Durchbruch: Neue Bosch-Dieseltechnik kann Stickoxid-Problem lösen Ökologie Technik Verbraucherberatung 14. Mai 2018 Bosch-Chef Denner fordert Transparenz auch bei Verbrauch und CO2 Rekordwert: Faktor 10 weniger Stickoxidemissionen als der Grenzwert 2020 Neue Bosch-Technik: Verbrauchs- und damit Klimavorteil bleiben erhalten Denner: „Der Diesel hat Zukunft. Emissionen sind bald kein Thema mehr.“ Mit künstlicher Intelligenz: Verbrenner fast ohne Effekte auf Luftqualität Politische Forderung: Kraftstoffverbrauch real auf der Straße messen und gesamte „well-to-wheel“-Emissionen betrachten (WK-intern) - „Der Diesel hat Zukunft. Heute wollen wir die Debatte um das Ende des Diesels endgültig ad acta legen.“ Mit diesen Worten verkündete Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner bei der Bilanzvorlage des Unternehmens einen entscheidenden Durchbruch in der Diesel-Technik. Die neuen Bosch-Entwicklungen können die Hersteller dabei unterstützen, die Stickoxid-Emissionen
Phosphormangel kann über neues Verfahren dem Dünger wieder zugeführt werden Bioenergie Ökologie Technik Veranstaltungen 12. Mai 2018 Überschuss an einer Stelle behebt Mangel an anderer (WK-intern) - Branntkalk verwandelt Hühnerkot in Dünger und Biogassubstrat - DBU gibt 250.000 Euro Als zentraler Baustein zum Pflanzenwachstum bildet Phosphor häufig die Basis für Dünger. Doch der Abbau des Rohstoffs in Ländern wie Marokko birgt viele Probleme. Das macht Gülle, Reste aus Biogasanlagen und andere phosphorhaltige Rückstände, die hierzulande anfallen, zu einer wichtigen Alternative. In Gebieten mit intensiver Tierhaltung fällt jedoch so viel davon an, dass beispielsweise das Grundwasser und Seen belastet werden. Gemeinsam mit der Firma Thiel (Löningen) hat die Fachhochschule Münster (FH, Steinfurt) eine Möglichkeit gefunden, mit der nährstoffreiche Rückstände zu einem
Schülerteams aus Baden-Württemberg forschen auf dem Bodensee Forschungs-Mitteilungen Ökologie 12. Mai 2018 Baden-Württemberg Stiftung bringt junge Nachwuchswissenschaftler zum Experimentieren auf das Forschungsschiff ALDEBARAN (WK-intern) - Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels ist die Förderung des Interesses an den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) von besonderer Bedeutung. Deshalb ermöglicht die Baden-Württemberg Stiftung Schülerinnen und Schülern im Rahmen ihres Programms mikro makro mint Einblicke in die Gewässerforschung. Dafür macht das Forschungs- und Medienschiff ALDEBARAN bereits zum dritten Mal exklusiv am Bodensee Station. Die Verunreinigung von Gewässern durch Kunststoffe oder der Einfluss von Hormonen aus der Pille sind nur zwei von 20 spannenden Forschungsprojekten, mit denen sich Jungforscher-Teams aus ganz Baden-Württemberg vom 14. bis 27. Mai 2018 auf dem
EWS will bessere Rahmenbedingungen für die Windenergie in Süddeutschland Finanzierungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 11. Mai 2018 EWS kritisieren geplantes EEG-Änderungsgesetz (WK-intern) - Die EWS lehnen den Entwurf für ein EEG- / KWKG-Änderungsgesetz ab. Sie fordern eine wesentlich stärkere Fokussierung auf den Klimaschutz. Notwendig sind insbesondere ein Mindestanteil von 25 % des Ausschreibungsvolumens für Windkraft in Süddeutschland und Sonderausschreibungen für Photovoltaik und Wind, so wie es laut Koalitionsvertrag vorgesehen ist. Bundesregierung vernachlässigt Klimaschutz Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) brachte Ende April 2018 einen Entwurf zur Anpassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (sog. EEG- / KWKG-Änderungsgesetz) in den Umlauf. Statt endlich dringend notwendige Maßnahmen für den Klimaschutz auf den Weg zu bringen, verdeutlicht der Änderungsvorschlag einmal mehr, dass die neue Bundesregierung dem Klimaschutz de facto keine
Das Verwirrspiel geht weiter: Neuer Windenergie-Erlass in NRW verunsichert Kommunen Finanzierungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 11. Mai 2018 Der vom Landeskabinett verabschiedete Windenergie-Erlass kann keine pauschale Abstandsregelung von 1.500 Metern vorgeben. Das bekräftigt der LEE NRW heute erneut. (WK-intern) - Weder im Landesentwicklungsplan noch im Windenergie-Erlass können nach den geltenden rechtlichen Bestimmungen solche Abstandsmaßgaben getroffen werden. Eine neue rechtliche Analyse bestätigt dies. „Die Landesregierung setzt mit diesen Maßnahmen ihren Feldzug gegen eine Zukunftsbranche unseres Landes fort“, kritisiert Dipl.-Ing. Reiner Priggen, Vorsitzender des LEE NRW. „Man muss die Frage stellen dürfen, wie diese beträchtlichen Bemühungen gegen die Windenergie mit den Bekenntnissen der Landesregierung zum Klimaschutz einhergehen“, so Priggen weiter. Der Erlass knüpft an den Entwurf des neuen Landesentwicklungsplans (LEP) an. Bereits hier
Entwicklung der Trinkwasserpreise noch entlang der allgemeinen Teuerungsrate Ökologie Verbraucherberatung 11. Mai 2018 Ohne verstärkten Schutz der Trinkwasserressourcen drohen jedoch zukünftig Preissteigerungen (WK-intern) - Im Hinblick auf die aktuellen Zahlen zur Entwicklung der Trinkwasserpreise stellt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fest: „Die Preise für unser Trinkwasser haben sich in den vergangenen Jahren entlang der Inflationsrate entwickelt. Dass dies eine sehr moderate Entwicklung ist, zeigt sich auch daran, dass zeitgleich die Investitionen der Wasserversorger in ihre Infrastruktur in den vergangenen Jahren gestiegen sind. Allein im Jahr 2018 werden die Wasserversorger voraussichtlich etwa 2,7 Milliarden Euro investieren“, sagte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser heute in Berlin. Richtig ist jedoch, dass ohne einen konsequenten Schutz unserer Trinkwasserressourcen in
Erste Fortschritte auf dem Weg zu ausreichenden Klimazielen Aktuelles Ökologie Veranstaltungen 11. Mai 201811. Mai 2018 Germanwatch sieht nach Bonn stabile Grundlage für weitere Verhandlungen, mahnt aber zu mehr Tempo und Ambition (WK-intern) - Kanzlerin Merkel ist im Juni beim Petersberger Klimadialog gefordert Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch sieht nach den knapp zweiwöchigen Klimaverhandlungen, die heute in Bonn zu Ende gehen, erste Fortschritte auf dem Weg zu verbesserten Klimazielen der Staaten. "In Bonn ist deutlich geworden: Die Weltgemeinschaft erkennt an, dass die bisher im Paris-Abkommen hinterlegten Klimaziele der Staaten nicht ausreichen und erhöht werden müssen. Nun müssen die Grundlagen dafür gelegt werden, damit alle Länder sich zu ausreichendem Klimaschutz verpflichten", sagt Rixa Schwarz, Teamleiterin für Internationale Klimapolitik bei Germanwatch. Viele
Steuer im Wärmemarkt: CO2-Bepreisung sinnvoll für fossile Energieträger wie Heizöl und Erdgas Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 9. Mai 2018 IW-Gutachten: CO2-Bepreisung sinnvoll – wenn es in ein länder- und sektorenübergreifendes System eingebettet ist (WK-intern) - Deutsche Privathaushalte heizen noch zu 76 Prozent mit umweltbelastenden fossilen Energieträgern wie Heizöl und Erdgas. Um Treibhausgas-Emissionen zu senken, fordert das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in einem Gutachten für den ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, die Energiebesteuerung im Wärmesektor am Ausstoß der klimaschädlichen Gase auszurichten. Voraussetzung sollte allerdings die Einbettung in ein länder- und sektorenübergreifendes System sein. Die Kosten für Energieträger sind in Deutschland sehr unterschiedlich. Kraftstoffe im Verkehrssektor wie Diesel und Benzin sind deutlich teurer als Heizöl und Erdgas für die Wärmeerzeugung. So lagen
Klimaschutz: Internationaler Druck auf Deutschland wächst Ökologie Technik Verbraucherberatung 9. Mai 2018 Anlässlich der internationalen Verhandlungen um wirksamere und ehrgeizigere Klimaziele hat ein großes Spektrum deutscher Nichtregierungsorganisationen Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Handeln aufgefordert. (WK-intern) - Beim Talanoa-Dialog, dessen erste Runde am Sonntag in Bonn stattgefunden hat, diskutieren Regierungen aus aller Welt, welche zusätzlichen Anstrengungen von den einzelnen Ländern zu leisten sind, damit die Erderhitzung auf deutlich unter 2 bzw. möglichst 1,5 Grad Celsius begrenzt werden kann. Mehrere Länder, darunter die Marshall-Inseln, eine Reihe lateinamerikanischer Länder und Neuseeland haben am Sonntag gefordert, die Klimaschutzpläne weiter zu verschärfen und angekündigt, ihre 2030-Klimaziele zu erhöhen. Damit wachse der Druck auf Bundeskanzlerin Angela Merkel, so die Organisationen. Die Kanzlerin
Bay State Wind plant mehr als 2 Millionen US-Dollar für Umweltforschung im Bay State Wind-Pachtgebiet Finanzierungen Offshore Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 9. Mai 20189. Mai 2018 Bay State Wind plans more than $2 million in environmental research grants Bay State Wind, which is working to bring clean, renewable and affordable energy to Massachusetts, today announced plans to provide more than $2 million in grants for research and programs to protect New England’s fisheries and whale populations. The grants include $1 million for a Bay State Wind Marine Science Grant Program for directed fisheries resources research on the Bay State Wind lease area. Funded projects will focus on addressing specific questions and concerns raised by the fishing industry. In addition, the Woods Hole Oceanography Institute would receive a $500,000 multi-year
Dieselnachrüstung: Das Problem sind die absurd niedrigen Grenzwerte der EU Mitteilungen Ökologie 9. Mai 2018 Dieselnachrüstung ist unwirtschaftlich - Regierung und Verkehrsministerium haben sich wie Lämmer zur Schlachtbank führen lassen (WK-intern) - Das Bundesverkehrsministerium hat jetzt zwei Gutachten vorgelegt, die klären sollen, inwiefern die Nachrüstung von mehr als fünf Millionen älteren Dieseln mit Katalysatoren mach- und finanzierbar ist. Ihr Fazit ist vernichtend: Die Kosten stehen weder im Verhältnis zur erhofften Wirkung noch zum Restwert des Autos. Je nach Berechnung kostet die Nachrüstung pro Dieselfahrzeug bis zu 5000 Euro. Wie die 'Welt' heute berichtet setzt Georg Wachtmeister vom Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen an der TU München immerhin noch 3000 Euro an. „Die Studie entlarvt die Dieseldebatte als kompletten Unsinn“, erklärt
Emissionen zu senken, für mehr saubere Luft im Hamburger Hafen E-Mobilität Ökologie 9. Mai 2018 In der kommenden Bürgerschaftssitzung werden SPD und GRÜNE eine Initiative einbringen, die private Barkassen- und Fährbetriebe sowie Schlepper dazu ermutigen soll, klimafreundlichere Lösungen für ihre Schiffe zu finden. (WK-intern) - Die Palette der Möglichkeiten ist breit und reicht von Umrüstungen über den Einsatz von alternativen Kraftstoffen bis zu umweltfreundlichen Antriebstechnologien. Innerhalb der Luftgütepartnerschaft sollen Betriebe im Hafen zu neuen Technologien und Fördermöglichkeiten beraten und bei deren Umsetzung unterstützt werden. Dazu Anjes Tjarks, Vorsitzender und hafenpolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Der Hafen soll sauberer, grüner werden. Deshalb ist es wichtig, die Emissionen zu senken – egal, ob sie von Kreuzfahrtriesen oder Barkassen verursacht werden.