Germanwatch kritisiert, dass globale Verantwortung des Landes im Vertrag zu kurz komme Ökologie 17. Juni 2017 Klima, Verkehr, Erneuerbare Energien: NRW-Koalitionsvertrag droht Rolle rückwärts einzuleiten (WK-intern) - Mit dem heute vorgestellten Koalitionsvertrag von CDU und FDP droht sich Nordrhein-Westfalen nach Ansicht von Germanwatch in zentralen Bereichen wie Klimapolitik, Verkehr und Erneuerbaren Energien von der konstruktiven Gestaltung der Zukunft zu verabschieden. Es sei zwar gut, dass sich die künftige Landesregierung zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens bekenne. Ihre Aussage, die Klimaziele nur noch an den Minimalzielen der EU orientieren zu wollen, stehe dazu aber ebenso im Widerspruch wie ihre Betonung der Rolle der Braunkohle als Brückentechnologie - einstweilen bis 2045. "Während die Bundeskanzlerin entschiedeneren Klimaschutz in Deutschland fordert, will sich die
Bundesverband Erneuerbare Energie mit neuen Vorschlägen für eine erfolgreiche Energiewende Erneuerbare & Ökologie Ökologie 16. Juni 2017 Die Energiewende ist eines der größten Modernisierungsprojekte unserer Gesellschaft. (WK-intern) - Damit sie nicht auf halbem Wege stockt, gilt es jetzt, den eingeschlagenen Weg zielstrebig weiterzugehen. Mit den hier vorliegenden Vorschlägen will der BEE dazu beitragen: unser Klima wirksamer zu schützen. unseren Wirtschaftsstandort zu stärken. dass Energie auch in Zukunft bezahlbar bleibt. Nur mit einem engagierteren Ausbau Erneuerbarer Energien – bei Strom genauso wie bei Wärme und Verkehr – können wir den Pariser Klimavertrag und unsere gegenüber der EU verbindlichen Erneuerbaren-Ausbauziele einhalten. Wenn wir die Erderhitzung auf ein erträgliches Maß begrenzen wollen, müssen wir die Energiewende daher deutlich entschiedener angehen und zugleich gerechter gestalten. Deutschland wird sich,
Zeichen für den Schutz des Klimas setzen Greenpeace-Aktivisten an der Elbphilharmonie Ökologie Veranstaltungen 16. Juni 2017 Michael Abramovich spielt auf schwimmendem Konzertflügel Chopins Nocturne (WK-intern) - „Planet Earth First“: Greenpeace-Aktivisten projizieren Klimaforderung auf Elbphilharmonie Drei Wochen vor dem G20-Gipfel projizieren die Klimaschützer eine herzförmige Erde mit der Forderung „Planet Earth First“ auf das Konzerthaus – eine Antwort auf Donald Trumps „America First“-Politik. An einem schwimmenden Konzertflügel auf der Elbe spielt der Pianist Michael Abramovich gleichzeitig Frédéric Chopins Nocturne op. 9, Nr. 2 in Es-Dur. Mit der nächtlichen Aufführung des Werks will Greenpeace ein musikalisches Zeichen für die Bewahrung des Planeten Erde setzen. Am 7. Juli, dem ersten Gipfelabend werden die G20-Chefs die Elbphilharmonie für ein Konzert besuchen. „Der Gipfel
Liberaler Aufwind für Rotmilan und Fledermaus Ökologie Windenergie 16. Juni 2017 Deutsche Wildtier Stiftung: Koalitionsvertrag in NRW stoppt den Ausbau der Windkraft zu Lasten der Wildtiere (WK-intern) - Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren. Da der Raum knapp wird, haben viele Bundesländer sogar Waldgebiete für den Bau von Windenergieanlagen geöffnet. Opfer dieser Politik sind Schwarzstorch, Rotmilan und Fledermaus. Sie kollidieren mit den Anlagen oder geben ihre Brutplätze wegen zunehmender Störungen auf. "Keine Windenergieanlagen im Wald ist eine zentrale Forderung der Deutschen Wildtier Stiftung", sagt Alleinvorstand Professor Dr. Fritz Vahrenholt. Die neue Koalitionsregierung in Nordrhein-Westfalen hat jetzt ernst gemacht: Sonderbaurechte für Windenergieanlagen in Waldgebieten wird es künftig nicht mehr geben. Damit müssen Windenergieanlagen
GreenShipping: Methanol – eine gangbare Alternative für die Zukunft! Bioenergie Ökologie Technik 15. Juni 2017 In den letzten Jahren hat die Diskussion über alternative Brennstoffe in der Schifffahrt zunehmend an Bedeutung gewonnen, denn weitere Verschärfungen der Emissionsgrenzwerte sind zu erwarten, zum Beispiel durch die Implementierung zusätzlicher ECA-Gebiete oder deren Ausweitung auf NOx-Emissionsschutzgebiete. (WK-intern) - Zudem wird ab 2020 die weltweite Absenkung des zulässigen Schwefelgehaltes in Schiffsbrennstoffen auf 0,5 Prozent in Kraft treten. Die Einhaltung dieser Grenzwerte stellt die Schifffahrtindustrie vor große Herausforderungen. Um den aktuellen und kommenden Anforderungen gerecht zu werden, setzen Akteure aus der Schifffahrtindustrie zunehmend auf alternative Kraftstoffe. Am 7. Juni 2017 lud das Maritime Cluster Norddeutschland mit dem angeschlossenen Kompetenzzentrum GreenShipping Niedersachsen zu einem Workshop
Energiewende verkehrt: NRW macht Salto rückwärts Ökologie Windenergie 15. Juni 2017 Deutsche Umwelthilfe kritisiert Koalitionsvereinbarung in NRW – CDU/FDP-Koalition will Fläche für Windenergie um 80 Prozent reduzieren – Bundesweit sollen für die Energiewende „marktwirtschaftliche“ Spielregeln gelten (WK-intern) - Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die von FDP-Parteichef Lindner in einer Videobotschaft verkündete Absicht, die Flächen für den Ausbau der Windenergie in Nordrhein-Westfalen um 80 Prozent zu kürzen. So sollen zukünftig alle Waldflächen vom Ausbau der Windenergie ausgenommen werden. Die Reduktion der Flächen soll durch größere Mindestabstände von Windenergieanlagen zu Wohngebieten von 1500 Meter erreicht werden. In NRW haben die Erneuerbaren Energien bis jetzt nur einen Anteil am Stromverbrauch von 13 (2015) Prozent und liegen damit deutlich
Weltweit wichtigster Umweltpreis, Blue Planet Prize, für Potsdamer Klimaforscher Schellnhuber Forschungs-Mitteilungen Ökologie 14. Juni 2017 Die international bedeutendste Auszeichnung für Pioniere der Nachhaltigkeitsforschung wird im Herbst an den Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Hans Joachim Schellnhuber, verliehen. (WK-intern) - Das gab die japanische Asahi Glas Stiftung heute in Tokio bekannt. Ihr mit 50 Millionen Yen dotierter Blue Planet Prize ehrt Vordenker, die entscheidende Ansätze zur Lösung globaler Umweltprobleme vorgelegt haben. Schellnhuber erhält den Preis für seinen wegweisenden Beitrag zur Etablierung der Zwei-Grad-Grenze der globalen Erwärmung, auf die sich die Staaten der Welt im Klimavertrag von Paris geeinigt haben. Zudem habe der Physiker Schellnhuber die Erdsystemanalyse als wissenschaftliches Feld maßgeblich gestaltet, erklärte die Stiftung, und das einflussreiche Konzept
Bundesbauministerium stellt Smart City Charta vor Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 14. Juni 2017 Bundeskongress diskutiert über Zukunft der Städte im Zeitalter der Digitalisierung (WK-intern) - Baustaatssekretär Gunther Adler hat heute beim 11. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik in Hamburg die Smart City Charta vorgestellt. Dabei werden Chancen, aber auch Herausforderungen der Digitalisierung unserer Umwelt ins Blickfeld genommen, verbunden mit dem Appell, die Digitalisierung in den Kommunen aktiv und nachhaltig zu gestalten. Die Charta enthält Leitlinien und Empfehlungen. Sie wurde von der Dialogplattform Smart Cities beim Bundesbauministerium erarbeitet. Adler: "Die Menschen wollen lebenswerte Städte. Deshalb müssen wir die Digitalisierung in den Kommunen an den Zielen einer integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung ausrichten und dürfen sie nicht einfach ungesteuert geschehen lassen. Die
Germanwatch: US-Regierung bei Klimapolitik isoliert Ökologie 13. Juni 2017 G7-Umweltministertreffen: Germanwatch begrüßt klares Bekenntnis von sechs Mitgliedern zur Umsetzung des Paris-Abkommens und für mehr Klimaschutz auch vor 2020 (WK-intern) - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt die klimapolitischen Ergebnisse des heute in Bologna zu Ende gegangenen Treffens der G7-Umweltminister. "Das ist eine klare Botschaft an US-Präsident Trump und dessen Umweltminister Scott Pruitt: Das Paris-Abkommen wird nicht neu verhandelt. Es ist und bleibt das zentrale Instrument für internationale Klimakooperation. Der Versuch der US-Regierung, sich aus der Verantwortung für das Klima zu stehlen, wird nicht akzeptiert", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. Im Abschlussdokument erklären außer den USA alle sechs Umweltminister und die
Weltwirtschaft, internationale Energiemärkte und Treibhausgasemissionen bis 2050 Erneuerbare & Ökologie Ökologie 12. Juni 2017 Statoil Energy Perspectives 2017: Große internationale Anstrengungen nötig, um das globale Energiesystem klimafreundlicher zu machen (WK-intern) - Die diesjährige Ausgabe der Energy Perspectives von Statoil blickt erstmals bis ins Jahr 2050. Sie prognostiziert in allen Szenarien ein Wachstum der erneuerbaren Energien. Auch Gas und Öl bleiben wichtige Bestandteile des globalen Energiemix. Die Entwicklung des Kohleverbrauchs wird einen entscheidenden Einfluss auf die weltweiten CO2-Emissionen haben. Statoil stellt heute die Energy Perspectives 2017 in Berlin vor. Die Studie zeigt, wie sich die Weltwirtschaft, internationale Energiemärkte und Treibhausgasemissionen bis 2050 entwickeln könnten. Drei Szenarien skizzieren denkbare Entwicklungspfade: „Reform“, „Renewal“ und „Rivalry“. „Es ist möglich, die energiebedingten Emissionen entsprechend
Forschen für nachhaltiges Leben im Quartier Forschungs-Mitteilungen Ökologie 12. Juni 2017 Das Leben im Quartier gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern ökologischer, sozialer, ökonomisch und kulturell nachhaltiger gestalten; das ist das Ziel im „Reallabor 131: KIT findet Stadt“ des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). (WK-intern) - In der Karlsruher Oststadt suchen die Forscherinnen und Forscher mit diesem Labor nach Möglichkeiten, den Ausstoß von CO2 zu reduzieren, Ressourcen zu schonen, Nachbarschaft zu stärken oder die Gesundheit der Menschen im Quartier zu verbessern. Jetzt ist das Vorhaben vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) doppelt ausgezeichnet worden. „Das Besondere an diesem Projekt ist, dass wir unmittelbar mit den vor Ort lebenden und arbeitenden Menschen auf Augenhöhe zusammenarbeiten
Biodiversitätsforschung, „Herausragende Forschung“ – Ministerpräsident Tillich besuchte Universität Leipzig Forschungs-Mitteilungen Ökologie 12. Juni 2017 Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat am (heutigen) Freitag die Universität Leipzig besucht. (WK-intern) - Er wurde von Rektorin Prof. Dr. Beate Schücking begrüßt und informierte sich zunächst bei iDiv, dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig, über laufende Forschungsprojekte. Im Anschluss sprach er mit Wissenschaftlern der Universität über deren Antragsskizzen für die neue Runde der Exzellenzstrategie. Welche Fülle die Vielfalt des Lebens auf der Erde bereithält, verdeutlichten die Wissenschaftler am Forschungszentrum iDiv dem Ministerpräsidenten auf unkonventionelle Weise: mit einer 1,5 mal 3 Meter großen Leinwand, auf der die Verwandtschaft aller bekannten Gattungen an Tieren, Pflanzen, Pilzen und Bakterien dargestellt ist. Doch von