Gemeinsam für den Artenschutz: Vom Feld bis an die Ladentheke Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. März 2017 Rund 28.000 Tier- und Pflanzenarten gelten weltweit als gefährdet. (WK-intern) - Ein Problem, das uns zunehmend auch auf den heimischen Wiesen und Feldern begegnet. Denn wo der Mensch das Land intensiv bearbeitet, bleibt weniger Platz für Ackerwildkräuter, Feldvögel und Insekten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. verbinden im Modellprojekt »Landwirtschaft für Artenvielfalt« jetzt die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirte mit dem Naturschutz und erhalten hierbei Unterstützung von einem der größten Lebensmittelhändler Deutschlands. Sie sind die Jubelsänger des Frühlings, doch ihr Gesang ist immer seltener zu hören. In den letzten 30 Jahren ist der Bestand der Feldlerche dramatisch zurückgegangen, in manchen Regionen sogar um
Mit Buchen und Douglasien dem Klimawandel trotzen Behörden-Mitteilungen Ökologie 6. März 2017 Der Klimawandel stellt die mehr als 700 000 Waldbesitzer Bayerns vor die entscheidende Frage: (WK-intern) - Welche Wälder werden in Zukunft den ökologischen und ökonomischen Herausforderungen am besten gerecht? Dass das auf passenden Standorten auch Mischwälder aus Buchen und Douglasien sein können, zeigen jetzt zwei Forschungsprojekte der Technischen Universität München (TUM). Forstminister Helmut Brunner stellte die Ergebnisse am Freitag im Landkreis Augsburg vor. Danach sind Buchen-Douglasien-Mischwälder nicht nur stabiler, strukturreicher und widerstandsfähiger als die jeweiligen Reinbestände, sie punkten sogar noch durch höheren Holzzuwachs. „Die Zukunft der bayerischen Wälder liegt in einer gesunden Mischung klimatoleranter, risikoarmer und wirtschaftlicher Laub- und Nadelbäume“, sagte der Minister.
Kostenloser Lastenradverleih (mit Elektroantrieb) im März im Stadtteil Rude E-Mobilität Ökologie 3. März 2017 Das kostenlos ausleihbare Lastenrad „Leila“ des Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) wurde am 02. März von Henrike Grimm und Annika Jongeling, die beide ihr freiwilliges ökologisches Jahr beim ADFC machen, an das Klimaschutzteam von „Prima Klima auf der Rude“ übergeben. (WK-intern) - Projektakteur Jan Lange erklärte freudig: „Im März haben nun alle Bewohner*innen des Stadtteils Rude die Möglichkeit, unkompliziert und kostenlos das Lastenrad „Leila“ mit Elektroantrieb auszuprobieren.“ Ob Kindertransport, Großeinkauf oder ein Ausflug – „Leila“ ist eine klimafreundliche sowie praktische Transportlösung. Das Lastenrad kann nach vorheriger Reservierung unkompliziert ausgeliehen werden. Einfach eine e-mail schreiben an: rude@scs-flensburg.de oder per Telefon Kontakt aufnehmen: 0176/4388-9248. Gern kann man sich
EU-Emissionshandel bleibt weiterhin wirkungslos Ökologie Verbraucherberatung 3. März 20173. März 2017 Die UmweltministerInnen der EU-Mitgliedstaaten haben sich auf eine gemeinsame Position zur Reform des Emissionshandelssystems (ETS) geeinigt. (WK-intern) - Während die VertreterInnen der Mitgliedstaaten in der Einigung einen Fortschritt und Kompromiss zwischen Wirtschafts- und Umweltinteressen sehen, sprechen Umweltorganisationen von einer wirkungslosen Reform. Nächster Schritt sind nun die sogenannten Trilog-Verhandlungen zwischen Parlament, Rat und Kommission. Mit einem endgültigen Beschluss wird für diesen Sommer gerechnet. Der Inhalt des Reformpaketes: In der Periode von 2021 bis 2030 sollen Verfügung stehenden Zertifikate für Stromerzeuger und Industrie jährlich um 2,2 Prozent gekürzt werden. Das System der kostenlosen Zuteilung soll überprüft werden, und auch weiterhin soll eine große Anzahl von
Geht es um die Umsetzung der Energiewende im Gebäudesektor Ökologie Technik 3. März 2017 GIH fordert: Praxis muss politisch mehr Gehör finden (WK-intern) - "Geht es um die Umsetzung der Energiewende im Gebäudesektor, sind wir ganz klar der Hauptakteur", kommentiert Jürgen Leppig, der Bundesvorsitzende des Energieberaterverbands GIH, die Ergebnisse einer Umfrage unter den Mitgliedern seines Vereins. Die praxisnahe Stimme des GIH müsse daher bei der Ausgestaltung von Förderprogrammen oder Gesetzen stärker berücksichtigt werden. "Obwohl nur rund zehn Prozent aller Energieberater auf der Energieeffizienz-Expertenliste der Deutschen Energie-Agentur (dena) über uns gelistet sind, zeichnen wir in hohem Maße für die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen verantwortlich", so Leppig weiter. Im KfW-Förderprogramm „Effizient Bauen und Sanieren" sei es beispielsweise so, dass rund
REWE Group ersetzt Plastikverpackungen bei Obst & Gemüse durch Laser-Logo Mitteilungen Ökologie 1. März 2017 Pilotprojekt testet Einsatz von Lasertechnik bei der Beschriftung von Lebensmitteln (WK-intern) - Die Auslistung der Plastiktüte war für die REWE Group nur der Anfang. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, unnötige Verpackungen komplett aus seinen Regalen zu verbannen, ohne einen schnelleren Verderb zu riskieren oder gegen gesetzlich notwendige Deklarationen von Produkten zu verstoßen. Eine neue Erfindung soll nun Umverpackungen und Etiketten bei Bio-Obst und -Gemüse ersetzen: Avocados und Süßkartoffeln sind die ersten Produkte, die im Rahmen eines Pilotprojektes bei REWE und PENNY mit der neuen Methode des "natürlichen" Labelings (Natural Branding) gekennzeichnet werden. Ohne den Einsatz von Plastik, Papier, Farben oder Klebstoff,
Land fördert Biotechnologieunternehmen für biologische Pflanzenschutzmittel Behörden-Mitteilungen Ökologie 1. März 2017 Land fördert ganzheitliches Energiemanagement beim Biotechnologieunternehmen e-nema GmbH mit 144.000 Euro – Energiewendeminister Robert Habeck: „Energieeffizienz ist Schlüssel für die Energiewende.“ (WK-intern) - KIEL. Um für mehr Energieeffizienz zu sorgen, fördert das Land Schleswig-Holstein das ganzheitliche Energiemanagement des Biotechnologieunternehmens e-nema GmbH. Energiewendeminister Robert Habeck übergab heute (1. März 2017) den Förderbescheid in Höhe von 144.000 Euro an den Geschäftsführer Tillmann Frank. Das im biologischen Pflanzenschutz tätige Unternehmen aus Schwentinental erhält die Mittel aus dem „Landesprogramm Wirtschaft“ für die Umsetzung eines Energiemanagements und Energiecontrollings. Ziel ist es, dadurch den CO2-Ausstoß zu reduzieren. „Energieeffizienz ist ein Schlüssel für die Energiewende. Nur, wenn wir auch auf Energieeinsparung
Fusion von Bayer und Monsanto ist noch zu verhindern Ökologie Verbraucherberatung 1. März 2017 Bayer ist einer der weltweit größten Hersteller von Dünger und Pestiziden. Monsanto ist führend bei gentechnisch verändertem Saatgut.[1] (WK-intern) - Wenn die Konzerne sich jetzt zusammentun dürfen, dann bieten sie eine lückenlose Produktkette für Landwirte: Sie kontrollieren, was sie säen, welche Pestizide sie einsetzen und damit, was im Supermarkt und auf unseren Tellern landet. Als Aktiengesellschaft gilt dabei vor allem eins: Der Gewinn der Aktionäre soll steigen. Um ihre Fusion durch zu bekommen, brauchen sie die Zustimmung von Wettbewerbshütern auf der ganzen Welt. Bayer hat Donald Trump Milliardeninvestitionen in den USA versprochen und so sein Okay erkauft. Es bleibt nur eine Aufsichtsbehörde, die
Petition: Wasser darf keine Ware sein Ökologie Verbraucherberatung 1. März 2017 Griechenland soll gezwungen werden, seine Wasserversorgung weiter zu privatisieren. (WK-intern) - Das wäre für viele verarmte Griechinnen und Griechen eine Katastrophe. Deutschland hat eine gewichtige Stimme in der EU – und trägt den Kurs bisher mit. Deshalb müssen wir der Regierung jetzt Dampf machen. Bitte unterzeichnen Sie die WeAct-Petition des „Netzwerks Griechenlandsolidarität“. Das Geld reiche kaum noch zum Leben, erzählt der 61-jährige Dimitris. „Und so wie mir geht es vielen Leuten.“[1] Jeder dritte Grieche muss mittlerweile mit einem Monatseinkommen von etwa 800 Euro oder weniger auskommen.[2] Dabei liegen die Preise teils über deutschem Niveau. Künftig könnte für Dimitris sogar die Versorgung mit Trinkwasser gefährdet
Bundesumweltministerium und Iran wollen im Bereich Klima- und Umweltschutz stärker zusammenarbeiten Behörden-Mitteilungen Ökologie 28. Februar 2017 Deutschland kooperiert mit Iran bei Klima- und Umweltschutz (WK-intern) - Gemeinsame Absichtserklärung für kohlenstoffarme Wirtschaft geplant Deutschland und Iran wollen beim Umwelt- und Klimaschutz stärker zusammenarbeiten. Das ist das Ziel dreitägiger politischer Gespräche, zu denen Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth in Teheran eingetroffen ist. So soll der Iran mit deutscher Hilfe in die Lage versetzt werden, zentrale Umweltprobleme wie den derzeitigen Wassermangel und die teils hohe Luftbelastung zu bewältigen. Außerdem will das Bundesumweltministerium den Iran bei der Umsetzung seiner nationalen Klimaschutzziele unterstützen. Seit dem Abschluss des Nuklearabkommens im Juli 2015 wurde die bilaterale Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern neu belebt. Jochen Flasbarth: "Das Pariser Weltklimaabkommen stellt
Wir wollen die Müllflut durch Einwegbecher eindämmen Ökologie 28. Februar 2017 Anne Krischok, SPD-Bürgerschaftsabgeordnete: „Wir wollen die Müllflut durch Einwegbecher eindämmen.“ (WK-intern) - Millionen Einwegbecher, die in Hamburg jährlich für den Genuss von Kaffee und anderen Heißgetränken unterwegs verbraucht werden, landen nach kurzer Zeit im Abfall und produzieren Berge von Müll. To-go-Verpackungen machen mit 36% den größten Anteil der Abfallmasse aus, Einwegbecher haben einen Anteil von 13% an der Gesamtmasse. Das ist das Ergebnis einer Papierkorbanalyse der Stadtreinigung in der Innenstadt. Die Bürgerschaftsfraktionen von SPD und den GRÜNEN wollen das nun ändern und stellen in der nächsten Bürgerschaftssitzung einen Antrag, damit der Senat Maßnahmen ergreift. Anne Krischok, Umweltpolitikerin in der SPD-Bürgerschaftsfraktion erläutert den Antrag: „Unser
Eine Checkliste zur Verbesserung des fairen Wirtschaftens Ökologie Verbraucherberatung 27. Februar 2017 Im Jahr 2016 hat die DFGE Checklisten veröffentlicht, die Unternehmen dabei helfen, ihr CSR-Programm zu verbessern. (WK-intern) - Zuerst haben wir erklärt, wie ein Programm generell strukturiert sein sollte. Dann wurden die anderen CSR-Themen der ISO 26000 (Nachhaltigkeitsnorm) behandelt: Umwelt, Arbeitspraktiken, Menschenrechte, Einbeziehung und Entwicklung von Gemeinschaft und nachhaltiger Umgang mit Kunden und Verbrauchern. Die letzte Checkliste hat nun das faire Wirtschaften zum Thema. München/Greifenberg – Die DFGE – Institut für Energie, Ökologie und Ökonomie – wurde 1999 als ein Spin-Off der Technischen Universität München gegründet und bietet ganzheitliche Beratung, Software und Auditierungslösungen im Bereich Nachhaltigkeit. Die DFGE arbeitet mit international anerkannten Reporting Standards,