In Saerbeck / NRW baut Enapter Massenproduktion für Wasserstoff-Elektrolyseure auf Erneuerbare & Ökologie News allgemein Ökologie Technik 14. Oktober 2020 In der Klimakommune Saerbeck entsteht der Enapter Campus mit bis zu 300 Arbeitsplätzen (WK-intern) - Enapter, führend in der innovativen AEM-Elektrolysetechnologie, hat Pläne zum Bau seiner ersten Massenfertigung in Nordrhein-Westfalen angekündigt. Der Enapter Campus wird in der Klimakommune Saerbeck entstehen. Hier werden zukünftig die modularen Systeme für die Herstellung von grünem Wasserstoff in großen Stückzahlen gefertigt und weiterentwickelt. In der geplanten Produktionsstätte im Münsterland sollen mehr als 100.000 Elektrolyseur-Einheiten pro Jahr gefertigt werden. Die heute im italienischen Pisa bestehende Serienproduktion wird weiterhin ausgebaut und ergänzt die Produktionskapazitäten. Heute nutzen bereits Unternehmen aus 33 Ländern Enapters hocheffiziente AEM-Elektrolyseure (Anion Exchange Membrane), um fossile Brennstoffe
JA Solar liefert Module für die ersten schwimmenden PV-Anlagen in Spanien und Malaysia Mitteilungen Solarenergie Technik 14. Oktober 2020 JA Solar gab kürzlich bekannt, dass es alle Photovoltaik (PV)-Module für Spaniens erste netzgekoppelte schwimmende Solaranlage geliefert hat, die sich im Stausee Sierra Brava in der Region Extremadura befindet. (WK-intern) - Dieses Projekt ist erfolgreich an das Netz angeschlossen und in Betrieb genommen worden. Das 1,1 MW-Projekt verwendet mono- und bifaziale Module von JA Solar, die in verschiedenen Ausrichtungen und Neigungswinkeln unter Verwendung verschiedener schwimmender Systeme installiert werden. Der Vergleich ihrer Unterschiede hinsichtlich Energieertrag, Wartungskosten usw. wird wichtige Anhaltspunkte für die Entwicklung schwimmender PV-Projekte liefern. Im Vergleich zu einer herkömmlichen bodenmontierten PV-Anlage kann eine schwimmende Solaranlage die benötigten Landressourcen reduzieren, während das Wasser dazu
Atomkernkraftwerk Brunsbüttel: Fehleinleitung/Abweichung bei der Befüllung von Fässern mit radioaktiven Abfällen Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 13. Oktober 2020 BRUNSBÜTTEL/KIEL. Im Kernkraftwerk Brunsbüttel ist es zu einem meldepflichtigen Ereignis im Zusammenhang mit der Abfertigung von Abfallfässern mit Metallschrotten gekommen. (WK-intern) - Das teilte die schleswig-holsteinische Reaktorsicherheitsbehörde heute (13. Oktober) in Kiel mit. Bei dem Ereignis wurden bei begleitenden Kontrollen durch Sachverständige an vier Fässern Befüllungen mit nichtmetallischen radioaktiven Abfällen festgestellt, die von der vorliegenden Dokumentation zu der Abfallkampagne abweichen. Die Abfälle waren durchweg als Metalle deklariert worden, vorgefunden wurden aber auch Bauschutte und Verpackungsreste. Die für den Strahlenschutz relevanten Daten waren jedoch richtig dokumentiert. Die Fässer und deren Inhaltsangaben waren im Kernkraftwerk sämtlich in einem rechnergestützten Verarbeitungssystem erfasst worden, das als Sicherheitssystem eingestuft
WestfalenWIND-Nachtkennzeichnung: Mit Nachhaltigkeit für einen sicheren und dunklen Himmel über Paderborn Finanzierungen Kooperationen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 13. Oktober 2020 Lanthan Safe Sky und windCORES kooperieren für nachhaltiges BNK System (WK-intern) - Die Umrüstung von Windparks mit der sogenannten bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung (BNK) geht mit großen Schritten voran. Für die Anwohner von Windkraftanlagen dürfte das eine gute Nachricht sein. Denn: Durch die neue Technik wird das nächtliche rote Blinken der Windräder um bis zu 98 Prozent reduziert, weil die Signalleuchten nur noch dann aktiviert werden, wenn sich ein Flugzeug dem Windpark nähert. Wegebereiter und einer der führenden Anbieter dieser Technik ist die Firma Lanthan Safe Sky. Bei der Entwicklung des Systems verfolgte das Unternehmen von Anfang an einen nachhaltigen Ansatz. So ist es dank der
Energiewende: Hafenbetrieb Rotterdam Teil des neuen Future Fuels Network Kooperationen Mitteilungen Ökologie Technik Veranstaltungen 13. Oktober 2020 Der Hafenbetrieb Rotterdam gehört zu einem neuen „Future Fuels Network“ von Hafenorganisationen, das am 6. Oktober auf der maritimen SIBCON-Konferenz in Singapur angekündigt wurde. (WK-intern) - Gemeinsam mit den Schwesterunternehmen aus Singapur und Japan wird der Hafenbetrieb Rotterdam einen Strategieplan zur weiteren Einführung kohlenstoffarmer und sauberer Kraftstoffe für den maritimen Sektor entwickeln. Neben der Forschung und Entwicklung werden die Mitglieder an möglichen gemeinsamen Bunker-Pilotläufen mit ausgewählten Reedereien zusammenarbeiten, um die Dekarbonisierung der Schifffahrtsindustrie zu beschleunigen. Auf der Singapore International Bunkering Conference and Exhibition (SIBCON) wurde die Kooperationsvereinbarung virtuell unterzeichnet. Nach Ansicht von Allard Castelein, Generaldirektor des Hafenbetriebs Rotterdam, befindet sich „die Welt mit
Die deutsche Klima-Wissenschafter sehen unerreichbare politische Plan-Ziele Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. Oktober 2020 Kommentar von Andreas Kuhlmann zur Studie des Wuppertal-Instituts: "Anvisierte Ziele scheinen durch vorgestellte Eckpunkte unerreichbar" (WK-intern) - "Die vom Wuppertal-Institut im Auftrag von Fridays for Future erstellte und heute vorgestellte Studie "Wie Deutschland bis 2035 CO2-neutral werden kann" beschreibt Eckpunkte, die für eine Klimaneutralität Deutschlands bereits im Jahr 2035 umgesetzt werden müssten. Sie weist zurecht darauf hin, dass die gegenwärtigen ebenfalls sehr ambitionierten Zielvorgaben der Bundesregierung für die sich aus dem Pariser Klimaabkommen ergebenden Zielvorgaben für Deutschland nicht ausreichen. Bedauerlicherweise fehlt es den darin beschriebenen Eckpunkten an nachvollziehbaren Machbarkeitspfaden. Sie enthält im Gegenteil Eckpunkte, die ein Erreichen der von dieser Studie anvisierten Ziele
Memorandum of Understanding zur Gestaltung der Zukunft des Industrie- und Innovationsstandorts Berlin Kooperationen Mitteilungen Technik 13. Oktober 2020 Land Berlin und Siemens Energy unterzeichnen Absichtserklärung für gemeinsames Standort- und Strukturkonzept Siemens Energy wird Konzernleitung in Berlin ansiedeln Mehrere Standorte in der Prüfung, insbesondere der Standort Berlin-Moabit (WK-intern) - Das Land Berlin und Siemens Energy haben heute im Roten Rathaus in Berlin ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Mit der Absichtserklärung verständigen sich die Parteien darauf, ein gemeinsames Standort- und Strukturkonzept für die Ansiedlung der Konzernleitung von Siemens Energy in Berlin zu erarbeiten. Unterzeichnet wurde das MoU vom Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, von den beiden Bürgermeistern und Senatoren Ramona Pop (Wirtschaft, Energie und Betriebe) und Dr. Klaus Lederer (Kultur und Europa) sowie
TÜV SÜD: Harmonisierte Standards sorgen für mehr Nachhaltigkeit Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Technik Techniken-Windkraft Windenergie 13. Oktober 2020 Weltweit anerkannte Standards sind für den Schutz der Erde von entscheidender Bedeutung. (WK-intern) - Darauf weist TÜV SÜD anlässlich des World Standards Day am 14. Oktober 2020 hin. Der World Standards Day ist eine Initiative der International Electrotechnical Commission (IEC), der International Organization for Standardization (ISO) und der International Telecommunications Union (ITU). Mit mehr als 25.000 Mitarbeitern in rund 50 Ländern ist TÜV SÜD einer der führenden Anbieter für Testing, Inspection and Certification (TIC) weltweit. „Protecting the planet with standards“ – vor dem Hintergrund der Klimaschutzdiskussion und der Fridays-for-Future-Bewegung ist das Motto des World Standards Day 2020 an Aktualität kaum zu überbieten. „Nachhaltigkeit ist
Mit den Handelsabkommen wie CETA über den Tisch gezogen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 13. Oktober 2020 CETA ist noch lange nicht entschieden Bundesverfassungsgericht berät heute über Organklage gegen EU-Kanada-Abkommen CETA Nichtregierungsorganisationen fordern Stopp des Abkommens (WK-intern) - Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) verhandelt am heutigen Dienstag über eine Organklage der Linksfraktion im Bundestag wegen des Handels- und Investitionsschutzabkommen der EU mit Kanada (CETA). Dabei geht es um die Frage, ob der Bundestag ausreichend beteiligt war, als der EU-Ministerrat 2016 die Unterzeichnung und die vorläufige Anwendung des Abkommens beschloss. Das zivilgesellschaftliche Netzwerk Gerechter Welthandel betont, dass die Kritik, die sich gegen die Inhalte von CETA wendet, weiterhin Bestand hat. „Sollte CETA vollständig ratifiziert werden, können die CETA-Ausschüsse ohne Einbeziehung der Parlamente weitreichende Entscheidungen treffen. Dies
Umweltinstitut München: Stromversorgung in Belgien auch ohne umstrittene Reaktoren Doel 1 und 2 gewährleistet Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. Oktober 2020 Die Sicherheit der Stromversorgung in Belgien wäre durch eine sofortige Abschaltung der Atomreaktoren Doel 1 und 2 nicht beeinträchtigt. (WK-intern) - Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Umweltinstitut München. Unter Beibehaltung der bisherigen Importstromkapazitäten ist sogar ein vollständiger Atomausstieg Belgiens machbar. „Die sofortige Abschaltung der Reaktoren Doel 1 und 2 würde die Versorgungssicherheit in Belgien nicht negativ beeinträchtigen“, stellt die Autorin des Papiers, Anika Limbach, fest. „Ein Kapazitätszuwachs grundlastfähiger Leistung innerhalb der letzten vier Jahre – insbesondere von Gaskraftwerken – gleicht den Wegfall der beiden Meiler mehr als aus.“ Die Atomreaktoren im belgischen Doel sind hoch umstritten. Mit Brennstoff versorgt werden sie seit
Agora Energiewende: Warmmiete macht CO2-Preis auf Öl und Gas mieterfreundlich Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik 13. Oktober 2020 Pauschalmieten für Wohnen und Wärme geben Mietern Anreize zum klimafreundlichen Heizen und Gebäudeeigentümern für energetische Sanierungen. (WK-intern) - Schwedische Gebäude wurden dadurch schon nahezu CO2-frei. Die Umstellung des deutschen Mietmarkts von Kalt- auf Warmmieten kann den klimafreundlichen Umbau von Mietshäusern fördern und gleichzeitig Mieter vor teuren, ineffizienten Modernisierungen schützen. Vorbild ist Schweden, wo seit dem Jahr 2000 eine Kombination aus steigenden CO₂-Preisen bei gleichzeitiger Einführung des Warmmieten-Prinzips gilt. Die Emissionen der dortigen Haushalte sind seither um 95 Prozent gesunken. Agora Energiewende hat nun gemeinsam mit der Universität Kassel einen Vorschlag vorgelegt, wie Klimaschutz mithilfe des Warmmieten-Prinzips auch in deutschen Mietshäusern attraktiv wird. Ein
EnBW kann sich erfolgreich mit Kapital versorgen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 13. Oktober 2020 EnBW begibt erfolgreich zehnjährige Anleihe in Höhe von 500 Millionen Euro Attraktive Konditionen Portfolioumbau der vergangenen Jahre wird honoriert Investoren unterstützen strategische Weiterentwicklung (WK-intern) - Karlsruhe - Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG hat heute eine Unternehmensanleihe mit einem Volumen in Höhe von 500 Millionen Euro begeben. Die Anleihe mit einer Laufzeit von 10 Jahren hat einen Kupon von 0,250 Prozent. Dank hoher Nachfrage – die Anleihe war 4-fach überzeichnet - konnte EnBW attraktive Konditionen realisieren. Es ist die dritte Emission der EnBW im laufenden Geschäftsjahr nach einer Senioranleihe mit einem Volumen von 500 Millionen Euro Anfang April und einer Grünen Nachranganleihe über 500 Millionen Euro Mitte