Bundespräsident überreichte heute in Essen höchstdotierten Umweltpreis Europas Ökologie 9. November 2015 Gauck fordert von UN, für den Klimaschutz „endlich das Erforderliche in die Wege zu leiten“ (WK-intern) - Bundespräsident Joachim Gauck würdigte heute die neuen „herausragenden Empfänger“ des Deutschen Umweltpreises der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) als „Persönlichkeiten, denen wir alle viel zu verdanken haben und die heute verdientermaßen ausgezeichnet werden: An Ihnen richten wir uns auf.“ Aus den Händen Gaucks und der DBU-Kuratoriumsvorsitzenden und Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, nahmen in Essen der Klima- und Meeresforscher Prof. Dr. Mojib Latif (61, Kiel) und der global agierende Nachhaltigkeitswissenschaftler Prof. Dr. Johan Rockström (49, Stockholm) den höchstdotierten unabhängigen Umweltpreis Europas in Empfang. Sie erhalten je
Zweite Kampagne zur Beendigung der illegalen Fischerei im Südpolarmeer Ökologie 9. November 2015 Sea Shepherd kündigt „Operation Icefish 2015/16“ an (WK-intern) - Nach dem beispiellosen Erfolg von „Operation Icefish“ hat Sea Shepherd heute seine zweite Kampagne angekündigt, bei der Wilderer des Schwarzen Seehechts und des Riesen-Antarktisdorsches ins Visier genommen werden sollen: „Operation Icefish 2015/2016“. Captain Sid Chakravarty ist zu dieser Kampagne zurückgekehrt und wird sie anleiten. Dabei wird Sea Shepherd seine Aufmerksamkeit ein weiteres Mal auf das Verteidigen der unberührten Gewässer der Antarktis richten, mit dem Ziel, das illegale Fischen des bedrohten Antarktisdorsches in dieser Region zu beenden. Die STEVE IRWIN, das Flaggschiff der Sea Shepherd-Flotte, wird im Dezember das australische Melbourne verlassen, um das rechtsfreie Gebiet
Droht die Nordsee zu einem Friedhof für Ölplattformen zu werden? Ökologie 7. November 2015 Der anhaltend fallende Ölpreis zwingt die britische und norwegische Ölförderung zu neuen Ausrichtungen. (WK-intern) - Gleichzeitig verringert Saudi Arabien seinen Öl-Verkaufspreis für Europa. Bohrinseln können in der Nordsee nicht mehr Gewinne garantieren. UK bietet Ölförderern Steuererleichterungen, Norwegens größter Ölkonzern hat Bohrvorhaben gestrichen, Verträge zur Nutzung von Bohrinseln aufgehoben oder ausgesetzt. PM: WK
Bioplastik aus Naturfasern, eine Alternative zum herkömmlichen Kunststoffen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. November 2015 Die Klimastiftung Schweiz unterstützt neun Projekte von Schweizer und Liechtensteiner KMU (WK-intern) - Kunststoff wird zum Naturstoff Die Klimastiftung Schweiz spricht 400‘000 Franken für Projekte von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Gefördert werden neben Energiespar-Projekten auch Innovationen wie die Weiterentwicklung eines Plastiks aus natürlichen Rohstoffen und die Produktion von Pflanzenkohle. Mit Plastik aus Naturfasern hat ein Zürcher KMU eine Alternative zum herkömmlichen Kunststoff gefunden. Hergestellt wird das Bioplastik «FluidSolids» hauptsächlich aus Abfällen der Landwirtschaft und natürlichen Bindemitteln. Das fertige Produkt ist geruchsfrei und stabil. Am Ende seiner Lebensdauer lässt es sich kompostieren. Bisher werden aus dem Kunststoff beispielsweise Stühle, Schaufensterpuppen und Kleiderbügel hergestellt.
Ministertreffen muss Weg zu Durchbruch beim Klimagipfel in Paris ebnen Ökologie 6. November 2015 Am Sonntag beginnende "Pre-COP" soll mögliche Kompromisse für ein von allen Staaten als gerecht empfundenes Abkommen ausloten Etwa 90 Minister aus aller Welt tagen von Sonntag bis Dienstag in Paris, um den Ende des Monats beginnenden Klimagipfel vorzubereiten. "Die Minister müssen den Verhandlern am Ende dieses Treffens klare Signale für mögliche Kompromisse bei den bisherigen Knackpunkten des Klimaabkommens geben. Die Unterhändler können in der ersten Woche des Klimagipfels nur Fortschritte erreichen, wenn die Minister das Mandat für sie erweitern", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. "Dies ist dringend notwendig, damit die Verhandlungen in Paris nicht unter zu hohen Zeitdruck
Atom-Finanz-Kommission nimmt über 130.000 Unterschriften gegen Bad Bank für Atomkraftwerke entgegen Ökologie 6. November 2015 Unterschriftenübergabe an Vorsitzende der Atom-Finanz-Kommission (WK-intern) - Über 130.000 Unterschriften gegen eine „Bad Bank“ für Atomkraftwerke Zum Auftakt der konstituierenden Sitzung der Atom-Finanz-Kommission haben das Umweltinstitut München und die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt über 130.000 Unterschriften an die Vorsitzenden Jürgen Trittin und Matthias Platzeck übergeben. Die Kommission soll bis Ende Januar Vorschläge für die Sicherung der Finanzierung des AKW-Rückbaus und der Lagerung des Atommülls vorlegen. Die UnterzeichnerInnen fordern, dass die Rückstellungen für die Folgekosten der Atomkraft in einen öffentlich-rechtlichen Fonds überführt werden, die Stromkonzerne aber weiterhin eine Nachhaftungs-Pflicht zu erfüllen haben.Aktuell müssen die finanziellen Rücklagen der Energiekonzerne lediglich bilanziert werden. Dadurch steht das Geld zum
Energiespeicher-Förderstopp: Gabriel entscheidet gegen Regierungsgutachter Ökologie Solarenergie 6. November 2015 Politik traut eigenen Gutachtern nicht Fachkenntnis zu - Gabriel will Speicher-Förderstopp nach nur drei Jahren (WK-intern) - Bundestag muss jetzt Energiewende mit Speichern sichern / Selbst Regierungsgutachter empfehlen Weiterentwicklung statt Abschaffung der Förderung Bundeswirtschaftminister Sigmar Gabriel will das Förderprogramm für Solarstromspeicher zum Jahresende abschaffen. Dies geht aus einem aktuellen Schreiben an den Wirtschaftsausschuss im Bundestag hervor. Dazu erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V.: „Wir sind enttäuscht und ohne Verständnis für diese Entscheidung. Der weitere Erfolg der Energiewende ist auf den Ausbau von Speichern dringend angewiesen. Sie sind ein Herzstück der Energiewende.“ Der Zusammenschluss führender Speicher- und Solaranbieter ruft die Abgeordneten des
Deutsche Umwelthilfe: Bundesregierung demoliert Marke Made in Germany Ökologie 6. November 20155. November 2015 Bundesregierung demoliert Marke „Made in Germany“ durch ihre Kapitulation vor den Interessen der Autokonzerne (WK-intern) - Deutsche Umwelthilfe rechnet mit 1,8 Milliarden Euro Steuerausfall durch falsche CO2-Werte bei Pkw-Neuwagen allein in 2015 Kalifornische Luftreinhaltebehörde macht deutschen Regierungsbehörden vor, wie Abgas- und Klimaschutzgesetze konsequent durchgesetzt werden können Bundesverkehrsministerium und Kraftfahrt-Bundesamt zeigen kein Interesse an weiteren Informationen der DUH zu einem getesteten Opel Zafira Diesel mit auffälligen und stark erhöhten NOx-Emissionen DUH setzt Fahrzeugtests trotz Klagedrohungen der Autokonzerne fort Der von VW am 3.11.2015 eingestandene Betrug bei den CO2-Emissionen (und damit Spritverbrauch) von 800.000 Fahrzeugen ist nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) nur die Spitze des
Unterschriftenübergabe an Vorsitzende der Atom-Finanz-Kommission Mitteilungen Ökologie 6. November 20155. November 2015 Über 130.000 Unterschriften gegen eine Bad Bank für Atomkraftwerke (WK-intern) - Zum Auftakt der heutigen konstituierenden Sitzung der Atom-Finanz-Kommission haben das Umweltinstitut München und die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt über 130.000 Unterschriften an die Vorsitzenden Jürgen Trittin und Matthias Platzeck übergeben. Die Kommission soll bis Ende Januar Vorschläge für die Sicherung der Finanzierung des AKW-Rückbaus und der Lagerung des Atommülls vorlegen. Die UnterzeichnerInnen fordern, dass die Rückstellungen für die Folgekosten der Atomkraft in einen öffentlich-rechtlichen Fonds überführt werden, die Stromkonzerne aber weiterhin eine Nachhaftungs-Pflicht zu erfüllen haben. Aktuell müssen die finanziellen Rücklagen der Energiekonzerne lediglich bilanziert werden. Dadurch steht das Geld zum einen nicht in vollem
Europäische Klimaschutzziele sind auch ohne Atomkraft erreichbar Forschungs-Mitteilungen Ökologie 5. November 2015 Photovoltaik und Windkraft können Atomstrom ersetzen – Energieexperten des DIW Berlin: (WK-intern) - Renaissance der Atomkraft ist weder sinnvoll noch nötig Finanzierung des Rückbaus der Atomkraftwerke und der Endlagersuche sollte über öffentlich-rechtlichen Fonds gesichert werden Die europäischen Klimaschutzziele sind nicht gefährdet, wenn bestehende Atomkraftwerke nach und nach abgeschaltet und keine neuen mehr gebaut werden. Das ergeben Fallstudien sowie Szenarioanalysen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), denen zufolge die Emissionsminderungsziele in Europa bei einem deutlichen Ausbau erneuerbarer Energien auch gänzlich ohne Atomkraft erreicht werden können. „Europa braucht die Atomkraft nicht“, sagt Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin. „Deutlich
Strom aus Österreich, sicher und sauber Mitteilungen Ökologie 5. November 2015 Empowering Austria, die Stromstrategie von Oesterreichs Energie 2015-2030 (WK-intern) - Mit einem neuen Ansatz für die Energieversorgung von morgen will Österreichs E-Wirtschaft innovative Impulse für die Energiezukunft aufzeigen. Das erklärte Wolfgang Anzengruber, Präsident von Oesterreichs Energie und CEO von Verbund bei der Vorstellung der Stromstrategie von Oesterreichs Energie: „Das Konzept unter dem Titel Empowering Austria zielt darauf ab, erkannte Hindernisse zu überwinden und mit neuen Partnerschaften eine selbsttragende Entwicklung zu starten, die uns zu mehr Versorgungssicherheit, energetischer Selbstbestimmung und Partizipation führt.“ Kern von Empowering Austria ist es, mehr Strom aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen, zu nutzen und gemeinsam mit den tausenden neuen Stromproduzenten
G20: Globale Allianz fordert mehr Anstrengungen im Bereich Energieeffizienz Erneuerbare & Ökologie Ökologie 5. November 2015 Vor dem anstehenden G20-Gipfeltreffen in Antalya (15./16. November 2015) hat eine internationale Allianz von Organisationen aus 18 Ländern die Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten aufgerufen, mehr Anstrengungen zur Steigerung der Energieeffizienz zu unternehmen, darunter die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF). (WK-intern) - Die Unterzeichner fordern, dass Energieeffizienzmaßnahmen als zentrale Infrastrukturinvestitionen anerkannt und verfolgt werden (Den Aufruf finden Sie hier: https://goo.gl/2AbpUx). In den kommenden Jahren werden in den G20-Staaten Infrastrukturinvestitionen in Höhe von circa 90 Billionen US-Dollar erwartet. Die Unterzeichner, u. a. aus Australien, der Türkei, Brasilien, Frankreich, Kanada, Indonesien, Südafrika und den USA, rufen dazu auf, diese Investitionen so zu tätigen, dass eine energetisch nachhaltige Infrastruktur entsteht. Die Organisationen betonen, nur mit einer klaren Effizienzstrategie ließen sich die Energiesicherheit verbessern, der Bedarf an Kraftwerken