) - Wer sich als Hausbesitzer keine neue Heizung, z.B. Wärmepumpe, leisten kann, wir enteignet. Hier ein Link zum Gebäudeenergiegesetz Ein Video: JETZT werden wir ARM: Gebäudeenergiegesetz | Prof. Dr. Christian Rieck Prof. Dr. Christian Rieck Videobild: Gebäudeenergiegesetz: Hohe Geldbußen stehen für falsches Heizen
Zur Novelle des GEG: Verunsicherung bei den Umsetzern der Energie- und Wärmewende vermeiden! Dezentrale Energien Technik 17. Mai 2023 Verbände der Elektro- und Wärmepumpenindustrie sowie der Energie- und Solarwirtschaft sprechen sich für eine rasche Klärung des weiteren Wegs und ein Inkrafttreten der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes im Jahr 2024 aus (WK-intern) - In einem gemeinsamen Brief rufen der Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. (BNE), der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW), der Bundesverband Wärmepumpe e.V. (BWP) und der Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) die Mitglieder des Deutschen Bundestages dazu auf, die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) bis zur parlamentarischen Sommerpause zum Abschluss zu bringen. Die Branchen verlassen sich auf die angekündigte Regelung, bei jeder neuen Heizung einen Anteil von mindestens 65 % erneuerbaren Energien einzusetzen. Während
Koalitionsentscheidung für die energieaufwendige Wasserstoffherstellung Mitteilungen Ökologie Wasserstofftechnik 29. März 2023 Technologieoffenheit ist wichtiges Signal für Deutschlands Wärmezukunft (WK-intern) - Gestern hat sich der Koalitionsausschuss auf unterschiedliche Erfüllungsoptionen zur Ausgestaltung des Gebäudeenergiegesetzes geeinigt. Konkret hat Bundesfinanzministerminister*in Christian Lindner den Betrieb von Heizungen mit grünem und blauem Wasserstoff sowie Biomasse genannt. Gasheizungen, die mit Wasserstoff oder grünen Gasen betrieben werden können, werden somit verbindlicher Bestandteil der zukünftigen Wärmeversorgung in Deutschland, sofern es eine entsprechende Planung für das Gasnetz gibt. Der DVGW-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Gerald Linke erklärt dazu: „Mit der Einigung im Koalitionsausschuss auf eine größtmögliche Technologieoffenheit im Wärmesektor kann die Transformation endlich Fahrt aufnehmen. Die Türen für grüne Gase im Gebäude sind geöffnet. Angesichts des nach wie
BEE begrüßt Vorschläge zur Reform des Gebäudeenergiegesetzes; Kabinett darf nicht dahinter zurückfallen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Solarenergie Technik 2. März 2023 „Die gesetzliche Festschreibung der Nutzung von 65 Prozent Erneuerbaren Energien beim Tausch bestehender und beim Einbau neuer Heizungen begrüßen wir sehr. (WK-intern) - Hinter diese Vorgabe darf die Bundesregierung nicht mehr zurückfallen“, kommentiert Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), den Referentenentwurf zur Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). „Fossile Heizungen müssen jetzt schnell raus aus den Kellern, damit wir die Klimaziele erfüllen und für eine nachhaltige Versorgungssicherheit sorgen. Um soziale Verwerfungen zu vermeiden und die Umrüstung zu ermöglichen, muss die Reform durch ein gezieltes Förderprogramm flankiert werden.“ Insgesamt seien die Vorschläge des Wirtschafts- und Bauministeriums ein guter erster Aufschlag, um die Wärmewende
Wärmepumpen-Absatz in Deutschland steigt um 53 Prozent Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 2. März 2023 Der deutsche Heizungsmarkt boomt: Green-Tech-Heizungen verzeichnen stärkstes Wachstum im Wärmemarkt 655.000 neue Gas -und Ölheizungen belasten Klimabilanz Deutsche Verbraucher riskieren fossile Kostenfalle (WK-intern) - 2022 sind knapp eine Million Heizungen neu installiert worden, wie der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie BDH berichtet. Klimafreundliche Wärmepumpen verzeichnen mit 236.000 Stück den stärksten Anstieg - plus 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Überraschend: Zwei Drittel aller verkauften Heizungen werden mit Gas oder Öl betrieben - 655.000 neue fossile Einheiten belasten mit ihren CO2-Emissionen das Klima. "Das starke Wachstum der klimaneutralen Wärmeerzeuger in Deutschland ist beeindruckend", sagt Dr. Kai Schiefelbein, Geschäftsführer von Stiebel Eltron. "Wir, die Hersteller von Green-Tech-Systemen, haben trotz sprunghaft