Förderpreis rückt werteorientierte Mittelständler und Startups ins Rampenlicht Mitteilungen Ökologie 19. Oktober 2016 Werte-Helden gesucht (WK-intern) - Konstanz: Die Aktion „Werte im Mittelstand“ fördert Unternehmen und Startups in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich gesellschaftlich engagieren und nachhaltig wirtschaften. Zu gewinnen gibt es 50 Sondermitgliedschaften in der Werteallianz „Ethics in Business“ im Wert von je 6.000 Euro. Organisiert wird der Onlinewettbewerb vom Zentrum für Arbeitgeberattraktivität, zeag GmbH, und dem Informationsdienst Umweltdialog. Sie möchten damit werteorientierte Unternehmensführung honorieren, sie praxisnah greifbar machen und so weitere Unternehmen ermutigen, sich nachhaltig aufzustellen. Nach einer öffentlichen Online-Abstimmung werden vier der überzeugendsten Unternehmen auf www.umweltdialog.de porträtiert. Die Bewerbung ist ab sofort auf www.aktion-werte-im-mittelstand.de möglich. Bis zum 30.11.2016 können sich Unternehmen aus
Paroc ist jetzt Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen Dezentrale Energien Ökologie 19. Oktober 2016 Eine gute Partnerschaft: Paroc ist jetzt Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. (WK-intern) - Nachhaltigkeit ist eine der großen Herausforderungen für die Baubranche. Paroc, einer der führenden Hersteller von Dämmlösungen aus Steinwolle, ist jetzt Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e. V. Die neue Partnerschaft unterstützt die Förderung ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit und betont zugleich die Fokussierung auf Ressourcen- und Energieeffizienz. Heutzutage entfällt auf Gebäude etwa ein Drittel der verbrauchten Ressourcen in Deutschland. Daraus ergibt sich ein ähnlicher Anteil am gesamten CO2-Fußabdruck und des Abfallvolumens. Die Non-Profit-Organisation DGNB hat es sich zur Aufgabe gemacht, die
Abschaffung der Brennelementesteuer zum Jahresende führt zu Steuerausfällen von 6 Milliarden Euro Ökologie Verbraucherberatung 18. Oktober 2016 Atom-Folgekosten: AKW-Betreiber bekommen Risikoaufschlag von 6 Mrd. wieder zurück (WK-intern) - Am morgigen Mittwoch will das Bundeskabinett den Gesetzentwurf verabschieden, der den Umgang mit den Folgekosten der Atomenergie regelt. Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Die Bundesregierung spielt mit den Stromkonzernen das Spiel - linke Tasche - rechte Tasche". Einerseits verlangt sie bei den Einzahlungen der AKW-Betreiber in den geplanten öffentlichen Fonds für die Atommüll-Lagerung einen Risikoaufschlag von gut sechs Milliarden Euro. Andererseits will sie Ende des Jahres die Brennelementesteuer abschaffen und verschafft so Eon, RWE und Co ein Steuergeschenk von ebenfalls sechs Milliarden Euro bis 2022. Gleichzeitig gehen sämtliche Kostenrisiken in
Ergebnisse der Codecheck Mikroplastik-Studie 2016 Ökologie Verbraucherberatung 18. Oktober 2016 Problem mit vielen Namen: Codecheck-Untersuchung von 103.000 Produkten ergibt, dass Mikroplastik trotz freiwilliger Verzichtserklärung vieler Hersteller weiterhin in Kosmetika eingesetzt wird Neben Polyethylen finden noch weitere Mikroplastikstoffe breite Anwendung. Jedes 4. Duschgel enthält beispielsweise Polyquaternium-7 Codecheck zeigt in Kooperation mit dem BUND als bisher als einzige App auf dem Markt ab sofort Mikroplastikstoffe in Produkten umfassend an. Mikroplastik findet trotz der freiwilligen Verzichtserklärung vieler Hersteller breite Anwendung in Kosmetika. Dies zeigt eine Untersuchung der Verbraucher-Plattform Codecheck von rund 103.000 Kosmetikprodukten im Vergleich der Jahre 2014 und 2016. So enthält nach wie vor jedes dritte untersuchte Gesichtspeeling und mehr als jedes
Umweltschädliche Subventionen im Verkehrssektor auf Rekordniveau Behörden-Mitteilungen Ökologie 17. Oktober 2016 Umweltbundesamt fordert Abbau bis 2025 (WK-intern) - Das Umweltbundesamt (UBA) rät zu einem deutlich schnelleren Abbau umweltschädlicher Subventionen: „Der Staat fördert jedes Jahr mit 50 Milliarden Euro Maßnahmen, die der Umwelt zum Teil in erheblichem Maße schaden. Den größten Anteil haben seit Jahren die umweltschädlichen Subventionen im Verkehrssektor. Im Jahr 2012 betrugen sie 28 Milliarden Euro. Das behindert Investitionen in saubere Technik“, sagte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger. „Alle umweltschädlichen Subventionen müssen auf den Prüfstand und sollten möglichst bis 2025 auslaufen. Das freiwerdende Geld könnte genutzt werden, um in den Klimaschutz zu investieren und um die Mobilität fit für die Zukunft zu machen“, sagte Krautzberger
Germanwatch begrüßt Ausstieg aus besonders klimaschädlichen HFC-Treibhausgasen Ökologie 17. Oktober 2016 Bis zu ein halbes Grad Erwärmung verhindert (WK-intern) - Germanwatch begrüßt den global geplanten weitgehenden Ausstieg aus besonders klimaschädlichen HFC-Treibhausgasen Als "Durchbruch im weltweiten Klimaschutz" begrüßt Germanwatch den am frühen Morgen beschlossenen schrittweisen weitgehenden Ausstieg aus den besonders klimaschädlichen Fluorkohlenwasserstoffen (HFC). "Mit dieser Einigung kommen wir dem Ziel des Pariser Klimaabkommens, die Erwärmung deutlich unter zwei Grad zu halten, einen wichtigen Schritt näher", sagt Dr. Manfred Treber, Klimareferent der Umwelt- und Entwicklungsorganisation. "Ohne diese Einigung wäre das Ziel wahrscheinlich nicht erreichbar gewesen. Experten gehen davon aus, dass durch den weitgehenden Ausstieg aus den HFC die Erwärmung bis zum Jahr 2100 um bis zu
Untersteller: Entsorgung von gefährlichen HBCD-haltigen Dämmplatten möglich Behörden-Mitteilungen Ökologie 15. Oktober 2016 Umweltminister Franz Untersteller: „Es gibt einen sicheren und pragmatischen Weg für die Bauwirtschaft, um den eingetretenen Entsorgungsengpass zu entschärfen.“ (WK-intern) - Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat in einem aktuellen Erlass die Rahmenbedingungen klargestellt, unter denen Müllverbrennungsanlagen auch weiterhin HBCD-haltige Dämmstoffe verbrennen können. Zudem hat das Ministerium die Betreiber der sechs Müllverbrennungsanlagen im Land sowie die betroffenen Verbände zu einem Gespräch am 18. Oktober eingeladen. Anlass sind Beschwerden insbesondere von Handwerkern, Privatpersonen und von Seiten der Entsorgungs- und der Bauwirtschaft über Probleme bei der Entsorgung HBCD-haltiger Dämmstoffe. Grundsätzlich sind Dämmstoffe, die mehr als 0,1 Prozent HBCD enthalten, seit dem 1. Oktober als „gefährliche Abfälle“ eingestuft.
Bund blockiert Chance auf bundeseinheitliches Anbauverbot von gentechnisch veränderten Pflanzen Behörden-Mitteilungen Ökologie 14. Oktober 2016 Länder halten den Gesetzentwurf des Bundeslandwirtschaftsministeriums zum Gentechnik-Anbau-Verboten für unzureichend. (WK-intern) - Schleswig-Holsteins Umwelt- und Landwirtschaftsminister Robert Habeck und seine grünen Amtskollegeninnen und -kollegen aus Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen halten den Gesetzentwurf des Bundeslandwirtschaftsministeriums zum Gentechnik-Anbau-Verboten für unzureichend. „Es läuft alles auf einen Flickenteppich hinaus statt auf ein flächendeckendes Verbot. Wir brauchen aber eine bundeseinheitliche Regelung“, sagte Habeck heute (14. Oktober 2016) in Kiel. Die Minister und Ministerinnen haben ihre Kritik in einem offenen Brief an den Bundesagrarminister Christian Schmidt formuliert. „Der Gesetzentwurf verkehrt die Absicht der EU-Richtlinie in ihr Gegenteil. Die EU-Richtlinie soll den Mitgliedstaaten
Erneuerbare haben 2015 fossile Rohstoffimporte in einer Höhe von 8,16 Milliarden Euro vermieden Erneuerbare & Ökologie Ökologie 14. Oktober 2016 Die Energiewende zahlt sich aus (WK-intern) - Am Freitag veröffentlichen die Übertragungsnetzbetreiber die EEG-Umlage für 2017. Wie vorab bekannt wurde, soll sie von 6,35 auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde ansteigen. Diesem Zuwachs von rund einem halben Cent stehen sinkende Kosten für den Import fossiler Rohstoffe gegenüber: Allein 2015 wurden durch den zunehmenden Einsatz erneuerbarer Energien in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr bereits fossile Rohstoffimporte in Höhe von 8,16 Milliarden Euro vermieden. Dies geht aus einem Kurzgutachten des Öko-Instituts im Auftrag des Energie- und IT-Unternehmens LichtBlick und der Naturschutzorganisation WWF Deutschland hervor. „Die Kritik an den Kosten der erneuerbaren Energien ist unsachlich. Unsere Volkswirtschaft profitiert
UN-Konferenz Habitat III muss aufzeigen, wie Städte nachhaltig werden Ökologie Verbraucherberatung 14. Oktober 2016 Am Montag beginnende Konferenz kann wichtige Beiträge für die Umsetzung der Globalen Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs) im urbanen Raum liefern. (WK-intern) - Konkrete Impulse für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens und der UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) erhofft sich die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch von der UN-Konferenz Habitat III im ecuadorianischen Quito. Von Montag bis Donnerstag kommen die UN zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder zu dieser Weltkonferenz für Siedlungswesen und nachhaltige Stadtentwicklung zusammen. "Städte sind mit Blick auf den Klimawandel in dreifacher Hinsicht von besonderer Bedeutung: Erstens werden dort drei Viertel der globalen Treibhausgase ausgestoßen, zweitens sind sie
Campact, foodwatch und Mehr Demokratie zu CETA/Bundesverfassungsgericht Ökologie Verbraucherberatung 13. Oktober 2016 Das Bundesverfassungsgericht hat heute über die Eilanträge von Campact, foodwatch und Mehr Demokratie gegen die vorläufige Anwendung des geplanten Handelsabkommens CETA zwischen der EU und Kanada entschieden. (WK-intern) - Die drei Organisationen reagieren darauf mit ersten Bewertungen: Jörg Haas von Campact: „Das Urteil ist eine Ohrfeige für die Bundesregierung. Es ist ein großer Erfolg und eine große Ermutigung für über 125.000 Bürgerinnen und Bürger, die sich mit uns an dieser Verfassungsbeschwerde beteiligt haben. Nun müssen wir weiter Druck machen, damit CETA nicht ratifiziert wird. Wir werden die deutschen Europaabgeordneten auffordern, CETA abzulehnen. Aber auch die Grünen in Landesregierungen stehen beim Bürger in
Neues Bildungsportal zu Klimafolgen für Deutschland Forschungs-Mitteilungen Ökologie Videos 13. Oktober 2016 Von der Ostsee bis zu den Alpen, vom Rheinland bis zum Märkischen Sand – der weltweite Klimawandel wirkt sich auch auf Deutschland aus. (WK-intern) - Ein neues Bildungsportal des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) bietet jetzt Lehrenden und Lernenden gebündelt Informationen und Szenarien zum Klimawandel und seinen Folgen für Sektoren von der Landwirtschaft bis zum Tourismus, und das bis auf die Landkreisebene. Neben interaktiven Klimaprojektionen und Tutorials bietet www.KlimafolgenOnline-Bildung.de auch ein umfassendes Glossar zu Grundlagen-Begriffen rund um den Klimawandel sowie Unterrichtseinheiten, Handreichungen und Arbeitsblätter. „Der Klimawandel findet nicht nur weit weg von uns statt, er ist auch in Deutschland Realität“, sagt Ines Blumenthal, die