Ressourceneffizienz und biologische Vielfalt in der Grünen Stadt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 23. März 2016 IÖR-Jahrestagung 2016 (WK-intern) - Zielkonflikte in der „Grünen Stadt“ Ressourceneffizienz und Schutz der biologischen Vielfalt - diese wichtigen Ziele nachhaltiger Entwicklung stehen im Mittelpunkt der Jahrestagung des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) am 1. Juni 2016 im Deutschen Hygiene-Museum Dresden. Gemeinsam mit Gästen beleuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IÖR das Spannungsfeld zwischen nationalen Strategien und Umsetzung in der kommunalen Praxis. Ressourceneffizienz und Schutz der biologischen Vielfalt – diese Ziele nachhaltiger Entwicklung sind auch für die „grüne“, die ökologisch nachhaltige Stadtentwicklung von zentraler Bedeutung. Zugleich bringen diese Nachhaltigkeitsziele für kommunales Handeln teils widersprüchliche Implikationen mit sich. Die Stadt wird zum Ort, an dem unterschiedliche Anforderungen
Gewässerkunde auf dem 18. Tag der Hydrologie in Koblenz Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 21. März 2016 Hochschule Koblenz und Bundesanstalt für Gewässerkunde richteten „Tag der Hydrologie 2016“ aus (WK-intern) - Weit mehr als 300 Hydrologinnen und Hydrologen aus sechs Nationen nahmen am „Tag der Hydrologie 2016“ an der Hochschule Koblenz teil, der diesmal unter dem Motto „Wasserressourcen – Wissen in Flussgebieten vernetzen“ stand. Der inzwischen 18. „Tag der Hydrologie“ findet jährlich an einer anderen Hochschule im deutschsprachigen Raum statt. Angesichts der regionalen Nähe und der passenden Kompetenzen veranstalteten die Hochschule Koblenz und die Bundesanstalt für Gewässerkunde die Hydrologentagung in diesem Jahr gemeinsam am RheinMoselCampus. KOBLENZ. Weit mehr als 300 Hydrologinnen und Hydrologen aus sechs Nationen nahmen am „Tag der Hydrologie
Zahl zum Weltwassertag: 98 Liter verbrauchten die Deutschen durchschnittlich täglich Mitteilungen Ökologie 21. März 2016 Nutzerverhalten bestimmt Verbrauch maßgeblich (WK-intern) - Rund 98 Liter Warm- und Kaltwasser verbrauchten die Deutschen im Jahr 2015 durchschnittlich pro Person und Tag. Davon macht der größte Anteil mit 68 Litern das kalte Wasser aus. Die Höhe des aktuellen Wasserverbrauchs ist das Ergebnis einer anonymisierten Auswertung der Abrechnungsdaten von 35.650 deutschen Haushalten durch den Energiedienstleiter Techem. Der Energieverbrauch für Trinkwarmwasser wird, abgesehen von der Erzeugung und Bereitstellung, durch das individuelle Nutzerverhalten bestimmt. Die Gebäudedämmung spielt eine untergeordnete Rolle. Neben einer effizienten Wärmeerzeugung lassen sich jedoch mit gut gedämmten Rohrleitungen Energieverluste vermeiden. Da in einem durchschnittlichen Haushalt etwa ein Viertel der Energiekosten (ohne Strom) auf die
Ungenutztes Potenzial: Die Donau als Transportweg Forschungs-Mitteilungen Ökologie 21. März 2016 Europas Flüsse könnten viel effizienter für den Gütertransport genutzt werden. (WK-intern) - Dafür müsste man bestehende internationale Regeln aber konsequent umsetzen. Der Gütertransport auf Schiffen ist sicher, effizient und meist umweltfreundlicher als mit anderen Transportmitteln. Trotzdem setzen wir in großen Teilen Europas heute noch immer hauptsächlich auf Straße und Bahn. Im internationalen Forschungsprojekt NEWS (Next generation European Inland Waterway Ship and logistics system), geleitet von der TU Wien, wurde das Potenzial europäischer Flüsse für den Transport analysiert. Wie sich zeigte, bietet besonders die Donau noch viel ungenutztes Potential. Ein neuer Schiffstyp wurde entworfen, der optimal auf die Anforderungen des heutigen Güterverkehrs angepasst ist, und
Am Samstag wurde der Maßnahmenkatalog Klimaschutz offiziell übergeben Ökologie 20. März 201619. März 2016 In einem gemeinsamen Brief an die Bundesregierung fordert eine große Verbände-Allianz die Bundesregierung auf, den Klimaschutzplan ambitioniert auszugestalten und an den in Paris beschlossenen Zielen auszurichten. (WK-intern) - Anlass ist der Abschluss eines breiten Beteiligungsprozesses, in dem Verbände, Kommunen und Bundesländer Politikvorschläge für den Klimaschutzplan eingereicht haben. Am Samstag wurde der Maßnahmenkatalog offiziell an Bundumweltministerin Barbara Hendricks übergeben. In Paris habe sich die Bundesregierung erfolgreich für ein ehrgeiziges Erderwärmungslimit von "deutlich" unter 2 Grad Celsius, möglichst sogar 1,5 Grad Celsius eingesetzt. Dem müsse sie jetzt Taten folgen lassen, heißt es in dem Brief, der von 26 Verbänden unterzeichnet wurde. Die Verbände fordern eine Anhebung
50.000 Unterschriften gegen Patente auf Pflanzen und Tiere in nur einer Woche Ökologie Verbraucherberatung 18. März 2016 Fast 74.500 Menschen haben die Petition „Keine Patente auf Pflanzen und Tiere!“ bisher bereits unterstützt. (WK-intern) - Die Petition ist eine gemeinsam Initiative des Vereins Arche Noah, von Bio Austria und der Gewerkschaft Pro-Ge. „Obwohl Patente auf Pflanzen und Tiere grundsätzlich verboten sind, patentiert das Europäische Patentamt in höchst fragwürdiger Interpretation des europäischen Patentübereinkommens zunehmend herkömmlich - ohne den Einsatz gentechnischer Verfahren - gezüchtete Lebensmittel, wie etwa Tomaten, Paprika oder Brokkoli“, informieren die Initiatoren der Petition in einer Pressemitteilung. „Jetzt droht eine Patentlawine auf herkömmliche Pflanzen und Tiere. Im ersten Halbjahr 2016 erfolgen in der Europäischen Union und in der Europäischen Patentorganisation die
Whitepaper: Entmystifizierung der Klimadaten Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Offshore Ökologie 18. März 201618. März 2016 Der britische Wetterservice Met Office beschreibt in einem aktuellen Whitepaper mit welchen vielschichtigen Möglichkeiten Klimadaten entstehen, das Dokument soll schlicht die Prozesse dahinter „entmystifizieren“. (WK-intern) - Wetterprognosen entstehen durch eindeutige Parameter: Dazu zählen Qualität, Umfang, also Satelliten-, Radar- oder Bodenwerte und regionale Zuordnung der zugrundeliegenden Datenquellen. Im weiteren Prozess ist nicht alleinig die höchstmögliche Auflösung dieser Daten, sondern deren Optimierung entsprechend der Aufgabenstellung entscheidend, so das Met Office. Supercomputer mit enormer Leistungsfähigkeit in der Rechenkapazität ermöglichen es nachfolgend verschiedenartige Modelle zu erstellen. Waren weitgehend historische Wetterdaten erster Fokuspunkt, sind heute sowohl menschliche Einflüsse als auch besondere regionale Klimaänderungen für eine passende Prognose mit entscheidend. Aus
Forscher rechnen in 14 Jahren mit erheblichem Wassermangel Forschungs-Mitteilungen Ökologie 17. März 201616. März 2016 World Energy Council Report (WK-intern) - Global power generation could be severely affected by predicted 40% global water shortfall in 2030 Wellington, New Zealand: A 2016 research paper in the Journal Nature predicts a 40% shortfall of available water across the globe by 2030 with effects not just for drinking, food production, hygiene and public health, but also for 98% of global electric power generation. Presented at the Asia-Pacific Energy Leaders’ Summit in New Zealand the early findings of a new report, ‘The road to resilience – managing the risks of the energy-water-food nexus’ from the World Energy Council is calling for immediate
Schadensersatz für AKW-Betrieb, nicht für AKW-Stilllegung! Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 16. März 2016 Anti-Atom-Protest vor dem Bundesverfassungsgericht (WK-intern) - Auch die acht noch laufenden Reaktoren müssen endlich vom Netz Zum Verhandlungsauftakt der Klagen der Atomkonzerne gegen die Abschaltung von acht Reaktoren infolge des Super-GAU von Fukushima protestieren AtomkraftgegnerInnen heute vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe (ab 9:15 Uhr). Dazu erklärt Armin Simon von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Schaden entsteht nicht durch das Abschalten von Atomkraftwerken, sondern durch ihren Betrieb. Eon, RWE und Vattenfall sind keine Geschädigten, sondern Schadensverursacher: Ihre Reaktoren gefährden Leben und Gesundheit von Millionen Menschen. Und sie produzieren jeden Tag neuen Atommüll, der für Hunderttausende von Jahren sicher gelagert werden muss. Hunderttausende BürgerInnen und Bürger sind nach
Akademie für erneuerbare Energien: Vom Handwerker zum Bachelor Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 15. März 2016 Studienbegleitende Kurse und individuelle Beratung (WK-intern) - Studium oder Berufsausbildung – das ist keine Alternative. Wer sich für eine Ausbildung im Handwerk entscheidet, lernt bei der „Wirtschaftsmacht von nebenan“, seine Ideen direkt in die Tat umzusetzen. Und wenn er diese danach wissenschaftlich untermauern will, geht er an die Hochschule. Denn für Meister, staatlich geprüfte Techniker, Betriebswirte sowie Handwerker mit einem Fortbildungsabschluss oder abgeschlossener Berufsausbildung und anschließender dreijähriger Berufserfahrung ist ein Studium jederzeit möglich. So bietet die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Wolfenbüttel seit dem letzten Wintersemester beispielsweise den für Handwerker und Techniker idealen berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen Umwelt/Energie an. Der Wermutstropfen: „Die Didaktik und Methodik
Fischerei-Verbrechersyndikat wird verhaftet Ökologie 13. März 201612. März 2016 Sea Shepherd beglückwünscht spanische Behörden zu Verhaftungen nach Razzia bei Vidal Armadores (WK-intern) - Sea Shepherds Kapitäne Peter Hammarstedt und Siddharth Chakravarty gratulierten den spanischen Behörden zur Verhaftung von sechs Verdächtigen nach einer Razzia des bekannten Fischerei-Verbrechersyndikats Vidal Armadores. Meldungen weisen darauf hin, dass die sechs Inhaftierten, unter anderem Firmeninhaber Antonio Vidal Suárez, des illegalen Fischens von gefährdeten Antarktisdorschen beschuldigt werden. Vidal Armadores ist wohl eines der berüchtigtsten einiger spanischer Fischereisyndikate, von denen man annimmt, dass sie den Mehrheitsanteil am illegalen Handel mit dem gefährdeten Antarktisdorsch für sich beanspruchen. Das Familienunternehmen geriet bereits 2002 in die Schlagzeilen, als die australischen Behörden das zu Vidal
Ostsee-Aktionsplan: Empfehlung für eine nachhaltige Aquakultur für die Ostsee Ökologie 12. März 2016 HELCOM adopts Recommendation on sustainable aquaculture (WK-intern) - HELCOM Annual Meeting with delegates from the nine Baltic coastal states and the EU has today adopted the Recommendation on sustainable aquaculture. The Recommendation gives tools for the Baltic Sea region to develop this growing sector based on the Best Available Technologies (BAT) and Best Environmental Practices (BEP) and it will be followed by expert work to jointly develop a menu of BAT/BEP descriptions. In addition, three other HELCOM Recommendations were adopted by the Meeting, helping to improve the status of the Baltic marine environment: Recommendation on Conservation of Baltic Sea species categorized as threatened,