Vorbildliche Klimaschutz-Praxisbeispiele aus neun Kommunen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 12. Juni 2017 Nachahmen erlaubt: Ausgezeichnete Praxisbeispiele des Bundeswettbewerbs Klimaaktive Kommune 2016 als kostenfreie Online-Broschüre veröffentlicht. (WK-intern) - Die Städte Arnsberg, Emden, Ettlingen, Jena, Karlsruhe und Uebigau-Wahrenbrück sowie die Landkreise Ebersberg, Elbe-Elster und Enzkreis wurden für ihre Aktivitäten zur Vermeidung von klimaschädlichem CO2 ausgezeichnet. Wettbewerbsziel ist es, anderen Städten, Gemeinden und Landkreisen Ideen und Anregungen zum eigenen Handeln in diesen Bereichen zu geben. Den Wettbewerb "Klimaaktive Kommune" führt das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium durch. Kostenfreie Publikation online: www.difu.de/11275 Die neun prämierten Projekte des Bundeswettbewerbs „Klimaaktive Kommune 2016“ sind in der neuen Broschüre „Ausgezeichnete Praxisbeispiele“ ausführlich dargestellt. Die Städte Arnsberg, Emden, Ettlingen, Jena,
Filtermembran die Schwermetalle und andere Schadstoffe aus dem Wasser entfernt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 12. Juni 2017 Mit der Filtermembran auf den Weltmarkt (WK-intern) - ETH-Professor Raffaele Mezzenga und sein Oberassistent Sreenath Bolisetty haben eine Filtermembran entwickelt, die effizient Schwermetalle und andere Schadstoffe aus dem Wasser entfernt. Die weltweite Nachfrage ist so gross, dass sie den ETH-Spin-off BluAct Technologies gegründet haben. Die Publikation schlug ein: Im Januar 2016 publizierten die ETH-Wissenschaftler Raffaele Mezzenga und Sreenath Bolisetty in der Fachzeitschrift Nature Nanotechnology eine Studie über eine in ihrem Labor entwickelte Filtermembran. Sie zeigten darin auf, dass diese Membran wirksam Wasser von Schwermetallen, radioaktiven Stoffen oder giftigen Substanzen sowie von Bakterien reinigt. Sie bindet aber auch Ionen von Gold, Platin und Palladium.
Mit Nitrat belastetes Grundwasser kann nicht als Trinkwasser verwendet werden Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Juni 2017 Steigende Nitratbelastung des Grundwassers erfordert Verschärfung des Düngerechts (WK-intern) - Anlässlich einer neuen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) zur Nitratbelastung des Grundwassers fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Verschärfung des Düngerechts. Bundesweit werden bei etwa einem Drittel aller Grundwassermessstellen in der Nähe landwirtschaftlicher Nutzflächen die Nitrat-Grenzwerte überschritten. Besonders hoch ist die Belastung in Gebieten mit viel Tierhaltung. Mit Nährstoffen wie Nitrat belastetes Grundwasser kann nicht als Trinkwasser verwendet werden, ohne verdünnt oder chemisch aufbereitet zu werden. Der UBA-Studie zufolge belaufen sich die Zusatzkosten der Wasserwerke auf bis zu 767 Millionen Euro im Jahr. Die Wasserrechnung für einen Vier-Personen-Haushalt erhöht sich dadurch
Omnibusbetrieb Hansen-Borg unterstützt Bike-Leasing! E-Mobilität Ökologie 9. Juni 2017 Der Omnibusbetrieb Hansen-Borg ist, als Mitglied der Verkehrsgemeinschaft Schleswig-Flensburg (VGSF), nicht nur ein erprobter Akteur im Klimapakt Flensburg, sondern engagiert sich auch im Umland – in der sogenannten „Klimaschutzregion Flensburg“. (WK-intern) - Dieser Zusammenschluss aus 34 Gemeinden und Ämter betreibt einen regen Austausch für den Klimaschutz: Im Rahmen einer Informationsveranstaltung wurde das Unternehmen Anfang 2016 auf das Bike-Leasing für Mitarbeiter aufmerksam gemacht. Hierbei besteht die Möglichkeit, ein hochwertiges Fahrrad (E-Bike, Pedelec oder ohne Antrieb) über den Arbeitgeber zu leasen, dass dann auch privat genutzt werden kann. „Im Juni 2016 haben wir beschlossen, dass es für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine gute Sache wäre“,
Einblicke in kostbare Naturschätze Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. Juni 2017 Tag des Nationalen Naturerbes in der Wahner Heide eröffnet (WK-intern) - Unter dem Motto "Naturschätze erleben" sind Bürgerinnen und Bürger am 10. und 11. Juni eingeladen, in einer großen bundesweiten Gemeinschaftsaktion das Nationale Naturerbe zu erleben. An 29 Standorten öffnen Träger von Naturerbeflächen ihre Tore. Der Tag des Nationalen Naturerbes soll neugierig machen auf eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt und einzigartige Landschaften des Nationalen Naturerbes. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Das Nationale Naturerbe war und ist eine herausragende Initiative des Bundes. Nach nunmehr drei Legislaturperioden blicken wir auf eine unglaubliche Erfolgsgeschichte für die Natur zurück. Allein die Größe vieler Naturerbeflächen ist in unserem dicht besiedelten
LEE NRW: Plan der Koalition geht nur mit Erneuerbaren Energien auf E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie Windenergie Windparks Wirtschaft 9. Juni 2017 Die Koalitionäre in Nordrhein-Westfalen haben gestern erste Eckpunkte ihrer zukünftigen Klima- und Energiepolitik vorgestellt. (WK-intern) - Der LEE NRW unterstützt die Ziele grundsätzlich, weist aber auf Widersprüche hin: „Unterstützung des Pariser Klimaabkommens, Ausbau der E-Mobilität und ein belgischer Atomausstieg sind absolut begrüßenswerte Ziele. Allerdings können diese nur mit mehr Strom aus Erneuerbaren Energien glaubwürdig erreicht werden. Hier muss die künftige Landesregierung Verantwortung übernehmen. Die geplante Streichung des NRW-Klimaschutzgesetzes oder die offenbar diskutierten, erheblichen Baubeschränkungen für die Windenergie stünden hierzu im krassen Widerspruch. Wir brauchen weiterhin einen soliden und starken Ausbau der Erneuerbaren Energien, insbesondere der Wind- und Solarenergie, in Nordrhein-Westfalen“, sagte Dipl. Ing.
Erstes Treffen der Deutsch-Belgischen Nuklearkommission Behörden-Mitteilungen Ökologie 9. Juni 2017 Zum ersten Mal hat die Deutsch-Belgische Nuklearkommission getagt. (WK-intern) - Zum ersten Mal hat die Deutsch-Belgische Nuklearkommission getagt. Das Arbeitstreffen von Experten der deutschen und belgischen Atomaufsichtsbehörden ist zentrales Element des Deutsch-Belgischen Nuklearabkommens, das Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und der belgische Vizepremier Jan Jambon Ende 2016 unterzeichnet hatten. Die regelmäßigen Treffen der Nuklearkommission sollen dazu dienen, Vertrauen aufzubauen und sich zukünftig noch enger über Fragen der nuklearen Sicherheit auszutauschen. An dem zweittägigen Treffen nahmen von deutscher Seite Experten des Bundesumweltministeriums und Vertreter der Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz teil, seitens Belgien Experten der Föderalagentur für Nuklearkontrolle, FANC. Bei der konstituierenden Sitzung wurden die Rahmenbedingungen für die
Green Value SCE zum einsamen Ausstieg der USA aus dem Klimaschutzabkommen Ökologie 9. Juni 2017 Vermeintliche Förderung von Öl und Gas bringen die USA nicht wirklich vorwärts (WK-intern) - Es klingt ein wenig nach „Wahlversprechen“ – die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, aus dem Pariser Klimaschutzabkommen auszusteigen. Die USA würden durch das Abkommen wirtschaftlich benachteiligt. „Zudem sollen wohl die Wählerstimmen in den gebeutelten Regionen der USA, die zu lange auf Öl, Gas und Kohle gesetzt haben, befriedigt werden. Vielen ist überhaupt nicht bewusst, dass die Grenzen zwischen arm und reich in den USA immer weiter auseinanderdriften“, meinen die Experten der Europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Gerade die Kohleregionen erhoffen sich dabei einen Aufschwung durch weniger Einschränkungen in der
Industrielle Abwärme in NRW – Chancen für die Wärmeversorgung von morgen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 8. Juni 2017 Tagung von LANUV und EnergieAgentur.NRW am 30. Juni Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW) und die EnergieAgentur.NRW laden am Freitag, 30. Juni 2017 nach Düsseldorf (Radisson Blu Scandinavia Hotel, Karl-Arnold-Platz 5, 40474 Düsseldorf) zur Tagung „Industrielle Abwärme in NRW – Chancen für die Wärmeversorgung von morgen“. (WK-intern) - Beginn der Tagung ist um 9.30 Uhr, die Teilnahme ist kostenfrei. Nordrhein-Westfalen ist das am dichtesten besiedelte Bundesland Deutschlands und einer der größten Industriestandorte Europas. Große Mengen an Abwärme werden, trotz weitreichender innerbetrieblicher Effizienzmaßnahmen, ungenutzt an die Umwelt abgegeben. Des Weiteren existieren diverse große Wärmenetze in Nordrhein-Westfalen, die vor allem durch
REWE und PENNY testen neuartiges Graspapier für alternative Verpackungen Neue Ideen ! Ökologie 8. Juni 2017 Getrocknetes Gras ersetzt Holz bei der Produktion von Verpackungsmaterial (WK-intern) - Fast vier Jahre tüftelten die Entwickler einer Hennefer Papierfabrik an der Herstellung eines völlig neuartigen Verpackungsmaterials. Das Besondere daran: Das Papier besteht zu 40 Prozent aus sonnengetrocknetem Gras und nur zu 60 Prozent aus Holz. Als erster Lebensmittelhändler in Deutschland testet die REWE Group ab kommender Woche das neue Verpackungsmaterial bei Bio-Äpfeln in einigen Vertriebsregionen der REWE- und allen PENNY-Märkten in Deutschland. Der besondere Vorteil von Gras als Rohstoff liegt an der vergleichsweise guten Ökobilanz. Gras ist ein schnell nachwachsender Rohstoff und benötigt bei der Verarbeitung zu Graspellets weniger Wasser und Energie
Börsenstrompreise: Die Pumpspeicher-Wasserkraftwerke sind die Stiefkinder der Energiewende Bioenergie Ökologie 7. Juni 20177. Juni 2017 Vattenfall restrukturiert deutsche Wasserkraftsparte, um ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern (WK-intern) - Die Preisentwicklung auf dem deutschen Strommarkt sowie die regulatorischen Rahmenbedingungen für bestehende Speicher haben dazu geführt, dass Pumpspeicher bereits seit Jahren unter hohem wirtschaftlichem Druck stehen. Vattenfall hat deshalb im Herbst 2016 eine Analyse gestartet mit dem Ziel, seine deutsche Wasserkraftsparte wieder zurück in die Gewinnzone zu führen. Auf Basis der Ergebnisse wurden Maßnahmen entwickelt, die die Sparte zukunftsfähig aufstellen werden. Das Programm beinhaltet im Wesentlichen folgendes: Optimierung des Anlagenbetriebes, Verkauf oder Übergangsbetrieb einzelner Anlagen Umstrukturierung mit Konzentration auf unbedingte Kernkompetenzen in allen Bereichen Weitere Reduktion des geplanten Investitionsvolumens und aller anderen Kostenpositionen Die Optimierung des Anlagenbetriebs
Cottbuser Tagebausee bleibt ungeklärtes Problem Ökologie 6. Juni 2017 Zum ersten Spatenstich für den „Cottbuser Ostsee“ weist der Umweltverband GRÜNE LIGA auf die zahlreichen ungeklärten Probleme des geplanten Tagebausees hin, der von der zuständigen Wasserbehörde als „nicht genehmigungsfähig“ bezeichnet wurde. (WK-intern) - „Mit dem Bau des Zulaufes werden erste Tatsachen geschaffen, aber eine Genehmigung des Tagebausees selbst ist noch nicht in Sicht. Der sogenannte Cottbuser Ostsee würde insbesondere das Problem der Sulfatbelastung in der Spree weiter verschärfen, das die Trinkwassergewinnung für Berlin gefährdet. In der Erörterungsversammlung im November 2016 hat die obere Wasserbehörde die vorliegenden Planungen als nicht genehmigungsfähig bezeichnet.“ sagt René Schuster, Braunkohle-Experte der GRÜNEN LIGA. Zum angekündigten heutigen Grußwort der